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Der Sinn des Lebens

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Gott läßt sich nicht beweisen. Es ist doch durchaus wissenschaftlich, dass man Dinge für möglich hält, die man nicht beweisen kann. So ist es wohl zB Robert Koch ergangen, als er die Existenz von gewissen Bakterien noch nicht nachweisen konnte, sie aber für wahrscheinlich hielt. Ohne gewisse Hypothesen kommt auch die Wissenschaft nicht aus.

Er hatte eine plausible, auf Rationalität und Beobachtung beruhende Theorie. Die Bibel hat nichts dergleichen sondern beruht nur auf dem Glauben an Wunder und Magie, für die es keine rationalen Erklärungen gibt.
Gegensätzlicher geht es nicht.

Was Papst und Co machen, betrifft nicht meinen konfessionslosen Glauben. Die bestätigen meinen vernunftorientierten Glauben eher 🙂.

WIe kann dein glauben vernunftorientiert sein? Du hast einfach einen unsichtbaren Gott zu deinem geistigen Führer erkoren und seine "Vernunft" übernommen. Du kannst also gar keine eigene Vernunft besitzen sondern nur die Regeln deines Gottes. Und die Möglichkeit zum Wiederspruch gibt es ja nicht weil das sonst ja implizieren würde, dass Gott fehlbar wäre, was ja unmöglich ist.

mikenull kann sicher bestätigen, dass ich hier schon oft Homosexualität verteidigt habe. Für Gott zählt übrigens die sexuelle Orientierung nicht. Ihm geht es lediglich um die moralische Qualität des Menschen. Und die Palette moralischer Qualitäten geht kunterbunt über Homos und Heteros.

Dann solltest du dir die Worte deines Gottes mal genauer ansehen. Das ist nämlich absolutes Wunschdenken und definitiv falsch.

Altes Testament: "Kein Mann darf mit einem anderen Mann geschlechtlich verkehren;denn das verabscheue ich."

"Wenn ein Mann mit einem anderen Mann geschlechtlich verkehrt, haben sich beide auf abscheuliche Weise vergangen. Sie müssen getötet werden; ihr Blut findet keinen Rächer."

Jaja das alte Testament blabla. Hier aus dem neuen:

"Habt ihr vergessen, dass für Menschen, die Unrecht tun, in Gottes Reich kein Platz sein wird? Darauf könnt ihr euch verlassen: Keiner, der unzüchtig lebt, keiner, dem irgend etwas wichtiger ist als Gott, kein Ehebrecher, kein Mensch, der sich von seinen Begierden treiben läßt und homosexuell verkehrt, wird einen Platz in Gottes Reich haben."

Sorry aber da gibt es auch nichts mehr auszulegen.

Wenn eine Medizin zu 1 % heilt, dann kann man nicht mehr behaupten, dass diese Medizin unwirksam ist. Pauschale Atheisten würden aber sagen: Medizin X ist Mist. Kannst Du der Analogie noch folgen 🙂?

Kannst du es? Wenn 99% der Patienten sterben würde man zurecht sagen diese Medizin ist Mist und in der Wissenschaft würde der Kosten-Nutzen-Faktor dieses Medikament aussortieren. Fertig.
Gläubige Menschen tun was immer ihnen von Gott befohlen wird, völlig egal was der Kosten-Nutzen-Faktor sagt.
Unsinnige Verdrehungen helfen da auch nicht.

Doofes aber korrektes Beispiel.

Nee nur doofes Beispiel. Zu vernunftbasiert siehe oben.
 
Weil Gott es eben nicht tut. "Du sollst nicht töten." Ganz simpel. Gott tut aber genau das. Du darfst das aber noch lange nicht. Weder dich selbst noch andere Menschen. (Sterbehilfe)
Gott tut Dinge, die bei jedem anderen eine Sünde darstellen. Ergo, keine gleichen Maßstäbe.
Allein schon die bloße Tatsache, dass du wenn du gegen die Moral verstößt ein Sünder bist und Gott egal was er tut per Definition niemals sündigen kann, ist Doppelmoral in Reinform.

