AW: Borderline....
... Tränen laufen mir übers Gesicht,
Tränen, weil ich nihct weiß, was das alles mit mir macht.
Schuld? Angst? Trauer?
So vieles passiert im Moment.
Ja, ich fühle mihc "schuldig". Fing doch nach meinem letzten Beitrag alles an.
Ich hing eben überm Klo.
Habe mir versucht, die Seele aus dem Leib zu kotzen.
Es funktionierte nihct, ja, wie jedes mal, wenn ich es tat, funktionierte es nicht.
Ich fühle meine Brandnarbe. Wieso tut sie mir auf einmal so weh? Ist sie doch schon wieder verheilt.
Ja, meine Brandnarbe.
Ich tat es nur einmal, aber ich tat es.
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Als ich von einem mir sehr lieb gewordenen Borderliner erfuhr, wie und wie oft sie sich selbst verletzt, dachte ich mir jedes mal:
Wieso tut sie das? Wieso kann sie nicht anders damit umgehen? Wieso ist, wieso verhält sie sich so, wie sie ist.
Ich konnte es einfach nicht verstehen, vrsuchte es aber immer.
Und dann tat ich es selbst. Nie gedacht, dass ich es tun könnte, auch noch ohne Schmerz. Doch ich fühlte mich das erste mal "erlöst", "es mußte einfach passieren 😱😱😱"...
Lange Zeit fühlte ich mich "schlecht", schuldig, schwieg.
Ja, wahrscheinlich habe ich gar nichts schlimmes erlebt, ist der Auslöser wohl "nur" ein Abschied. Doch selbst wenn es wirklcih "nur" dieses traumatische Erlebnis der Kindkeit war, ist, (denn sonst fehlen mir jegliche Erinnerungen...) , es hat mich zu einem anderen Menschen gemacht.
Ich habe 2 Jahre bei meinem Therapeuten gebraucht, um mich ihm zu öffnen. Wollte ich doch weder Mitleid, noch, dass sich einer um mich Gedanken, Sorgen macht, um mich, der ja gar nichts sooooooo schlimmes passiert ist, für einen anderen zumindest, für mich aber wohl doch. Doch als ich mich dann doch richtig anvertrauen konnte erfuhr ich eine, keine Ahnung, wie ich das beschreiben soll... Zitat: "Wenn sie das nicht hinkriegen, dann müssen sie halt in eine psychosomatosche Klinik !..."Ja, mußte ich mir wohl selbst eingestehen, dass ich eine frustrierte, nicht Hilfe annehmbare Frau bin. Selber schuld, dass ich so bin, wie ich geworden bin.
Es war ein sch*** Gefühl. Schien ich doch wieder in dies Loch zu fallen. Gleiche Spiel von forne.
Ich lernte einen anderen Psychologen kennen. Bzw, mir blieb nichts anderes übrig, kam ich doch wieder nicht parrat, Retraumatisierung, extreme Gefühlsschwankungen, Zwangsverhalten, Essstörung, seelischer "Zusammenbruch". Doch nein, dachte ich mir, ich kann und darf seine angebotene Hilfe nicht annehmen, sie mir nicht wünschen. Wahrscheinlich selbst ja auch gar nicht fähig...
Doch er ließ nicht locker. Er ließ es zu, dass ich mich wieder öffne, stand mir bei. Es tat gut, ja, es tat verdammt gut.😱 Doch wieder herrschte mein schlechtes Gewissen. Ich hatte wieder diese wahnsinnige Angst, dass ich ihn durch meine "Geschichte" verletze. Verletze, weil er sich Sorgen machte. Mir helfen wollte, und ich ich wohl (oder vielleicht🙁) seine Hilfe nihct richtig annehmen konnte.Doch er machte mir keinen "Vorwurf". Ich durfte so sein, wie ich nun mal bin, geworden bin. Es war, ist nicht gut, was ich mir selbst antue, wie ich mich verhalte, abr es ist, es war bei ihm "OK".
Dieses brachte mir sehr viel. Und durch diese Erfahrung mit genau diesem Psychologen "kam ich weiter".
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Ich "rutschte" in diesen Thread. Versuchte ich mich doch meiner Geschichte bezüglich zurückzuhalten. Bis ich dann merkte, das hier ein Verstehen ist. Ein Akzeptieren, ein Annehmen. Ich kann, konnte so sein wie ich bin, ohne schlechtes Gewissen. Ja, ich versuche so weit wie möglich zu "schweigen", doch dann, wenn mich mal wieder diese wahnsinnige Ohnmacht, "Verzweiflung" , dieses nicht erwünschte "Tief beherrscht", durfte ich die Erfahrung machen, dass ich hier "abstellen darf, ich sein darf".
So konnte, so kann ich auch für andere, für euch da sein. Für manch einen "Außenstehenden" is dies vielleicht schwer nachvollziehbar. Doch habe ich mich entschieden, mich nihct wider zurückzuziehen.
Ich möchte für euch mir liebgewordenen da sein, genau so wie ich froh bin, dass ihr für mich da seid.
Vielen lieben DAnk Seelennot :herz::herz: