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Brexit - und dann?

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Re: Brexit - und dann?
Hallo _Tsunami_,

schau mal hier:
Brexit - und dann?. Hier findest du vielleicht was du suchst.
Zollfreiheit und co wäre ja auch ohne EU selbstverständlich. Heute sind sie plötzlich ganz kleinlaut.
Im ersten Satz siehst du den Populismus und Glaskugelleserei kritisch um dann in diesem Satz wieder mit der Spinnerei anzufangen. Niemand ist kleinlaut. Die Zollfreiheit wird bleiben, dafür brauch ich noch nichtmal ne Glaskugel.

Ja das wird noch ein langer Weg für Großbritannien sein um alles auf dem Verhandlungstisch zu erreichen, was bei EU selbstverständlich war.
Die Briten müssen nicht zu Kreuze kriechen. Du bist mit den EU-Beamten schon so auf Linie das du die selbe Überheblichkeit an den Tag legst.

Mir muss jemand wirklich mal erklären, was jetzt besser für die Briten sein soll.
🙄 Wie war das nochmal mit der Glaskugel und der Überheblichkeit? Du tust so als wären die Briten auf die EU-Mitgliedschaft angewiesen. Am angepisstesten sind zur Zeit nicht die Briten, sondern die EU-Beamten und auch die deutschen Politiker. Denen ist nämlich klar was den meisten nicht klar ist. Es kommt eine zusätzliche Belastung auf die EU-Mitglieder zu, gerade für Deutschland mit dem größten Anteil. Diesbezüglich gabs keine Propaganda, sodass alle ganz berühigt sind und sich lieber mit dem Bashing der Brexit-Leave-Voter beschäftigen.

Im Wahlkampf wurde jedenfalls viel Populismus betrieben und die Menschen mit Versprechungen zur Freiheit, Wohlstand und co geködert. Doch was hat der Brite wirklich vom EU Austritt?
Ich frage mal was der Brite wirklich von der EU-Mitgliedschaft hat? Versprechungen von einer rosigen Zukunft waren garnicht ausschlaggebend, sondern das Loswerden von Nachteilen im Hier und Jetzt. Die Erfahrungen der Briten bezüglich Freiheit, Wohlstand und Co. in der EU sind diesbezüglich gegenteilig.
 
Im ersten Satz siehst du den Populismus und Glaskugelleserei kritisch um dann in diesem Satz wieder mit der Spinnerei anzufangen. Niemand ist kleinlaut. Die Zollfreiheit wird bleiben, dafür brauch ich noch nichtmal ne Glaskugel.

Vermutlich ja, aber die Zollfreiheit muss wie alles andere bisher, was in der EU selbstverständliche war, in einer Verhandlung zwischen EU und GB erreicht werden. Die EU hat den Briten viele Rechte eingeräumt. Was davon bleibt ist Glaskugel gucken.
Es geht nicht darum "zu Kreuze zu kriechen", sondern schlicht darum, dass die Briten ihre Position gegenüber der EU verschlechtert haben. Die große EU ist auf die Briten weniger angewiesen als umgekehrt. Natürlich kann man auch vermuten, dass jetzt neue Vorteile zum Vorschein kommen, aber ich frage nochmal: Welche???

Wenn ich etwas ändere (EU Austritt) muss ich doch eine Vorstellung davon haben, dass es besser wird. Die hat glaube ich kein britischer Politiker, der so gegen die EU gewettert hat.

Ich frage mal was der Brite wirklich von der EU-Mitgliedschaft hat? Versprechungen von einer rosigen Zukunft waren garnicht ausschlaggebend, sondern das Loswerden von Nachteilen im Hier und Jetzt. Die Erfahrungen der Briten bezüglich Freiheit, Wohlstand und Co. in der EU sind diesbezüglich gegenteilig.

Ok welche Nachteile werden die Briten den los? Sag`s mir 🙂
Aber konkret, ohne pauschale Aussagen wie "Bevormundung" und co, denn außer diesen Schlagworten kam beim Brexit wenig über den Tisch.
Ich habe mich hier im Thread schon sehr ausführlich über Vor- und Nachteile der EU Mitgliedschaft ausgelassen. Darauf ist bewusst kein EU Gegner eingegangen.

Ist doch total traurig. Die Briten haben die EU Mitgliedschaft weggeworfen und keiner weiß wie es weiter geht. Jetzt wird erstmal eine Arbeitsgruppe gebildet. Wenn es so läuft wie man Politik kennt, wird die Arbeitsgruppe zum Ergebnis kommen, dass der EU Austritt dumm war. Nach dem Motto: Erst entscheiden, dann nachdenken....🙄

Das wird noch eine richtige Hängepartie und wann dabei ne britische Bank pleite geht, dann trägt es am Ende wieder der Steuerzahler. Glaskugel? Ja vielleicht - und das Risiko trägt der kleine Bürger.
 
Vermutlich ja, aber die Zollfreiheit muss wie alles andere bisher, was in der EU selbstverständliche war, in einer Verhandlung zwischen EU und GB erreicht werden. Die EU hat den Briten viele Rechte eingeräumt. Was davon bleibt ist Glaskugel gucken.

Das meiste davon wird Kopieren und Einfügen sein. Die Abkommen werden den Status der Briten nur dort verändern wo es sich nicht vermeiden lässt und das wird am wenigsten die wirtchaftlichen Bedingungen betreffen. Falls da ein EU-Beamter anfängt den Bestrafungskurs zufahren wird erstens die Wirtschaftslobby Druck aufbauen und EU-Gegner werden jeden Strohhalm solcher Irrfahrten für ihre Propaganda benutzen.

...dass die Briten ihre Position gegenüber der EU verschlechtert haben. Die große EU ist auf die Briten weniger angewiesen als umgekehrt.
Da kommt wieder diese Überheblichkeit zum Vorschein. Nur mal als Beispiel für Handelsbarrieren folgenden Videoausschnitt anschauen:

https://www.youtube.com/watch?v=6KlpEkRr4nE&start=543

Natürlich kann man auch vermuten, dass jetzt neue Vorteile zum Vorschein kommen, aber ich frage nochmal: Welche???
In erster Linie gehts erstmal um Beseitigung von Nachteilen.


Wenn ich etwas ändere (EU Austritt) muss ich doch eine Vorstellung davon haben, dass es besser wird. Die hat glaube ich kein britischer Politiker, der so gegen die EU gewettert hat.
Wieder nur Behauptungen.

Ok welche Nachteile werden die Briten den los? Sag`s mir 🙂
Zum Beispiel die Schuldenunion. Das Haften für die Schulden anderer EU-Mitgliedsstaaten, was darüber hinaus auch noch einen eklatanten Bruch einer der Gründungsklauseln der EU darstellt.

Aber konkret, ohne pauschale Aussagen wie "Bevormundung" und co, denn außer diesen Schlagworten kam beim Brexit wenig über den Tisch.
Hast ja selber vom Populismus von beiden Seiten geredet. Da kann ich dir auch vorbehaltlos zustimmen, aber versuch jetzt nicht deine Meinung zu ändern.

Ich habe mich hier im Thread schon sehr ausführlich über Vor- und Nachteile der EU Mitgliedschaft ausgelassen. Darauf ist bewusst kein EU Gegner eingegangen.
Wer hat schon Lust auf Glaskugelgewäsch und Untergangspropaganda zu reagieren?!

...und keiner weiß wie es weiter geht. Jetzt wird erstmal eine Arbeitsgruppe gebildet. Wenn es so läuft wie man Politik kennt, wird die Arbeitsgruppe zum Ergebnis kommen, dass der EU Austritt dumm war. Nach dem Motto: Erst entscheiden, dann nachdenken....🙄
Das wird nicht passieren. Das Unterhaus wird auch nicht gegen das Referendumsergebnis entscheiden.

Das wird noch eine richtige Hängepartie und wann dabei ne britische Bank pleite geht, dann trägt es am Ende wieder der Steuerzahler. Glaskugel? Ja vielleicht - und das Risiko trägt der kleine Bürger.
Ja ja, wieder die armen Banken. Banken retten und Märkte beruhigen. Ich glaub du hast den Schuss nicht gehört. Komischerweise gibts kaum einen Menschen der die ganzen Maßnahmen der Bankenrettungserfahrung positiv lobt. Wie kommt das nur? 😀
 
Wahrscheinlich wird gleich noch einer erzählen, daß das was in England gerade abläuft, völlig normal ist.

Oder es kommt noch einer und erzählt der Zerfall der Sovjetunion zurück in dezentrale Nationalstaatlichkeit sei die absolute Katastrophe gewesen.
 
Wahrscheinlich wird gleich noch einer erzählen, daß das was in England gerade abläuft, völlig normal ist.

Gibt es nicht in jedem Land Dinge die normal und unnormal ablaufen? 😕

Es gibt Dinge die laufen tatsächlich normal in England. Zum Beispiel das Ergebnis des Referendum. Wenn auch merkwürdigerweise nur mit knappem Vorsprung.

Und ich gebe dir Recht, es gibt auch Dinge die nicht normal laufen. Zum Beispiel die Hinhaltetaktik des Premier Cameron. Aber den musst du ja besser verstehen können als ich. 😀
 
Es gab die meines Erachtens nachvollziehbare Andeutung mit Hinweisgabe, dass die Briten erst im Nachhinein darüber nachgedacht haben, was sie da eigentlich entschieden haben. Das ist wohl öfter so.

Ein knappes Referendum ist ein knappes Referendum. Ein neues Referendum könnte das alte bestätigen oder widerlegen. Könnte mir vorstellen, dass es vor Ablauf eines Jahres ein neues Referendum geben wird.
 
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