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berufliche Probleme

Hallo,

also wenn ich deinen Text so lese, da platzt mir der Kragen.

Ich bin dann nur Sekräter....

Allgemeines Studium....

Das ist nichts konkretes und hört sich viel mehr als Halbheiten an!

Du bist genug!!! Du bist okay genau so wie du bist!

Nur empfinde ich es als Halbheit wenn du sagst ich studiere halt und ich empfinde es als Fluchtverhalten.
Wie schon oben stehend geraten, versuche dich an einen Psychologen zu wenden, suche ein beratendes Gespräch auf.

Auch diese Menschen können dir deine berufliche Entscheidungen als solches nicht abnehmen, dennoch vielleicht erkennst du daraus Dinge zu deiner Persönlichkeit warum du in diesem Hinblick Schwierigkeiten in deiner Anpassungsform hast und du denkst nicht genug zu sein. Du musst und brauchst es niemand recht zu machen, nur dir selbst.

Mit einer Ausbildung zur Industriekauffrau, das ist meiner Meinung nach eine fundamentale gute Ausbildung!
Sudierst du Betriebswirtschaft, erhälst du nur einen theoretischen Einblick, musst dich hinterher dann eh spezielisieren und dir fehlt die Berufserfahrung.

Und was vielleicht auch gut sein könnte, du fängst es an und brichtst es ab, da du wieder von Zweifel und unerklärlichen Fragen gequelt bist...

Eine Ausbildung zur Industriekauffrau ist eine sehr gute Basis um das wirtschaftliche Handeln und die Praktische Arbeit in einem Unternehmen verstehen zu können und hierzu in verschiedene Bereiche Einblicke und Berufserfahrungen zu gewinnen.

Die reine Sekräteriatsarbeit unterliegt eher einer Kauffrau für Bürokommunikationen, ist aber natürlich auch einer Industriekauffrau möglich. Was aber nicht heißen soll dass du das tun sollst und später tun brauchst.

In mittelständigen oder großen Unternehemen ist das Aufgabengebiet einer Industriekauffrau weitgefächtert:

Man hat dieMöglichkeit im

-Einkauf
-im Verkauf
-teilweise in der Logistik
-im Rechnungswesen Debitoren Kreditorenbuchhaltung

tätig zu werden und in vielen anderen Bereichen mit Sicherheit auch, die mir gerade als Bürokauffrau nicht einfallen-

Es gibt nach deiner Ausbildung die Möglichkeit binnen kurzer Zeit, man braucht 1 Jahr Berufserfahrung als Kaufmann
egal ob Industrie oder Büro etr. danach sich für den Fachwirt anzumelden um aufzusteigen.

Sehe doch die Vorteile deiner wunderbaren Ausbildung.

Viele Betriebswirte erhalten erstmal nach dem Studium ein lächerliches Einstiegsgehalt von ca 2.500€ brutto.
Als Industriekaufmann stehst du nach der Ausbildung in etwa beim Gleichen Gehalt als Berufsanfänger, könnte aber
sofort besser sein.


Vorteil Ausbildung:

- mehr Berufspraxis
-einfachere Ausbildung
-schnell gutes Gehalt
-Eigenständigkeit
-keine Schulden durch die Ausbildung

Studium:

- Abhängigkeit von den Eltern oder BAFÖG Amt
-evtl Schulden
-Studium dauert lange, wenig bis kein Verdienst in der Zeit
-dauert lange bis du fertig bist.

Hinzu kommt auch noch, wenn du das Zeugnis der Ausbildung in der Tasche hast kannst du dich überall bewerben.
Im öffentlichen Dienst rutscht man evtl auch noch so als Qeureinsteiger rein oder bei der Polizeit oder im gehoberenen Dienst. Alles machbar.

Ich würde dir empfehlen mach die Ausbildung zu Ende, gehe arbeiten und studiere dann nebenbei.
Glaube mir Studenten, oder Akedemiker sind auch keine besseren Menschen als Nichtakademiker!

Es gibt überall, egal in welchem Berufsbereich Situationen und Dinge die man nicht immer so mag, es gibt keine Herr der Ringe Welt oder Schlumpfhausenland.
 
Hallo Sol,
ich habe mir deine Beiträge mal genau angeschaut und stellte fest, dass es mir in meinem Leben ähnlich erging.
Auch ich habe mal ein Studium abgebrochen, weil es einfach unerträglich war
und ich mich auch nur dazu gezwungen fühlte, weil meine absolvierte Ausbildung in der Praxis keine Zukunft hatte.
Auch ich bin immer wieder mit meiner beruflichen Laufbahn unverschuldet abgestürzt. Auch mich haben bei meinen Abstürzen unrelevante "Nebenprobleme" geplagt.
Es stimmt schon, was ein anderer Poster schrieb, je älter du wirst, desto mehr Wettbewerb erhälst du von der nachwachsenden Generation beim Kampf um die perfekte Stelle.
Außerdem basiert die Stellenverteilung heute mehr auf Glück und Vitamin-B als sonst was.
Das bleibt ein wirtschaftlich-politisches Problem, wo wir alle zu aufgefordert sind, etwas daran zu ändern.
Dein eigentliches Problem ist das Ausbleiben einer zufriedenstellenden Lebensgrundlage. Du siehst für dich keine sinnvolle Perspektive.
Weil dich dies überfordert, lenkt dich dein Unterbewußtsein mit Problemen ab, die nicht relevant sind, Asbest, andere Gefahrstoffe in Altbauten und üble Gerüche. Die Medien und die Schadstoffsanierer machen uns Jeck, weil sie davon leben.
Asbest ist zwar ein Teufelszeug, deine geschilderten Erlebnisse sind aber völlig unbegründet. Asbest ist eher ein Problem für diejenigen, die damit dauerhaft in größeren Mengen in Berührung kommen.
Konzentriere dich lieber auf dein eigentliches Problem und tue parallel etwas gegen deine Agoraphobie. Wer stark genug ist, braucht dafür nicht einmal eine Therapie.
Denn auch die Einsicht zum Erkennen des Zusammenhangs mit dem eigentlichen Problem, die Unzufriedenheit mit deiner Gesamtsituation, läßt deine Phobien ganz von alleine wieder verschwinden.
Hilfreich könnte dir z.B. auch diese Seite sein: https://www.myhandicap.de/gesundhei...g/angststoerung-und-phobie-als-panikattacken/
Weiterhin hast du doch schon den richtigen Ansatz gemacht: Du hast dir eine Lehrstelle gesucht, weil es mit dem Studium nicht klappte. Lehrjahre sind keine Herrenjahre.
Aber einen solchen Bildungsabschluß in der Tasche zu haben, bringt dich weiter als gar keinen Bildungsabschluß. Konzentriere dich also darauf und mache das erst einmal zu Ende.
Später kannst du dann immer noch überlegen, ob du noch einen Bachelor drauflegen willst oder nicht.
Ach ja, und was die Mädels betrifft: Ich bin heute auch ohne. Ich war früher als junger Spund zeitweise auch schüchtern, obwohl ich in meinem gesamten Freundeskreis immer derjenige war, für den die sich am ehesten interessierten. Aber ohne stabile berufliche Grundlage hält man die sowieso nicht fest.
Und vorbeiziehende Mädels soll man nicht aufhalten. Schließlich gibt es auch genug unzufriedene Paare, die dies nur deshalb sind, weil sie ihren hohen Ansprüchen nicht gerecht werden können.
Die Gier nach Idealismus und Materiellem macht viele Menschen generell nicht glücklicher.
Meine letzte Freundin war auf einen Blender reingefallen und hatte mich für den verlassen. Er sei reich und er wird jetzt dieses und jenes studieren. Sie hatte sich von dem gleich schwängern lassen. Als das ganze wenig später floppte, wollte sie zu mir zurück. Aber ich bin ja nicht blöd und lebe seither alleine glücklicher. Als 2. Chance bin ich mir viel zu schade.

Ich wünsche dir alles Gute und mach was aus dir.
 