Du glaubst also auch, dass es Gott gibt? Ich entnehme das Deinen Worten (zB: "Gott tut aber genau das").

Zum eigentlichen Kern:
Was Gott tut oder nicht, wage ich nicht zu beurteilen. Deine Aussage, zu wissen, was Gott tut, finde ich schon recht "stark". Wenn es Gott gibt, dann sind selbstverständlich seine Handlungen voll in Ordnung. Auch wenn ich es nicht verstehen kann. Andernfalls wäre er kein vollkommenes Wesen. Ganz logisch.

Dann zum Thema Mord. Im Normalfall ist Mord eine ganz schlimme Sache. Aber ich denke, es gibt extreme Ausnahmefälle, in denen Mord sogar geboten sein kann. ZB in extremen Fällen von Notwehr. Als prominentes Beispiel fällt mir auch schnell das versuchte Hitler-Attentat ein (ich glaube von 1944). Daran war unter anderem auch der evangelische Theologe Bonhoeffer beteiligt. Ich kann dieses Attentat vom moralischen Standpunkt aus nicht verurteilen. Ich kann schon eher das millionenfache Nichtstun vieler Deutscher damals moralisch verurteilen.

Ach nein? Ich bin mir ziemlich sicher, dass es bei der Hölle genau darum geht. Wer schickt die Sünder denn sonst in die Hölle, wenn nicht Gott? Er hat doch alles erschaffen also auch den brennenden Folterkeller im Untergeschoss.

Mit der Bibel darfst Du mir nicht kommen. Man muss gegenüber einem vernunftorientierten Glauben, der ohne "heilige Schriften" auskommt, schon mit mehr als dem HexenverbrennungsNiveau kommen 🙂. Eine "ewige" Hölle läßt sich mit meiner vernunftorientierten Einstellung nicht vereinbaren. Man kann auch ein religiöser Mensch sein, ohne die Bibel wortwörtlich zu verstehen. Wende Dich mit dieser Form der Kritik doch lieber an militante US-Bibel-Fundamentalisten!
 
Friek, mal eine Frage: Wie siehst Du Homosexualität? Ist Homosexualität ebenso "normal" und "gesund" wie Heterosexualität? Wie siehst Du das? Mal ganz sachlich gefragt.

Ja absolut und in allen Punkten. Es ist so normal und gesund wie jede andere einvernehmliche Spielart der Sexualität und Lebensführung, die eben nicht auf dem Ziel der Fortpflanzung beruht. Es ist so normal wie rothaarige Menschen auch wenn diese eine Minderheit darstellen. Es ist jedenfalls ganz sicher keine Krankheit oder verabscheuungswürdige Sünde die es zu bestrafen gilt.

Die Art und Weise wie du die Frage gestellt hat lässt schon vermuten wie du darüber denkst aber trotzdem.
Wie denkst du denn darüber?
 
Er (Robert Koch)hatte eine plausible, auf Rationalität und Beobachtung beruhende Theorie. Die Bibel hat nichts dergleichen sondern beruht nur auf dem Glauben an Wunder und Magie, für die es keine rationalen Erklärungen gibt.
Gegensätzlicher geht es nicht.


Wenn man wie Du sachliche Prüfungsergebnisse zur Bibel nicht kennt oder ignoriert, bleibt nur unsachliche Polemik übrig. Richtig ist: Die Bibel besteht u.a. aus Erlebnisberichten, zu denen Prophezeiungen hinzukommen. Wer sich damit beschäftigt, stellt fest, dass zwischen mancher Prophezeiung und deren Eintreten hunderte von Jahren liegen. Das hat nichts mit Wunder oder gar Magie zu tun. Aber zu diesen Feststellungen kommt man durch Beobachtung (Lesen) und Denken (Rationalität).
 
