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Ja genau und auf dieser beschränkten Sicht basieren alle Religionen bisher.
Zudem ist ein Naiver Christ nichts anderes als Jemand der Befehle von oben ausführt ohne sie zu hinterfragen, also wie ein Soldat bzw. eine Marionette.
Ein selbstherrlicher Atheist bzw. agnostischer Atheist denkt selbstständig und verlässt sich lediglich auf Beweisbares, rationales Denken, Wissenschaft und generell seinen gesunden Menschenverstand. Welchen schlimmen Schaden soll der Atheist, sich auf seinen Atheismus berufend, anrichten?



Niemand kann Gott sehen oder hören oder irgendwie beweisen, dass er existiert. Also was geht es uns heute an?

Ja Respekt gegenüber Jedem, der genau nach ihren Vorstellungen von richtig und falsch lebte. Alles andersartige (z.B.:Homosexualität) wurde verteufelt und als abartig gebrannt markt. Und sie schrieben sogar eine Anleitung für Millionen von Menschen, die genau diese Diskriminierungen Jahrtausende lang fortführten mit Berufung auf diese "heiligen" Schriften.
Ganz toll!
Und, dass Religion Kindesmissbrauch sogar fördert sieht man ja an den vielen "Ausnahmefällen" in der Kirche.🙄

Wenn Du Recht hast, dann gibt es ja doch Gott, den Du mit Befehlsgeber beschreibst. Oder?
Deine Vorstellung „was ein Christ ist“ ist weltfremd. Mir ist kein Christ bekannt, der Befehle „von oben“ ausführt, wie eine Marionette. Das selbstständige Denken ist kein Privileg der Atheisten. Wenn Du das wirklich meinst, ist das auch wieder ein Vorurteil gegenüber z.B. den Wissenschaftlern, die an Gott glauben.

Ob sich ein Atheist auf seinen Glauben an die Nichtexistenz Gottes beruft oder nicht, so sind es Nichtchristen (Atheisten), die sich selbst für gut halten und schlimmen Schaden anrichten, sei es innerhalb der Kirche „als Mitglied“ oder auch außerhalb jeglicher Kirche. Die Beispiele habe ich doch schon aufgezählt. Lies nochmal nach.

Daß die Religion (meinst Du damit die Landeskirchen in Deutschland?) Kindesmißbrauch fördert, ist mir neu. Dass diese Förderung von Menschen betrieben wird, die nichts von Gott halten, ist bekannt. Mit deinem Rundumschlag versuchst Du schädliches Verhalten von Nichtchristen den Christen in die Schuhe zu schieben. Das kann nicht gelingen, denn in Kirchen setzen sich die Mitglieder aus Christen und Nichtchristen (Atheisten) zusammen.

Und nun mal Fakten (lt. wikipedia):
Nero war als Nicht-Christ römischer Kaiser, als im Juli 64 in Rom ein verheerender Brand ausbrach. Aufgrund der Gerüchte, er habe das Feuer gelegt oder wenigstens davon profitiert, brauchte Nero einen anderen Schuldigen für den Brand. Dafür bot sich Gruppe der Christen an. Sie wurden verhaftet und viele zu grausamen Todesstrafen verurteilt. Die meisten wurden verbrannt, da dies die im römischen Recht für Brandstifter vorgesehene Strafe war, einige gekreuzigt oder in Felle gesteckt und in der Arena den Tieren vorgeworfen. Diese Christenverfolgung unter Nero, die auf Rom beschränkt blieb, war das erste einer vermuteten Reihe lokaler Pogrome, die der Verfolgung unter Domitian und den systematischen Verfolgungen im 3. Jahrhundert vorausgingen.

Wenn Du also schreibst, dass die Religion Kindesmissbrauch fördert, verhältst Du Dich nicht besser als Nero. Du hast lediglich nicht seine Macht, den Hass auf Christen wie Nero in die Tat umzusetzen. Wenn Du mit Religion den Hinduismus meinst, könntest Du zumindest teilweise Recht haben. Aber ich vermute, daß Du mit Religion die katholische bzw. evangelische Kirche meinst.
Und noch ein Vorurteil Deinerseits: Nur weil man Gott nicht beweisen kann, bedeutet das nicht, dass es Ihn nicht gibt. Aber weil Du ein selbstständig denkender Atheist bist, war Dir diese Logik sicher schon lange klar, oder?

Meine Güte, in Dir scheint es ja eine Menge Hass zu geben. Was ist Dir passiert?
 
