Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Depressive Freundin

Die Erfahrung die ich gemacht habe mit einigen Menschen - ist das es sein kann wenn du beginnst Grenzen zu ziehen bei Leuten die vorher bei dir keine kannten oder beispielsweise anfängst Dinge anzusprechen die dich stören dich Leute möglicherweise als „aufeinmal“ kompliziert zu betrachten..
und damit nicht umgehen können. Denn von keinen Grenzen profitieren ja andere - nicht aber du.

Die Auseinandersetzung / Kommunikation mit beispielsweise ich habe da wen verletzt (damit meine ich nicht wie das deine Freundin macht - keinesfalls ) sondern in einer guten Verbindung hält sich das die Waage und man kann Dinge klären ohne das daran eine Freundschaft zerbricht. Nicht jeder Mensch ist dazu fähig (leider) .. auch was Entschuldigungen anbelangt.
Beispielsweise wäre eine Entschuldigung nur dann sinnvoll wenn auch echte Reue folgt und dementsprechend du weißt die Person wird xyz nicht mehr machen da sie weiß das Verhalten verletzt und/ oder irritiert dich. Sonst bekommst du jede Woche eine Entschuldigung mit dem Ergebnis dass du weißt es sind leere Worte die Person macht ja weiter.
Verletzt und irritiert lässt man Menschen die man mag nicht zurück (zumindest in meiner Welt) bei deiner Freundin ist es problematisch da DU ihr nicht sagen kannst was dich verletzt nur sie .. keine Waage.

Umso wichtiger ist es gleich anders aufzutreten und klar zu machen-> so nicht bei mir sorry. Nicht beleidigend sondern respektvolle Grenzen.
Bei speziellen psychischen „Entgleisungen“ also Menschen die partout nicht kritikfähig sind .. wirst du lernen die tun DIR unterm Strich nicht gut. Auch wenns schade ist und traurig aber besser als sich zu grämen.

Verlustangst ist aber sehr hinderlich 🙂
Weil du möglicherweise dadurch ab Verbindungen festhältst die nicht gesund für dich sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, das weiß ich, aber ich schrieb ja auch dass man erst mal abwarten muss wie es sich künftig entwickelt. Sie kommt ja erst nächsten Donnerstag aus der Reha zurück. Vielleicht ist ihr da ja aufgegangen wie sie manchmal mit Menschen umgegangen ist und kommt gar nicht drauf dass ich auch dazu gehöre weil ich nie was gesagt habe.

Sie sagte und schrieb ja auch dass sie sich in so vielem in den Sitzungen wieder erkennt und dass sie das umgehauen hat. Was das ist hat sie ja nicht gesagt.

Man muss abwarten was kommt, eine Patentlösung gibt es eh nicht.

Vielen Dank!
 
Persönlich halte ich es für unwahrscheinlich, dass ihr anlässlich einer Reha so tiefgreifend ein Licht aufgegangen ist, dass das zu weitreichenden Veränderungen führt.

Im Rahmen einer langfristigen Psychotherapie halte ich das für möglich, aber wie gesagt nicht aufgrund von einer mehrwöchigen Reha. Meist sind diese (psychosomatischen) Rehas sehr sportlastig, Einzeltherapie-Gespräche kann man an einer Hand abzählen....wenn überhaupt. (Ich hatte selbst mal eine solche Reha)

Es geht bei einer Reha im wesentlichen darum, den Patienten wieder fit für den Arbeitsmarkt zu machen (ich weiß nicht, ob deine Freundin noch berufstätig ist).

Wenn du auf dich und deine Grenzen achtest, wird sich der Rest so oder so von alleine "sortieren".....
 
Vielleicht ist ihr da ja aufgegangen wie sie manchmal mit Menschen umgegangen ist und kommt gar nicht drauf dass ich auch dazu gehöre weil ich nie was gesagt habe.

Die Möglichkeit besteht natürlich.

Wichtig ist dennoch das du für dich einstehst am besten wenn man nicht gerade emotional auf Hochtouren läuft denn dann hinkt die Kommunikation meist wenn es emotional aufgeblasen ist.
Ich hoffe für dich sie ist einsichtig wenn nicht steht es dir frei auch zu sagen es passt für dich nicht mehr .

Vielleicht hat ihr die Reha geholfen . Ich würde mich aber einfach auf alles gefasst machen. Man kann auf Ihre Depression Rücksicht nehmen sich dabei aber nicht selbst verlieren 👍

Viel Glück Aufjedenfall 💐
 
Persönlich halte ich es für unwahrscheinlich, dass ihr anlässlich einer Reha so tiefgreifend ein Licht aufgegangen ist, dass das zu weitreichenden Veränderungen führt.

Im Rahmen einer langfristigen Psychotherapie halte ich das für möglich, aber wie gesagt nicht aufgrund von einer mehrwöchigen Reha. Meist sind diese (psychosomatischen) Rehas sehr sportlastig, Einzeltherapie-Gespräche kann man an einer Hand abzählen....wenn überhaupt. (Ich hatte selbst mal eine solche Reha)

Es geht bei einer Reha im wesentlichen darum, den Patienten wieder fit für den Arbeitsmarkt zu machen (ich weiß nicht, ob deine Freundin noch berufstätig ist).

Wenn du auf dich und deine Grenzen achtest, wird sich der Rest so oder so von alleine "sortieren".....

Die Erfahrung habe ich mit einer Freundin auch gemacht. Die nicht mehr meine Freundin ist. 😉
Reha hat’s leider nicht besser gemacht.

