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Das Modell Familie am Ende?

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Wer kümmert sich dann väterlicherseits im Falle einer Schwangerschaft um die Frau und das Kind? Bei offenen Beziehungen könnte ich mich als Mann ja damit immer aus dem Staub machen. Wozu Verantwortung in einem solchen Falle?Alles ist frei.

Inwiefern tangiert dein Beispiel jetzt den Kindesunterhalt? 😕
Dieser Anspruch entsteht aufgrund der Kindszeugung und nicht ob jemand verheiratet ist oder in einer augenscheinlich festen Partnerschaft lebt.
 
A

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Re: Das Modell Familie am Ende?
"Das einzig rebellische in der zerfallenden gesellschaft ist es, eine familie zu gruenden. Nur dort findet man zu sich selbst."
Weise, wahre worte, pete townshend.
 
Townsend sagt aber nicht das Heirat dazugehört......Und er ist natürlich wohl auch das schlechteste Beispiel. Er hat sich ja selbst oft als A**** bezeichnet.
 
Portion Control meinte:
Inwiefern tangiert dein Beispiel jetzt den Kindesunterhalt? 😕
Dieser Anspruch entsteht aufgrund der Kindszeugung und nicht ob jemand verheiratet ist oder in einer augenscheinlich festen Partnerschaft lebt.
Es gibt keinen Vaterschaftstest bei der Geburt.
Einen anerkannten (rechtlich wirksamen) Vaterschaftstest gibt es auch nur mit Zustimmung der Mutter, soweit ich richtig informiert bin.
Insofern bezahlt derjenige, der zu dem Zeitpunkt augenscheinlich in einer Partnerschaft gelebt hat.

Mit diesen Hintergründen und einer allgemeinen "offenen Lebensweise" (Ehe ist out) sehe ich theoretisch keinen Grund diese oder jene Pflichten grundsätzlich wahrzunehmen.
Mal abgesehen davon wenn Jahre später der "Neue Partner" kommt, sie "fremdgeht" (falls es diesen Begriff bis dahin noch gibt) oder auch mit den Kindern folgenlos verschwindet.
Es gibt ja somit keine ehelichen Pflichten mehr.

Oder wie sollte man das ansonsten regeln? Das ist ja hier die eigentliche Frage.
 
Es gibt keinen Vaterschaftstest bei der Geburt.
Einen anerkannten (rechtlich wirksamen) Vaterschaftstest gibt es auch nur mit Zustimmung der Mutter, soweit ich richtig informiert bin.

Ehrlich gesagt, verstehe ich deine Thesen nicht weil sich dies mit Fällen aus der täglichen Praxis kaum deckt.
Es wird doch auch bei nicht verheirateten ein Kindsvater auf der Urkunde angegeben. Das hat doch nichts damit zu tun das man verheiratet ist. Oder leiden alle Mütter 42 Wochen später plötzlich unter Amnesie? Des weiteren ist doch gar nicht gesagt, dass sich ein Mann grundsätzlich während der Schwangerschaft verdünnisiert. Und tut er dies doch, wird sie trotzdem seinen Namen als Erzeuger angeben. Also müsste er wiederum durch einen Vaterschaftstest beweisen, nicht der Erzeuger zu sein. Lässt sich also alles klar stellen.

Mit diesen Hintergründen und einer allgemeinen "offenen Lebensweise" (Ehe ist out) sehe ich theoretisch keinen Grund diese oder jene Pflichten grundsätzlich wahrzunehmen.

Von den Pflichten ist kein Kindsvater deshalb entbunden, weil er nicht verheiratet ist. Es zählen Kindesunterhalt und sogar Betreuungsunterhalt, mindestens bis das Kind das 3. Lebensjahr vollendet hat. Weitere Belastungen existieren auch nicht bei verheirateten. Lediglich der Trennungsunterhalt, der aber nichts mit Kindern zu tun hat.

Es gibt ja somit keine ehelichen Pflichten mehr.

Stimmt. Hört sich aber spannend an. Welche Pflichten solchen das eigentlich sein, außer das Knebelverträge richtigerweise entfallen?

Oder wie sollte man das ansonsten regeln? Das ist ja hier die eigentliche Frage.

Ich denke es ist alles geregelt. Zumindest der Part über den wir gerade geschrieben haben. Habe ich zumindest gedacht.
 
Da wir auf diese Richtung zusteuern gibt es nur zwei Möglichkeiten: Widerstand mit all seinen Nachteilen. Oder Gleichgültigkeit ala friek.

Du weißt doch selbst nicht von was für einem Widerstand du überhaupt redest. Führen wir jetzt auch wieder Zwangsehen ein oder verbieten Scheidungen, damit Leute wie du dann zufrieden sind? Das macht uns dann alle glücklicher? Oder ist es nicht eher so, wenn man selbst kein locker flockiges Leben haben kann dann soll das auch kein Anderer?

Frustriertes Gestampfe und Moralapostel Getue. Nichts weiter.

Dir würde eine gesunde Portion Gleichgültigkeit sehr sehr gut tun. Würde einem auch dieses wirre Blabla ersparen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Du weißt doch selbst nicht von was für einem Widerstand du überhaupt redest. Führen wir jetzt auch wieder Zwangsehen ein oder verbieten Scheidungen, damit Leute wie du dann zufrieden sind? Das macht uns dann alle glücklicher? Oder ist es nicht eher so, wenn man selbst kein locker flockiges Leben haben kann dann soll das auch kein Anderer?

Frustriertes Gestampfe und Moralapostel Getue. Nichts weiter.

Dir würde eine gesunde Portion Gleichgültigkeit sehr sehr gut tun. Würde einem auch dieses wirre Blabla ersparen.

Oh ja...aber du klingst sehr gluecklich mit deinem locker flockigen gleichgueltigen freien leben😀
 
Ach passt schon. Ich füge mich dieses mal. 😉 Unrecht habt ihr ja nicht, aber das müsste ich jetzt wieder totdiskutieren was wie gemeint war und....ach, ne kommt Leute, lasst uns nen gemütlichen Abend machen.
Bis dann. 😛
 
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