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Der Sinn des Lebens

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Die Gesellschaft mag attraktive, gesunde und besondere Menschen, sie mag schöne Häuser und teure Autos. Sie mag auch gut erzogene und erfolgreiche Kinder auf die sie stolz sein kann. also verbringt man seine Lebenszeit damit möglichst viel zu erreichen. Möglichst viel zu erleben und zu bewegen. Man setzt sich Ziele die man irgendwie vorgeschrieben bekommt. Man möchte anderen helfen und niemandem zur Last fallen. Man möchte Gesellschaftsfähig sein. Also erlernt man einen Beruf und verbringt einen Teil seiner Lebenszeit damit Papier zu verdienen dass er benötigt um Gesellschaftliche Ideale zu erreichen oder einem Idol näher zu kommen.
Der Mensch ist lieber glücklich als unglücklich also verbringt man sein komplettes Leben damit Glücklicher zu werden, wobei Glück immer anders zu definieren ist. Wer sagt denn das ein Vogel nicht auch ein Glücksempfinden hat. Glücklicher ist wenn er gut genährt ist und gesunde Kinder großgezogen hat. Der Mensch selbst definiert sein eigenes und das Glück anderer.

Fakt ist umso mehr die Umwelt der eigenen heilen Welt entspricht desto glücklicher fühlen wir uns.
Jeder gibt seinem Leben selbst einen Sinn, denn irgendwas muss er ja schließlich tun.

Leben an sich existiert einfach und hat keinen Sinn
 
[...]

Leben an sich existiert einfach und hat keinen Sinn.


Ich wäre mir da nicht so sicher, dass das Leben keinen Sinn hat. Natürlich sind wir diesbezüglich auf unsere Wahrnehmung bzw. Bewusstsein angewiesen.

Erstmal könnten wir davon ausgehen, dass das Leben kein Bewusstsein sein hat, aber hat es auch keinen Sinn?

Bereits hier liegt vielleicht ein kleiner Denk- bzw. Wahrnehmungsfehler vor. Wenn man davon ausgeht, dass die Entität Leben als Untermenge auch menschliche Lebewesen und menschliches Bewusstsein beinhaltet, so beinhaltet das Leben auch Bewusstsein. Abgeleitet davon, kann das Leben sogar mit sich selbst sprechen, bzw. man kann mit dem Leben sprechen, dem Leben zuhören, usw.

Wenn man das Leben nun in seiner Gesamtheit wahrnimmt, intensiven Umgang pflegt, usw., dann mag man einen Sinn erkennen - entweder DEN Sinn oder EINEN von vielen. Ich würde jetzt auch nicht davon ausgehen, dass das Leben nur einen einzigen Sinn beinhaltet, sondern viele. Sinne, welche unabhängig voneinander sind, oder komplementär einen größeren Sinn ergeben.

Hat man nun den einen oder anderen Sinn "dingfest" gemacht, stellt sich natürlich die Frage, ob dieser Sinn tatsächlich ein valider Sinn des Lebens ist, also, ob dieser Sinn tatsächlich im Leben beinhaltet ist oder ob man ihn in gewisser Weise einfach nur erfunden hat. Und richtig, im Grunde macht es gar keinen Unterschied.

Wenn man so will, dann kann man keinen Sinn finden, der nicht existiert, sondern nur Sinn, der auch existiert.

Insofern würde meine gegenläufige und vorläufige Aussage lauten:

Leben an sich existiert und hat Sinn.
 
Der Mensch ist die einzige Lebenform(zumindest auf diesem Planeten), die laufend nach einem Sinn sucht. Nicht nur einen Sinn des Lebens, alles muss eine Bedeutung haben, alles muss einen Sinn haben, nichts darf einfach so passieren, weil es einfach so passiert. Wir forschen, zerlegen alles mögliche auf ein atomares Level, nur um es nochmals zu spalten...

Irgendwo muss doch die Wahrheit stecken, die Essenz des Seins! Ja wo nur, wir müssen weiter forschen, zerlegen, spalten, teilen, genauer hinsehen, beobachten, warten und hoffen. Irgendwann werden wir es wissen, wieso wir hier sind, wie wir entstanden sind, was das alles soll.

Oder doch nicht?
 
Zuletzt bearbeitet:
Je mehr man über den Sinn redet, desto weniger versteht man den Sinn.

Es gibt da nicht viel zu interpretieren oder so, das ist an sich nur eine Meinungssache, ob es einen Sinn gibt oder nicht. Darüber zu reden ist meist nur Egostreicheln, weil man dieses oder jenes weiß, oder so und so viel darüber gedacht und Assoziationsketten gebildet hat, vielleicht auch mal einige wissenschaftlich klingende Worte aufgeschnappt hat und sich damit brüstet jemand "wissenderes" zu sein.

Ob es einen Sinn gibt oder nicht ist genauso wichtig wie wenn ein Sack Reis umfällt. Das Wissen oder Nichtwissen darum bringt einem nichts, nur seinem eigenen Seelenheil, wenn man denn so sagen will. Seelenheil ist in dem Zuge einfach nur Egozentrik.

Das ist aber auch nicht negativ gemeint, nur mein Senf den ich hierzu beitrage.
 
ich sehe einen Sinn im Leben.
Erst gestern habe ich die Sendung Domian verfolgt. Da rief ein 18 Jähriger an und sagte, dass er sich immer wieder fragt was der Sinn es Lebens ist. Ich hätte ihm gerne gesagt was ich dazu denke.
Er hat sich über Gott wirklich aufgeregt. Er sagte :wie kann Gott den Menschen mit seinen Fehlern kreieren und ihn dann für die Fehler bestrafen?
Ich hätte ihm gerne gesagt:
Der Mensch hat nach meiner Erfahrung und einen eigenen Willen. Dieser eigene Wille stellt für mich den Schlüssel des Sinns für das Leben dar.
Gott straft nicht er erschuf lediglich ein Prinzip. Unser eigener Wille entscheidet wie wir leben wollen. Was wir speisen hat in unserem Leben die Oberhand. Der Sinn ist die Erkenntnis darüber und die Umsetzung dieser Freiheit.
 
Der eigene "Wille" ist m.E. eine Illusion, wenn man darunter versteht dass wir frei oder annähernd frei in unserem Handeln sein sollen. Er m.E. so "frei" wie der Wille eines Tieres. Es gibt soviele Situationen, wenn man in diesen Momenten seine Handlungsoptionen durchgeht, könnte man denken, man könnte jetzt a), b), c) oder sogar d) usw. machen. Man ist also "frei" indem was man tut. Und wenn man a) macht, dann macht man das weil man mit seinem "freien Willen" sich dafür entschieden hat. Oder etwa nicht? Wenn man allerdings etwas intensiver darüber nachdenkt, könnte einem häufig auffallen, dass man eigentlich immer a) wählt. Man könnte auch b), c), d) usw. machen, macht aber tatsächlich immer a). Vielleicht ist das bei Tieren genauso? Vielleicht denkt die Giraffe darüber nach, ob sie a): gerade aus geht oder b) einfach mal im Kreis rennt. Man wird sie nur beobachten, wie sie a) macht. Aber vielleicht denkt sie darüber nach b) zu tun. Macht das dann aber nicht. Und fühlt sich gut dabei, da sie ja einen "freien" Willen hat und sich eben für a) "entschieden" hat. So wie der Mensch. Ja, in der Theorie, da können wir machen was wir wollen. Da sind die Möglichkeiten nahezu unendlich. In der Realität verengen sich die gedachten "unendlichen" Handlungsmöglichkeiten oft ziemlich.
 
zum Thema freier Wille gibt es natürlich auch die Ansicht, dass wir Menschen diesen nicht besitzen. Ich kann nur sagen wie ich den freien Willen verstehe.
Ich denke wir sollten da z.B. an die Psychologie denken. An einen Drogenabhängigen der sein Leben verändert weil er es absolut will. Ein Vater der lernt seine Kinder nicht mehr zu schlagen. Das schafft natürlich nicht jeder aber ich behaupte, dass es auch dann auch nicht jeder will.
Der eigene Wille ist im Konkreten, ein bewusster Akt. Natürlich sind wir alle eingeschränkt, aber wir haben verschiedene Möglichkeiten unsere Horizonte zu erweitern. Wichtig ist dabei der Wille.
Geistig betrachtet kann man ganz konkret z.B. negative Gedanken ablehnen. Man hat Einfluss auf das Unterbewusstsein.
 
Der Wille kann natürlich ein starkes Instrument sein, um sich selbst dorthin zu treiben wo man hin "will". Die Frage ist halt, inwieweit man selbst entscheidet was man "will" oder ob einem das eher durch Gene, Hormone etc. vorgegeben ist. Ein Kind "will" eben mit Bauklötzchen, Dinosaurieren oder Puppen spielen. Das möchte es aus "freier" Entscheidung. Wenn man es fragen würde, ob es denkt, dass es in seinem Willen frei ist, würde es dies wohl bejahen (sofern es die Frage versteht). Der Erwachsene möchte dann eben nicht mehr mit Bauklötzchen, Dinosaurieren oder Puppen spielen. In "freier" Entscheidung macht er das nicht mehr, obwohl er früher soviel Spaß daran hatte. Auf einmal interessiert man sich für andere Dinge. Und wahrscheinlich hat sich der Körper verändert, weswegen das so ist. Wer bestimmt also was man selbst möchte? Wir selber (unsere Gehirne) oder der Körper bzw. das, was im Körper drin ist bzw. ihn ausmacht?
 
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