Bin aber nicht unglücklich darüber .. es passiert was passieren muss. 👍💐🙈
 
Ihr Lieben,
ich gebe mal ein Update das diesen "Fall" dann abschließt.

Als meine "Freundin" aus der Reha kam, ging es eigentlich ganz gut. Ich wurde im Juni 60 und da schenkte sie mir unter anderem ein Blechschild zum Aufhängen "Freundin = Seelentröster... usw." mit vielen Begriffen. Darüber habe ich mich echt gefreut.

Dann sind wir im September zu einem Wellness-Wochenende gefahren. Sie sagte das ganze Wochenende nicht sehr viel obwohl ich versuchte sie ein bisschen aus der Reserve zu locken. Hinterher fiel mir auf dass sie so gut wie nichts über sich erzählt hat. Wenn ich nicht geredet hätte, wäre es glaube ich ein ziemlich stilles Wochenende gewesen...

Mir hat es jedenfalls gefallen. Als wir zurück waren und ich ausstieg sagte ich das auch, sie sagte nichts. Aha...Dann hatten wir eine Woche keinen Kontakt, ist aber nicht ungewöhnlich, beide stressige Jobs. Dann fragte ich per WhatsApp wie es ihr ginge.

Sie schrieb dass es ihr nicht so gut ginge und sie befürchten würde dass die Depressionen wieder los gingen. Und bei mir? Ich schrieb dass mir das leid tue und bei mir auch viel Stress auf der Arbeit. Viel mehr schrieb ich nicht.

Und genau DAS nahm sie dann zum Anlass um mich wieder mal "abzukanzeln" mit den sinngemäßen Worten dass sie mir eh schon nichts mehr von sich erzählen würde und jetzt noch weniger und wenn sie schriebe ihr ginge es nicht gut, ich wieder mal nur von MIR schreiben würde. Es müsse mich ja nicht interessieren wie es ihr ginge, aber dann solle ich auch nicht fragen. HÄH????

Denkt sie dass ich sie übertrumpfen will im Schlechtgehen????

Ich schrieb dann dass ich das doch nur geschrieben hätte damit sie sich nicht so "alleine" fühlen würde mit ihren Problemen und dass ich manchmal nicht mit ihr umzugehen wüsste. Kam zurück sie scheine ja wohl ein sehr schwieriger Mensch zu sein, damit müsse sie eben leben.

JA - sie IST schwierig und mir reichte es auch und ich meldete mich erst mal nicht mehr. Ein paar Tage später ist meine 87jährige Mutter gestürzt und mit Oberschenkelhalsbruch ins Krankenhaus gekommen.

3 Tage später schrieb mir diese "Freundin", die das aber auch nicht wusste, eine längere WhatsApp dass "wir uns im Moment nicht gut tun" usw. Ich schrieb nur zurück dass meine Mutter gestürzt und im Krankenhaus sei, die Welt Kopf stehe und ich keine Zeit und Nerven habe mich damit zu befassen.
Sie schrieb "das tut mir leid" ich schrieb "vielen Dank" und das war es.

Ich habe im Moment wirklich genug zu tun, Gott sei Dank klappt momentan alles gut in Sachen meiner Mutter mit Umzug usw. - aber ich habe natürlich viel zu tun und zu überlegen - neben der Arbeit.

Also für mich hat sich das erledigt. Sie fühlt sich immer im Recht, teilt gut aus, kann aber in keinster Weise einstecken, war früher schon so und hat sich nicht geändert. Ich hätte ja auch mal so einige Sachen anzumerken bei ihr, aber das werde ich nicht machen, auch später nicht. Sie soll mir aus den Augen bleiben und das war es denn egal was ich sagen würde: sie würde sich NIE entschuldigen für irgendetwas.

Selbst nach dem Ausraster in Wien sagte sie ja vor ein paar Monaten, als wir mal ein echt gutes Gespräch hatten "da habe ich hinterher auch gedacht "das war SO unnötig" - ja, aber hätte sie nicht DA wenigstens sagen können "tut mir leid, war blöd von mir damals" - ne - ich glaube sie hat noch NIE zu irgendjemandem "tut mir leid" gesagt im Leben. Sie hat eben immer Recht....in ihren Augen.

Ja, das war es und ich muss sagen dass es mir gut tut keinen Kontakt mehr zu haben, ich bin weiterhin immer wie auf rohen Eiern gegangen. Soll sie sich einigeln, auf Dauer wird sie bis auf ihre Tochter niemanden mehr haben denn sie findet bei jedem über kurz oder lang etwas zu meckern.

Danke noch mal an alle die mitgelesen bzw. geschrieben haben.

Bleibt wie Ihr seid! Danke für den Austausch

Liebe Grüße an alle!
 
Hallo und danke für Dein Update. Alles Gute für Deine Mutter, eine gute Genesung wünsche ich ihr.

Man kann nicht mit allen Menschen auskommen, manche Leute sind anstrengend bzw. es passt einfach nicht. Man sollte in einer Freundschaft nie das Gefühl haben, sich verbiegen zu müssen oder jedes Wort auf die Goldkante legen zu müssen. Und Leute, die keine Kritik vertragen bzw. überhaupt nicht oder wenig selbstkritisch sind, sind eh sehr schwierig im Umgang.

Ich wünsche Dir, dass Du loslassen kannst und Du Menschen hast bzw. kennenlernst, die besser passen.
 

Anzeige (6)

Autor Ähnliche Themen Forum Antworten Datum
S Beste Freundin ghostet mich? Freunde 35
Z Freundin wie ausgewechselt Freunde 58
G Freundin unterstützen Dinge anzugehen Freunde 27

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben