kasiopaja meinte:
Es soll auch immaterielle Dinge geben, die dem Leben Sinn verleihen wie z. B. Zufriedenheit, Liebe und Freundschaft.
Ja eh, aber was ist dann wenn man liebt und zufrieden ist, und am ende man sowieso stirbt. Dann sind all diese Werte verloren für den Menschen. Im Endeffekt hat also das Leben, obwohl wir ihm währenddessen wir leben einen Sinn gegeben haben, am Ende doch keinen Sinn. Und das ist eigentlich sehr logisch. Wieso überhaupt leben wenn man sowieso stirbt. Diese Frage können wohl nur gläubige Menschen beantworten. Andere werden sich dabei sehr schwer tun.
tsunami meinte:
Ob ein Mensch ein großes Pensum hinter sich hat, viel erlebt und erfahren hat, viel gelernt und verstanden hat, große Tiefe und großes Bewusstsein erlangt hat, dabei auch Mitgefühl - das ist doch keine Frage dessen, ob man an einen Gott glaubt oder Christ ist.
Ich behaupte da ganz das gegenteil. Aber jeder hat da seine eigene Meinung.
tsunami meinte:
fällt mir immer wieder auf, dass die Gottesgäubigen bzw. Christen hier anscheinend meinen, dass die Mitglieder anderer Glaubensrichtungen und Nicht-Gläubige komplett degeneriert und oberflächlich seien. Als sei das "Nicht-Christsein" eine genetische Behinderung (=Krankheit), welche einen nicht mehr klar denken, fühlen und sehen lässt.
Das ist zwar etwas hart ausgedrückt, aber im Grunde genommen trifft eigentlich zu.
Das ist doch einfach Überhöhung, ein Vorurteil gegenüber dem Rest der Menschheit,
So würde ich das nicht ganz sehen. Dies hier ist immer noch eine Diskussion und jede Seite hat das Recht ihren Standpunkt darzubringen und auch zu verteidigen. Ich habe das getan und wollte jedem zeigen, dass der Glaube es gäbe keinen Gott in jedem Fall am Ende des Lebens nicht befriedigend sein kann. Denn man hat zwar viel gutes getan und geleistet und geliebt usw.. aber all das ist danach für immer verloren. Man stirbt. Deshalb.
wobei es erscheint, als sei dieses Vorurteil dem christlichen Glauben inhärent und von diesem auch nicht trennbar.
Das hat aber eher weniger damit zu tun dass der Christentum nicht einsichtig ist, sondern eher damit, dass der Mensch nicht einsichtig ist. Und vergiss nicht: Das müssen beide seiten auch nicht sein. Man darf nämlich entscheiden was man will. Und was Gott schlussendlich will ist nicht dass wir uns ihm sofort ergeben. Er will eher mehr, dass wir nach der Wahrheit suchen und nicht nur Atheisten bleiben oder werden weil andere Menschen einen Gott ausschließen. Gott bietet sogar folgendes an: Wenn ihr ihn sucht, werdet ihr ihn finden. Und wenn ihr ihn nicht findet (was ja Gottes Versprechen brechen würde), dann könnt ihr doch ruhig atheisten werden. Aber heute ist das nicht mehr so. Heute wird einem von Dawkins, ... und teilweise den Elternschon eingetrichtert, dass es einzig und allein eine Wahrheit gibt. Und das ist dass es Gott nicht gibt weil man ihn sich nicht vorstellen kann. Und dies ist doch eher blindheit. Ich persönlich kenne beide Seiten: Ich war atheist, und jetzt bin ich es nicht mehr weil...
Diesen Standard-Weg sollten wir einfach nicht gehen. Besser ist es zu sagen: Ok, Gott: Wenn es dich wirklich gibt, dann zeig dich mir. Ich werde dich suchen und wenn du dich nicht finden lasst, so werde ich atheist sein. Sprecht das ruhig aus. Was habt ihr zu verlieren? Ja gut, ihr habt angst davor, weil euch die Wahrheit womöglich nicht gefallen könnte, aber glaubt mir: Wenn ihr sie kennenlernt, dann wird sie euch gefallen.
Aber seht ihr, nicht einmal diesen klitzekleinen Schritt wagt ihr, obwohl es eigentlich nichts kostet
🙂 Und wie begründet ihr es? Ihr sagt, dass es lächerlich ist, schreibt wieder tonnenweise sinnloser Beiträge, weist mich darauf hin euch nicht zu ermahnen (was ich diesmal sowieso unterlassen habe) und das übliche blabla halt. Ich kenne das nur zu gut. Hey ich war auch einst so.
Setzt Gott von mir aus eine Grenze von 1 Monat und sagt zu ihm: Gott, ich werde 1 Monat lang zur Kirche gehen, ich werde versuchen dich 1 Monat lang zu lieben, die Bibel zu lesen, dich zu finden. Wenn es dich wirklich gibt, dann zeig dich mir innerhalb des Monats.
Und wieder: Wenn er sich euch nicht zeigt, dann gibt es ihn offensichtlich nicht. Ok..
Macht doch euren persönlichen Deal mit Gott aus. So eine Beziehung mit Gott braucht eben auch einbisschen. Er hat euch alle Lösungen eurer Probleme bereits vorgelegt. Ihr müsst nur noch darum bitten und ihr werdet DEFINITIV erhalten.
Was schadet ein Versuch??