Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Das Modell Familie am Ende?

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Meine eher auch so wie bei deinem Vorposter, nach der Scheidung, die z. B. bei Umzug so richtig üble Konsequenzen nach sich ziehen kann (neue Schule, Freundeskreis weg, Sportvereine etc.), eher alles hinüber, so richtiger Müll, ohne intakte Familie.

Also tatsächlich die Entwurzelung.

Ich musste oft umziehen und der Umzug nach der Scheidung war nicht schlimmer als jeder Andere. Denn ein Umzug ist immer eine Entwurzelung. Und wie gesagt die Familie ist nicht intakt nur weil beide Elternteile die selbe Adresse haben.
 
A

Anzeige

Re: Das Modell Familie am Ende?
Aber wieviele Eltern kümmern sich dann wirklich noch beide gute um das Kind?
Ich kann nur von meinem persönlichen Umfeld sprechen, aber da waren Scheidungskinder immer nur bei der Mutter. Der Vater hat sich mal zwischendurch blicken lassen, um zu motzen oder auch mal um was zu kaufen, aber das ist doch keine Familie dann.
Jeder macht andere Erfahrungen, aber ich frage wieviele Familien wirklich noch Familien sind nach der Trennung, so wie manch einer hier behauptet. Es kümmert sich doch immer nur einer. Hab ich zumindest bei vielen meiner Freunde so erlebt.
 
Aber wieviele Eltern kümmern sich dann wirklich noch beide gute um das Kind?
Ich kann nur von meinem persönlichen Umfeld sprechen, aber da waren Scheidungskinder immer nur bei der Mutter. Der Vater hat sich mal zwischendurch blicken lassen, um zu motzen oder auch mal um was zu kaufen, aber das ist doch keine Familie dann.
Jeder macht andere Erfahrungen, aber ich frage wieviele Familien wirklich noch Familien sind nach der Trennung, so wie manch einer hier behauptet. Es kümmert sich doch immer nur einer. Hab ich zumindest bei vielen meiner Freunde so erlebt.

Gute Frage. Auch eine gute Frage ist wie viele (noch) bestehende Familien denn diese Kriterien überhaupt erfüllen? Dass der Vater nur zum motzen oder um was zu bezahlen in Erscheinung tritt, gibt es auch in vielen Ehen, die niemals geschieden werden. Dass sich Väter größtenteils aus der Erziehung ausklinken war früher Gang und Gäbe und kommt auch heute noch oft genug vor. Kann aber heutzutage auch durchaus mal umgekehrt sein.
Es kann also nichts verloren gehen was von Anfang an nicht da war. Und wenn in einer Beziehung alles so super liebevoll, einträchtig und intakt wäre, aus welchem Grund sollten sich die Eltern dann trennen?
Macht irgendwie keinen Sinn.
 
Ich musste oft umziehen und der Umzug nach der Scheidung war nicht schlimmer als jeder Andere. Denn ein Umzug ist immer eine Entwurzelung. Und wie gesagt die Familie ist nicht intakt nur weil beide Elternteile die selbe Adresse haben.
Stimmt schon, aber natürlich fehlt dir auch "die Vaterfigur" oder die Mutter...

Und bei solchen Scheidungen gibt es ja nach wie vor, auch wenn nicht formal, "einen Schuldigen", den Bösewichten, was dann oft hingedreht wird und manipuliert, auf dem Rücken der Kinder.

Und natürlich relevant, wohin man umzieht...

In meinem Fall damals war es damals derbe krass, vom totalen Leistungsabfall schulisch, bis hin zur (leichten) Kriminalität, alles was in dem Alter so Spaß macht. 🙂
😉