Wenn man wie Du, friek, sachliche Prüfungsergebnisse zur Bibel nicht kennt oder ignoriert, bleibt nur unsachliche Polemik übrig. Richtig ist: Die Bibel besteht u.a. aus Erlebnisberichten, zu denen Prophezeiungen hinzukommen. Wer sich damit beschäftigt, stellt fest, dass zwischen mancher Prophezeiung und deren Eintreten hunderte von Jahren liegen. Das hat nichts mit Wunder oder gar Magie zu tun. Aber zu diesen Feststellungen kommt man durch Beobachtung (Lesen) und Denken (Rationalität).
 
Wenn man wie Du sachliche Prüfungsergebnisse zur Bibel nicht kennt oder ignoriert, bleibt nur unsachliche Polemik übrig. Richtig ist: Die Bibel besteht u.a. aus Erlebnisberichten, zu denen Prophezeiungen hinzukommen. Wer sich damit beschäftigt, stellt fest, dass zwischen mancher Prophezeiung und deren Eintreten hunderte von Jahren liegen. Das hat nichts mit Wunder oder gar Magie zu tun. Aber zu diesen Feststellungen kommt man durch Beobachtung (Lesen) und Denken (Rationalität).

Bitte nicht Theologie und Glaube verwechseln! Theologie ist eine Wissenschaft, Glaube läßt sich nicht wissenschaftlich bearbeiten. Theologie kann schwierig sein. Glaube ist einfach.

"Sachliche Prüfungsergebnisse zur Bibel" versuchen zB zu prüfen, ob es eine historische Grundlage für die Flut oder andere biblische Phänomene gibt. Das ist reine Historie, die aber mit dem Glauben nichts zu tun hat. Daher muss man als theologischer Professor auch nicht unbedingt gläubig sein.

Die Bibel sollte man nicht als wissenschaftlichen Tatsachenbericht lesen. Die Märchen der Brüder Grimm enthalten auch viel Weisheit ohne historischen Anspruch. Der Vernünftige liest zwischen den Zeilen der Bibel und betrachtet sie nicht als Wissenschaftsbuch. In ihr spiegeln sich eher die Erfahrungen von Menschen auf narrative Weise wieder.

Zum x-ten Mal: was in der Bibel steht, tangiert einen vernunftorientierten Glauben, der ohne "heilige Schriften" auskommt, nicht im mindesten. Die Bibel könnte dann höchstens noch etwas erbauen. Aber als Grundlage der Religion ist sie - wie jede andere Schrift - grundsätzlich entbehrlich. Umgekehrt kann man aber nur religiös sein, wenn man seine Vernunft einschaltet. Damit ergibt sich in gewissem Sinne die Dualität Schriftoffenbarung versus Vernunft.
 
Zuletzt bearbeitet:
Du glaubst also auch, dass es Gott gibt? Ich entnehme das Deinen Worten (zB: "Gott tut aber genau das").

Ähm nein? Ich versuche nur die Unwahrheit deiner Behauptung auf der Basis "dass es einen Gott gibt" zu beleuchten

Zum eigentlichen Kern:
Was Gott tut oder nicht, wage ich nicht zu beurteilen. Deine Aussage, zu wissen, was Gott tut, finde ich schon recht "stark".

In einer Welt in der es einen Gott gibt, gibt es auch keine Zufälle. Alles ist vorherbestimmt bzw. Schicksal, nicht wahr? Also ist jedes tote Baby und jeder unschuldige Tote auch Gottes Werk und Wille. Mal ganz abgesehen von Naturkatastrophen oder der Zerstörung von Sodom und Gomorra. Klingt für mich nach einem ziemlichen Soziopathen.

Mit der Bibel darfst Du mir nicht kommen. Man muss gegenüber einem vernunftorientierten Glauben, der ohne "heilige Schriften" auskommt, schon mit mehr als dem HexenverbrennungsNiveau kommen 🙂. Eine "ewige" Hölle lässt sich mit meiner vernunftorientierten Einstellung nicht vereinbaren. Man kann auch ein religiöser Mensch sein, ohne die Bibel wortwörtlich zu verstehen.

