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Der Sinn des Lebens

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Invader und Kräuterhexe

Ohne jetzt ins Detail zu gehen, habe ich den Eindruck, dass ihr in eurer Kernaussage (der letzten beiden Posts) genau dasselbe gesagt habt.

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Wenn ich es richtig verstanden habe, dann sagt Invader, dass es keinen "externen" bzw. universellen Sinn gibt, sondern nur einen solchen, welchen der Mensch durch Wahrnehmung/Interpretation erschafft. Und genau das sagst du, Kräuterhexe, doch auch.
 
Zuletzt bearbeitet:
Invader und Kräuterhexe

Ohne jetzt ins Detail zu gehen, habe ich den Eindruck, dass ihr in eurer Kernaussage (der letzten beiden Posts) genau dasselbe gesagt habt.


Nicht ganz. Am Ende sagen wir zwar beide, dass man selbst seinem Leben einen Sinn geben soll, aber es ist trotzdem unterschiedlich zu betrachten. Es geht mir um den universellen Sinn des Lebens und dazu habe ich ja mehrfach geschrieben, warum es den aus meiner Sicht nicht geben kann. Auch wenn es den nicht gibt, kann ich meinem Leben einen Sinn geben, es ist dann nur nicht der universelle Sinn.

Wer aber sagt, dass es der Sinn des Lebens sei, seinem Leben einen Sinn zu geben, macht aus dem Sinn-Geben den universellen Sinn und das darf nicht sein. Das hört sich vielleicht banal an, aber der Unterschied ist wichtig, weil viele andere Themen eng damit verknüpft sind.
 
Mein Sinn des Lebens ist es mich auf den Tod zu freuen. Kann nur besser werden. Aber bei meinem "Glück" werde ich uralt.

LOL, das befürchte ich auch. (also für mich)

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Muss dazu hinzufügen, dass meines Erachtens die Menschen, welche keine Angst vor dem Tod haben, sehr viel sinnentspannter und sinnvoller leben als jene Menschen, die es nicht tun.
 
Zuletzt bearbeitet:
LOL, das befürchte ich auch. (also für mich)

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Muss dazu hinzufügen, dass meines Erachtens die Menschen, welche keine Angst vor dem Tod haben, sehr viel sinnentspannter und sinnvoller leben als jene Menschen, die es nicht tun.
Müßte das nicht heißen:, daß m.E. die Menschen, welcher Angst vor dem Tod haben, sehr viel sinnentspannter und sinnvoller leben, als jene Menschen, die es nicht tun.
oder
daß m.E. die Menschen, welche keine Angst vor dem Tod haben, sehr viel sinnentspannter und sinnvoller leben, als jene Menschen, die es tun. (Also, die Angst haben, leben sinnvoller.)

??

FG
 
Mir fällt gerade spontan ein, es gibt Methoden seinen Zweck im Leben zu finden, welche schon einigen geholfen hat.
Las mal einen Artikel von Steve Pavlina dazu, der eine Methode vorschlug, persönlich habe ich sie auch schon ausprobiert, aber brachte mich auf keinen Punkt einer "Erkenntnis".

Wie entdeckt man den Sinn seines Lebens? | Steve Pavlina
(Falls sich das mal jemand ansehen möchte.)
 
Wenn ich es recht überlege, dann geht es Menschen gar nicht um irgendeinen Sinn oder Nicht-Sinn, sondern viel mehr um Annehmlichkeit kontra Unannehmlichkeit, ganz egal, ob sich das nun aus materiellem Wohlstand oder einer Liebesbeziehung heraus ergibt.

Manchen Menschen mag es auch um wissenschaftliche Erkenntnis und Erkenntnis im Allgemeinen gehen, aber hey, ja, das ist nicht besonders glaubwürdig.
 
Müßte das nicht heißen:, daß m.E. die Menschen, welcher Angst vor dem Tod haben, sehr viel sinnentspannter und sinnvoller leben, als jene Menschen, die es nicht tun.
oder
daß m.E. die Menschen, welche keine Angst vor dem Tod haben, sehr viel sinnentspannter und sinnvoller leben, als jene Menschen, die es tun. (Also, die Angst haben, leben sinnvoller.) ??
FG

Gute Fragestellung!

Aber nicht zwangsläufig leben Menschen, die Angst vor dem Tod haben, sinnvoller oder entspannter. Aus meiner Betrachtung: Es fällt Ihnen eher schwerer, entspannt zu sein. Angst führt eher zur Anspannung. Jedoch kann Angst helfen, sich um einen Sinn zu bemühen, sich auf die Suche nach "der richtigen Antwort" zu machen.

Aus meiner Betrachtung: Je oberflächlicher Menschen sind, um so leichter verdrängen oder ignorieren sie die Angst – und haben es daher scheinbar leichter, entspannt zu leben. Auch tiefgründige und sehr nachdenkliche Menschen können in der Lage sein, Angst (z.B. vor dem Tod) zu verdrängen bzw. zu ignorieren. Dies nämlich immer dann, wenn ihnen bisher bekannt gewordene Antworten (z.B. nach dem Sinn des Lebens) nicht genügen. Viele würden sich an einer ungelösten Frage aufreiben, stünde diese Angst ständig "im Raum". Die Gefahr des Verdrängens und der Ignoranz sind, dass „ich die für mich wichtige Lösung“ nicht rechtzeitig finde und die ggf. negativen Folgen erleiden werde.

Aber die Unterscheidung der Menschen nach Oberflächlichkeit und Tiefgründigkeit erscheint mir nicht ausreichend. Es ist einfach so, dass Menschen verschiedene Grade der Wahrnehmungsfähigkeit besitzen. Z.B. das Gehör ist unterschiedlich ausgebildet. Manche hören Töne, die für andere unhörbar sind. So haben Menschen ein Gespür für Angst und für das Erfordernis, sich damit auseinanderzusetzen. Aus meiner Sicht reicht es nicht, die Unterschiedlichkeit zu respektieren. Für mich ist es wichtig, einen höheren Grad im Bereich der Sensibilität, der Fähigkeiten und des Wissens anderer Menschen zu überdenken mit der Frage: Wie kann mir das helfen? Wie kann ich das auch für mich nutzbar machen? Was kann ich lernen?

Die Haltung: „Meine Meinung genügt mir“, die ich hier öfters feststelle, ist für mich ein Zeichen von mangelndem Lernwillen. Und mangelnder Lernwille ist für mich lebensfeindlich.
 
Mir fehlt da noch was in dem Gedankengang. Ist es nicht so, dass die grossen christlichen Konfessionen ein Bild zeichnen, was kaum wer noch richtig zu glauben vermag ? Man bleibt aber dabei, zahlt brav seine Kirchensteuer - es könnte ja doch was dran sein. Aber - ist innerlich gleichgültig geworden. Und begibt sich nicht selbst auf die Suche. Schade drum. Mangelnder Lernwillen. Suchet so werdet ihr finden - das tun leider nur Wenige.

Peter
 
Ich glaube, Steuern braucht die christliche Konfession nicht mehr. Ist nicht die Vatikanbank die drittreichste Bank der Welt?
 
Aber nicht zwangsläufig leben Menschen, die Angst vor dem Tod haben, sinnvoller oder entspannter. Aus meiner Betrachtung: Es fällt Ihnen eher schwerer, entspannt zu sein. Angst führt eher zur Anspannung. Jedoch kann Angst helfen, sich um einen Sinn zu bemühen, sich auf die Suche nach "der richtigen Antwort" zu machen.

Aus meiner Betrachtung: Je oberflächlicher Menschen sind, um so leichter verdrängen oder ignorieren sie die Angst – und haben es daher scheinbar leichter, entspannt zu leben. Auch tiefgründige und sehr nachdenkliche Menschen können in der Lage sein, Angst (z.B. vor dem Tod) zu verdrängen bzw. zu ignorieren. Dies nämlich immer dann, wenn ihnen bisher bekannt gewordene Antworten (z.B. nachdem Sinn des Lebens) nicht genügen. Viele würden sich an einer ungelösten Frage aufreiben, stünde diese Angst ständig "im Raum". Die Gefahr des Verdrängens und der Ignoranz sind, dass „ich die für mich wichtigeLösung“ nicht rechtzeitig finde und die ggf. negativen Folgen erleiden werde.
Also ich für meinen Teil, bin eigentlich nicht oberflächlich, ich sehe/fühle nur einiges in anderem Zusammenhang von Bedeutung. Ich sehe z.B. daß der Tod zum Leben gehört: d a m i t die nächste Generation leben kann. Stelle ich mir vor, es würden alle lebend bleiben... das ginge ja gar nicht.
Aber die Unterscheidung der Menschen nach Oberflächlichkeit und Tiefgründigkeit erscheint mir nicht ausreichend. Es ist einfach so, dass Menschen verschiedene Grade der Wahrnehmungsfähigkeit besitzen. Z.B. das Gehör ist unterschiedlich ausgebildet. Manche hören Töne, die für andere unhörbar sind. So haben Menschen ein Gespür für Angst und für das Erfordernis, sich damit auseinanderzusetzen.
Stümmmmt, mein Gehör hat auch nachgelassen.... ist so im Alter, dahin kommen alle (Menschen), wenn sie denn älter werden. Sensibel bin ich aber doch trotzdem. Nur, ich habe gelernt, daß es nix bringt sich endlos Gedanken zu machen, noch dazu über Themen, die am Ende brotlos sind. Auch noch über die Gedanken von anderen, die sowieso ganz anders denken. Was den Sinn des Lebens betrifft, besteht der nun mal für alle Lebewesen aus fressen und gefressen werden und der ganz wichtigen Arterhaltung, mit allem Dran und allem Drum, wobei das ja nun nicht jedes Menschenkind tun muß bzw. tunlichst vermeiden sollte bei der Masse an Individuen.

Aus meiner Sicht reicht es nicht, die Unterschiedlichkeit zu respektieren. Für mich ist es wichtig, einen höheren Grad im Bereich der Sensibilität, der Fähigkeiten und des Wissens anderer Menschen zu überdenken mit der Frage: Wie kann mir das helfen? Wie kann ich das auch für mich nutzbar machen? Was kann ich lernen?

Die Haltung: „Meine Meinung genügt mir“, die ich hier öfters feststelle, ist für mich ein Zeichen von mangelndem Lernwillen. Und mangelnder Lernwille ist für mich lebensfeindlich.
Na gut, man macht sich ja doch über so Denken seine eigenen Gedanken, weil, immerhin könnte ja was brauchbares dran sein. Und nur das oder genau das Gegenteil, bleibt - eventuell - im Gedächtnis.
 
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