Nordrheiner
Sehr aktives Mitglied
Das macht aber die Religion keineswegs besser. Und - darum geht es - keineswegs moralischer.
Übrigens gings ja noch weiter:
Lot lebte dann mit seinen beiden Töchtern in einer Gegend in der es scheinbar keine Männer gab.
Da beschlossen sie ihren Vater betrunken zu machen. Und tatsächlich wurden sie dann beide von ihm geschwängert.
Die Moral ist wesentlich älter als die Religionen. Dazu gab es viele, viele Versuche. Denn wenn heute noch wirklich jemand seine Moral aus der Bibel beziehen würde.... ( es gibt ein paar, wenn wir an die Selbstmordattentäter denken, oder auch Leute die in Amerika schon mal Abtreibungsärzte erschossen haben )
Und Atheisten glauben an einen Nichtgott. Was für ein Unsinn. Da sollte man sich wirklich mal informieren, ehe man so einen Quatsch losläßt.
Die Berichte über Mord und Totschlag in der Bibel sind Berichte und kein Faktor für eine gute oder bessere Moral. Ich habe den Eindruck, Du vermischst Bericht mit moralischem Anspruch.
Wenn Selbstmordattentäter oder Mörder von Abtreibungsärzten etc. ihre Handlung mit der Bibel begründen, so liegen sie falsch. Das ist jedem schnell klar, wenn er z.B. das Neue Testament liest. Falls Du die Bibel kennst, solltest Du das wissen. Es ist von Dir unsachlich und polemisch, Mörder und Bibel auf eine Stufe zu stellen. Die von Dir genannte Gruppe von Mördern picken sich ggf. aus der Bibel das heraus, was ihnen als Ausrede für ihr unchristliches Verhalten in den Kram passt. Es ist daher „unsachlich“. Aber Du bist nicht sachlicher in Deiner Argumentation wie diese Leute. Du berufst Dich auf unchristliches Verhalten dieser Mörder, um die Unmoral der Bibel zu beweisen. Wie paradox und falsch ist das denn?
Nach meiner Kenntnis ist die Annahme der Atheisten „dass es Gott nicht gibt“ ohne Beweis. Daher lässt sich diese Annahme mit „glauben“ beschreiben. Wenn Du bessere Informationen hast, dann her damit. Ich lasse mich gerne – sachlich – informieren. Deine Bezeichnung „Quatsch“ scheint mir eher ein Ausdruck von fehlenden Argumenten und hilfloser Polemik zu sein.