3. Die Bibel beinhaltet folgende Aussagen:
Zur Homosexualität:
Darum hat sie Gott auch dahingegeben in entehrende Leidenschaften. Denn ihre Frauen haben den natürlichen Gebrauch vertauscht mit dem widernatürlichen; gleicherweise haben auch die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau verlassen und sind gegeneinander entbrannt in ihrer Begierde und haben Mann mit Mann Schande getrieben und den verdienten Lohn ihrer Verirrung an sich selbst empfangen. (Römer 1, 26-27)
Zu Frauen:
Die Frauen seien ihren eigenen Männern untertan, als dem Herrn; denn der Mann ist des Weibes Haupt, wie auch Christus das Haupt der Gemeinde ist; er ist des Leibes Retter.(Epheser 5, 22-23)
Eine Frau lerne in der Stille, in aller Unterordnung. Einer Frau aber gestatte ich das Lehren nicht, auch nicht daß sie über den Mann herrsche, sondern sie soll sich still verhalten. (1. Timotheus 2, 11-12)
Zum Missionsbefehl:
Und Jesus trat herzu, redete mit ihnen und sprach: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker, indem ihr sie taufet auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes und sie halten lehret alles, was ich euch befohlen habe. (Matthäus 28, 18-20)
Zum Jüngsten Gericht:
Wer glaubt und getauft wird, soll gerettet werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden. (Markus 16,16)
Das nur zu den Punkten, die ich bereits genannt hatte. Und bewusst NUR mit Zitaten des Neuen Testaments! Wenn man erstmal z.B. mit dem Buch Levitikus anfinge... na dann gute Nacht... 😎 😉
Das sind doch keine Missverständnisse, Paddy... ich denke, diese Aussagen sind eindeutig.
Klar... wenn man das alles nicht so eng sieht, dann ist es wiederum eine ganz andere Kiste. Nur - für mich ist das dann eben kein wirklicher christlicher Glaube mehr, da nicht mit den Aussagen der Bibel vereinbar. Für mich ist das viel eher "Rosinenpickerei". Genauso wie das recht beliebte Nicht-Nur-Auf-Das-Neue-Testament-Sondern-Dort-Wiederum-Nur-Auf-Den-Liebenden-Jesus-Berufen... das funktioniert doch alles nicht. Schon allein deshalb, weil Jesus sich noch nicht mal von den Aussagen des Alten Testaments distanziert, sondern sie sogar bekräftigt:
Ihr sollt nicht wähnen, daß ich gekommen sei, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen! Ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen. (Matthäus 5, 17)
Aber gut, wie gesagt... das kann ja jeder für sich anders definieren.
Ich glaube übrigens aber kaum, dass so ein, ich sach mal "moderat christlicher Glaube", wie du es von dir eben auch schilderst, für Nichtgläubige ein Problem darstellt. Sondern das Problem sind die konservativen, fundamentalistisch eingestellten Christen... die mit voller Überzeugung hinter den oben zitierten Aussagen stehen, und diese als unumstößliche Tatsachen ansehen. Anders als viele Nichtgläubige... die räumen häufig ja rundheraus ein, einfach nicht zu wissen, ob es irgendeinen Gott oder eine höhere Macht gibt, und wenn ja, wie genau die aussieht. Bei bibeltreuem christlichen Glauben dagegen ist kein Raum mehr für andere Meinungen. Da steht unumstößlich fest, wie die Welt und die Nachwelt geordnet sind... und wer nicht daran glaubt, ist verloren. Basta.
So eine Einstellung ist eben recht provokant, und fordert den Protest derjenigen, die sich damit nicht identifizieren können, geradezu heraus. Ist doch irgendwo verständlich, finde ich.