Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Braucht man Kinder zum Glücklichsein ?

Das Ding daran ist, daß man als kinderloser keinen Schimmer hat was man verpaßt. Man sieht nervende Kinder, man sieht wie anstrengend das ist, man fragt sich warum die Eltern es toll finden ihr Leben so umzukrempeln.

Es gibt aber auch die andere Seite, die man kaum vermitteln kann wenn man es nie selbst erlebt hat. Es geht um Gefühle, große Gefühle, überwältigende Gefühle. Ich könnte es versuchen zu beschreiben, aber ohne jemandem näher treten zu wollen, wie beschreibt man einem Blinden einen Regenbogen. Wie soll ich jemandem erklären was für ein Gefühl es ist, wenn das Kind fröhlich lustig voller Energie durch die Pfützen springt und sich danach auf dem Sofa glückseelig an einen kuschelt und einen mit strahlenden Augen anguckt. Es sind nur Worte.

Kinder sind das Größte, und ich glaube bei vielen vielen Menschen die ohne Kinder alt werden, gibt es ein großes Loch im Herzen in dem diese Erfahrung einfach fehlt - ob bewußt oder unbewußt.
 
Bei manchen wird das so sein, vor allem, wenn sie ungewollt kinderlos sind.

Bei manchen auch nicht.

Ich denke, es ist wie immer - es ist wie es ist und so ist es dann auch gut.

Alles hat seine Vor- und Nachteile.
 
Kinder sind das Größte, und ich glaube bei vielen vielen Menschen die ohne Kinder alt werden, gibt es ein großes Loch im Herzen in dem diese Erfahrung einfach fehlt - ob bewußt oder unbewußt.

Zum einen kann man sich das nicht in jedem Lebensweg aussuchen, ob sich Kinder ergeben oder nicht. Zum anderen sind Menschen halt unterschiedlich, und nicht jeder empfindet es auf gleiche Weise. Daher würde ich nicht sagen, dass das von Dir Gesagte auf jeden Menschen zutrifft. Und so manchem Menschen (der sich Kinder gewünscht, aber keine bekommen hat) dürfte Deine Anmerkung eher schmerzen, ohne dass er/sie noch etwas dran ändern könnte.
 
Da wir alle einzigartig sind, gibt es auf diese Frage keine Universalantwort. Es kann nur jeder für sich selber entscheiden, ob er/sie Vater/Mutter sein möchte oder nicht. Solche Entscheidungen kann einem niemand abnehmen. Man kann auch unmöglich voraussagen, wie das Leben mit einem Kind sein wird, dazu ist alles viel zu komplex. Auch jedes Kind ist einzigartig, mit dem einen läuft es glatt, mit dem anderen gibt es Probleme. Man kann mit seinen Kindern glücklich werden oder daran verzweifeln. Das vorauszusagen ist unmöglich.

Im Normalfall wird das Leben immer ganz anders sein als man es sich ursprünglich vorgestellt hat. Das gilt für das Glück und für das Unglück gleichermaßen. Man darf nie andere für sein eigenes Glück verantwortlich machen und seine Kinder am allerwenigsten.

Bevor man sich Kinder anschafft, sollte die eigene Lebessituation sich stabilisiert haben und man selber einigermaßen in sich ruhen. Am besten ganz ohne Erwartungen oder gar Ansprüche darangehen. Das ist das Gesündeste.
 
Hm. Einerseits denke ich, Kinder gehören einfach zum Leben dazu. Und ich glaube, wenn ich mal 80 bin, und keine Kinder hätte (habe selbst bis jetzt noch keine), dann würde mir vermutlich etwas fehlen.

Ich würde ungern Kinder in meine jetzige unsichere und kaum stabile Lebenssituation "setzen" wollen. Dazu fühle ich mich nicht bereit. Aber in ein paar Jahren, wenn ich besser im Leben stehe, könnte ich mir das, mit der passenden Frau an meiner Seite, sehr gut vorstellen und wünsche mir auch das auch.

Es stellt sich ja auch die Frage, welche Lebensvoraussetzung die richtige ist, ein Kind zu bekommen. Denn hätten alle Eltern auf perfekte Umstände gewartet und solange, bis sie völlig in sich ruhen, dann wäre wohl keiner von uns da. Hier klaffen Anspruch und Wirklichkeit meiner Meinung nach oft weit auseinander.

Letztendlich muss jeder für sich selbst, bzw. mit einem Partner zusammen, hier den entsprechenden Weg finden. Ich für mich möchte jedenfalls eine solide Basis finden, bevor ich Kinder zeuge. Denn nur dann habe ich die Möglichkeit, gut für sie zu sorgen und ihnen ein guter Vater zu sein. Momentan, so mein Eindruck, schleppe ich noch zu viele Altlasten mit mir herum. Und in gewisser Weise baden das Kinder für einen aus. Das möchte ich bei meinen Kindern nicht.
 
Hey, vielleicht können Kinder beitragen das man glücklicher ist.
Aber ich würde nicht sagen das man Kinder braucht um glücklich zu sein.
Finde herraus, was dir spaß macht, an was du Freude hast und finde so herraus was dich glücklich macht.
Sind es Freunde die dich zum lachen bringen oder ist es das Hobby was du nach deiner Arbeit ausführst.
Was macht Dich glücklich?
 
Ich gehöre zu denjenigen, die glücklich und gewollt kinderlos sind.

Aber ich bin sehr gerne "Tante". Das ist super... man kann sich die Kinder ausleihen und auch wieder zurück geben...

🙂

Es würde mir fehlen, gar nichts mit Kindern zu tun zu haben. Aber die Verantwortung und die Selbstaufgabe, die eine Mutter an den Tag legen muss, liegen mir gar nicht.
 
Ich gehöre zu denjenigen, die glücklich und gewollt kinderlos sind.

Aber ich bin sehr gerne "Tante". Das ist super... man kann sich die Kinder ausleihen und auch wieder zurück geben...

🙂

Es würde mir fehlen, gar nichts mit Kindern zu tun zu haben. Aber die Verantwortung und die Selbstaufgabe, die eine Mutter an den Tag legen muss, liegen mir gar nicht.

So geht es mir auch.
Gut, ich bin noch ein ganzes Stück zu jung um dem durchschnittlichen Alter für das erste Kind zu entsprechen, aber ich bezweifle, dass sich das jemals ändern wird.

Kinder sind wunderbar so lange man sie auch wieder abgeben kann. 😀
 
Als ich jünger war, habe ich mir sehr ein Kind gewünscht. Doch leider fehlte der entsprechende Partner.

Mit Anfang 30 wurde bei mir eine Erkrankung festgestellt, wo eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit besteht, dass ich sie vererben würde. Ein Gentest hat dann bewiesen, dass ich einen Gendefekt habe. Mir wurde geraten, nach Möglichkeit auf eine Schwangerschaft zu verzichten.
Das war erst mal ein Schlag für mich.

Heute denke ich, dass es vielleicht das Beste so ist. Denn auch ich hätte - wie viele andere Frauen - aus eher egoistischen Gründen ein Kind gewollt. Nämlich, um meinem Leben einen Sinn zu geben und das Gefühl der Leere zu kompensieren.

Ich finde, das dürften keine Gründe sein, um Mutter zu werden. Allzu schnell werden dann die Erwartungen, die man an den Nachwuchs hat, enttäuscht. Kinder sollten das Leben bereichern und nicht einfach eine emotionale Stütze sein und eine innere Leere füllen.

Jeder sollte für sich selbst entscheiden, was für ihn das Richtige ist. Dabei ist auch die finanzielle Situation und die psychische Stabilität ganz wichtig.

Daher ist meine Antwort: nein, man braucht Kinder nicht zum Glücklichsein.
 

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben