Der Mörder hätte Charlie Krik auch mit strengeren Waffengesetzen erschossen oder einen anderen Weg gefunden, ihn zu ermorden.
Bist du dir da ganz sicher? Ich bin mir nicht so sicher ob er/sie ohne weiteres eine andere Gelegenheit gefunden hätte. Die Hürde jemanden aus der Ferne zu erschießen ist vermutlich für viele Menschen geringer als jemanden zum Beispiel zu erstechen.
Diese Tat eigent sich sicherlich nicht, um über Waffengesetze zu diskutieren.
Nein, bestimmt nicht. Aber meiner Meinung nach besteht eben doch ein Zusammenhang zwischen den Gesetzen und wie oft entsprechende Taten passieren.
Wie "lasch" sind sie denn 😉
So "lasch", das viele Menschen leichten Zugang zu Schusswaffen haben. Jedenfalls deutlich mehr einen deutlich leichteren als in vielen anderen Teilen der Welt.
Mit Sicherheit gibt es die. Soll ich welche raussuchen oder möchtest du?
Ich denke hier sind die Hürden für einen Waffenerwerb schon sehr hoch.
Ich kenne in meinem Umfeld Leute die legal eine Waffe besitzen. Und die fürchte ich in keinster Weise.
Das denke ich auch, dass es in Deutschland relativ gesehen strenge Gesetze gibt. Trotzdem verstehe ich dein Argument nicht so ganz - willst du damit sagen, dass hier ausschließlich Menschen legal eine Schusswaffe besitzen können, vor denen sich niemand zu fürchten braucht?
Ich meine Polen hat ein noch strengeres Waffenrecht. Gibt es dort weniger Tote durch Verbrechen?
Willst du Zahlen dazu suchen oder soll ich?
Hier dürfen die Guten nicht mal mehr ein Taschenmesser haben, aber die Bosen haben alles was sie wollen.
Wer sind "die Guten" und wer "die Bösen"? Ja, es gibt Menschen die alles haben oder sich nehmen, was sie wollen. Trotzdem verstehe ich dieses Argument in dem Zusammenhang nicht, sollte es deswegen gar keine Gesetze geben? Weil "die Bösen" sich sowieso nicht daran halten?
Auch in Deutschland kommt man einfach an Waffen. Man muss nur einen Jagdschein machen und man hat sie dann im sicheren Waffenschrank im Keller stehen.
Einen Jagdschein zu machen ist schon relativ aufwändig und teuer. Ich denke nicht, dass man die aktuelle Situation hier mit der in den USA vergleichen kann und meine Sorge ist eher, dass sie sich ihr möglicherweise auf längere Sicht annähern könnte.
Das Problem ist, dass immer wieder in der politischen Diskussion Dinge aus dem Kontext gerissen werden:
Der eine habe gesagt, dass man alle schwulen Menschen steinigen soll, die anderen hätten gesagt alle Reichen sollen erschossen werden. Und wenn es jeweils stimmen sollte: muss man Menschen wegen Wörtern umbringen?
Diesen Absatz verstehe ich nicht, vielleicht kannst du ihn erklären. Wer bringt wen wegen Wörtern um? Und was wird aus dem Kontext gerissen?
Seitdem es Menschen gibt, ermorden Menschen Menschen.
Ja. Und soll das so bleiben? Klar wird man niemals jeden Mord verhindern können, aber sollte es nicht trotzdem das Ziel sein möglichst viele Menschen davon abzuhalten andere umzubringen?
Mord ist niemals in Ordnung. Dann ist man auf der selben Stufe.
Das sehe ich auch so. Deswegen würde mich interessieren ob du mich so verstanden hattest, dass ich den Mord an Charlie Kirk an sich in Ordnung finden würde? Falls ja, war das ein Missverständnis, das finde ich nämlich nicht. Es fällt mir nur schwer Mitgefühl mit ihm zu haben, weil ich wie gesagt denke dass seine eigene Haltung zum Thema Schusswaffen-Besitz und die Gesetze die auf dieser Haltung beruhen solche Morde wie den an ihm begünstigt.