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Borderline..resultierent durch Missbrauch in der Kindheit/Misshandlung/Vergewaltigung

Liebste SWEETEYE...🙂

DANKE🙂
einfach...DANKE ..für DEINE wundervollen GEDICHTE...🙂

meine Großmutter...(die KZ .überlebt hat...)
würde sich
ganz besonders BEDANKEN...🙂

für
DEINE ..WORTE..
die...SIE...
NIE ....finden konnte...



aber
sicher ...SUCHTE...

aller...liebste Grüße von ....Bonita🙂


alles ...LIEBE ...für EUCH ..ALLE...
 
Weine ...Liebes 🙂

es
erleichtert immer

wie
ein Gebet

oder ein Gedicht
oder
eine UMARMUNG🙂

LG : Bonita🙂


man braucht sich ...seiner "schwächen"
NIEMALS zu schämen.
 
Hallo Schwesterchen,
hab gerade Dein "Nie gelebt..." gelesen und mir laufen die Tränen. Seit Monaten mal wieder (außer wo mein Blacky gestorben ist, da hab ich auch geweint) aber solche Tränen wie jetzt, das war schon sehr lange nicht mehr.

Diese Zeilen, beschreiben auch mein bisheriges Leben, ich bin welk geworden, ohne wirklich gelebt zu haben. Es tut so weh, aber ich kann endlich weinen.

Mein liebes Schwesterchen....ja, auch ich habe so viele Tränen geweint, als ich es nach dem Schreiben noch einmal las....ja, es tut weh, aber es befreit auch.....auch ich konnte lange nicht weinen, keine echten Tränen, nur die roten, schmerzenden Tränen...aber in den letzten Tagen will so vieles raus aus mir.....

Ich hab' Dich sehr, sehr lieb....

sweet
 
Wiederum gefangen in neuen Erinnerungen.
Bildfetzen gebannt auf Papier, bis der Stift zerbricht.
Geschriebene Worte, abgerungen, brüchig.

Unfähig zu reden.

Selbst zu vertrauten Menschen verstummt.
Zu groß die Scham, das Würgen im Hals.
Abermals der sich umdrehende Magen,
das Dröhnen im Kopf.
Nur sitzen und geradeaus starren.

Wenigstens weinen, lösende rote Tränen.

Dort, wo sie hin rinnen, fühlt es sich lebendig an.
Laufen, in Bewegung bleiben, um nicht fest zufrieren.
Mich ablenken, meine Hände mit etwas beschäftigen,
ruhelos.

Wenn nur die Furcht vor der Nacht nicht wäre:

die Dunkelheit, die Stille;
die Sinne angespannt selbst im Schlaf,
aufschreckend beim leisesten Geräusch:
ANGST!
ER könnte es sein, SEINE Schritte auf der Treppe,
immer noch Angst, nach so vielen Jahren.

Werden diese Gedanken jemals nicht mehr kommen?


Meine Ohren zerspringen von den "Erinnerungsgeräuschen".

Meine Augen sind verwirrt von einem endlos sich abspulenden inneren Film.
In meiner Nase eklige, abstoßende Gerüche.
Meine Kehle brennt von meinen inneren Schreien.
Meine Füße sind schwer und wie gelähmt.

Nimmt es denn niemals ein Ende?
 
Hab gestern nicht nur diese Tränen geweint. Es ging nicht anders, hab es anders nicht hinbekommen, mit den ganzen Gefühlen und der Wut in mir umzugehen.
Ich wollte es nicht, wirklich ich wollte es nicht. Aber der Hass, der Hass auf mich selber, war zu groß, ich konnte nicht widerstehen. Er musste bl****, dieser verdammte Körper und auch der Mensch darin, der sich nie wirklich gewehrt hat, sich nicht dagegen aufgelehnt hat, der dies alles geschehen ließ, mit sich machen ließ, musste spüren, was ich über ihn denke, ich hasse ihn. Das schlimme ist, dieser Mensch bin ICH selber. :wein:

Liebe Tränenarm, es tut mir sehr leid, das zu lesen. Rückfälle sind Rückfälle, die kommen vor, also Schwamm drüber.
Nur eines muss dir auch klar werden, der Mensch, der sich nicht gewehrt hat, den du hasst, der wehrt sich auch jetzt noch nicht gegen die Strafen, die du ihm aufbrummst.

Es ist nur ein kleiner Schritt, auch wenn er dir sooo schwer fällt, du darfst dich auch jetzt wehren. Ich weiß, wie groß dieser kleine Schritt ist, aber jedes Samenkorn ist klein, wenn man es legt. Also lass es einfach wachsen, indem du dir das immer wieder sagst.

