Nicht ganz. Von jedem der eine Waffe besitzt, kann eine Gefahr ausgehen. leider aber auch von Leuten die keine Waffe besitzen.
Mir ist nur wohler bei Leuten die legal eine Waffe besitzen, als bei kriminellen die da mal eben so Konflikte damit austragen, oder eben kriminelle Handlungen damit ausführen.
Also verstehe ich das richtig, dass du dafür bist, dass nur Menschen legal eine Waffe besitzen dürfen, die eher nicht kriminell sind und die Waffe möglicherweise für kriminelle Zwecke verwenden? Also für strengere Überprüfung auf ihre "Eignung" zum verantwortungsbewussten, nicht kriminellen Umgang mit einer Schusswaffe?
Ist doch klar. Die Guten sind die Gesetzestreuen, und die Bösen die Kriminellen.
Und doch Gestze sind sehr sehr wichtig. Nur ist meine Gedanke, sind es gute Gesetze, wenn sie den Guten den Zugang zur Verteidigung unverhältnissmäßig schwer machen?
Daher mein Gedanke, Ist es so verkehrt wie es die USA handhaben?
Ich denke ein Bankräuber kann da auch nicht einfach so eine Waffe erwerben.
Naja, das finde ich ganz schön Schwarz-Weiß, aber gut ich weiß jetzt wer/was mit "gut" und "böse" gemeint ist. Meinst du ein Bankräuber sagt beim Waffenerwerb was er beruflich tut und wofür er die Waffe braucht? Natürlich kommt der bei laschen Gesetzen leicht legal an eine Schusswaffe, genau darum geht es doch, dass eben NICHT genau hingeschaut wird wer da eine Waffe kauft und wie "geeignet" er oder sie ist. Was dir, wenn ich deine oben zitierten Äußerungen richtig verstanden habe, aber schon auch lieber wäre?
Ich kenne die USA nicht, aber ich schätze das Selbstschutz wohl wichtig ist in diesem riesen Land. Dort treffen ja auch alle möglichen Kulturen und Schichten aufeinander.
Mir erzählte jemand aus Mittelamerika, das wenn Verkehrsstau in der Stadt ist, Räuber zwischen den Autos umherlaufen und schauen aus welchen Autos sie etwas klauen können. Manche der Autofahrer hätten eine Waffe und knallen diese Räuber ab. Keinen interessiert es, es ist nur einer dieser Gauner weniger, macht den Raum etwas sicherer. Die Polizei bekommt es ja nicht hin, dann müssen die Leute sich selbst helfen.
Ich denke deswegen ist das Waffengesetzt in den USA auch in unseren Augen so "lasch". Willst du erschossen werden, oder schießt vorher du den Kriminellen ab? Was ist dir lieber?
Das Aufeinandertreffen von Kulturen und Schichten allein führt nicht dazu, dass Menschen bedroht sind und sich schützen müssen. Kriminalität ja, aber die kann sehr viele Gründe haben - Armut und Perspektivlosigkeit wären zwei, die mir spontan einfallen. Vielleicht könnte man dagegen etwas zu unternehmen versuchen?
Ich glaube nicht, dass ich trotz Schusswaffe eine realistische Chance hätte mich selber zu verteidigen. Im Zweifelsfall fürchte ich, dass ich eher mit meiner eigenen Waffe erschossen werden würde, einerseits weil meine Reaktionen möglicherweise zu langsam sind und andererseits weil ich mich in falscher Sicherheit wähnen und Situationen dadurch eskalieren könnten.
Warum interessiert man sich für Gesetze, die in Deutschland nicht gelten?
Wie ich bereits schrieb: weil vieles von dem, was in den USA passiert sich mit etwas Verzögerung auf weitere Teile der Welt ausweitet und mir das in diesem Fall Angst macht.
Warum heisst das Thema "Charlie-Kirk-Diskussion" wenn es rein um die Waffengesetze in der USA und den Möglichkeiten jemanden damit zu töten gehen soll?
Das heißt so weil in dem Charlie Kirk-Thread im Trauerforum nicht diskutiert werden darf und deswegen hier der Ort dafür sein soll. Es soll nicht rein um Waffengesetze gehen sondern (auch) um den Zusammenhang zwischen den Gesetzen und Vorfällen wie der Ermordung von Charlie Kirk sowie seine Haltung zum Waffenbesitz.