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Das Modell Familie am Ende?

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Für weitere Antworten geschlossen.
Und das hier und jetzt lebt aus meinen Erfahrungen, damit auch aus dem Familienmodell meiner Eltern. Auf Grund dieser Erfahrungen ist für mich Familie kein Auslaufmodell.

Nein, für dich persönlich nicht. Dummerweise für sehr viele andere. Und das sticht nunmal wenn man eine allgemeingültige Bewertung zu diesem Thema anstrebt.
 
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Re: Das Modell Familie am Ende?
Wer redet denn vom Forum?

Es geht um Scheidungsstatistiken, Millionen Alleinerziehende, Patchworkgedöhns bis zum erbrechen weil es einigen auch nicht genügt bloß 1 Ehe mit Kindern in den Sand gesetzt zu haben. Nein, es muss mehrfach passieren und da klingelt trotzdem nix.

Halleluja!

Ja, die Familie wird gross geschrieben. Zumindest am Hochzeitstag! 😛
 
Ich kann mich nicht entsinnen speziell deine Eltern angesprochen zu haben.😕 Du hast angefangen von deinen Eltern und Großeltern zu reden.

Ihr solltet einfach mal dringend eure offensichtlich ziemlich verstaubte Definition vom Begriff Familie updaten.
Familie ist sicher kein Auslaufmodell, die Erscheinungsformen ändern sich lediglich.

Und wenn das hier und jetzt aus den Erfahrungen lebt. Was hat das damit zu tun, dass sich nichts ändern darf aufgrund von schlechten Erfahrungen? Ein großer Teil der Bevölkerung hat seine Erfahrungen bezüglich Gesellschaft in der DDR gemacht. War der Mauerfall deswegen ein Fehler?

Die Einzigen, die so reden sind doch alle Minimum 40+ eher 50+. Das ist einfach konservativ, reaktionäres Denken. Mehr nicht.

Mein lieber Mann, haust Du gerade auf den Putz. Es gibt ein paar Grundbedürfnisse des Menschen, die uns seit unseren Ursprüngen begleiten. Das hat nichts, aber auch nichts mit - wie Du dich auszudrücken beliebst - "konservativem, reaktionärem Denken" zu tun, sondern mit der Biologie und der inneren Psychologie des Menschen.

Dauerbindungen kennen wir im Grunde nur bei Primaten.

Ich weiß ja auch, dass die seit etwa 100 Jahren stetig wachsende Lebenserwartung zur Folge hat, dass eine Partnerschaft, eine Ehe ausgefüllt werden muss und es dabei besonderer Anstrengungen der Partner bedarf.

Genauso aber ist seit langem bekannt, dass die Lebenserwartung glücklicher Paare signifikant höher ist als die von Single. Darüber gibt es sehr aussagekräftige wissenschaftliche Erhebungen.

Burbacher
 
Es gibt ein paar Grundbedürfnisse des Menschen, die uns seit unseren Ursprüngen begleiten. Das hat nichts, aber auch nichts mit - wie Du dich auszudrücken beliebst - "konservativem, reaktionärem Denken" zu tun, sondern mit der Biologie und der inneren Psychologie des Menschen.

Dauerbindungen kennen wir im Grunde nur bei Primaten.

Ähm nein das kennen wir in erster Linie von Vögeln und nur etwa einem Viertel der Primaten und da ist es auch lediglich eine "soziale Monogamie". Und welche Affen entsprechen jetzt uns?
Ansonsten ziemlich gewagte Behauptungen von wegen Biologie und vor allem innere Psychologie des Menschen. Ist neuerdings geklärt was unsere Natur eigentlich ist? Wäre mir neu.

Seit es das Prinzip der Monogamie gibt gibt es auch Betrug. Auch bei Affen und Vögeln. Tiere praktizieren wenn überhaupt dann eher offene Beziehungen.

Ich weiß ja auch, dass die seit etwa 100 Jahren stetig wachsende Lebenserwartung zur Folge hat, dass eine Partnerschaft, eine Ehe ausgefüllt werden muss und es dabei besonderer Anstrengungen der Partner bedarf.

Und wenn die Leute darauf eben keine Lust mehr haben? Was kratzt es dich?

Genauso aber ist seit langem bekannt, dass die Lebenserwartung glücklicher Paare signifikant höher ist als die von Single. Darüber gibt es sehr aussagekräftige wissenschaftliche Erhebungen.

Die würde ich ja gerne mal sehen.
Es gibt auch wissenschaftliche Erhebungen, dass Paare ohne Kinder langfristig glücklicher und zufriedener sind. Und nun?
Zudem, wenn man sich mal mit Urvölkern beschäftigt stellt man fest, dass nicht wenige im Prinzip freie Liebe praktiziert haben. Bis die Missionare kamen und ihnen zeigten was sich gehört.

Außerdem sehe ich echt nicht wo ich hier auf den Putz haue. Ich argumentiere doch nur.
 
Zuletzt bearbeitet:
Tut mir leid, aber da ist meine Meinung fest. Und die stützt sich nicht nur auf mein eigenes Erleben, sondern auch auf die Beobachtungen bei den vielen jungen Menschen, die mir in meiner Tätigkeit als Lehrer immer wieder begegnet sind.
Es gibt natürlich die Fälle, in denen Trennungen gelingen und beide Elternteile ihre Verantwortung wahrnehmen.
Oft jedoch kann man beobachten, dass der trennungswillige Partner offen oder verdeckt den Umgang mit den Kindern für den anderen Partner blockiert.
Ich habe selten Kinder und Jugendliche erlebt, die davon unberührt blieben. Oftmals leiden sie. Das natürlich muss man verdrängen, will man doch das eigene Verhalten nicht hinterfragen.

Burbacher
 
Tut mir leid, aber da ist meine Meinung fest. Und die stützt sich nicht nur auf mein eigenes Erleben, sondern auch auf die Beobachtungen bei den vielen jungen Menschen, die mir in meiner Tätigkeit als Lehrer immer wieder begegnet sind.
Es gibt natürlich die Fälle, in denen Trennungen gelingen und beide Elternteile ihre Verantwortung wahrnehmen.
Oft jedoch kann man beobachten, dass der trennungswillige Partner offen oder verdeckt den Umgang mit den Kindern für den anderen Partner blockiert.
Ich habe selten Kinder und Jugendliche erlebt, die davon unberührt blieben. Oftmals leiden sie. Das natürlich muss man verdrängen, will man doch das eigene Verhalten nicht hinterfragen.

Und dein Schluss daraus ist jetzt also, dass Eltern die dem anderen Elternteil sogar den Umgang mit dem eigenen Kind blockieren lieber hätten zusammen bleiben sollen? Weil das den Kindern dann besser bekommt?
Diese Eltern können sich offensichtlich nicht mehr ausstehen. Und ob sie sich nun trennen und ihren Streit über Umgangsrecht und Sorgerecht führen oder zusammen bleiben und sich eben ständig wegen Kleinigkeiten anschreien. Der Krieg wird so oder so auf dem Rücken der Kinder ausgetragen.
Eine Trennung ist nicht toll aber definitiv besser als eine vergiftete oder lieblose Beziehung/Ehe.

Seit wann wissen Lehrer denn eigentlich so super über die privaten Umstände geschweige denn das Innenleben jedes einzelnen ihrer Schüler bescheid? Sowas wissen höchstens Vertrauenslehrer aber zu denen kommen eh nur die mit Problemen also verzehrt das auch ziemlich die "Statistik".
Auf jeden Fall ist der Grund von dem was du hier beschreibst meist weniger die Trennung und mehr, dass ein oder sogar beide Elternteile sich wie egoistische, ignorante A********* benehmen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sei mal nicht so pampig. Nirgendwo sonst wie in Kindergärten und Schulen zeigt sich das Elend von Kindern und Jugendlichen in so geballter Form, wenn ihnen das verlässliche Nest der Familie genommen wird.
Da verändern sich Kinder, kommen oft jahrelang nicht mehr in die Spur, fühlen sich nicht nur entwurzelt, sondern sind es auch.

Burbacher
 
Sei mal nicht so pampig. Nirgendwo sonst wie in Kindergärten und Schulen zeigt sich das Elend von Kindern und Jugendlichen in so geballter Form, wenn ihnen das verlässliche Nest der Familie genommen wird.
Da verändern sich Kinder, kommen oft jahrelang nicht mehr in die Spur, fühlen sich nicht nur entwurzelt, sondern sind es auch.

Burbacher

Das ist wohl leider wahr. Damit haben wir (DKSB) täglich zu tun.

Aber für viele ist Zusammenleben, Kinder bekommen eben ein Wegwerftartikel wie ein Handy oder Breitbandtv. Verantwortung für sich und andere....was ist das? Mir muss es gut gehen und passt mir mein Parntner/meine Partnerin nicht mehr, weg damit und auf ein neues.

Diese Einstellung ist für viele progressive Leute natürlich reaktionär und konservativ, aber wenn diese Menschen mal 1 Woche in unserer Sprechstunde mit den Problemen der Kinder konfrontiert wären....

Aber sicher sind auch solche Sprechstunden reaktionär und konservativ.
 
Sei mal nicht so pampig. Nirgendwo sonst wie in Kindergärten und Schulen zeigt sich das Elend von Kindern und Jugendlichen in so geballter Form, wenn ihnen das verlässliche Nest der Familie genommen wird.
Da verändern sich Kinder, kommen oft jahrelang nicht mehr in die Spur, fühlen sich nicht nur entwurzelt, sondern sind es auch.

Burbacher

1. Was von dem was ich gesagt habe war bitte pampig? Weil ich deine Behauptung, dass dein bloßes Lehrer sein dich ermächtigt solche Dinge zu beurteilen, in Frage stelle?

2. Woher willst du wissen was genau der Grund für ihre Veränderung ist? Auf diese Frage antwortest du natürlich nicht. Denn die Antwort muss eben lauten, dass du es nicht wissen kannst und nur das siehst was du sehen willst bzw. was deine schon bestehende Überzeugung bestätigt.
Es sei denn du setzt dich wirklich mit jedem Kind von dem du das denkst hin und fragst es detailliert über ihr Privatleben aus (Vertrauenslehrer).
Du als Lehrer solltest doch den Unterschied zwischen Korrelation und Kausalität kennen. Du hast keine Argumente für die Kausalität sondern du glaubst an sie. Das ist ziemlich schwach.

Wieso sagst du denn nichts dazu was dein Lösungsvorschlag für die Probleme dieser Kinder ist? Einfach nicht trennen und alles ist gut?
 
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