Übrigens habe ich noch weitaus Schlimmeres gesehen, betreffend Scheidungskinder...
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei diesem Thema habe ich eher eine konservative Einstellung. Wenn der Vater oder die Mutter gewalttätig ist oder ein Junkie ist oder er/sie hat den Partner/in betrogen. Dann kann ich eine Scheidung verstehen. Aber wenn man sich wegen so welchen Kleinigkeiten Scheiden lässt. (der Partner schenkt mir nicht mehr soviel Aufmerksamkeit oder er/sie ist nicht mehr so leidenschaftlich. Dann finde ich das total Überzogen. Was ich auch total schlimm finde wenn die Mutter oder der Vater jemand neues kennenlernt und die Person zieht gleich mit ein. Dann wird dem Kind ein schlechtes Gewissen eingeredet. Nach dem Motto: Ich kann dich ja verstehen, es ist nicht leicht für dich. Aber sieh es mal so deine Mutter bzw. dein Vater ist jetzt glücklich. Findet Kompromisse. 🙄 Ich kann jetzt nicht den Leuten verbieten sich zu verlieben. Aber müssen die gleich immer in die Wohnung/Haus miteinziehen?
 
Himmel..hier wird ja so getan,als ob Scheidungskinder psychische Wracks sind,die im späteren Leben Traumata haben und das ganze Leben ist eh vermurkst..
Bin Scheidungskind,Vater kenn ich gar nicht,weil ich mit 3 Monaten zu Oma und Opa kam,die sich bis aufs Blut gefetzt haben.Alkoholexzesse(Opa ist immer mal wieder von der Polizei nach Hause gebracht worden,weil er Wirr durch die Gegend lief,er starb an Leberzerose)Prügelorgien(nicht ich,zum Glück aber Oma und Opa haben sich gegenseitig verdroschen,vor meinen Augen,Worte sind gefallen,die kann ich hier nicht widerholen)
Alles im allem..es lief nicht wirklich rund.
Trotzdem ist mein Leben nicht verpfuscht..huch,wie kommt das bloß.
Trotzdem lieb ich mein Kind und würde alles tun..alles,ausser eine Beziehung,die wirklich schlecht läuft unter allen Umständen aufrecht zu erhalten,weil es ja besser fürs Kind ist..ist es nicht.
Ich mein jetzt nicht so Alltagsgedöns wie ONS..hab ich durch mit meinem,Geldprobleme..pft..wer hat die mal nicht..also nichts,was man zusammen nicht auf die Reihe bringt,wenn man trotzdem zusammenhält..und da kommt das Stichwort Loyalität wieder auf.
Aber sobald ich mich innerlich von meinem verabschiedet habe,bin ich weg.
Jeder hat seine eigene Toleranzgrenze,oder?Bin mir sicher,für ganz viele hier wäre der ONS schon ein Trennungsgrund gewesen,für mich nicht aber andere Dinge,die ich auch hier lese aber vielleicht von vielen nicht als so schlimm erachtet werden.
 
Himmel..hier wird ja so getan,als ob Scheidungskinder psychische Wracks sind,die im späteren Leben Traumata haben und das ganze Leben ist eh vermurkst..
Bin Scheidungskind,Vater kenn ich gar nicht,weil ich mit 3 Monaten zu Oma und Opa kam,die sich bis aufs Blut gefetzt haben.Alkoholexzesse(Opa ist immer mal wieder von der Polizei nach Hause gebracht worden,weil er Wirr durch die Gegend lief,er starb an Leberzerose)Prügelorgien(nicht ich,zum Glück aber Oma und Opa haben sich gegenseitig verdroschen,vor meinen Augen,Worte sind gefallen,die kann ich hier nicht widerholen)
Alles im allem..es lief nicht wirklich rund.
Trotzdem ist mein Leben nicht verpfuscht..huch,wie kommt das bloß.
Trotzdem lieb ich mein Kind und würde alles tun..alles,ausser eine Beziehung,die wirklich schlecht läuft unter allen Umständen aufrecht zu erhalten,weil es ja besser fürs Kind ist..ist es nicht.
Ich mein jetzt nicht so Alltagsgedöns wie ONS..hab ich durch mit meinem,Geldprobleme..pft..wer hat die mal nicht..also nichts,was man zusammen nicht auf die Reihe bringt,wenn man trotzdem zusammenhält..und da kommt das Stichwort Loyalität wieder auf.
Aber sobald ich mich innerlich von meinem verabschiedet habe,bin ich weg.
Jeder hat seine eigene Toleranzgrenze,oder?Bin mir sicher,für ganz viele hier wäre der ONS schon ein Trennungsgrund gewesen,für mich nicht aber andere Dinge,die ich auch hier lese aber vielleicht von vielen nicht als so schlimm erachtet werden.

Ne ich denke nicht das Scheidungskinder ein schlechteres Leben haben. Mir geht es eher oft darum das es oft wechselnde Beziehungen gibt. Das finde ich in der heutigen Gesellschaft nicht so toll.
 
Stimmt schon, aber natürlich fehlt dir auch "die Vaterfigur" oder die Mutter...

Und bei solchen Scheidungen gibt es ja nach wie vor, auch wenn nicht formal, "einen Schuldigen", den Bösewichten, was dann oft hingedreht wird und manipuliert, auf dem Rücken der Kinder.

Und natürlich relevant, wohin man umzieht...

In meinem Fall damals war es damals derbe krass, vom totalen Leistungsabfall schulisch, bis hin zur (leichten) Kriminalität, alles was in dem Alter so Spaß macht. 🙂
😉

Übrigens habe ich noch weitaus Schlimmeres gesehen, betreffend Scheidungskinder...

Naja auf die Vaterfigur konnte ich auch gut verzichten. Hat eh nur Fußball geguckt und wurde cholerisch wegen jedem Scheiß. Und das ist nicht mal ansatzweise das schlechteste Los, was man zeihen kann aber hat trotzdem gereicht um froh zu sein, dass er weg war. Er sah/sieht die Sache natürlich völlig anders und fühlt sich nur missverstanden und falsch dargestellt. Was definitiv nicht der Fall war/ist.

Mir hat erst der Umzug Jahre nach dem Scheidungsumzug das "Genick gebrochen". Aber eben aus ganz anderen Gründen.

Mein Vater war weder der schlimmste den man haben kann noch war er eine besondere Ausnahme. Ich kannte viele Leute mit ähnlichen Vätern. Meine Mutter ist auch der Kinder zuliebe solange bei ihm geblieben aber das war im Endeffekt viel traumatischer als die komplette Trennung+Danach. Hätte sich das ganze einfach ein paar Jahrzehnte früher abgespielt wären sie wahrscheinlich immer noch zusammen. Ich will mir nicht mal vorstellen wie furchtbar das gewesen wäre.

Alles was ich hier sagen will und was ja scheinbar vielen irgendwie ziemlich sauer aufstößt ist, dass ein Grund warum sich heutzutage die Menschen häufiger und schneller trennen eben der ist, dass viele Menschen in solchen Familienverhältnissen wie ich und nicht wenige auch wesentlich schlimmer leben.
Sind alle Familien so? Nein sicher nicht. Aber dass jede 2. Ehe geschieden wird wundert mich in keinster Weise und auch wenn es nicht in das Weltbild vieler Leute passt, weil es wohl zu negativ ist, es ist in vielen Fällen etwas Gutes und gesellschaftlich gesehen ein Fortschritt.

Ich mein wie viele Freunde hat man in seinem Leben? Und Bei wie vielen hält es ein Leben lang? Wieso sollte es bei Beziehungen irgendwie anders sein?

Und zu den Kindern nochmal. Man sollte eben einfach sehr gut überlegen wann, wieso und mit wem man Kinder bekommen will und ob das wirklich eine gute Idee ist. Das tun viele Leute nicht und das führt dann meistens über kurz oder lang zu Tragödien und/oder Trennungen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit den Lebenspartner zu wechseln,wenn ich mit 18 ein Kind bekomme,mit 30 oder später?
..und fühlen sich Kinder nicht verarscht,wenn deren Eltern nur den 18 ten Geburtstag abgewartet haben um sich dann ENDLICH zu trennen?
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Anzeige (6)

Autor Ähnliche Themen Forum Antworten Datum
natasternchen Sozialleasing wie in Frankreich: Ein gutes Modell für uns? Gesellschaft 12
T Ist Dating am ende? Gesellschaft 61

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben