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Behinderte in unserer Gesellschaft

  • Starter*in Starter*in saminabi
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AW: Behinderte in unserer Gesellschafft

Ach ja, noch etwas zum "besonders sein"

Für mich sind behinderte Menschen nichts besonders. Sie sind für mich Normalität. Sie gehören zum Alltag wie jeder nichtbehinderte Mensch auch.
 
AW: Behinderte in unserer Gesellschafft

Dann hat das Leben einfach Pech gehabt...

ein bisschen Schwund gibt es immer 🙁

Gruß Hajooo


Ein bisschen Schwund gibt es immer 😱😱😱
Von was sprichst du......von werdendem Leben?
Ich finde deine Aussagen zum :wein::wein::wein: um nicht zu schreiben zum ko.....
 
AW: Behinderte in unserer Gesellschafft

heute habe ich verstanden, die behinderung nimmt mir nicht nur chancen, sie gibt mir dafür andere. und das ist eine entscheidung der gesellschaft, die ausbildungen bezahlt, die andere nie bekommen. die mir vorteile bei der jobsuche geben, die andere nicht haben. das ist, finde ich, ein fairer ausgleich.

es klingt ganz toll, wenn wir sagen, heute leben wir nicht mehr im dritten reich und es gibt keine zwangsabtreibungen mehr. wir überlassen die entscheidung den müttern, die dann bitte auch die volle verantwortung übernehmen muss, weil bitte, das geht uns als gesellschaft ja nichts an, dass die "so ein kind" in die welt bringen muss.

das ist noch viel perfider als im dritten reich. wir als gesellschaft definieren wer oder was behindert ist und überlassen dann die verantwortung den müttern. hauptsache unser gewissen ist frei.

Wer soll denn sonst die Verantwortung tragen? Denn Verantwortung bedeutet nämlich auch, man zahlt die Rechnung. Nicht nur finanziell.
Die "gesellschaftlichen" Extrawürste wie Jobsuche, Ausbildung etc. kosten nämlich. Pflege für Schwerbehinderte, die nie arbeitsfähig sind, genauso. Wer zahlt? Die Eltern/Mütter - oder die Gesellschaft.
Die Mütter die sich für ihre behinderten Kinder aufopfern, von was leben die, wenn der Partner sich körperlich und finanziell vom Acker macht? Von der Gesellschaft.
Auch im Alter, wenn sie von einem gesunden Kind vielleicht Unterstützung oder eigene Pflege zu erwarten hätten.

Aber viele Mütter mit behindertem Kind können oder wollen sich hinterher kein weiteres Kind mehr leisten, weil die tägliche Belastung bereits zu groß ist. Und weil das behinderte Kind dann auch mit dem nächsten (gesunden?) Kind teilen müßte, wenn das Geld eh schon nicht reicht, denn das jüngste Kind ist immer das wichtigste. Egal welche Sonderansprüche ein vorheriges Kind hat. Daß Partnerschaften oft unter der Belastung zerbrechen kommt hinzu.

Zusätzlich opfern die Mütter ihre eigenen Lebenserwartungen, denn für längst nicht jede Frau ist ein Kind der Nabel des Universums. Sie hat auch eigene Wünsche, an einen erfüllenden Beruf, finanzielle Unabhängigkeit, eine befriedigende Partnerschaft ... Dinge die mit einem behinderten Kind am Rockzipfel oft genug unerreichbare Wunschträume bleiben.

Mütter sind keine unerschöpflichen Goldesel, die "Gesellschaft" aber auch nicht.
Vernünftig handelt der, der der Gesellschaft möglichst wenig auf der Tasche liegt. So daß Ressourcen für wirklich wichtige Dinge übrig bleiben und sich die Gesamtbelastung für jeden einzelnen (denken wir an Krankenversicherung, Pflegeversicherung) in vertretbaren Grenzen hält.

Deshalb muß "die Gesellschaft" dankbar sein für jeden Behinderten, für den sie nicht aufkommen muß. Weil die Mutter ihre Wahl getroffen hat, unter Abwägung ihrer eigenen Möglichkeiten und Wünsche.
 
AW: Behinderte in unserer Gesellschafft

Ich bin mir sicher, dass das kein Satz ist, hinter dem Hajooo je wirklich stehen würde. Ich glaube, er griff ihn auf, um seine Entrüstung über die Denkweise, die hinter dem Satz steckt, zu äußern.

Wenn dem so ist,dann entschuldige ich mich in aller Form.
Was dieses Thema betrifft,reagiere ich heftig,da selbst betroffene Mutter eines "besonderen" Kindes.
 
AW: Behinderte in unserer Gesellschafft

Wer soll denn sonst die Verantwortung tragen? Denn Verantwortung bedeutet nämlich auch, man zahlt die Rechnung. Nicht nur finanziell.
Die "gesellschaftlichen" Extrawürste wie Jobsuche, Ausbildung etc. kosten nämlich. Pflege für Schwerbehinderte, die nie arbeitsfähig sind, genauso. Wer zahlt? Die Eltern/Mütter - oder die Gesellschaft.
Die Mütter die sich für ihre behinderten Kinder aufopfern, von was leben die, wenn der Partner sich körperlich und finanziell vom Acker macht? Von der Gesellschaft.
Auch im Alter, wenn sie von einem gesunden Kind vielleicht Unterstützung oder eigene Pflege zu erwarten hätten.

Aber viele Mütter mit behindertem Kind können oder wollen sich hinterher kein weiteres Kind mehr leisten, weil die tägliche Belastung bereits zu groß ist. Und weil das behinderte Kind dann auch mit dem nächsten (gesunden?) Kind teilen müßte, wenn das Geld eh schon nicht reicht, denn das jüngste Kind ist immer das wichtigste. Egal welche Sonderansprüche ein vorheriges Kind hat. Daß Partnerschaften oft unter der Belastung zerbrechen kommt hinzu.

Zusätzlich opfern die Mütter ihre eigenen Lebenserwartungen, denn für längst nicht jede Frau ist ein Kind der Nabel des Universums. Sie hat auch eigene Wünsche, an einen erfüllenden Beruf, finanzielle Unabhängigkeit, eine befriedigende Partnerschaft ... Dinge die mit einem behinderten Kind am Rockzipfel oft genug unerreichbare Wunschträume bleiben.

Mütter sind keine unerschöpflichen Goldesel, die "Gesellschaft" aber auch nicht.
Vernünftig handelt der, der der Gesellschaft möglichst wenig auf der Tasche liegt. So daß Ressourcen für wirklich wichtige Dinge übrig bleiben und sich die Gesamtbelastung für jeden einzelnen (denken wir an Krankenversicherung, Pflegeversicherung) in vertretbaren Grenzen hält.

Deshalb muß "die Gesellschaft" dankbar sein für jeden Behinderten, für den sie nicht aufkommen muß. Weil die Mutter ihre Wahl getroffen hat, unter Abwägung ihrer eigenen Möglichkeiten und Wünsche.

Der letzte Absatz ist wieder so unglaublich🙄
Und für welche wichtigen Dinge sollten denn dann die bei jedem Menschen mit Behinderung der nicht geboren wird eingesparten Resourcen verwendet werden?
Rüstung? Bankenrettung? Diäten? Jarzehntelanger Flzghafenbau?
 
AW: Behinderte in unserer Gesellschafft

Ach ja, noch etwas zum "besonders sein"

Für mich sind behinderte Menschen nichts besonders. Sie sind für mich Normalität. Sie gehören zum Alltag wie jeder nichtbehinderte Mensch auch.

Dito. Wenn sie da sind (anderer Leute Entscheidung, anderer Leute Verantwortung), sind sie da, Punkt.
In der Großstadt sieht man Behinderte öfter, einfach weil die Lebensbedingungen (verfügbare Ärzte, Transportmittel, behindertengerechte Arbeitsplätze etc.) besser sind als irgendwo auf dem Dorf.

Und um Mißverständnissen vorzubeugen, ich arbeite sogar mit einem Schwerbehinderten zusammen. Körperlich schwerbehindert, nicht geistig. Er kann nicht so schnell wie ein Gesunder - was vom AG entsprechend berücksichtigt wird - leistet aber tadellose Arbeit. Menschlich verträgt man sich auch, was will man mehr von einem Kollegen. 🙂
 
AW: Behinderte in unserer Gesellschafft

Rüstung? Bankenrettung? Diäten? Jarzehntelanger Flzghafenbau?

Glaubst Du im Ernst, daß nur das von der Allgemeinheit finanziert wird? (für Bankencrashs und verzögerte Milliardenprojekte tät ich fette Strafen aufbrummen, statt den Wahn auch noch zu finanzieren!) Was ist mit der ganzen Infrastruktur, mit Schulen, Krankenhäusern, Straßen und Energieversorgung? Innere und äußere Sicherheit - Polizei und ja, auch Rüstung. Das mit dem "andere Wange hinhalten" funzt bekanntlich nie, weder privat noch international. Was ist mit Renten, Arbeitslosengeld und Hartz, was mit dem Krankenwesen und dem ganzen Pflegebereich. Alles finanziert vom Bürger, der "Allgemeinheit".
Und was ist verkehrt daran, daß eine Frau sich für ein behindertes Kind entscheidet in dem Wissen, es finanzieren zu können, egal was es kosten wird, weil sie eine 40jährige Spätgebärende ist und finanziell/beruflich ihre Schäfchen bereits im Trockenen hat. Bei einer 20jährigen, die erst am Anfang des beruflichen Weges steht, sähe das vielleicht ein wenig anders aus.
 
AW: Behinderte in unserer Gesellschafft

Ein bisschen Schwund gibt es immer 😱😱😱
Von was sprichst du......von werdendem Leben?
Ich finde deine Aussagen zum :wein::wein::wein: um nicht zu schreiben zum ko.....
Danke für den Hinweis,
meinen Post habe ich ergänzt.

Lies bitte meine anderen Beiträge🙂

Gruß Hajooo
 
AW: Behinderte in unserer Gesellschafft

Sollte man in Deutschland auch machen, kein Hartz mehr für Behinderte, sondern ein besser bestücktes Parallelsystem.
 
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