Andreas900
Sehr aktives Mitglied
Der Beleg ist der Preis. Wenn man bislang für 75€ im Nahbereich fahren konnte, entlastet einen das 49€ ja nicht besonders. Wirklich massiv entlastet werden Pendler, die bislang lange Strecken gependelt sind und deswegen weit mehr als 75€ zahlen mussten.Da würden mich mal Statistiken interessieren. Hast du welche, die diese Aussage belegen? Denn Gutverdiener haben nicht selten auch einen Firmenwagen und/oder arbeiten zumindest Hybrid aus dem HO. Geringverdiener arbeiten nicht ausschließlich lokal. Die müssen auch oft woanders arbeiten.
Sozialstaat heißt aber doch: "Bedarfsorientierung".Und wer selbst nie krank oder arbeitslos ist zahlt auch die entsprechenden Beiträge. Alle Steuerzahler zahlen irgendwas für Menschen mit, die selbst nicht einzahlen.
Willkommen im Sozialstaat?
Sprich: Es wird dem geholfen der wenig Einkommen gemessen an seinem Bedarf hat.
Eine Preisfixierung wie beim Deutschlandticket ist aber per se nicht bedarfsorientiert, weil eben nicht danach geschaut wird ob der Begünstigte wenig oder viel Einkommen hat.
Sozial wäre wenn man z.B. den Grundfreibetrag bei der Steuer anhebt und so wirklich den Menschen mit geringen und mittlerem Einkommen hilft. Das Deutschlandticket hilft primär nur allen Langstreckenpendlern, die Glück haben in ausreichend infrastrukturell erschlossenen Gebieten zu leben. Das hat nichts mit Sozialstaat zu tun.