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Das Schweigen der Männer...

Schweigen ist nicht gleich Schweigen. Es gibt ein Davor und Danach (also einen Kontext), Mimik, Gestik, Körperhaltung - bestimmt auch mehr Aspekte. Man kann nicht nicht kommunizieren. Also gibt es in der Kommunikation auch kein reines Schweigen.
 
Spax,

Du gehst davon aus, dass man manchmal aus Trotz oder Bequemlichkeit schweigen würde.

Manchmal möchte man aber seine Worte einfach nur überdenken um niemanden zu verletzen. Es gibt immer mehrere Welten, in denen sich Menschen bewegen. Nur weil Trotz in Dein Konstrukt passt, dass Du Dir zurecht gelegt hast, muss nicht wirklich Trotz dahinter stecken.

Ich selbst schweige auch, wenn ich beispielsweise aufgegeben habe und einfach keine Konfrontation wünsche. Wer Recht haben will, der hat Recht - in seiner Welt und daran ist dann auch nichts zu verändern. Das entspricht in der Kommunikation der Senderichtung.

Viel interessanter finde ich die Empfangsrichtung, die man auch unterstützen kann:
"Wie siehst Du das?"
"Wie fühlst Du Dich?"
"Was denkst Du darüber?"

Wenn dann keine Verurteilung für die eigenen Gedanken kommen, weil sie dem Kontext des Fragenden nicht entsprechen, sondern diese als das was sie sind - eigene Meinungen und Ansichten - anerkannt werden, dann hört das Schweigen ganz sicher ganz schnell auf.

Kommunikation ist nicht nur Senden, Kommunikation ist vor allem Empfangen.

Das darf und sollte man nicht vergessen.
 
Spax,

Du kannst nicht erzwingen, dass ein anderer etwas empfängt. Du kannst nicht erzwingen, dass Dein Senden ankommt.

Was Du aber tun kannst ist selbst mal auf Empfang zu schalten und wenn ich Deine Reaktion hier so sehe, könnte es genau daran scheitern.

Versuche Deinen Gegenüber zu verstehen, dann wirst Du feststellen, dass das einer Einladung gleich kommt, zu senden und dadurch eine "Verpflichtung" entsteht, auch Dir zuzuhören.
 
Versuche Deinen Gegenüber zu verstehen, dann wirst Du feststellen, dass das einer Einladung gleich kommt, zu senden und dadurch eine "Verpflichtung" entsteht, auch Dir zuzuhören.

Das ist mir zu realitätsfern.

Wenn der Andere an einer Lösung nicht interessiert ist, wird er sich auch nicht um eine solche bemühen.

Ganz egal, wie ich mich verhalte.
 
Ich finde es einfach nervtötend, wenn man 16 Jahre zusammen ist und stolpert immer wieder über dieselben Konfliktstellen und der Herr reagiert wie ein trotziges Kind, anstatt sich mit mir / mit uns auseinanderzusetzen.

Ärger auf Arbeit, Ärger in der Partnerschaft - folglich schon wieder krankgeschrieben, weil so was geht mir schlicht auf die Gesundheit. Außerdem ist es Verlust an Lebenszeit, die man anders verbringen könnte.

Spax
Und nun? Wie willst Du weitermachen?
 

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