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Betreff: Einsamkeit...

Ausserdem habe ich noch immer nicht den Beitrag verstanden, den du verfasst.hast, in dem du beschrieben hast, dass du deinen Ex besucht hast, weil.er sich aus Einsamkeit zum Sterben zurückgezogen hat, was er ja wohl immer mal.wieder macht in ähnlichen Situationen.

Was wolltest du eigentlich damit sagen?
Es liegt jetzt nicht in meiner Absicht den Satz der TE zu erklären,das obliegt natürlich ihr.
Aber ich möchte dir gerne sagen, das ich diesen Satz nicht so aufgefasst habe wie du und einige andere. Habe aus diesem Satz keine Abwertung,Beurteilung oder sonst etwas unangebrachtem gelesen.
Manchen Menschen geht es tatsächlich genauso wie sie es sagte, ging mir auch schon so. Man ist einsam, vielleicht depri und verkriecht sich metaphorisch oder auch nicht,zum sterben. Es ist wie es ist. Manchmal kann man das nicht hübscher ausdrücken.
Ist doch schön, das sie sich um ihn kümmert. Das ist der Teil, den ich aus der Geschichte gelesen habe. 😊
 
Wie kann man sich selbst genug sein?

Guter Punkt, finde ich.

Natürlich könnte man mit der Antwort auf deine Frage ganze Bibliotheken füllen, aber kurz gesagt: Man macht in Ermangelung anderer einfach das Maximale aus sich selbst?

Wozu haben wir das alles mitgekriegt, zb unsere Sexualität, unsere Stimme, unsere Talente alle, einschließlich das Talent für ein Kind zu sorgen können- ich bin angelegt für noch wen und erst durch alle Teilnehmer rundherum bin ich mir genug. Buch, Fernsehen, Handtuch, Stuhl, Geschirr, Malfarben, Zwirn, Nähnadel, Rechnen können, Kochen können- egal was alles- es ist da, vom wem, von mir? Für mich nur?

Ja, natürlich. Wenn man das Maximale aus sich selbst gemacht hat - man ist bspw. Stoiker, körperlich fit oder gar athletisch, hat ein enormes Allgemeinwissen, diverse handwerkliche Fähigkeiten, versteht den Menschen und die Welt, ist empathisch und liebevoll, und ist vielleicht auch noch materiell reich -, dann reicht einem ein persönlicher Narzissmus oder Statusgehabe vermutlich nicht aus. Stattdessen möchte man das alles vielleicht mit anderen teilen, so wie andere Dinge mit einem selbst geteilt haben. An irgendeinem Punkt dieser Reise ist Einsamkeit wahrscheinlich gar nicht mehr möglich.

~~~

Ich gebe allerdings auch zu, dass das Vorhergehende zwar grundsätzlich möglich ist, aber nicht jeder kann oder will das.
 
Vielleicht und ich meine wahrscheinlich sind in diesem thread bisher besonders viele Missvertändnisse passiert!? Das aufzuklären könnte ermöglichen , dass so mancher Unmut und negatives Gefühl sich in Wohgefallen auflöst.. .und damit das Ziel, dass es durch das Forum den Teilnehmern besser geht, erreicht wird? ...
... vielleicht kann die Person, die "fahre zu meine Ex...." gepostet hat, uns mal mitteilen
1. was wo sie jetzt hinfährt mit dem Thema zu tun hat.
2. warum sie uns in diesem thread ihre Meinung über die "vermeintliche" lebensfeindliche Absicht des Tuns ihres Ex mitteilt.
3. was ihr sonst noch als sinnvolle Erkläuterung dazu einfällt?
 
Ich fühle mich auch immer wieder einsam. Als ich jünger war, habe ich dann mit einer Handlung versucht, diesen unangenehmen Zustand abzustellen. Teilweise habe ich das auch sozialverträglich und auch manchmal alleine geschafft. Desöfteren bin ich sehr sicher aber auch zur "Klette" geworden - leider. Bis ich das realisiert habe oder umsetzen konnte hat es teilweise auch so lange gedauert, dass ich den /die eine👎 oder andere👎 vergrault habe. So bin ich desöfteren auf mein Problem zurückgeworfen (worden). Da das Gefühl mich weiterhin immer wieder richtiggehend quält, suche ich jetzt vorsichtiger nach Mitmenschen, die sich wie ich innige Nähe wünschen. Allerdings bin ich aufgrund meines Alters, chronischer Krankheit, recht beschränkten Finanzausstattung...) nicht zuversichtlich, dass ich in meinem Leben noch die Einsamkeit komplett behebende Beziehungen aufbauen können werde. Vielleicht kann ich mit diesem post aber jemandem ein bisschen Trost spenden? ....?
 
Tatsächlich sind die anderen vielleicht mehr schuld daran als man selbst?

~~~

Also, ich glaube wirklich, dass die Weichen, Prägung, Lebensumstände und Mitmenschen sehr ungünstig für jemanden ausgefallen sein könnten. Vielleicht auch "nur" ein einziges Trauma, welches das Leben eines Menschen fast zwangsweise in die Isolation führt.

Gleichfalls, vermutlich wird man der Einzige sein, der sich da wirklich rausbewegen kann. Die Unterstützung anderer mag willkommen und hilfreich sein, aber ich würde nicht darauf zählen.

~~~

Wenn sich auch jetzt wieder jemand von meinem Beitrag angegriffen fühlt, sorry, nicht meine Absicht.
Durch dich habe ich mich nie angegriffen gefühlt
 
Wie geht es euch?
Wie sehr betrifft euch das Thema Einsamkeit?
Was wäre wünschenswert?
Ich bin einsam. Meine Familie befindet sich in anderen Ländern, und auch wenn sie hier wäre, würde es mir nicht anders gehen. Meine Erkrankung hat mein Leben sehr krass verändert – von „voll im Leben“ bis „einsam am Boden“.

Aber bei mir ist das so, dass ich mich nach menschlicher Nähe und Kontakten nicht sonderlich sehne. Oberflächliche Beziehungen sind nicht meins, und für tiefgründige bin ich wohl zu kompliziert mit meinen psychischen Problemen.
 
Oberflächliche Beziehungen sind nicht meins, und für tiefgründige bin ich wohl zu kompliziert mit meinen psychischen Problemen.
😥 Ich kann das gerade sehr gut nachempfinden. Mir geht's da momentan ähnlich.

Aber sich deshalb noch mehr zurückziehen ist ja auch keine Lösung. Denn sowas fördert Depression bzw. depressive Stimmung ja noch mehr.

Ich denk mir halt: Dann lieber wenigstens oberflächliche Kontakte als gar keine.

Ich nutze seit einiger Zeit die App 'Meet 5'. Mit der kann man "Treffen" erstellen, so dass Andere, die ebenfalls die App nutzen daran teilnehmen können. Bisher noch keine schlechte Erfahrung gemacht mit.
 
😥 Ich kann das gerade sehr gut nachempfinden. Mir geht's da momentan ähnlich.

Aber sich deshalb noch mehr zurückziehen ist ja auch keine Lösung. Denn sowas fördert Depression bzw. depressive Stimmung ja noch mehr.

Ich denk mir halt: Dann lieber wenigstens oberflächliche Kontakte als gar keine.

Ich nutze seit einiger Zeit die App 'Meet 5'. Mit der kann man "Treffen" erstellen, so dass Andere, die ebenfalls die App nutzen daran teilnehmen können. Bisher noch keine schlechte Erfahrung gemacht mit.
Wenn es mir besser geht, unternehme ich einiges, auch wenn öfter alleine oder z. B. in Sprachgruppen mit unbekannten Menschen. Sonst fressen bei mir oberflächliche Gespräche und Beziehungen zu viel Energie auf.
 
Oberflächliche Beziehungen sind nicht meins, und für tiefgründige bin ich wohl zu kompliziert mit meinen psychischen Problemen.

Wenn es nach dir ginge, wie würdest du es haben wollen? Man hat ja eine Vorstellung von einer idealen Linie.
Zb falls Besuch, dann jemand, für den du alles andere als kompliziert bist, dem du nicht suspekt bist und der/die loyal zu dir steht. Das wären Einige, von denen du das vielleicht gar nicht erwartest, oder annimmst.

Das ist doch üblich und normal, dass man zuerst nur an der Oberfläche kratzt- offener, unverblümter Austausch hat doch mit Zutrauen zu tun und dieses braucht bei den meisten doch seine Zeit, bis dieses vertraute "Mitgehen in sehr Persönliches" da ist. Ich habe zum Beispiel grundsätzlich immense Vorsicht und bei mir brauchts echt Jahre, bis ich jemanden voll vertraue. Das heißt, bis ich meine Vorsichtshaltung aufgebe, brauch ich viele "Beweise", dass ich mich nicht auf dünnem Eis befinde.
Ich muss zuerst ausloten, wie tolerant jener ist, wie tragfähig sein Gemüt ist.
So macht man doch bei mir ebenso, das kalkuliere ich immer ein- so schnell gibts kein wirkliches Öffnen, mit viel "Spucke, Beharrlichkeit und Geduld" kommt mit der Zeit diese Linie auf, das weiß ich aus Erfahrung von mir selber, bei anderen.
Nur Minis haben diese Vorsicht oft nicht. Das sind wir halt alle nicht mehr.
 
Wenn es nach dir ginge, wie würdest du es haben wollen? Man hat ja eine Vorstellung von einer idealen Linie.
Zb falls Besuch, dann jemand, für den du alles andere als kompliziert bist, dem du nicht suspekt bist und der/die loyal zu dir steht. Das wären Einige, von denen du das vielleicht gar nicht erwartest, oder annimmst.

Das ist doch üblich und normal, dass man zuerst nur an der Oberfläche kratzt- offener, unverblümter Austausch hat doch mit Zutrauen zu tun und dieses braucht bei den meisten doch seine Zeit, bis dieses vertraute "Mitgehen in sehr Persönliches" da ist. Ich habe zum Beispiel grundsätzlich immense Vorsicht und bei mir brauchts echt Jahre, bis ich jemanden voll vertraue. Das heißt, bis ich meine Vorsichtshaltung aufgebe, brauch ich viele "Beweise", dass ich mich nicht auf dünnem Eis befinde.
Ich muss zuerst ausloten, wie tolerant jener ist, wie tragfähig sein Gemüt ist.
So macht man doch bei mir ebenso, das kalkuliere ich immer ein- so schnell gibts kein wirkliches Öffnen, mit viel "Spucke, Beharrlichkeit und Geduld" kommt mit der Zeit diese Linie auf, das weiß ich aus Erfahrung von mir selber, bei anderen.
Nur Minis haben diese Vorsicht oft nicht. Das sind wir halt alle nicht mehr.
Mittlerweile, nach vielen schlechten Erfahrungen, weiß ich es nicht. Ein oder zwei wirklich gute Freunde zu haben – dafür ist es, denke ich, wohl schon zu spät, da ich mich in den letzten Jahren durch meine Erkrankung in Bezug auf menschliche Beziehungen sehr verändert habe.

Ich suche niemanden mehr und strebe auch nicht danach. Eine Beziehung langsam von der Oberflächlichkeit in die Tiefe aufzubauen, ist mir nicht gelungen. Ich lasse es so, wie es ist.

Wenn ich eine gute Phase habe, gehe ich auch raus und unternehme etwas. Ich unterhalte mich auch gelegentlich, aber ohne Hintergedanken wie: „Oh, das könnte ein Freund oder eine Freundin werden.“

Es fehlt mir auch nicht so sehr, dass ich darunter leiden würde. Schlimmer war es, als ich mich auf Menschen eingelassen, mich geöffnet habe und dann enttäuscht wurde.
 

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