Seelennot
Aktives Mitglied
AW: Borderline....
Hallo, ihr lieben,
in den zwei Tagen, in denen ich hier nichts geschrieben habe, hat sich so einiges an Schriftwechsel getan, auch die gelöschten konnte ich noch lesen.
Erst überlegte ich, ob ich darauf eine "Antwort" schreiben soll, nunja, ich möchte es doch:
Ich möchte jetzt nicht auf jeden Beitrag eingehen, euch jedoch sagen, welche Gedanken mir beim lesen dieser ganzen Zeilen in den Sinn kamen.
Ich kann nicht mehr genau sagen, wann und warum ich in diesen Thread angefangen habe zu lesen und zu schreiben. Auch bin ich mir nicht sicher, ob ich wirklich Borderliner bin.😕 Ich schrieb aber trotzdem hier rein...
So manche Male überlegte ich, wo dies hier "hinführt", was jetzt nicht bös gemeint ist. Wären wir in einem anderen Forum, würde evtl der ein oder andere Beitrag teilweise gelöscht werden. Als Moderator ist es bestimmt nicht immer leicht zu entscheiden, was noch "ok" ist und was uns triggert.
Bei meinen Beiträgen zu den "Betroffenen" überlegte ich sehr gut, ob es ok ist, was ich schreibe. Gemerkt habe ich allerdings, dass bei manchen Situationen wahrscheinlich nur "Betroffene" wirklich mitreden, verstehen, nachvollziehen können. Auch die ist nicht bös gemeint. Ich habe immer versucht das zu schreiben, was ich selbst empfunden, gefühlt habe, wie ich am besten ne Unterstützung sein kann. So schrieb ich z.B. eine Nacht mit einer Betroffenen und ich denke, dass ich ihr aus einer "Extremsituation" etwas heraus helfen konnte.
Klar, wir ersetzen keine Therapie, doch fakt ist, dass so manch einer sehnsüchtig auf einen Therapieplatz wartet und fakt ist ebenfalls, dass wir nicht rund um die Uhr Therapie haben. Ich von meiner Seite aus kann sagen, dass ich im schreiben wesentlilch "besser", ehrlilcher sein kann als im Gespräch. Dies schreiben gibt mir einfach mehr Möglichkeiten und in diesem Forum kann ich "immer" schreiben, auch dann, wenn ich meine Ohnmacht fühle, meine Hilflosigkeit oder was auch immer. Mit diesem "hier abstellen" konnte ich mich teils besser verstehen, besser damit umgehen.
Doch gab es auch Momente, wo ich mich entschied, Abstand zu nehmen, weil es einfach nicht ging mit "bei euch zu sein".
Dieses tat auch hier der ein oder andere.
Mein Anliegen war und ist, etwas Beistand zu leisen, das Gefühl zu geben, dass hier keinr allein ist, sich keiner schuldig fühlen muß und hier auch ganz persönlich und ehrlich sein kann. Denn wir sind hier anonym. Dieses bringt mir z.B. ne Menge.
Nun noch etwas zu mir:
bei so manch einem Beitrag von mir selbst dachte wahrscheinlich der ein oder andere"Fremde" etwas ganz anderes als das, was ich wie damit gemeint habe. Doch die, die meine Vorgeschichte und meine teils momentane Situation kennen, konnten was damit anfangen.
Vor gar nicht langer Zeit habe ich mir das erte Mal selber ne
"richtige" Wunde zugeführt. Habe ich doch so einiges durchgemacht, verstand ich die Welt nicht mehr. Was habe ich da getan? Doch durch dieses hier schreiben konnte ich "verstehen", nachempfinden und so manch einen bzw so manches "gut, besser" verstehen. Mir ist klar, dass man keinem sagen kann, hey, dass Gefühl sich selbst zu verletzen kenne ich, tu es ruhig, nein, dass ist der falsche Weg, aber ich konnte sagen, ok, es ist passiert, ich kann es dir nicht verbieten, aber ich kann dich dabei unterstützen, dass du es beim nächsten Mal vielleicht nicht wieder tust.
Ja, wir können uns untereinander "helfen", nicht so, wie in einer Therapie, aber wir können füreinander da sein, uns teils besser verstehen, Halt geben.
Auch wenn uns so manch einer vielleicht nicht verstehen kann, Zweifel an "unserer Arbeit" hat, ist es ok, vielleicht übersehen wir so manches, doch nehme ich die Sache hier sehr ernst.
Ich denke, hoffe und wünsche mir, dass wir hier uns gegenseitig Halt geben können, uns verstehen und uns auch Mut machen können, um auch die Zeiten zwichen den Therapiestunden besser überbrücken zu können.
Ich spreche bestimmt auch im Namen von sweeteye, dass hier jeder reinschreiben darf, aber bitte mit der "Absicht", uns besser verstehen zu können, für einander , miteinander da zu sein, und nicht, um uns ein "schlechtes Gewissen" einzureden, (auch wenn ich jetzt nicht die richtige Wortwahl getroffen habe), denn so wie wir sind, haben wir es uns weiß Gott nicht selbst ausgesucht.
Einen lieben Gruß an euch
und besonders an die mir ans Herz gewachsene :herz:
in den zwei Tagen, in denen ich hier nichts geschrieben habe, hat sich so einiges an Schriftwechsel getan, auch die gelöschten konnte ich noch lesen.
Erst überlegte ich, ob ich darauf eine "Antwort" schreiben soll, nunja, ich möchte es doch:
Ich möchte jetzt nicht auf jeden Beitrag eingehen, euch jedoch sagen, welche Gedanken mir beim lesen dieser ganzen Zeilen in den Sinn kamen.
Ich kann nicht mehr genau sagen, wann und warum ich in diesen Thread angefangen habe zu lesen und zu schreiben. Auch bin ich mir nicht sicher, ob ich wirklich Borderliner bin.😕 Ich schrieb aber trotzdem hier rein...
So manche Male überlegte ich, wo dies hier "hinführt", was jetzt nicht bös gemeint ist. Wären wir in einem anderen Forum, würde evtl der ein oder andere Beitrag teilweise gelöscht werden. Als Moderator ist es bestimmt nicht immer leicht zu entscheiden, was noch "ok" ist und was uns triggert.
Bei meinen Beiträgen zu den "Betroffenen" überlegte ich sehr gut, ob es ok ist, was ich schreibe. Gemerkt habe ich allerdings, dass bei manchen Situationen wahrscheinlich nur "Betroffene" wirklich mitreden, verstehen, nachvollziehen können. Auch die ist nicht bös gemeint. Ich habe immer versucht das zu schreiben, was ich selbst empfunden, gefühlt habe, wie ich am besten ne Unterstützung sein kann. So schrieb ich z.B. eine Nacht mit einer Betroffenen und ich denke, dass ich ihr aus einer "Extremsituation" etwas heraus helfen konnte.
Klar, wir ersetzen keine Therapie, doch fakt ist, dass so manch einer sehnsüchtig auf einen Therapieplatz wartet und fakt ist ebenfalls, dass wir nicht rund um die Uhr Therapie haben. Ich von meiner Seite aus kann sagen, dass ich im schreiben wesentlilch "besser", ehrlilcher sein kann als im Gespräch. Dies schreiben gibt mir einfach mehr Möglichkeiten und in diesem Forum kann ich "immer" schreiben, auch dann, wenn ich meine Ohnmacht fühle, meine Hilflosigkeit oder was auch immer. Mit diesem "hier abstellen" konnte ich mich teils besser verstehen, besser damit umgehen.
Doch gab es auch Momente, wo ich mich entschied, Abstand zu nehmen, weil es einfach nicht ging mit "bei euch zu sein".
Dieses tat auch hier der ein oder andere.
Mein Anliegen war und ist, etwas Beistand zu leisen, das Gefühl zu geben, dass hier keinr allein ist, sich keiner schuldig fühlen muß und hier auch ganz persönlich und ehrlich sein kann. Denn wir sind hier anonym. Dieses bringt mir z.B. ne Menge.
Nun noch etwas zu mir:
bei so manch einem Beitrag von mir selbst dachte wahrscheinlich der ein oder andere"Fremde" etwas ganz anderes als das, was ich wie damit gemeint habe. Doch die, die meine Vorgeschichte und meine teils momentane Situation kennen, konnten was damit anfangen.
Vor gar nicht langer Zeit habe ich mir das erte Mal selber ne
"richtige" Wunde zugeführt. Habe ich doch so einiges durchgemacht, verstand ich die Welt nicht mehr. Was habe ich da getan? Doch durch dieses hier schreiben konnte ich "verstehen", nachempfinden und so manch einen bzw so manches "gut, besser" verstehen. Mir ist klar, dass man keinem sagen kann, hey, dass Gefühl sich selbst zu verletzen kenne ich, tu es ruhig, nein, dass ist der falsche Weg, aber ich konnte sagen, ok, es ist passiert, ich kann es dir nicht verbieten, aber ich kann dich dabei unterstützen, dass du es beim nächsten Mal vielleicht nicht wieder tust.
Ja, wir können uns untereinander "helfen", nicht so, wie in einer Therapie, aber wir können füreinander da sein, uns teils besser verstehen, Halt geben.
Auch wenn uns so manch einer vielleicht nicht verstehen kann, Zweifel an "unserer Arbeit" hat, ist es ok, vielleicht übersehen wir so manches, doch nehme ich die Sache hier sehr ernst.
Ich denke, hoffe und wünsche mir, dass wir hier uns gegenseitig Halt geben können, uns verstehen und uns auch Mut machen können, um auch die Zeiten zwichen den Therapiestunden besser überbrücken zu können.
Ich spreche bestimmt auch im Namen von sweeteye, dass hier jeder reinschreiben darf, aber bitte mit der "Absicht", uns besser verstehen zu können, für einander , miteinander da zu sein, und nicht, um uns ein "schlechtes Gewissen" einzureden, (auch wenn ich jetzt nicht die richtige Wortwahl getroffen habe), denn so wie wir sind, haben wir es uns weiß Gott nicht selbst ausgesucht.
Einen lieben Gruß an euch
und besonders an die mir ans Herz gewachsene :herz: