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Das Schweigen der Männer...

Ich bin zwar kein Mann, aber ich schweige auch oft in Situationen, in denen man eigentlich was zu bereden hätte. Ich kann natürlich nur für mich sprechen, aber das ist nicht böse oder gar als Druckmittel gemeint. Es ist einfach Teil der Persönlichkeit, dass es schwer fällt, essentielle Dinge anzusprechen. Ich ärgere mich dann oft über mich selbst aber es geht dann nicht. Auch, wenn ich etwas zu sagen hätte, was die andere Person verletzen würde, weil ich sauer bin, schweige ich lieber und warte, bis ich wieder klar denken kann. Im Umkehrschluss rutscht mir dafür auch sehr selten etwas raus, was ich später bereue.
Viele denken, wenn sie auf einen einreden, bringt man jemanden zum reden, aber das Gegenteil ist der Fall. Nur weil jemand so ist, muss man ihn noch lange nicht in den Wind schießen, es gibt immer Eigenschaften am anderen, die man weniger mag.
 
Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd (mongolisches Sprichwort).

Und wenn man jemanden auf dem falschen, resp. richtigen Fuß erwischt, wird's eng.

Hab den Tag dann mit einem alten Freund verbracht, was aber an der Sache letztlich auch nichts ändert.

Danke für eure Beiträge.

Spax
 
...und dann auch noch beleidigt sein, wenn man Kritik übt.

Wie ich das leiden kann.

Und als Frau soll man dann wieder alles richten?

Keinen Bock mehr.

Kennt das jemand von euch?

Spax

oh ja, ich kenne das Problem 🙄

wenn sie dich mit verschränkten Armen und aufgedunsteter Unterlippe empfängt, auf Nachfrage was los sein forsch mit "du weißt es selbst!" antwortet und sonst kein Wort aus ihr rauszukriegen ist... so als ob man👎 im Besitz einer Glaskugel sei... das nervt

manche Menschen können einfach keine Konflikte lösen
 
Das Schweigen als Reaktion auf einen Konflikt ist mir auch bekannt, wenn auch weniger aus dem Bereich Partnerschaften. Sogar bei Freundschaften habe ich das schon erlebt, dieses "Ich breche die Freundschaft ab, aber ich gebe dazu keine Erklärungen. Du wirst schon selbst wissen, woran es liegt".

Ich kann ja eventuell sogar noch verstehen, wenn man über den Konflikt nicht reden will, aber dem anderen dann noch quasi zu unterstellen, man wüsste ja wohl am besten selbst, was schief gelaufen wäre, das hat mich in solchen Fällen am meisten genervt.
 
Ich kann ja eventuell sogar noch verstehen, wenn man über den Konflikt nicht reden will, aber dem anderen dann noch quasi zu unterstellen, man wüsste ja wohl am besten selbst, was schief gelaufen wäre, das hat mich in solchen Fällen am meisten genervt.
Das ist mir auch bekannt. Einfach eingeschnappt, ganz weg und man erfährt nie, was eigentlich los war. So ein Verhalten empfinde ich als sehr egoistisch und unreif. So macht man es sich viel zu einfach und bequem, für jemand der einem wichtig ist. Im Nachhinein bin ich froh, daß die Person nicht mehr in meinem Leben ist, wer weiß was da sonst noch gekommen wäre, bei so einem Ausmaß an Verantwortungslosigkeit.
 
...und dann auch noch beleidigt sein, wenn man Kritik übt.

Wie ich das leiden kann.

Und als Frau soll man dann wieder alles richten?

Keinen Bock mehr.

Kennt das jemand von euch?

Spax

Gerade viele Männer machen den Fehler, dass sie in Bezug auf Partnerschaft (auch in der Ehe) zu viel schweigen. Sie äußern ihre Wünsche, Vorstellungen und Ängste zu wenig, sowohl zu Beginn als auch mitten in der Partnerschaft. ("Hauptsache, ich bin in Partnerschaft" scheint die Maxime zu sein - etwas überspitzt ausgedrückt)
Meinst Du dieses Phänomen (dann, aber nur dann, würde ich Dir Recht geben) - oder reden wir aneinander vorbei?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich finde es einfach nervtötend, wenn man 16 Jahre zusammen ist und stolpert immer wieder über dieselben Konfliktstellen und der Herr reagiert wie ein trotziges Kind, anstatt sich mit mir / mit uns auseinanderzusetzen.

Ärger auf Arbeit, Ärger in der Partnerschaft - folglich schon wieder krankgeschrieben, weil so was geht mir schlicht auf die Gesundheit. Außerdem ist es Verlust an Lebenszeit, die man anders verbringen könnte.

Spax
 
Ich finde es einfach nervtötend, wenn man 16 Jahre zusammen ist und stolpert immer wieder über dieselben Konfliktstellen und der Herr reagiert wie ein trotziges Kind, anstatt sich mit mir / mit uns auseinanderzusetzen.
(...)

Und wie sieht diese Trotzreaktion aus?
 

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