@Healthy: das stimmt was du schreibst...grundsätzlich möchte ich die Ausbildung auch abschließen. Eine Verkürzung um ein halbes Jahr ist schon durch.
Dann habe ich einen Abschluss und kann weiter schauen.

@Jolina87: ja, absolut richtig. Ich möchte auch etwas abgeschlossenes haben und es kann vielleicht den Druck herausnehmen. Eine Spezialisierung muss natürlich auch immer sein, das stimmt auch finde ich.

Das mit den nebenberuflichen Weiterbildungen stimmt auch, ich denke nur, dass der Druck des Bologna Systems irgendwann alle zwingen werden auch ein Bachelor zu haben.

Ja, ich sollte allgemein wohl weniger in Studium und Ausbildung denken, sondern in Berufen und welche zu mir passen könnten und wohin ich mag mit diesem Beruf.

Absolut richtig was du sagst, das Ziel fehlt bei mir. Ich weiß nicht wie ich dieses finden kann und wie ich da für mich zu einer stimmigen Entscheidung kommen könnte. Das macht mir auch wirklich Sorgen, da ich in anderen Bereichen so überhaupt nicht bin und dieses Ziel gerne hätte.
Die Idee mit Zwischenzielen finde ich gut.

Wo kann man eine psychologische Beratung machen? gibt es dafür auch öffentliche Anlaufstellen?


@Erdbeermond: ja das ist richtig, das ist nichts konkretes dabei und vieles basiert auf Spekulationen.
An meinem Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen muss ich auch noch arbeiten, um das genau so sehen zu können.

Ich werde eine psychologische Beratung anstreben.

Das was du beschreibst ist natürlich richtig und nachvollziehbar, kann man aufjedenfall so sehen.


@mirkus: das Studium habe ich wegen privaten Probleme abgebrochen und denke dass man früher oder später sowieso wieder studieren muss. Aufgrund des Bologna Systems ist der Druck auf Ausbildungen zu groß.
Klar Glück und Vitamin B sind super wichtig...eine formale Qualifikation braucht es trotz allem.

Absolut, die zufriedenstellende Lebensgrundlage fehlt...daher kann es gut sein, dass ich mich ablenke. Auch durch PC Konsum, schlechtes Essen,...
Trotzdem halte ich es berechtigt vor solchen Stoffen Angst zu haben und ich bin allgemein eher stark sensibel veranlagt.
Zu dem Link und der angesprochenen Thematik werde ich mich informieren.

Ich möchte die Ausbildung auch abschließen.

Das kann ich verstehen und finde deine Ansichten gut. Danke!!
 
Wie würdet ihr reagieren wenn ihr auf der Arbeit etwas seht was eure Gesundheit gefährden könnte und ihr dort arbeiten müsstet? und schon merkt dass es euch psychisch zusetzt`?
 
Wie würdet ihr reagieren wenn ihr auf der Arbeit etwas seht was eure Gesundheit gefährden könnte und ihr dort arbeiten müsstet? und schon merkt dass es euch psychisch zusetzt`?
Nach meiner Erinnerung empfindest Du alles mögliche als gefährlich.

Insofern würde ich , an Deiner Stelle, weiterarbeiten. Ganz normal.
 
Mir fällt leider vieles einfach auf und bin diesbezüglich informiert.
Habe es einem Sachverständigen geschildert, er sagte das sollte so nicht sein. Allein schon wenn der Verdacht logisch ist und nicht direkt zu entkräften, sollte man dann nicht aus gesundheitlicher Sicht vorsichtig sein?

Ich halte das für vernünftig und nicht für pathologisch.
 
Damals deine Panik vor scheinbarem Asbest war nicht normal. Aber da hast du uns auch nicht geglaubt.
 
Mir fällt leider vieles einfach auf und bin diesbezüglich informiert.
Habe es einem Sachverständigen geschildert, er sagte das sollte so nicht sein. Allein schon wenn der Verdacht logisch ist und nicht direkt zu entkräften, sollte man dann nicht aus gesundheitlicher Sicht vorsichtig sein?

Ich halte das für vernünftig und nicht für pathologisch.
Um was genau handelt es sich denn?

Wegen Kleinigkeiten überreagieren macht keinen Sinn.
 
Wie würdet ihr reagieren wenn ihr auf der Arbeit etwas seht was eure Gesundheit gefährden könnte und ihr dort arbeiten müsstet? und schon merkt dass es euch psychisch zusetzt`?

Der erste Schritt wäre zu klären ob das wirklich die Gesundheit gefärdet oder ob das nur einbildung/halbwissen ist.
Dabei muss man natürlich vermeiden in übertreibungen auszuarten.

Bei gefühlten verletzungen gegen Arbeitsplatz Rahmenbedingungen reicht es erstml da die Regeln abzugleichen.
Bei gefühlt mangelnder Hygiene o.ä. ggf wäre ein Bild Sinnvoll wenn man abgleichen oder mit nem Experten reden will.

Alles was mit "ich vermute" anfängt solltest du nicht so ernst nehmen. Ich vermute schädliche Stoffe in der Wand weil das Gebäude alt ist ist z.b. nur Raterei und hat damit erstmal keinen Wert. Die Wand ist kaputt und es schaut merkwürdig aus ist dahingegen etwas wo man mal nen Bild abgleichen kann oder jemanden fragen kann.

Und was man dann machen kann wenn neutrale Außenstehende deine Meinung teilen ist je nach Situation mal bei Kollegen anfragen ob denen das auch aufgefallen ist oder ob da ggf schon abgeklärt wurde ob das so ok ist.

Was du nicht machen solltest ist mit deiner Vermutung voraus zu preschen oder Panik zu schieben.
 
Danke, ja es mag sein, dass meine Angst vor Asbest nicht normal war. Ich war in der Wohnung und bin danach fast durchgedreht, obwohl nichts gebaut wurde.

Ihr haltet die Angst und die damals geschilderten Sachverhalte für völlig unbegründet?


Das Problem ist, dass ich mich etwas auskenne, erst neulich habe ich einer Behörde etwas gemeldet, keiner machte sich Sorgen und es empfanden manche in meinem Umkreis als lächerlich...
Die Behörde schrieb zurück: Wir halten ihre Bedenken für berechtigt und es werde geprüft.
Es wurde auch tatsächlich beseitigt.

Genauso die Beobachtung jetzt, rechtlich gibt es dafür kein Gesetz. Trotzdem ist Gesundheitsschutz immer ein Anliegen und es gibt genug Auflagen etc. Dem Sachverständigen habe ich es eins zu eins kommuniziert. Mein Verdacht, die Auffälligkeit und wie ich die Problematik sehe.
Ja, das Risiko sei (sehr) gering, ohne Frage, jedoch warum ein geringes Risiko tolerieren, was einem psychisch aufgrund von persönlicher Vorgeschichte zusetzt, wenn man es leicht eliminieren könnte? Im Bereich Umwelt- und Gesundheitsschutz wird dadurch mit dem Vorsorgeprinzip agiert.

Dabei gibt es auch meiner Meinung nach ein Unterschied...ja hysterisch wäre es wenn ich sagen würde in der Wand könnte etwas sein und vielleicht kann das in die Luft kommen. Was ist aber wenn anzunehmen ist, dass in der Wand ein gefährlicher Stoff ist und dieser Stoff durch die marode Wand teilweise an der Oberfläche liegt ?
Klar das Risiko ist gering, aber ist das ein zu tolerierender Bauzustand? Muss man dieses Risiko eingehen? Warum sollte man dies tun?
Ich finde hier ist ein Unterschied. Und vom Sachverständigen kam ganz klar, das sollte so nicht sein. Aufgrund des Vorsorgeprinzips muss man immer vom schlimmsten ausgehen, solange es man nicht durch einen Einzelnachweis entkräften kann.
Ich habe diese Vorgehensweise nicht erfunden, ist aber Standard und halte ich für die Sicherste.

Das Geschilderte empfinde ich es nicht als Hysterie, eher auch als Verantwortung den Mitmenschen gegenüber. Und ich leide darunter, allein schon psychisch. Warum als das kleinste Rad am Wagen das tolerieren?
 

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