Einen schönen und gutgemeinten Gruß

Sigi
 
Heute ist mal wieder so ein gemeiner Tag...so viel Druck in mir,es zerreißt mich innerlich....wie ein Luftballon, der kurz vorm Platzen ist....ein furchtbares Gefühl....dazu diese Bilder in meinem Kopf...alles tut verdammt weh.....und immer wieder dieses Gefühl.."du musst dir weh tun, dann lässt der Schmerz nach!"....aber das darf es doch nicht sein...warum hört es nie auf??

Ich wünsche mir so sehr diesen Druck nicht mehr spüren zu müssen...
 
Achtung:

Könnte eventl. Triggern



Gedanken


Fühle mich so wertlos und klein,
ja, ich bin wieder allein.

Alles ist so leer, öd und schwer
bin völlig am Ende und kann nicht mehr.

Das Messer ist mein bester Freund,
es kann mir nehmen meine Last
und ich kann wieder etwas Atmen in der Last.

Ich hasse mich dafür das ich mich schneide
aber ich kann nicht mehr anders,
besser als wenn ich aus dem Leben scheide.

Habe Angst das mich keiner mehr mag und mich alleine lässt
nur weil ich zur Klinge greife, ganz fest.

Habe das Gefühl keiner will mehr was von mir wissen
und deshalb habe ich ein schlechtes Gewissen.

Ja, ich bin traurig und leer
alles ist so schwer und ich kann nicht mehr.

Alles bricht irgendwie zusammen
aber trotzdem sind alle um mich beisammen,
ich frage mich warum?

Keiner merkt das es so ist
denn ich erfinde immer wieder eine List.

So halte ich mich fest an der Klinge
damit ich etwas im Leben schwinge.

Könnte ausflippen vor Trauer und Wut
doch mir verstummt das Wort
und ich habe wieder kein Mut. ..

Ich werde nun schlafen gehen
und hoffen, das meine Gefühle
in der Nacht vergehen..




SchwarzeSeele
 
Zuletzt bearbeitet:
Schwarze Seele, nein, er triggert nicht, aber dein Text enthält fundamentale Wahrheiten, die er meiner Ansicht nach deutlicher als manch anderer Text herausstellt. Kannst stolz drauf sein, das alles in so kurzen klaren Worten gesagt zu haben!

Ich stelle mal all die Sätze von dir, die ich für so bedeutend halte hier nochmal ein, indem ich sie rot unterlege und in Klammern ein wenig dazuschreibe)

Gedanken


Fühle mich so wertlos und klein,
ja, ich bin wieder allein (das ist die Folge und Mit-Ursache! auch gleich wieder)

Alles ist so leer, öd und schwer
bin völlig am Ende und kann nicht mehr.

Das Messer (auch andere Dinge bei anderen Leuten) ist mein bester Freund,
es kann mir nehmen meine Last
und ich kann wieder etwas Atmen in der Last.

Ich hasse mich dafür das ich mich schneide
aber ich kann nicht mehr anders,
besser als wenn ich aus dem Leben scheide

Habe Angst das mich keiner mehr mag (weil du zum Messer greifst oder jemand anderes zu irgendwas ähnlich ekligem, was aber das einzige ist, was hilft, während man sich damit unbeliebt macht und es einen während es hilft gleichzeitig gar nicht hilft)

und mich alleine lässt
nur weil ich zur Klinge greife, ganz fest.

Habe das Gefühl keiner will mehr was von mir wissen
und deshalb habe ich ein schlechtes Gewissen (das wiederum lässt noch mehr zum Messer oder was immer sonst das Mittel ist greifen, ein Teufelskreis, an dem die anderen indirekt mit beteiligt sind (nat.nicht schuldhaft), daher ist dein Text so wichtig, er sollte allen Menschen bekannt werden, um helfen zu können - es kann aber auch anspornen, es aufzugeben, wenn einem klar wird, dass einem die leider begrenzte Liebe der anderen doch wichtiger ist als dass sie anerkennen könnten, wie es einem wirkilich geht).

Ja, ich bin traurig und leer
alles ist so schwer und ich kann nicht mehr.

Alles bricht irgendwie zusammen
aber trotzdem sind alle um mich beisammen,
ich frage mich warum?

Keiner merkt das es so ist
denn ich erfinde immer wieder eine List.

So halte ich mich fest an der Klinge
damit ich etwas im Leben schwinge (wie wahr und wie wichtig, darüber sollten Betroffene und Helfer viel diskutieren)


Könnte ausflippen vor Trauer und Wut
doch mir verstummt das Wort
und ich habe wieder kein Mut. ..

Ich werde nun schlafen gehen
und hoffen, das meine Gefühle
in der Nacht vergehen..




SchwarzeSeele


Ich danke dir für deinen Text. Ich bin nicht in deiner Lage, nein, nein, aber diese deine Erkenntnisse treffen auch auf andere Lagen zu, wo Hilfsmittel gebraucht werden, um zu überleben, die einen einsam machen, also zerstören, während sie helfen, das macht deinen Text wertvoll, fnde ich.

Sigi
 
Zuletzt bearbeitet:
Verdreckter Teddy

Er ist schmutzig und zerzaust.
Er saß schon immer auf meinem Lieblingssofa, hat alle Umzüge mitgemacht.
Warum wurde er eigentlich nie weggeworfen?
Als er fast auseinander fiel, hatte er einen gelben Wollanzug bekommen.
Seitdem hatte er nach Zigarre gestunken, jahrelang. Außerdem ist er kratzig.
Und am Hals hat er gelbe Stiche,
als ob man einen Teddyhals mit gelben Garn flicken könnte!
Seine Augen sind lieblos aus Wolle aufgestickt. Seine Nase ist ganz abhanden gekommen.
Er hat keinen Wert und er ist hässlich. Aber er hat Jahre in meinem Bett gewohnt.
Es muss wohl einen Sinn haben, dass es ihn noch gibt.

Nach und nach finde ich das Kind und den Teenager wieder, die ich einst war.

Und mit ihnen, durch sie, den geballten Schmerz verdrängter Erinnerungen.
Plötzlich tröstet nichts mehr; nur der Teddy Schnuffel.
Ich ziehe ihm den unpassenden Anzug aus.
Ich entferne die komischen Augen. Er ist gesichtslos.
Alles kann sich in ihm widerspiegeln.
Ich nähe seinen Arm und sein Ohr wieder an, trenne die gelben Fäden vorsichtig auf
und nähe den Kopf wieder fest. Er bleibt schief.
Ich wasche ihn mit Haarshampoo, mit meinem Lieblingsgeruch.
Es ist, als wünsche ich etwas Altes von mir selber ab.
Er soll so weich wie möglich sein. Ich bade ihn in Weichspüler.
Jetzt ist er nass, erbarmungswürdig, und hat fast seine Stimme verloren.
Damals weinte ich ihn nass, als ich noch Tränen hatte.
Er friert - ich friere. Ich wärme ihn, föhne ihn trocken.

Ich schenke ihm neue Augen und eine neue Nase, schöner als die Alte.

Als ich sie annähe, die Nadel durch den Kopf hindurch stoßend,
fällt mir ein, dass er wohl so einiges von meiner Wut abbekommen hat.
Ich habe ihn geköpft, damals, und ihm Arm und Ohr abgerissen.
Ich wollte ihn zerreißen, wie es mich zerrissen hat.
Ich angelte ihn wieder aus der Mülltonne, in die mein Vater ihn geworfen hatte.
Das Kind in mir schämt sich. Es fühlt sich wertlos an wie Müll.
Ich tröste es, sage, dass ich alles wieder heil mache.

Alles? Heil ?

Ist das "heil", wenn der Schmutz, die Schuld, abgewaschen ist?
Wenn ich eine neue Sicht, eine andere Wahrnehmung bekomme?
Wenn ich das ablege, abschüttele, was nicht mehr zu mir passt?
Wenn ich weder Kopf-los noch Herz-los bin?
Sondern weich und fähig, mich mitzuteilen?
Wenn ich meine Verletzungen spüre und sie annehmen kann?
Darf ich dann anfangen zu leben???

 
Alles? Heil ?
Ist das "heil", wenn der Schmutz, die Schuld, abgewaschen ist?

Es ist MÖGLICH - Liebe Sweeteye🙂

Wenn ich eine neue Sicht, eine andere Wahrnehmung bekomme?

Es ist MÖGLICH🙂

Wenn ich das ablege, abschüttele, was nicht mehr zu mir passt?
Wenn ich weder Kopf-los noch Herz-los bin?

Sondern weich und fähig, mich mitzuteilen?

Das bist DU...🙂

Wenn ich meine Verletzungen spüre und sie annehmen kann?

Das kannst DU...🙂

Darf ich dann anfangen zu leben???

JA....JA....JA....Liebes....JA🙂
glaub an Dich
glaub an "das kleine Mädchen" in Dir
glaub an "die junge Frau "

GLAUBE und LIEBE....🙂
LG: Bonita🙂


Es ist ein so wunderschönes Gedicht
so voller zuversicht , Hoffnung und Liebe.
Du hast ein unglaubliches Talent - Deine Gefühle -so SCHÖN in Worte zu fassen.

DANKE
 

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