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Betreff: Einsamkeit...

Die Familie ist das wichtigste in meinem Leben, meine Schwestern, Nichte und vor allem meine Mutter. Ein Leben ohne sie könnte ich mir nicht vorstellen.

Es bleiben aber auch die einzigen Menschen, für die es sich lohnt aufzustehen. Wenn man 2/3 seines Lebens ohne Freunde, Partnerin, Nachbarn oder Kollegen verbracht hat, dann ist Einsamkeit kein Gefühl oder eine Lebenseinstellung mehr. In meinem Kopf ist alles auf das Alleinsein gepolt. Eine Frau an meiner Seite wäre zwar für psychologische Experimente interessant, aber das sollte man keinem Menschen antun.
 
Dann bist du mit dir selbt im Reinen. Auch das sind Viele nicht. Ich nehm mich da selbt nicht raus.
Selbstverständlich bin ich mit mir im Reinen und weder mein Mann noch ich haben in unserem Umfeld Menschen, die es nicht sind. Wenn es so wäre, dann wären sie nicht in unserem Umfeld.
Mit sich selbst im Reinen zu sein, das empfinde ich nicht schwierig, wenn man sich selbst wahrnimmt und die eigenen Bedürfnisse und sich entsprechend selbst dementsprechend behandelt, fordert und eigene Ziele für sich als Mensch/Persönlichkeit erreicht, Selbstreflektion und Selbstkritik sind da der Weg und wer das wirklich will und ernst nimmt, schafft es auch, manche ganz alleine, andere müssen dafür Therapeuten bemühen, jede/r wie er/sie es eben kann.
 
Selbstverständlich bin ich mit mir im Reinen und weder mein Mann noch ich haben in unserem Umfeld Menschen, die es nicht sind. Wenn es so wäre, dann wären sie nicht in unserem Umfeld.
Mit sich selbst im Reinen zu sein, das empfinde ich nicht schwierig, wenn man sich selbst wahrnimmt und die eigenen Bedürfnisse und sich entsprechend selbst dementsprechend behandelt, fordert und eigene Ziele für sich als Mensch/Persönlichkeit erreicht, Selbstreflektion und Selbstkritik sind da der Weg und wer das wirklich will und ernst nimmt, schafft es auch, manche ganz alleine, andere müssen dafür Therapeuten bemühen, jede/r wie er/sie es eben kann.
Tja. Für viele ist das eben kein Selbstläufer. Wenn man schon nicht weiß, welches Leben man führen will, keine Ziele hat, usw. höchstens arbeitet für sich und seine Kinder durchzubringen, hier und da mal eine schöne Reise sich gönnt, wirds halt schwer.

Und natürlich möchte wiederum kaum Jmd. mit solchen Leuten zu tun haben, weil sie Negativität ausstrahlen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Auch das läuft wieder darauf hinaus, daß man selbst den Hintern nicht bewegen will, weil man sich einbildet, unbedingt jemanden zu brauchen der einem die Hand hält. Ich frage mich manchmal (Ironie!), wie die Leute überhaupt allein aufs Klo gehen können.

Ich finde deine Aussagen zu simpel nicht weit gedacht.
Sorry.
 
Hab ich die Zeit für sowas? Mit Sicherheit nicht. Auch ein Grund warum Leute einsam werden, sie haben zu viel freie Zeit mit der sie nichts anzufangen wissen. Wer den ganzen Tag auf der Arbeit oder mit einer (gewollten) Familie Streß hat, der hat keine Kapazitäten für Einsamkeit mehr frei, denn der ist dann froh wenn er mal seine Ruhe hat, weil das selten genug vorkommt.

Auch ein Grund warum Einsame nicht überall leicht Anschluß finden, weil die meisten anderen Menschen was wichtigeres zu tun haben, als die Einsamen zu bespaßen. Die meisten Menschen lernen schon im Kindesalter, sich mal selbst mit irgendwas zu befassen wo man keinen anderen dazu braucht. Aber anscheinend nicht alle. Und welche Personengruppen sind besonders einsam, die ohne Beschäftigung, Alte, Dauerkranke, arbeitslose Singles, Kinder die ihre Freunde nur in der Schule zu sehen kriegen aber nicht privat.

Stimmt ja nicht nimm LFm er hat Arbeit / er hat Familie / … ergo ??
Deine Argumente passen ja nun gar nicht

Ich bin chronisch krank und fühle mich nicht einsam.
 
Zuletzt bearbeitet:
Irgendwie scheinen sich zu viele Menschen für den Nabel der Welt zu halten, denen alles zum erstenmal auf der Welt zustößt.

Ich verstehe die Aussage in Zusammenhang mit Einsamkeit nicht und finde viele deiner Aussagen ziemlich feindselig und abwertend.

Einsamkeit kann viele Ursachen haben.

