Himmel..hier wird ja so getan,als ob Scheidungskinder psychische Wracks sind,die im späteren Leben Traumata haben und das ganze Leben ist eh vermurkst..
Bin Scheidungskind,Vater kenn ich gar nicht,weil ich mit 3 Monaten zu Oma und Opa kam,die sich bis aufs Blut gefetzt haben.Alkoholexzesse(Opa ist immer mal wieder von der Polizei nach Hause gebracht worden,weil er Wirr durch die Gegend lief,er starb an Leberzerose)Prügelorgien(nicht ich,zum Glück aber Oma und Opa haben sich gegenseitig verdroschen,vor meinen Augen,Worte sind gefallen,die kann ich hier nicht widerholen)
Alles im allem..es lief nicht wirklich rund.
Trotzdem ist mein Leben nicht verpfuscht..huch,wie kommt das bloß.
Trotzdem lieb ich mein Kind und würde alles tun..alles,ausser eine Beziehung,die wirklich schlecht läuft unter allen Umständen aufrecht zu erhalten,weil es ja besser fürs Kind ist..ist es nicht.
Ich mein jetzt nicht so Alltagsgedöns wie ONS..hab ich durch mit meinem,Geldprobleme..pft..wer hat die mal nicht..also nichts,was man zusammen nicht auf die Reihe bringt,wenn man trotzdem zusammenhält..und da kommt das Stichwort Loyalität wieder auf.
Aber sobald ich mich innerlich von meinem verabschiedet habe,bin ich weg.
Jeder hat seine eigene Toleranzgrenze,oder?Bin mir sicher,für ganz viele hier wäre der ONS schon ein Trennungsgrund gewesen,für mich nicht aber andere Dinge,die ich auch hier lese aber vielleicht von vielen nicht als so schlimm erachtet werden.