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Berufliche Auszeit wegen Krankheit (Erschöpfung/Leere)

Freiwilliger KK-Beitrag war letztes Jahr glaub 210€. Dürfte jetzt mehr sein.

Ohne Arbeitsamt macht dann mehr. Dann muss man sich damit nicht beschäftigen. Wie du sagst..."frei sein".
Ggf. später melden, wenn man sich bereit für den Arbeitsmarkt fühlt.
Ich würde direkt bei der KK nachfragen wegen dem Beitrag.
Vielleicht würde ich auch erst mal nur 3 Monate anpeilen und dann neu entscheiden wie es weiter gehen soll bzw. kann. Auch würde ich mich erkundigen wann die Arbeitslosmeldung sein muss, ggf. um das danach, erst mal abzusichern.
 
Ich würde direkt bei der KK nachfragen wegen dem Beitrag.
Vielleicht würde ich auch erst mal nur 3 Monate anpeilen und dann neu entscheiden wie es weiter gehen soll bzw. kann. Auch würde ich mich erkundigen wann die Arbeitslosmeldung sein muss, ggf. um das danach, erst mal abzusichern.
Gute Tipps 🙂

Letztes Jahr hatte ich mal 6 Wochen unbezahlten Urlaub und hatte bei der KK angefragt, waren 210Euro. Aber ich musste mich da nicht selbst versichern, da die Zeit zu kurz war.

Klar, man kann mal klein und kurz mit 3 Monaten anfangen. In 3 Monaten kann viel passieren.

Es ist aber eine verdammt schwere Entscheidung, die Auszeit zu nehmen, oder nicht zu tun.
 
Arbeit macht spaß, aber wer kann Spaß immer vertragen? Will mal so beginnen, was liegt dir eigentlich in Sachen Arbeit, was würdest du gerne machen? Rede mit der Agentur oder Jobcenter, stelle deine Probleme vor, lasse dich medizinisch und psychologisch begutachten von den Diensten dort. Hilfe zur Selbsthilfe wäre das, ich habe nach der Wende auch immer nur befristet oft kurz oder länger arbeiten können, habe es gemacht, weil es nichts anderes gab. Dazu noch das weite Pendeln, am Ende habe ich mich zu einer frühestmöglichen gekürzten Altersrente entschieden. Verzichten und gewinnen war mein Motto und das meiner kürzlich verstorbenen Frau.
 
Nimm dir unbedingt die Auszeit. Kannst du vielleicht mit deinem AG darüber sprechen? Eine Freundin von mir hat das vor ein paar Jahren gemacht. Sie hat angekündigt, dass sie sich ein Jahr rausnimmt, der AG hat das abgesegnet und ihr garantiert, dass sie nach dem Jahr wieder auf ihre Stelle zurück kann. Viele Arbeitgeber sind doch heute auch schon moderner unterwegs.
Du könntest auch andere Möglichkeiten prüfen. Auf Teilzeit runtergehen und z.B. nur noch 3 Tage abeiten. Oder nochmal eine Ausbildung machen? Irgendwas, was dich mehr zufrieden stellt?
Wenn du es dir leisten kannst, geht natürlich auch das Sabbatjahr.
Da du einen Hang zur Depression zu haben scheinst, sehe ich aber etwas die Gefahr, dass du dann nur zu Hause sitzt und nicht in die Puschen kommst, um zu reisen oder dich zu entwickeln. Das sollte gut überlegt sein.
Über Work & Travel andere Jobs kennenlernen, oder diverse Praktika machen, fiele mir noch ein.
Wie deine Wunsch-Arbeit aussieht, kannst du dir ja schonmal gedanklich skizzieren. Mir hat es (damals mit einem Coach) geholfen, genau zu überlegen, was ich will und was nicht. Bei der Jobauswahl habe ich das dann berücksichtigt, ich hatte meine Checkliste und musste dann nicht mehr groß nachdenken.
 
Ich bin sicher, dass dich ein Sabbatical auch nicht weiterbringt.
Ich könnte es verstehen, wenn du die Welt bereisen möchtest, aber nur zum Nichtstun wird es dich nicht befriedigen. Nachher ist viel Geld weg, du bist noch immer nicht ausgeschlafen und du wirst immer noch träge sein und nichts gebacken kriegen.

Ich bin sicher, dass du sagen wirst, dass du kaum was geschafft hast von dem was du dir vorgenommen hast.
 
Gute Tipps 🙂

Letztes Jahr hatte ich mal 6 Wochen unbezahlten Urlaub und hatte bei der KK angefragt, waren 210Euro. Aber ich musste mich da nicht selbst versichern, da die Zeit zu kurz war.

Klar, man kann mal klein und kurz mit 3 Monaten anfangen. In 3 Monaten kann viel passieren.

Es ist aber eine verdammt schwere Entscheidung, die Auszeit zu nehmen, oder nicht zu tun.
Kommt drauf an ob ich das nötige Geld dazu habe, wenn ja, würde ich das doch sofort machen.
Dann aber auch dahin reisen wo es ruhig evtl. aber auch Erlebnisreich ist, um richtig abzuschalten.

Was spricht denn dagegen? Wenn man das Geld hat, ist das doch kein Thema.
Ich kenne auch 2 Personen, die eine hat es ein Jahr gemacht, die andere macht es jetzt ca, 8 Monate, bis jetzt hat es noch keiner davon bereut.

Andere Möglichkeit wäre selbst kündigen, dann ist ja sowieso meistens erst mal 3 Monate Speerzeit von der Arbeits-Agentur. In der Zeit würde ich das dann machen und das auch mit denen klären..
Ich meine, dann musst du dem Arbeitsmarkt auch nicht zu Verfügung stehen aber nachfragen.

Was auch eine Idee ist, wenn man gut mit der Firma kann, sich 3 Monate unbezahlten Urlaub nehmen aber das ist ja wohl nicht so.
 
Krankmelden, mit Krankengeld leben. Aber ich frage mich, was dir das bringt. Unbezahlter Urlaub wäre ja auch begrenzt, denn du willst ja dann wieder zurück in den Job? Ich denke, du solltest dir überlegen was du willst? Teilzeit? Anderer Job? Alles andere wäre nur eine kurze Pause und dann wieder in den Trott.
 

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