Wenn Du Recht hast, dann gibt es ja doch Gott, den Du mit Befehlsgeber beschreibst. Oder?
Deine Vorstellung „was ein Christ ist“ ist weltfremd. Mir ist kein Christ bekannt, der Befehle „von oben“ ausführt, wie eine Marionette. Das selbstständige Denken ist kein Privileg der Atheisten. Wenn Du das wirklich meinst, ist das auch wieder ein Vorurteil gegenüber z.B. den Wissenschaftlern, die an Gott glauben.

Jeder fromme Christ lebt sein Leben nach dem Worte bzw. den Vorgaben bzw. den Befehlen Gottes ("oben"). Oder etwa nicht?
Wissenschaftler, die an Gott glauben, stellen heutzutage eine verschwindend geringe Minderheit dar. Wir leben glücklicher Weise nicht mehr zu Zeiten Darwins, wo das Bekenntnis zum Atheismus/Agnostizismus ein Undenkbares Tabu darstellte.

Daß die Religion (meinst Du damit die Landeskirchen in Deutschland?) Kindesmißbrauch fördert, ist mir neu. Dass diese Förderung von Menschen betrieben wird, die nichts von Gott halten, ist bekannt. Mit deinem Rundumschlag versuchst Du schädliches Verhalten von Nichtchristen den Christen in die Schuhe zu schieben. Das kann nicht gelingen, denn in Kirchen setzen sich die Mitglieder aus Christen und Nichtchristen (Atheisten) zusammen.

Willst du mir jetzt erzählen die ganzen Priester, die sich regelmäßig an Kindern vergangen haben waren in Wirklichkeit Atheisten? Ich lach mich tot.
Das Zölibat ist religiöser Irrsinn. Immer wenn man versucht Sexualität zu unterdrücken kommt es zu abartigen Auswüchsen und Kompensationen. (Gewalt/Missbrauch)

Und noch ein Vorurteil Deinerseits: Nur weil man Gott nicht beweisen kann, bedeutet das nicht, dass es Ihn nicht gibt. Aber weil Du ein selbstständig denkender Atheist bist, war Dir diese Logik sicher schon lange klar, oder?

Und deswegen beschließt man dann als rational Denkender Mensch einfach an seine Existenz zu glauben, basierend auf irgendeinem alten Buch? Obwohl einem sogar klar ist, dass es unmöglich zu beweisen ist?
Das kann man nur tun wenn man einen Teil seines Verstandes bzw. seiner Vernunft ausschaltet.

Meine Güte, in Dir scheint es ja eine Menge Hass zu geben. Was ist Dir passiert?

Mach dir mal keine Sorgen. Mich fasziniert nur die Idiotie von organisierten Religionen.

Wer jedenfalls eine Ideologie propagiert, die sexuelle Ausrichtungen bzw. das freie einvernehmliche Ausleben der eigenen Sexualität mit der Ewigkeit in der Hölle bestraft, braucht mir nix von Hass erzählen.
Viel Hasserfüllter geht es ja wohl nicht mehr.
 
Ist zwar nur eine Kleinigkeit, aber ich finde diese kleine Stelle

Ob sich ein Atheist auf seinen Glauben an die Nichtexistenz Gottes...

, bei der jeder präzise Atheist aufschreien müsste, erwähnenswert. Denn: Man kann nicht an die Nichtexistenz von etwas glauben.

Für einen Atheisten ist "Gott" keine unbewiesene These, sondern eine frei erfundene.
 
Für einen Atheisten ist "Gott" oder alle Götter einfach egal.

Die vielen Prister, die sich an Kindern vergehen, sind selbstverständlich gläubige Christen, die es bewußt tun und kaum Strafe zu befürchten haben. Im Gegenteil sie werden kurz mal etwas "Buße" tun und - "Gott hat ihnen vergeben.
 
Ich fand die Erwähnung von Sodom und Gomorrah gut.🙂 Die Suche nach den "Gerechten".
Gott hatte damals zwei Engel zu Lot geschickt, die diesen und seine Familie aufforderten, die Stadt zu verlassen.
Daraufhin bewirtete Lot diese Engel. Zur selben Zeit versammelten sich aber bereits vor seinem Haus die Männer aus Sodom und verlangten die Herausgabe der beiden Engel um mit ihnen Sodomie zu treiben.
Da aber war Lot nicht einverstanden. Er sagte: Laßt diese Engek in Ruhe, ich habe aber noch zwei Töchter, die noch nie einen Mann gesehen haben. Diese will ich euch geben, damit ihr mit ihnen tun könnt, was ihr wollt.

Es ist dann nicht dazugekommen, weil die Engel die Männer Sodoms geblendet haben. Aber es sagt viel über das Frauenbild dieser Zeit.

Das alte Testament ist ein Mordbrenner-und Vergewaltigungsbuch. Aber es gibt tatsächlich immer noch Leute, die daraus, so etwas wie "Moral" beziehen......
 
Jeder fromme Christ lebt sein Leben nach dem Worte bzw. den Vorgaben bzw. den Befehlen Gottes ("oben"). Oder etwa nicht?

Nein. Sowohl Gott als auch der Mensch halten sich an dieselbe Moral. Quasi ein demokratisches System.

Wissenschaftler, die an Gott glauben, stellen heutzutage eine verschwindend geringe Minderheit dar. Wir leben glücklicher Weise nicht mehr zu Zeiten Darwins, wo das Bekenntnis zum Atheismus/Agnostizismus ein Undenkbares Tabu darstellte.
Dazu hätte ich gerne Belege. Ich nehme an, dass gerade unter Naturwissenschaftlern ein gewisses Staunen über die "Größe und Tiefe und Intelligenz" der Natur besteht und dass diese Leute bereit sind, die Möglichkeit eines Gottes zuzulassen. Und da es einige Schichten in unserem Land gibt (oder Kollegen), die sich über Menschen lustig machen (wie Du 🙂), die an Gott glauben, so posaunen es diese Wissenschafler besser nicht heraus...

Willst du mir jetzt erzählen die ganzen Priester, die sich regelmäßig an Kindern vergangen haben waren in Wirklichkeit Atheisten? Ich lach mich tot.
Glaube und Handeln fallen oft auseinander. Daraus Vorteile für die eine oder andere Seite auszumachen, halte ich für unwissenschaftlich 🙂.

Aber was sehr unwissenschaftlich an Deiner Argumentation ist: Du pauschalierst alles und läßt überhaupt nicht die Möglichkeit zu, seriös und vernünftig an Gott zu glauben. In der Wissenschaft wäre bereits eine Theorie tot, wenn sie nur zu 1% widerlegt wäre.
 
Ist zwar nur eine Kleinigkeit, aber ich finde diese kleine Stelle



, bei der jeder präzise Atheist aufschreien müsste, erwähnenswert. Denn: Man kann nicht an die Nichtexistenz von etwas glauben.

Für einen Atheisten ist "Gott" keine unbewiesene These, sondern eine frei erfundene.


Mensch, Tsunami, klasse, dass Dir diese Stelle aufgefallen ist. Ohne Flachs. Gut gelesen!

Aber in der Sache gebe ich Dir – so wie Du es formuliert hast – nicht Recht. Atheisten glauben, daß es Gott nicht gibt. Zu diesem Glauben gehört, dass sie weiterhin glauben, dass Gott-Gläubige Gott erfunden haben. Aber Beweise für die Richtigkeit ihres Unglaubens an Gott haben sie natürlich keine. Anstelle von „glauben“ kannst Du auch das Verb „vermuten“ setzen.
Zu den prominenten Atheisten gehört übrigens Ludwig Feuerbach. Es gibt eine Gruppe von gebildeten Atheisten, mit denen man das „Für und Wider“ seriös diskutieren kann. Wenn ich an Naturreligionen denke, so meine ich, hat Ludwig Feuerbach Recht. Er stellte die These auf, dass Gott eine Erklärung ist für Phänomene, die sich der Mensch nicht erklären kann. Daher gab / gibt es Menschen, die an Sonnengott etc. glauben.

Bibelforscher haben mitgeteilt, dass es in der Bibel Prophezeiungen gibt, die hunderte Jahre später und mehr eintrafen. Wie konnte z.B. ein Daniel oder Jesaja wissen, was hunderte Jahre nach seinem Tod eintrifft bzw. eingetroffen ist? Atheisten haben dafür keine plausible Erklärung. Christen und Juden gehen von göttlicher Inspiration aus.

Und der Fund der Qumran-Rollen Mitte des 20. Jahrhunderts ist auch erstaunlich. (ausführliche Hinweise in wikipedia) Man stellte fest, dass alle Abschriften, aus denen sich die Bibel heute zusammensetzt, mit höchster Präzision erfolgten, also fast keine Abschreibfehler enthielten.

An dieser Stelle möchte ich unseren Peter hier erwähnen. Peter machte darauf aufmerksam, dass Psychologen zur Feststellung kamen, dass der einzelne Mensch keine Moral entwickeln kann. Und auch Elephant hat uns (sinngemäß) geschrieben: Der Mensch, auch wenn er von Gott nichts weiß, trägt Moral, das Wissen um Gut und Böse, in seinem Herzen. (Ich hoffe, ich habe die Meinung von Peter und Elephant richtig widergegeben.) Soweit mir bekannt, ist der Ursprung für das Wissen um Gut und Böse nicht wirklich bekannt. Dieses Wissen hat in jedem Fall die Materie nicht als Vater oder Mutter. Materie ist frei von jeder Moral. Für mich ist Gott als Ursprung der Moral die plausibelste Erklärung. Daß je nach Kultur die Moral verschiedene Wege ging, daher relativiert wurde, ist eine andere Geschichte.

 
Das alte Testament ist ein Mordbrenner-und Vergewaltigungsbuch. Aber es gibt tatsächlich immer noch Leute, die daraus, so etwas wie "Moral" beziehen......

Die ganze Menschheitsgeschichte spiegelt das Morden (oft aus niedrigen Beweggründen) wider. So sind wir Menschen! Das Morden (aus niedrigen Beweggründen) ist keine Erfindung des Alten Testaments. Wer sich in der Geschichte der Menschheit auskennt, weiß das.

 
Das macht aber die Religion keineswegs besser. Und - darum geht es - keineswegs moralischer.

Übrigens gings ja noch weiter:
Lot lebte dann mit seinen beiden Töchtern in einer Gegend in der es scheinbar keine Männer gab.
Da beschlossen sie ihren Vater betrunken zu machen. Und tatsächlich wurden sie dann beide von ihm geschwängert.

Die Moral ist wesentlich älter als die Religionen. Dazu gab es viele, viele Versuche. Denn wenn heute noch wirklich jemand seine Moral aus der Bibel beziehen würde.... ( es gibt ein paar, wenn wir an die Selbstmordattentäter denken, oder auch Leute die in Amerika schon mal Abtreibungsärzte erschossen haben )

Und Atheisten glauben an einen Nichtgott. Was für ein Unsinn. Da sollte man sich wirklich mal informieren, ehe man so einen Quatsch losläßt.
 
Willst du mir jetzt erzählen die ganzen Priester, die sich regelmäßig an Kindern vergangen haben waren in Wirklichkeit Atheisten? Ich lach mich tot.
Das Zölibat ist religiöser Irrsinn. Immer wenn man versucht Sexualität zu unterdrücken kommt es zu abartigen Auswüchsen und Kompensationen. (Gewalt/Missbrauch)

Priester, die sich an Kindern vergehen, handeln unchristlich. Ihr Handeln lässt sich mit dem christlichen Glauben nicht vereinbaren. Das Verbrennen von Menschen (Inquisition) im Mittelalter, die Kreuzzüge, die priesterliche Hilfeleistungen für gesuchte Nazis nach dem 2. Weltkrieg etc. etc. sind Handlungen, die nicht christlich sind. In jeder größeren Stadt gibt es Verbrecher. Deshalb kann man nicht alle Stadtbewohner als Verbrecher bezeichnen. Die katholische Kirche hat Millionen von Mitgliedern. Ob jemand, der von sich sagt, er sei Christ – oder es nur vortäuscht - lässt sich nicht von vorneherein erkennen. Als Hilfestellung dient der Hinweis im NT: „An den Früchten werdet ihr sie erkennen.“
Das Zölibat ist nicht christlichen Ursprungs. Ich denke, daß die kath. Kirche damit – und dem Verneinen verheirateter Priester – über das Ziel hinausgeschossen ist. Richtig ist auch: Wenn ein Mann das Zölibat ablegt, weil er kath. Priester werden will, ist das seine freie Entscheidung. Ebenso kann er sich entscheiden, zu heiraten. Daß er dann auch das Priesteramt verliert, ist tragisch und nach meiner Meinung falsch. Jedoch gilt auch: Die Entscheidung, seine Sexualität frei zu leben, ist ebenfalls frei. Wenn sich ein Priester oder wer auch immer dazu entscheidet, z.B. Kinder und damit sein Amt zu mißbrauchen, ist das seine freie – in jedem Fall - unchristliche Entscheidung. Der Einzelne handelt für sich (un-) verantwortlich. Den christlichen Glauben („Religion“) oder die Kirche dafür verantwortlich zu machen, ist daher unsachlich und falsch.

 
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