Du brauchst keine Gewerkschaft und auch sonst nichts.
Du bist Beamtin und somit unkündbar.
Ich verstehe den Stress nicht , den Du Dir machst oder machen lässt.
Ich war glücklich und alles war gut, als ich an einer großen Schule war, Schulleitung gut, KOntakt auch privat zu Kollegen, aber ich war alleinerziehend, weit weg von meinen Eltern, die ab und an Babysitting machen mussten. Deshalb habe ich gewechselt, das war dummerweise eine kleine Schule. Ich habe mich engagiert und gearbeitet, das wurde aber nicht gesehen. Die Rektorin befand meinen Unterricht nicht lehrerzentriert genug und die Lautstärke zu hoch.
Sie setzte Kollegen auf mich an, es artete in Mobbing aus.
Sie wandte sich auch an das Ministerium.
Ich war ihr zu alt. Zudem war ein Kollege da, der mich von früher kannte, da war ich in einem Jahr atsächlich öfter krank gewesen, das ist bei mir aber nicht die Regel.
Also wurde überall rumgetönt, dass ich ständig krenk sei.
Ich wurde versetzt an diese Schule, ebenfalls klein, der Rektor war mit der Rektorin zusammen im Referendariat gewesen.
Ich gabe alles, arbeitet wie gedopt, um zu zeigen, dass an allem nichts dran ist und ich weder zu alt mental noch ständig krank ei.
Ständig hoffte ich, wie früher Verantwortung zu erhalten, Klassenleitung, etc. War ja früher immer so gewesen, ohne ständige Kontrolle.
Mir wurde einmal dann eine kleine Lerngruppe in meinem Mangelfach gegeben, ständig musste ich mir anhören, dass er selbst Ärger bekommen würde wegen einem Schüler zu wenig in der Gruppe, dass er lieber keine kleine GRuppe hätte und stattdessen die Stunden für was Anderes flexibel verwenden könnte.
Mein Fehler war zu glauben, dass ich tatsächlich neu anfangen könnte und eine reale Chance haben könnte.
Das ist mir tatsächlich erst im letzten Gespräch mit dem klar geworden.
Dass ich meine Gesundheit ruiniert habe, nicht zum Arzt gegangen bin, mich überarbeitet habe, meine Prioritäten falsch gesetzt habe, mich habe hinhalten lassen, weil ich es gerne geglaubt hätte, dass ich Verantwortung als "normaler" Lehrer bekommen könnte.
Das hatte der nie vor.
Ich war nur da als Blitzableiter für einen Schwächling, der Probleme mit sich selbst hat.
Ich habe mich krank schreiben lassen, alle Srzttermine wahrgenommen, mich auf einen Selbstfindungstrip zur mentalen Gesundheit gemacht, gehe jetzt in Mediatationskurs, in eine Selbsthilfegruppe.
Ich werde nicht mehr den Finger heben, um da so viele Aufgaben wie möglich zu machen, weil mir eingeredet wurde, ich sei eine Belastung.
Ich habe ja so viel wie möglich den Lehrern mit Klassenleitung abgenommen, alle Aufgaben drum herum übernommen, um nicht als "nutzlos" zu gelten.
Der soll mich hintenrum heben.
Ich bin fertig damit.
Und ich lasse mir auch nicht mehr einreden, dass mein Unterricht ganz verkehrt sein muss. Er hat mir im Laufe der Zeit wegen angeblich zu großem Freiraum der Schüler und zu großer Lautstärke mehrere Leute in den Unterricht geschickt: Konrektorin, Schulsozialarbeiter, Schulpsychologin, Kolleginnen. Keinem ist was Gravierendes aufgefallen. Und an Kleinigkeiten kann man arbeiten.
Die Psychologin ist im Übrigen der Ansicht, dass er den Konflikt bewusst aufrecht erhält.
Dann kann er ja rumstreiten mit jemand anderem, ich gehe da zukünftig einfach weg.