Mein liebes Seelchen......
.....ich würde Dir gern etwas helfendes sagen....aber ich bin
sprachlos.....so treffende, wahre Zeilen, die auch mir aus der Seele
sprechen....
Ich würde so gern mehr für Dich tun können.....
Nehme Dich in den Arm....und denke ganz fest an Dich....mehr kann ich ja leider nicht tun :wein:
sweet
Liebe Sweet,
lese ich deine Zeilen, so bin ich dir sehr dankbar,
doch kommen auch mir die Tränen ...
In wie weit habe ich durch meine Zeilen dich, und vielleicht
auch andere verletzt? :wein: Ist dies fair?
Doch überlege,hoffe ich, ob meine Ehrlichkeit, mein stehen
zu meinen Gefühlen und zu mir hilfreich ist.
Vielleicht für die, denen die Worte fehlen,
vielleicht für die, die hier zu sich selber finden,
zu einem zumindest besseren Umgang mit sich selbst.
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Seit einigen Wochen fehlen mir die Worte des Mutes, des Helfenden, der Kraft und der Stärke für euch.
Vielleicht deswegen, weil ich mit genau diesen Worten
auch gleichzeitig immer mir selbst geholfen habe.
Ja, Hilfe für andere bedeutete gleichzeitig auch Hilfe
für mich selbst.
Seit Wochen wieder kämpfe ich um Hilfe.
Es kostete natürlich wieder Kraft, einem neuen Arzt
offen gegenüber zu sein. Wie er abblockte (679),
wie leicht er sich es doch machte.
Doch mit Tränen in den Augen sagte ich mir: "Du bist stark,
du schaffst das, nein, ich gebe einfach nciht auf :wein:"
Und so schluckte ich meine Tränen wieder herunter,
auch wenn ich wußte, dass sie wie eine Säure mein Herz
wieder ein Stück weit zersetzten würde...
Ich schwor mir wieder, dass mich keiner mehr verletzt,
doch diesen Gedanken hab ich zersetzt,
um den Glauben an mich stand zu halten,
denn ich möchte doch nur etwas Hilfe erhalten...
So ging ich weiter,
und der "neue Therapeut" hörte mir aufmerksam zu,
dies gab mir Hoffnung und innere Ruh.
Ja, er war sympatisch, eigentlich sehr net,
doch auch er gab mir mal wieder den Rest:
"Da müssen sie durch,
so schlimm kann's doch nicht sein,
sie müssen es schaffen, ganz allein.
Sie können sich ja nächstes Jahr noch mal melden,
wenn vielleicht beschlossen wird, ihnen zu helfen..."
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... Manchmal beteht die Verzweiflung darin,
nicht zu wissen, warum man kämpft, und doch kämpfen zu müssen...
Es ist schwer, die richtigen Worte darüber zu finden,
wie es mir geht.
Ja, ich bin stark.
Genug des Kampfes! Ich mag nicht mehr.
Viel zu oft hab ich Tage begraben, sie zu nichts genutzt.
Gedanken in Stücke zerschlagen, auch Angefangenes aufgegeben. Den Rest in den Ordner geheftet, mich selbst dazu gelegt.
Die Hoffnung mitgelocht, dass aus mir morgen mehr entstehe!
Zuviel hat schon mein Lachen zerstört,
die helle Freude in meinem Inneren.
Doch wich will nicht mehr leben, um zu leiden!
Ich darf nicht in einem Meer von Schmerz ertrinken, ich muß,
ich werde darin schwimmen...
Die schlaflosen Nächte, die schmerzvolle Stille bei Mondschein - allein!
Unruhe in mir, Sehnsucht, die ich verspür.
Trauer und Wut, Verzweiflung und Mut. Alles wird gut???
Wie oft zerrissen, Tränen geflossen, es tat und tut immer wieder weh!
Schmerz, bitte vergeh...
Mein Herz sollte ich fest verschließen...
Keine Träne mehr vergießen...
Um meine Seele ein Stacheldraht binden...
Meine Gefühle sollte niemand mehr finden...
Zu oft enttäuscht, belogen und betrogen...
Was ich fühle, was ich denke...
Wohin ich meine Gedanken lenke...
Soll keiner erfahren, soll keiner mehr sehen...
Ich werde stark sein, meinen Weg alleine gehen...
Werden die Tage noch so schwer sein...
Werden die Nächte noch so leer sein...
Werden manch Stunden auch endlos erscheinen...
Ich kann nicht immer in den Schlaf mich weinen..
Doch in meinen Träumen möchte ich lieben...
Glücklich sein und zu den Sternen fliegen...
Wenigstens in meinen Träumen möchte ich lachen...
Lauter verrückte Sachen machen...
Werd ich mir selbst ein Versprechen geben...
Von nun an mein Leben selbst und allein in die Hand zu nehmen...
Komme schon klar, genauso wie es früher war!
Denn wenn ich weinend die Welt durchschau,
wenn ich mich selbst nichts mehr trau.
wenn in mir das Glück zergeht,
ich nur noch aus Verzweiflung besteh,
wenn der letzte Hauch Hoffnung vergeht,
die Liebe nur noch in meinen Träumen lebt
muß ich kämpfen, sonst ist es zu spät.
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Langsam versiegen die Tränen, schleppend löst sich der Schleier auf.
Allmählich wird alles um mich herum wieder klar erkenntlich.
Die Umgebung füllt sich langsam wieder mit Lachen, Leben, Stimmen.
Der Alltag fängt mich wieder ein,
auch wenn die Leere und Verzweiflung bleibt...