Willst du mich jetzt veräppeln? Du redest von Gott aber sein Handbuch interessiert dich nicht?
Ich bastel mir einfach meinen eigenen Gott und lass alles weg was mir nicht gefällt?
Echt jetzt? Du stellst deine Vernunft damit ja über die Gottes.
Da wird er sich auch in deiner Selfmadereliogion nicht drüber freuen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zitat Nordrheiner:

Nach meiner Kenntnis ist die Annahme der Atheisten „dass es Gott nicht gibt“ ohne Beweis. Daher lässt sich diese Annahme mit „glauben“ beschreiben. Wenn Du bessere Informationen hast, dann her damit. Ich lasse mich gerne – sachlich – informieren. Deine Bezeichnung
---------------------------------------------------------------------------

Da ist Deine Kenntnis falsch - aber Du könntest Dich informieren. Stichwort: Internet Da kannst Du Dich ( wenigstens einmal ) sachlich informieren.
Einem Atheisten FEHLT der Glaube an Götter. Es ist einem Atheisten völlig wurscht ob es Götter gibt, oder ob es Leute gibt, die an solches glauben. Das hat nichts mit dem Wörtchen "glauben" zu tun. Soviel sollte man wirklich so langsam begreifen.

Und natürlich nochmal. Man kann nicht beweisen, daß es etwas nicht gibt.
Wie im ganz normalen Leben, müssen diejenigen beweisen, die seltsame Dinge behaupten. Das bist Du übrigens!

Natürlich läßt sich "Glauben" wissenschaftlich untersuchen. Ich erinenr an meinen Hinweis auf die sog. Cargo-Kulte.
Religionen entstehen oft sehr schnell und in der heutigen Zeit läßt sich ziemlich genau nahcweisen, wei und warum sie entstanden sind. Man sollte sich nur mal die Geschichte um John Frum ansehen.
 
Wenn man wie Du, friek, sachliche Prüfungsergebnisse zur Bibel nicht kennt oder ignoriert, bleibt nur unsachliche Polemik übrig. Richtig ist: Die Bibel besteht u.a. aus Erlebnisberichten, zu denen Prophezeiungen hinzukommen. Wer sich damit beschäftigt, stellt fest, dass zwischen mancher Prophezeiung und deren Eintreten hunderte von Jahren liegen. Das hat nichts mit Wunder oder gar Magie zu tun. Aber zu diesen Feststellungen kommt man durch Beobachtung (Lesen) und Denken (Rationalität).

Ein Erlebnisbericht? Ja man weiß ja wie verlässlich Augenzeugenberichte sind und das schon wenn das Ereignis nur ein paar Stunden oder Tage zurück liegt. Mal ganz abgesehen davon, dass viele Betrügereien die sich als Wunder ausgeben heutzutage nur aufgrund der allgemein besseren Bildung und den generellen Möglichkeiten entlarvt werden. Damals gab es die nicht.
Niemand weiß genau wer wirklich die Bibel geschrieben hat und wie viel Wein oder Cannabis oder auch Opium diese Personen konsumiert haben, was damals völlig normal war. Vielleicht litten sie an Schizophrenie? Waren ja schließlich auch nur Menschen und Schizophrene reden sehr oft von Engeln und Geistern.
So etwas als verlässliche Erlebnisberichte zu bezeichnen ist jedenfalls schon mehr als naiv.

Und Prophezeiungen haben also nichts mit Magie zu tun? Sondern?

Nee zu solchen Feststellungen kommt man durch Lesen und Glauben. Das hat nichts mit Rationalität zu tun.
 
Also Religion und Religion sind sehr verschieden. Bitte nicht irgendwelche Kulte mit dem christlichen Glauben in einen Topf werfen. Wenn es Infos im Internet gibt, die den Beweis für die Nicht-Existenz Gottes (wie die Bibel aussagt) liefert, dann bitte mal die Angabe dazu.

 
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