Anekdote: Ich sprach mal mit einer Freundin meiner Mutter, die erzählte mir, nachdem sie Witwe geworden war, wurde sie zB. zu Silvester nicht mehr eingeladen, obwohl das jahrzehntelang Tradition gewesen war. Aber anscheinend nur für Paare.
 
Hm, hab ja erstaunliche Sachen hier gelesen.

Hab aber nicht alles gelesen.

Ich bin übrigens eine von denjenigen, die sich schon als Kind einsam gefühlt haben, weil irgendwie keiner da war, der mich persönlich als Kind mit meinem Problem in der disfunktionalen Famile nicht gesehen hat.

Ich bin eine Frau, die es im Leben nicht geschafft hat, eine Partnerschaft zu finden, die dazu führt, dass man letzendlich nicht einsam Ist
Hat wahrscheinlich damit zu tun, weil ich mich nicht dazu entwickelt hatte, eine Person mit genügenden Selbswertgefühl und ausreichender Resillienz zu werden.

Ja, ausserdem war ich leider nicht belastbar genug, und bin dann trotz zweier Ausbildungen und Arbeiten über Jahre trotz ständiger Überlastung und psychischen Folgen dann doch arbeitslos geworden.

Und hatte dann wahrscheinlich zu viel Zeit, weswegen ich mich einsam gefühlt hatte. Trotz eines Jahrzehntelanges Lebens mit einem Partner, der sich aber nie vollständig auf mich eingelassen hat.

Toxische Beziehung würde man heute sagen.

Ja, das führte dann nach etlichen Bemühungen mit Fortbildungen, Versuchen, trotzdem zu arbeiten usw., dann erste Krebserkrankung, zur vorzeitiger Rente.

Die natürlich auch zum Existenzminimum führte.

Na, dann Trennung vom Partner nach über 20 Jahren,

Seitdem keinerlei Art von Liebesbeziehung mehr, keine Affäre nichts.

Das seit inzwischen 20 Jahren. Keine Berührung mehr, außer Umarmungen mit Freunden oder Familienmitgliedern.

Seit 20 Jahren lebe ich allein, und hatte auch immer zu viel Zeit, deshalb hab ich mich wohl einsam gefühlt.

Ich hab ein zwei Freunde und deren Familie, ich hab meine Familie, die aus zwei Geschwistern und Nichte mit drei Kindern besteht.

Vielleicht mehr als andere haben.

Ich habe keine eigenen Kinder.

Ich bin inzwischen "alt", ich habe eine zweite Krebserkrankung.

Ich habe Angst vor dem weiteren Alter. Meine Geschwister sind sehr viel älter als ich.

Wenn die dann vor mir sterben, dann bleibe ich zurück. Und ich habe nicht das Geld, mir eine geeignete Pflegeeinrichtung zu suchen.

Ja, ich fühle mich einsam, obwohl ich immer versuche, Möglichkeiten zu finden, um mich abzulenken, Sachen zu unternehmen mit den Leuten, die ich habe.

Oder Aktivitäten zu finden,.Hobby, wie zum Beispiel Theater spielen.

Aber wahrscheinlich bin ich selbst Schuld. Wahrscheinlich lebenslang beziehungsunfähig, ja und zu früh arbeitslos und dann in Rente.

Eben nicht wirklich gesellschaftsfähig.

Da darf man sich nicht beklagen über Einsamkeit. Einfach dumm gelaufen. Das ganze Leben ist einfach einfach dumm gelaufen. Selbst Schuld.
 
Hm, hab ja erstaunliche Sachen hier gelesen.

Hab aber nicht alles gelesen.

Ich bin übrigens eine von denjenigen, die sich schon als Kind einsam gefühlt haben, weil irgendwie keiner da war, der mich persönlich als Kind mit meinem Problem in der disfunktionalen Famile nicht gesehen hat.

Ich bin eine Frau, die es im Leben nicht geschafft hat, eine Partnerschaft zu finden, die dazu führt, dass man letzendlich nicht einsam Ist
Hat wahrscheinlich damit zu tun, weil ich mich nicht dazu entwickelt hatte, eine Person mit genügenden Selbswertgefühl und ausreichender Resillienz zu werden.

Ja, ausserdem war ich leider nicht belastbar genug, und bin dann trotz zweier Ausbildungen und Arbeiten über Jahre trotz ständiger Überlastung und psychischen Folgen dann doch arbeitslos geworden.

Und hatte dann wahrscheinlich zu viel Zeit, weswegen ich mich einsam gefühlt hatte. Trotz eines Jahrzehntelanges Lebens mit einem Partner, der sich aber nie vollständig auf mich eingelassen hat.

Toxische Beziehung würde man heute sagen.

Ja, das führte dann nach etlichen Bemühungen mit Fortbildungen, Versuchen, trotzdem zu arbeiten usw., dann erste Krebserkrankung, zur vorzeitiger Rente.

Die natürlich auch zum Existenzminimum führte.

Na, dann Trennung vom Partner nach über 20 Jahren,

Seitdem keinerlei Art von Liebesbeziehung mehr, keine Affäre nichts.

Das seit inzwischen 20 Jahren. Keine Berührung mehr, außer Umarmungen mit Freunden oder Familienmitgliedern.

Seit 20 Jahren lebe ich allein, und hatte auch immer zu viel Zeit, deshalb hab ich mich wohl einsam gefühlt.

Ich hab ein zwei Freunde und deren Familie, ich hab meine Familie, die aus zwei Geschwistern und Nichte mit drei Kindern besteht.

Vielleicht mehr als andere haben.

Ich habe keine eigenen Kinder.

Ich bin inzwischen "alt", ich habe eine zweite Krebserkrankung.

Ich habe Angst vor dem weiteren Alter. Meine Geschwister sind sehr viel älter als ich.

Wenn die dann vor mir sterben, dann bleibe ich zurück. Und ich habe nicht das Geld, mir eine geeignete Pflegeeinrichtung zu suchen.

Ja, ich fühle mich einsam, obwohl ich immer versuche, Möglichkeiten zu finden, um mich abzulenken, Sachen zu unternehmen mit den Leuten, die ich habe.

Oder Aktivitäten zu finden,.Hobby, wie zum Beispiel Theater spielen.

Aber wahrscheinlich bin ich selbst Schuld. Wahrscheinlich lebenslang beziehungsunfähig, ja und zu früh arbeitslos und dann in Rente.

Eben nicht wirklich gesellschaftsfähig.

Da darf man sich nicht beklagen über Einsamkeit. Einfach dumm gelaufen. Das ganze Leben ist einfach einfach dumm gelaufen. Selbst Schuld.
Das tut mir leid. Ich spüre deinen Schmerz.

Wenn ich das so lese und drüber nachdenke bin ich auch in einer dysfunktionalen Kleinfamilie aufgewachsen - Narben für's Leben.

Warst du schon bei einem Therapeuten deswegen?

Ich bin jetzt bei einem und tauche mit ihm da jetzt immer tiefer ein mit dem Ziel, zu verstehen, warum mein Leben so verlaufen ist, wie es nunmal verlaufen ist.

Versprich mir bitte eines: Höre auf, dir selbst irgendeine Schuld zu geben deswegen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich mag diese Aussagen selbst schuld nicht .

Also bitte an diejenigen die sich hier geöffnet haben. Auf einen unempathischen Trottel gibt es auch einen empathischen Menschen mit emotionaler Intelligenz zumindest gibt es sie - ich finde Schicksalsschläge sind nicht die Schuld von Einzelnen anstatt du du du machst alles falsch sollte hier aufbauendes stehen.

Als Gesellschaft muss man nicht dauernd ausgrenzen.
Lieber ermutigen 👍💐

Mein Leben hat sich auch komplett verändert ein paar Dinge negativ - ein paar Dinge positiv.

Ich glaube ein wichtiger Rat für jeden der keine Unterstützung hat oder sie sich selber nicht geben kann - du bist wertvoll egal was dir passiert ist und wie oft und welcher Reihenfolge - besinne dich auf deine Stärken auch du hast sie. 👍🌞
 
Das tut mir leid. Ich spüre deinen Schmerz.

Wenn ich das so lese und drüber nachdenke bin ich auch in einer dysfunktionalen Kleinfamilie aufgewachsen - Narben für's Leben.

Warst du schon bei einem Therapeuten deswegen?

Ich bin jetzt bei einem und tauche mit ihm da jetzt immer tiefer ein mit dem Ziel zu vetstehen, warum mein Leben so verlaufen ist, wie es nunmal verlaufen ist.

Versprich mir bitte eines: Höre auf, dir selbst irgendeine Schuld zu geben deswegen.
Ja, ich danke dir.

Ich hab etliche Therapien gemacht. Seit meinem 16. Lebensjahr war ich immer mal wieder irgendwie in "Behandlung" .

Wobei früher die Therapien auch anders waren als heute. Ich denke, ich hoffe, heute gibt es bessere Therapien.

Und wenn noch Sucht dazu kommt, wird das mit den Therapien besonders schwierig. Weil man da doch dann immer wieder auf die Sucht reduziert wird.

Ich denke auch nicht wirklich, dass ich selbst an allem Schuld bin. Zum Teil vielleicht schon. Ich weiß es nicht.

Aber wenn hier einzelne Forummitglieder sagen, dass man sich einsam fühlt, weil man zu viel Zeit hat, dann verletzt mich so etwas.

Ansonsten denke ich, dass sich vielleicht auch mal die TE melden könnte, um zu sagen, was?dieses Thema mit ihr selbst zu tun hat

Es sei denn, sie hat dieses Thema hier aufgegriffen, um irgendwann selbst belehrend anderen ihre Weisheiten diesbezüglich mitzuteilen.

Ich hoffe, das ist nicht so,
Einsamkeit ist wirklich ein ganz sensibles Thema.
Damit sollte man auch sensibel umgehen.
 

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