Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Der Sinn des Lebens

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Survival Artist meinte:
Darf man erfahren, in welcher Universität oder ist das ein Geheimnis? Ich möchte mal gerne eine deiner naturwissenschafltichen Seminare besuchen kommen.
Ich gebe prinzipiell keine persönlichen Daten von mir preis im Internet. Außerdem denke ich nicht, dass dir die Seminare etwas bringen solange du dich eben nicht für Thermodynamik und Elektrodynamik interessierst.

mikenull meinte:
Ich find´s aber schön wenn jemand seine einfache Weisheit in viele schwülstige Sätze verpackt - und es immer aufs neue noch mehr umschreibt. Die Botschaft hat man aber verstanden: Glaube ist Hoffnung und Unglaube Hoffnungslosigkeit.
Du hast es wohl richtig nachvollziehen können.

mikenull meinte:
Auf die Idee das man sich vom Glauben befreien kann, oder den Wahnsinn erst gar nicht anfängt, kommt er nicht.
Ich habe genug Jahre in Einsamkeit, Selbstverliebtheit, Ignoranz, Hass verschwendet. Heute bin ich ein ganz anderer Mensch als damals und was soll ich sagen... Gott hat eben primär damit zu tun.

mikenull meinte:
Na, wie wär´s wieder mal mit einem russischen Sprichwort und der Neuauflage der Pascalschen Wette?
Davon halte ich natürlich nichts.

Survival Artist meinte:
Das ist wohl wahr.
Bitte schreib doch nicht 10 Beiträge hintereinander, sondern einen zusammengefassten.
 
Kein Mensch wird mir das glauben, aber ich sage euch, ich bin der glücklichste Mensch auf Erden.

Da muss ich Dir widersprechen. Es gibt mit mir mindestens 2 Menschen, die das sagen, und ich bin einer von ihnen.

Hallo Foris,


aus meiner Sicht ergibt sich ein völlig unterschiedlicher Sinn des Lebens je nachdem, ob ein Christ dieser Frage nachgeht oder ein Nichtchrist. Die Unterschiede liegen für mich in 2 Begriffen: Hoffnung und Liebe.



Hoffnung
Wenn Dir kein Mensch helfen kann und Deine eigenen Kräfte wirklich am Ende sind, dann hat der Atheist keine Hoffnung. Auf was und wen sollte er auch hoffen, wenn doch der Ausgangspunkt für diese Situation die ist: „Wenn Dir kein Mensch helfen kann….Deine eigenen Kräfte am Ende sind….“. ??? Und an der Stelle können Christen auf Hilfe Gottes hoffen.



Liebe

Christen sind keine besseren Menschen, ihnen unterlaufen ebenfalls Fehler wie Nicht-Christen. Aber Christen machen – mehr oder weniger – die persönliche Erfahrung, dass es Gott gibt. Und diese persönlichen Erfahrungen lassen sich nicht zu anderen Menschen hintransportieren.
Wenn ein Junge sich in ein Mädchen verliebt, dann kann er das nur erzählen, aber nicht zu anderen Menschen rüberbeamen. Wenn er aufgrund seiner Liebe dem Mädchen zuhört und ihr bei irgendwelchen Problemen hilft, lässt sich so ein Verhalten auch ganz ohne Liebe begründen, z.B.: Er hört ihr zu, weil er nicht stark genug ist, um einfach aufzustehen oder ihm fallen zur Begründung seines Weggehens keine Ausreden ein. Er hilft ihr, weil er ein Samaritersyndrom hat. Nur auf ein Argument kommen Aussenstehende (in diesem Beispiel) nicht: Das Liebe der Grund ist.




Ähnlich ist es, wenn Atheisten über den Glauben oder über Christen sprechen. Sie argumentieren wie der Blinde über die Farbe. Das nicht unbedingt aus Bosheit, nein, sondern weil sie es nicht anders können.

Ich kann nur von mir sprechen bzw. schreiben. Durch meine „Ankoppelung“ an Gott erfahre ich Liebe, die mich begleitet, auch wenn ich von allen Menschen verlassen werde. Das ist meine Erfahrung, die ich leider nicht rüberbeamen kann. Das kann jeder für sich respektieren, evt. annehmen oder ablehnen.

Nur lässt sich darüber nicht diskutieren.

Es ist so, als ob Du vor einem Kinoschaukasten stehst und die Bilder betrachtest. Die Bilder sprechen Dich an – oder nicht. Du entscheidest ins Kino zu gehen – oder nicht. Du kannst die Bilder im Kinoschaukasten noch so fachmännisch auseinandernehmen bzw. logisch diskutieren, sie wirken auf Dich positiv und Du willst Dir daraufhin den Film anschauen – oder eben nicht.



Menschen, die „ins Kino“ gehen bzw. sich auf Gott einlassen, machen automatisch andere Erfahrungen als die, die draussen am Schaukasten stehen bleiben oder sogar vorbeilaufen. Aus diesen persönlichen „anderen“ Erfahrungen ergibt sich auch ein anderer Sinn des Lebens, der für die Menschen am Schaukasten nicht nachvollziehbar ist. Manchmal möchten „Menschen am Schaukasten“ die Erfahrungen der Kinobesucher verstehen. Aber das geht leider nicht ohne die eigene Erfahrung des „Kinofilms“. Wer sich ärgert, ist selbst schuld. Du kannst es für Dich ändern. Auch steht es jedem frei, über den Film zu diskutieren, auch wenn er ihn selbst nicht gesehen hat. Aber wie oben geschrieben: Es ist eine Diskussion „wie ein Blinder über die Farbe.“




 
spooney meinte:
Tja,
so ist es aber nicht,

Offenbar tritt aber genau das ein. Und wenn du das nicht verstehst, dann ist dem nichts mehr hinzuzufügen. Ich habe schon in vorigen Posts klargemacht, dass die einen mehr bereit dazu sind darüber nachzudenken und die anderen halt weniger. Ich sagte auch dass ein vernünftig denkender Mensch im arbeitsleben auch mit dem Sinn des Lebens kommt. Auf dieser Welt sind aber sicher nicht alle Menschen vernünftig denkend. Und das bestätigt sich doch von Tag zu Tag. Ihr braucht euch doch nur mal auf den deutschen Fernsehkanälen umzusehen oder in der Stadt.. Was man da an sinnlosogkeit begegnet.. dort lernt man immerhin am meisten. Im wahren Leben halt. Hier Spoone wirst du auf keine Erkenntnis stoßen die dir neu ist. Es geht darum es selbst zu erleben und es selbst zu erkennen. Und jeder ist da unerschiedlich bereit dazu.. Gibt aber auch menschen die eben genau das gegenteil beweisen wollen: und zwar dass es ohne Gott geht. Ja natürlich geht es ohne Gott, aber dann musst du auch damit leben, dass du niemals anhaltende Sicherheit bzw Sinn erlangen wirst, denn wie wir bereits feststellen vergeht alles materielles mit seiner Zeit.

PS: Bisher hast du mir noch nichts genaueres über meine Fragen an dich beantworten können.
 
Ja natürlich geht es ohne Gott, aber dann musst du auch damit leben, dass du niemals anhaltende Sicherheit bzw Sinn erlangen wirst, denn wie wir bereits feststellen vergeht alles materielles mit seiner Zeit.

.

Es soll auch immaterielle Dinge geben, die dem Leben Sinn verleihen wie z. B. Zufriedenheit, Liebe und Freundschaft.

Und die kann der erlangen, der an Gott glaubt und auch der , der nicht daran glaubt.
 
Muss hier erstmal nachlesen. Nur mal ganz grob die letzten Beiträge überflogen, fällt mir immer wieder auf, dass die Gottesgläubigen bzw. Christen hier anscheinend meinen, dass die Mitglieder anderer Glaubensrichtungen und Nicht-Gläubige komplett degeneriert und oberflächlich seien. Als sei das "Nicht-Christsein" eine genetische Behinderung (=Krankheit), welche einen nicht mehr klar denken, fühlen und sehen lässt. Das ist doch Unsinn.

Ob ein Mensch ein großes Pensum hinter sich hat, viel erlebt und erfahren hat, viel gelernt und verstanden hat, große Tiefe und großes Bewusstsein erlangt hat, dabei auch Mitgefühl - das ist doch keine Frage dessen, ob man an einen Gott glaubt oder Christ ist.

Das ist doch einfach Überhöhung, ein Vorurteil gegenüber dem Rest der Menschheit, wobei es erscheint, als sei dieses Vorurteil dem christlichen Glauben inhärent und von diesem auch nicht trennbar.
 
Zuletzt bearbeitet:
kasiopaja meinte:
Es soll auch immaterielle Dinge geben, die dem Leben Sinn verleihen wie z. B. Zufriedenheit, Liebe und Freundschaft.
Ja eh, aber was ist dann wenn man liebt und zufrieden ist, und am ende man sowieso stirbt. Dann sind all diese Werte verloren für den Menschen. Im Endeffekt hat also das Leben, obwohl wir ihm währenddessen wir leben einen Sinn gegeben haben, am Ende doch keinen Sinn. Und das ist eigentlich sehr logisch. Wieso überhaupt leben wenn man sowieso stirbt. Diese Frage können wohl nur gläubige Menschen beantworten. Andere werden sich dabei sehr schwer tun.

tsunami meinte:
Ob ein Mensch ein großes Pensum hinter sich hat, viel erlebt und erfahren hat, viel gelernt und verstanden hat, große Tiefe und großes Bewusstsein erlangt hat, dabei auch Mitgefühl - das ist doch keine Frage dessen, ob man an einen Gott glaubt oder Christ ist.
Ich behaupte da ganz das gegenteil. Aber jeder hat da seine eigene Meinung.

tsunami meinte:
fällt mir immer wieder auf, dass die Gottesgäubigen bzw. Christen hier anscheinend meinen, dass die Mitglieder anderer Glaubensrichtungen und Nicht-Gläubige komplett degeneriert und oberflächlich seien. Als sei das "Nicht-Christsein" eine genetische Behinderung (=Krankheit), welche einen nicht mehr klar denken, fühlen und sehen lässt.
Das ist zwar etwas hart ausgedrückt, aber im Grunde genommen trifft eigentlich zu.

Das ist doch einfach Überhöhung, ein Vorurteil gegenüber dem Rest der Menschheit,
So würde ich das nicht ganz sehen. Dies hier ist immer noch eine Diskussion und jede Seite hat das Recht ihren Standpunkt darzubringen und auch zu verteidigen. Ich habe das getan und wollte jedem zeigen, dass der Glaube es gäbe keinen Gott in jedem Fall am Ende des Lebens nicht befriedigend sein kann. Denn man hat zwar viel gutes getan und geleistet und geliebt usw.. aber all das ist danach für immer verloren. Man stirbt. Deshalb.

wobei es erscheint, als sei dieses Vorurteil dem christlichen Glauben inhärent und von diesem auch nicht trennbar.
Das hat aber eher weniger damit zu tun dass der Christentum nicht einsichtig ist, sondern eher damit, dass der Mensch nicht einsichtig ist. Und vergiss nicht: Das müssen beide seiten auch nicht sein. Man darf nämlich entscheiden was man will. Und was Gott schlussendlich will ist nicht dass wir uns ihm sofort ergeben. Er will eher mehr, dass wir nach der Wahrheit suchen und nicht nur Atheisten bleiben oder werden weil andere Menschen einen Gott ausschließen. Gott bietet sogar folgendes an: Wenn ihr ihn sucht, werdet ihr ihn finden. Und wenn ihr ihn nicht findet (was ja Gottes Versprechen brechen würde), dann könnt ihr doch ruhig atheisten werden. Aber heute ist das nicht mehr so. Heute wird einem von Dawkins, ... und teilweise den Elternschon eingetrichtert, dass es einzig und allein eine Wahrheit gibt. Und das ist dass es Gott nicht gibt weil man ihn sich nicht vorstellen kann. Und dies ist doch eher blindheit. Ich persönlich kenne beide Seiten: Ich war atheist, und jetzt bin ich es nicht mehr weil...

Diesen Standard-Weg sollten wir einfach nicht gehen. Besser ist es zu sagen: Ok, Gott: Wenn es dich wirklich gibt, dann zeig dich mir. Ich werde dich suchen und wenn du dich nicht finden lasst, so werde ich atheist sein. Sprecht das ruhig aus. Was habt ihr zu verlieren? Ja gut, ihr habt angst davor, weil euch die Wahrheit womöglich nicht gefallen könnte, aber glaubt mir: Wenn ihr sie kennenlernt, dann wird sie euch gefallen.

Aber seht ihr, nicht einmal diesen klitzekleinen Schritt wagt ihr, obwohl es eigentlich nichts kostet🙂 Und wie begründet ihr es? Ihr sagt, dass es lächerlich ist, schreibt wieder tonnenweise sinnloser Beiträge, weist mich darauf hin euch nicht zu ermahnen (was ich diesmal sowieso unterlassen habe) und das übliche blabla halt. Ich kenne das nur zu gut. Hey ich war auch einst so.

Setzt Gott von mir aus eine Grenze von 1 Monat und sagt zu ihm: Gott, ich werde 1 Monat lang zur Kirche gehen, ich werde versuchen dich 1 Monat lang zu lieben, die Bibel zu lesen, dich zu finden. Wenn es dich wirklich gibt, dann zeig dich mir innerhalb des Monats.

Und wieder: Wenn er sich euch nicht zeigt, dann gibt es ihn offensichtlich nicht. Ok..
Macht doch euren persönlichen Deal mit Gott aus. So eine Beziehung mit Gott braucht eben auch einbisschen. Er hat euch alle Lösungen eurer Probleme bereits vorgelegt. Ihr müsst nur noch darum bitten und ihr werdet DEFINITIV erhalten.

Was schadet ein Versuch??
 
Also ich verstehe diese Plattheiten schon. Gläubigen fällt es schwer sich in Ungläubige hineinzudenken. ( obwohl letztere etwa bereits ein Drittel des deutschen Volkes ausmachen und von den Heuchlern wollen wir erst gar nicht reden ) Ich hab eben in einem älteren Stern-Magazin gelesen, daß es die wenigsten Katholiken in England gibt. Und das eine atheistsche Organisation damals ( 2008 ) den deutschen Papst beim Besuch festnehmen lassen wollte. ( wegen seiner Verstrickungen in die bekannte Affäre ) Ging natürlich nicht, weil es sich um einen Staatsbesuch handelte, denn der Vatikan ist ja ein richtiges Land, ohne eigene Bevölkerung. Ja, und zu der Zeit hatte man auch Werbeflächen auf Omnibussen in London gemietet. Aufschrift: Es gibt wahrscheinlich keinen Gott-genieße Dein Leben.Ich stelel mri vor, so ein Bus würde durchs tiefe Bayern fahren.....
 
Ja eh, aber was ist dann wenn man liebt und zufrieden ist, und am ende man sowieso stirbt. Dann sind all diese Werte verloren für den Menschen. Im Endeffekt hat also das Leben, obwohl wir ihm währenddessen wir leben einen Sinn gegeben haben, am Ende doch keinen Sinn. Und das ist eigentlich sehr logisch. Wieso überhaupt leben wenn man sowieso stirbt. Diese Frage können wohl nur gläubige Menschen beantworten. Andere werden sich dabei sehr schwer tun.

Vielleicht reicht es auch erstmal aus dem Leben, während wir leben einen Sinn zu geben. Mir jedenfalls. Was hinterher ist weiß keiner sicher. Du auch nicht.

Ich bestreite nicht dass es einen Gott gibt oder geben kann. Sicher wissen tut es aber keiner. Auch Du nicht.

Was wenn Du Dich irrst und dann genauso dastehst wie alle hinterher?

Oder was wenn Du Dir den falschen Glauben ausgesucht hast und dafür im nächsten Leben büßen sollst?

Was wenn alle nachher weiter leben - ob sie geglaubt haben oder nicht?

Viele unbekannte Faktoren, die niemand beweisen noch widerlegen kann.

Und so ist es jedem überlassen, was er als Sinn des Lebens begreift oder auch nicht.

Es ist sicher nicht Sinn des Lebens sich über andere zu erheben.

Es sei denn man hat es nötig.

Im übrigen wurden die Evangelien tatsächlich lange nach dem Ableben von Jesus geschrieben, so dass sicherlich auch viele Überlieferungen drin stecken, die nicht wörtlich zu nehmen sind und auch zu der Zeit, als sie geschrieben wurden noch eine andere Bedeutung hatten als heute.
 
.
Aber seht ihr, nicht einmal diesen klitzekleinen Schritt wagt ihr, obwohl es eigentlich nichts kostet🙂 Und wie begründet ihr es? Ihr sagt, dass es lächerlich ist, schreibt wieder tonnenweise sinnloser Beiträge, weist mich darauf hin euch nicht zu ermahnen (was ich diesmal sowieso unterlassen habe) und das übliche blabla halt. Ich kenne das nur zu gut. Hey ich war auch einst so.

Warum sollte ich einen Schritt unternehmen, der mich in eine falsche Richtung führt?

Sieh doch einfach mal ein, dass es Menschen gibt, die einen anderen Sinn im Leben sehen als Du. Und sei so tolerant sie zufrieden zu lassen.

Womit ich die Masse der "tonnenweise sinnlosen Beiträge" um weitere 10,05g erhöht habe.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Anzeige (6)

Autor Ähnliche Themen Forum Antworten Datum
K-i-r-a Sinn eures Lebens Leben 36
_Tsunami_ Die krassen Kriege und Kämpfe des Lebens Leben 72
G Suche nach Hilfsmittel zum Eincremen des Rückens Leben 25

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben