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Betreff: Einsamkeit...

Einsamkeit gehört zum Teil seit jeher zu meinem Leben dazu (bin als Einzelkind nur mit meinen Eltern aufgewachsen und hatte schon als Kind nicht viele Freunde). Auch in der Schule war ich überwiegend ein Einzelgänger, und ich wurde auch zeitweise gemobbt, weil ich anders war (schüchtern, zu klein).

Einsamkeit empfinde ich häufig als eine Form von "ich werde von niemandem gemocht" bzw. "ich enttäusche alle Menschen". Früher hat mich das noch viel stärker belastet. Inzwischen habe ich mich teilweise damit arrangiert und fühle mich auch oft wohl, wenn ich alleine bin.

Einsamkeit als Belastung spüre ich überwiegend im Vergleich mit anderen Menschen, wenn ich mitbekomme, wie viele soziale Kontakte sie haben, oder wenn ich gefragt werde, wer meine besten Freunde sind (und ich ehrlich gesagt sagen muss "weiß nicht").
 
Wie geht es euch?
Wie sehr betrifft euch das Thema Einsamkeit?
Was wäre wünschenswert?

Ist das gerade ein (zunehmendes) Thema für dich?
Es müsste irgendwo etwas angepinnt sein mit Kontaktadressen, glaube ich.
Vielleicht finden sich über die Suchfunktion mit dem Stichwort 'Einsamkeit' auch Tipps, die dazu mal irgendwo hier dagelassen wurden.
 
Allein sein und sich einsam fühlen sind zwei Paar Stiefel, entscheidend ist wie gut man auch ohne andere den eigenen Tag füllen kann. Menschen mit vielen Hobbys brauchen nicht zwanghaft andere Leute um sich herum, sofern es keine Hobbys sind die man nur in der Gruppe ausübt. Berufstätigen reicht es oft schon, auf der Arbeit ständig Leute um sich herum zu haben, da wollen sie abends und in der Freizeit ihre wohlverdiente Ruhe und suchen nur die Kontakte, die sie von sich aus wollen.

Wer sich einsam fühlt, macht im Regelfall was falsch. Ausnahme, Einsamkeit die einem von anderen aufgezwungen wird, etwa Einzelhaltung eines Kindes irgendwo in der Pampa, nirgendwo Freunde oder Spielgefährten. Oder soziale Abgrenzung durch irgendwelche Faktoren, Armut, Behinderung oder anderes was Kontaktaufnahmen erschwert.
Selbst in der eigenen Familie kann man sich bekanntlich einsam fühlen, wenn es da niemanden gibt mit dem man auf gleicher Wellenlänge liegt. Oder man ist gezwungen, in einem abgelegenen Kuhdorf zu wohnen, wo es nichts und niemanden gibt mit dem man auf Augenhöhe reden könnte.
 
Wer sich einsam fühlt, macht im Regelfall was falsch.
Ich möchte wetten, du hast keine Argumente die für diese ausserordentlich unüberlegte Bemerkung sprechen. Falls doch, ich bin ganz Ohr.

Ich habe noch ein paar Unüberlegungen im Sinne von obigem Zitat:
  • Wer arm ist, macht im Regelfall was falsch.
  • Wer arbeitslos ist, macht im Regelfall was falsch.
  • Wer krank ist, macht im Regelfall was falsch.
🙄
 

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