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Braucht man Kinder zum Glücklichsein ?

Das interessanteste an dem glücks-Artikel finde ich, dass Obst glücklich macht.🙂

Als dreifache Mutter muss ich hier jetzt auch mal was schreiben...
Rückblickend betrachtet (meine Töchter sind zwischen 21 und 14 Jahre alt) bin ich sehr froh, Kindern zu haben, Töchter, drei.
Und ich kann das quasi nur Rückblickend beurteilen weil ich zu der Zeit als die Kinder klein waren viel zu beschäftigt war um zu überlegen, ob ich jetzt glücklich bin...
Ich hatte die Kinder, alte Eltern, eine alte Schwiegermutter, Mann, Katz und hund, Haus und Garten...
Seit ein paar Jahren ist mein Gedanke "ich war noch nie so glücklich wie jetzt, mit "grossen" Kindern."
Wenn am Wochenende alle da sind geht es mir einfach am besten.
Im nachhinein sage ich aber auch, ich denke, man kann auch ohne kinder glücklich leben.
Wenn es die eigene freie Entscheidung ist.
 
Je nach Person, heutzutage gibt es mehr Gründe keine Kinder zu haben als Kinder zu haben.
Es ist teuer und macht viele Probleme und auf der anderen Seite steht der Emotionelle Plus den wir erfahren mit Kindern.
Meine sind jetzt 6 und 8 und die ersten Jahre waren toll.
 
Mal eine Frage zu Thema Kinder (nicht unbedingt zum Thema passend, aber möchte hierfür kein neues aufmachen).

Wie lange dauert so die "Quietschphase"? Ich höre aus Nachbars Wohnung von Früh um 9 bis Abends um 10 lautes Quietschen. Das zerrt sehr an meinen Nerven. Es kommt von einem Kleinkind. Alter weiß ich nicht genau. Die Nachbarn sind auch so schon laut genug...
 
Früher war ich genauso am Zweifel, GoldenDragon. Ich dachte mir dass Kinder zu haben nicht der einzige Weg sein kann um glücklich zu werden. Ich wollte auch nie Kinder haben. Wollte mich früher sogar sterilisieren lassen.

Heute habe ich ein Kind. Und ja, man opfert einiges für dieses. Doch wenn man eine kleine Gemeinde hat, bei manchen sinds Verwandte, bei anderen die naheste Familie, bei wiederum anderen Bekannte und Freunde.... können die vieles kompensieren.

Ein Kind verändert das Leben, wie die Eltern damit umgehen ist deren individuelle Sache. Ich sagte mir aber bevor mir die Biologie einen Strich durch die Rechnung macht und diese Entscheidung für mich fällt, gehe ich doch lieber in mich und frage mich, ob ich wirklich niemals in meinem Leben Nachwuchs haben will... Letztendlich entschied ich mich dann doch dafür.

Bevor ich es bereue dass meine Biologie diese Entscheidung für mich fällt.... Und ich habe es nicht bereut.
 
Meine Mutter sagte schon immer: Kleine Kinder, kleine Sorgen. Große Kinder, Große Sorgen. Ich dachte immer was für ein Schmarrn .... Heute muss ich sagen : Joh sie hatte Recht, verdammt Recht!
Kinder sind kein Garant für Glück / glückliches Leben.


Der Satz stimmt. Meine Mutter hat heute noch Sorgen mit uns drei Kindern Momentan herrscht bei meinem Bruder und mir Funkstille und meine Mutter steht mittendrin. Da wird Weihnachten getrennt gefeiert ect. Alles sehr kompliziert. Also die Sorgen bleiben immer egal wie alt die Kinder sind.
 
Das Ding daran ist, daß man als kinderloser keinen Schimmer hat was man verpaßt. Man sieht nervende Kinder, man sieht wie anstrengend das ist, man fragt sich warum die Eltern es toll finden ihr Leben so umzukrempeln.

Es gibt aber auch die andere Seite, die man kaum vermitteln kann wenn man es nie selbst erlebt hat. Es geht um Gefühle, große Gefühle, überwältigende Gefühle. Ich könnte es versuchen zu beschreiben, aber ohne jemandem näher treten zu wollen, wie beschreibt man einem Blinden einen Regenbogen. Wie soll ich jemandem erklären was für ein Gefühl es ist, wenn das Kind fröhlich lustig voller Energie durch die Pfützen springt und sich danach auf dem Sofa glückseelig an einen kuschelt und einen mit strahlenden Augen anguckt. Es sind nur Worte.

Kinder sind das Größte, und ich glaube bei vielen vielen Menschen die ohne Kinder alt werden, gibt es ein großes Loch im Herzen in dem diese Erfahrung einfach fehlt - ob bewußt oder unbewußt.

Aber wie kann man etwas vermissen was man nie gehabt hat? Ich in meiner Situation bin froh keine Kinder zu haben und werde das in Zukunft auch nicht umsetzen. Es ist kein Platz dafür und ich habe keine Nerven dafür, da ich psychisch sehr angeschlagen bin. Das kann man keinem Kind zumuten und auch so habe ich einfach nicht den Wunsch. Der Anblick von Kindern stresst mich schon und eine innere Unruhe setzt bei mir ein.
 
.... nicht jeder Mensch findet seine Glückseligkeit in Kindern. Bei uns im Mütterzentrum ist auch unsere "Bastelhexe", die Erzieherin gelernt hat, gearbeitet hat, immer Kinder um sich herum hatte und nun, in ihrer Rente, immer noch mit Kindern arbeitet und viel Spaß hat. Selber aber hat sie keine Kinder. Ich habe mit ihr gesprochen, sie sagte dass sie nie bereut hat sich dagegen entschieden zu haben, eigene Kinder haben zu wollen.

Ich habe auch als Erzieherin gearbeitet, doch dieser Beruf ist nicht das Wahre für mich. Und so ließ ich es gut sein. Doch auch in mir war diese Frage, diese Unsicherheit, ob es nicht besser wäre hätte ich eigene Kinder. Letztendlich entschied ich mich dafür.

Diese Entscheidung war in meinem Fall eher ein Kurzschlussreflex. Klar ist es gut sich vorher Gedanken zu machen ob das, was man hat, überhaupt ausreicht um einem Kind den Start in sein Leben zu ermöglichen.

Aber finanziell gibt es Starthilfen, und auch im emotionalen Bereich kann man sich Hilfe holen. So viele Menschen denen ich persönlich nicht genug Basis zurechne um Kinder zu haben erziehen aber welche, und aus diesen Kindern werden wundervolle Menschen. Andere Eltern, bei denen ich dachte, deren Kindern geht es doch grandios, nun deren ihre Kinder tun mir einfach nur noch leid....

Eltern sein ist auch ein Wachstumsprozess. Es gibt viele Programme die bei dem Prozess der Erziehung unterstützen und Hilfestellung bieten. Und die Kinder haben eigene Persönlichkeiten. Man kann nicht von Vornherein voraussagen; "das wird eh nix..." oder "das wird was....".
 
Ich habe einen Sohn der mir mit seinen fast 20 Jahren nichts als Kummer bereitet. Aber er war so ein sonniges Baby und Kleinkind. Und auch heute kommt manchmal Mama Du bist die Beste.
Ja ich habe Kummer mit meinem Jüngsten, und ja ich bin immer in Sorge um meine Kinder. Welche Mama ist das nicht? vielleicht machen meine Kinder mehr Sorgen als andere. Aber obwohl ich mir immer noch Sorgen mache, um den jüngsten mehr als die beiden anderen,möchte ich sie nicht wirklich missen. Ich Liebe sie so sehr, viel mehr als mein Leben. Mit einem Lächeln würde ich mein Leben geben nur damit es ihnen gut geht
Die Sorgen die man manchmal hat sind unvergleichlich ... die Liebe unbezahlbar auch wenn es manchmal nicht so scheint.
 
Halte ich für eine unzulässige Verallgemeinerung. Es ist schön, wenn es dir so geht. Aber vielen Menschen, auch Eltern, geht es nicht so. Oder woher kommen die vernachlässigten und verstoßenen Kinder genervter Eltern?

Ein Leben ohne Kinder ist nicht sinnlos. Ein Leben ist nie sinnlos, denn Sinn kann vieles sein.

Ich habe doch gar nicht geschrieben, daß man ohne Kinder keinen Sinn im Leben hat. Warum insterpretierst du das in meine Worte?
Und wenn man sich mit Kindern und ihrer Entwicklung richtig befaßt, lernt man ganz leicht woher diese ganzen seelischen Störungen kommen, die dazu führen, daß einige Menschen nicht in der Lage sind Verantwortung zu tragen. Natürlich nur wenn man es will, aber ich fand es sehr interessant. Man lernt quasi etwas über die Elterngeneration. Spannend.
Natürlich gibt es Krankheitsbilder von Eltern, bei denen bitte kein Kind aufwachsen darf. Völlig wertungsfrei, einfach zum Schutz des Kindes und seiner Psyche.

Das einzige was ich schrieb: Man weiß doch gar nicht was man verpaßt wenn man es nie ausprobiert hat. Ist als würde jemand sagen, neeee igitt, Schokolade ist total ekelig. Und dabei hat er niemals Schokolade probiert. Verständlicher für dich?
 
Du brauchst doch mal nur eine große Brille aufsetzen. Die Altenheime bersten aus allen Nethen vor glücklichen halten Menschen ihr leben zur Kinderaufzucht verwendet haben. Sie haben ihr eigenes leben komplett hinten an gestellt, nun sind sie alt und aufgerieben und verbraucht und es interessiert keinen Menschen wenn sie in so einer Abstellkammer verrotten. Wenn sie ihr Geld für was vernünftiges ausgegeben hätten könnten sie eine Weltreise nach der anderen machen. Stattdessen sind sie vor Kummer und Elend todkrank geworden. Wenn sie dann total vereinsamt in ihrem Pflegebett liegen können sie sich ja jeden morgen früh laut vor sich hinschreien. Ach was ist das Leben schön. Außer in die Windel zu scheißen ist mir nichts geblieben.------------
 

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