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Behinderte in unserer Gesellschaft

  • Starter*in Starter*in saminabi
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AW: Behinderte in unserer Gesellschafft

Richtig. Deswegen bin ich auch der Ansicht, man sollte den Begriff der Behinderung weiter fassen,
da waren wir doch schon 😉

Es geht in dem Thread geht es doch um Selektion.

"weiter fassen / erweitern" begrenzt auch 😉

Wo ziehst du die Grenze ?
.
.

Ich nicht. Ich sage, Behinderte leiden. Ich sage nicht: Die Behinderten (im Sinne von alle Behinderten) leiden.
Warum schreibst du es dann nicht so ?

Gruß Hajooo
 
AW: Behinderte in unserer Gesellschafft

"Die Goldfische" hab ich letztens im Kino angeschaut mit meinem Kind.
Klasse Film, viel situationskomik, Humor den ich mag. Ziemlich politisch unkorrekt😉
Der ganze Kinosaal hat stellenweise gelacht.
Und genau das ist es.
Menschen mit Behinderung tun manchmal mehr für "die Gesellschaft" als so mancher Manager (der sich nur selber die Taschen vollstopft).
Sie erinnern uns daran, dass es noch was anderes gibt als 'Leistung' und Geld verdienen.
Dass das Leben bunt ist und schön und unvorhersehbar.
 
AW: Behinderte in unserer Gesellschafft

Und Nichtbehinderte können genauso leiden, wenn sie die täglichen Belastungen mit behinderten Angehörigen mitmachen müssen.
Immer wieder mal passieren Fälle von erweitertem Suizid, wo überlastete Angehörige das Leid vieler Jahre einfach nicht mehr länger mitmachen wollen, den Pflegebedürftigen/Behinderten umbringen und sich selber anschließend mit. Weil das Maß des Leidens einfach voll ist.
Hinterher ist dann natürlich bei den Unbeteiligten immer das Unverständnis groß, "warum hat er sich nicht Hilfe gesucht" blabla, als ob Unterstützung für überlastete Familienangehörige auf Bäumen wüchse. :mad:

Oder gesunde Geschwister von Behinderten, von denen - von den Eltern - meist "ganz selbstverständlich" erwartet wird, als Aushilfspfleger zu fungieren. Als ob die Geschwister nicht auch ein eigenes Leben haben möchten, unbelastet von Behinderten, an deren Existenz sie ja keine Schuld tragen. Vor allem in der Pubertät (der Gesunden) ist dann meist Knatsch vorprogrammiert, wenn alles wichtiger wird als der "Spasti", für den man sich unter Umständen auch noch Spott von den Freunden einhandelt.
 
AW: Behinderte in unserer Gesellschafft

Richtig. Deswegen bin ich auch der Ansicht, man sollte den Begriff der Behinderung weiter fassen, sodass mehr Menschen, die ohne eigenes Verschulden keinen Platz in der Gesellschaft finden können/ein stark eingeschränktes Leben führen müssen als behindert gelten.



Ich nicht. Ich sage, Behinderte leiden. Ich sage nicht: Die Behinderten (im Sinne von alle Behinderten) leiden.

Und dann?
Soll man dann jedes Baby im Mutterleib genauestens testen und bei jeder Andeutung einer etwaigen Abweichung abtreiben, damit der Mensch später nicht eventuell irgendwie leidet?
Und wenn es keine Anzeichen gibt, dass das werdende Leben später ein unglückliches wird?
 
AW: Behinderte in unserer Gesellschafft

Und Nichtbehinderte können genauso leiden, wenn sie die täglichen Belastungen mit behinderten Angehörigen mitmachen müssen.
Immer wieder mal passieren Fälle von erweitertem Suizid, wo überlastete Angehörige das Leid vieler Jahre einfach nicht mehr länger mitmachen wollen, den Pflegebedürftigen/Behinderten umbringen und sich selber anschließend mit. Weil das Maß des Leidens einfach voll ist.
Hinterher ist dann natürlich bei den Unbeteiligten immer das Unverständnis groß, "warum hat er sich nicht Hilfe gesucht" blabla, als ob Unterstützung für überlastete Familienangehörige auf Bäumen wüchse. :mad:

Oder gesunde Geschwister von Behinderten, von denen - von den Eltern - meist "ganz selbstverständlich" erwartet wird, als Aushilfspfleger zu fungieren. Als ob die Geschwister nicht auch ein eigenes Leben haben möchten, unbelastet von Behinderten, an deren Existenz sie ja keine Schuld tragen. Vor allem in der Pubertät (der Gesunden) ist dann meist Knatsch vorprogrammiert, wenn alles wichtiger wird als der "Spasti", für den man sich unter Umständen auch noch Spott von den Freunden einhandelt.

Es töten auch Leute ihre alten Eltern oder sich selber wenn sie mit der Pflege überlastet sind.
Also alles weg, was irgendwie Arbeit macht?🙁

Dein Sprachgebrauch und dein Weltbild sind wirklich unterirdisch.
 
AW: Behinderte in unserer Gesellschafft

Es töten auch Leute ihre alten Eltern oder sich selber wenn sie mit der Pflege überlastet sind.
Also alles weg, was irgendwie Arbeit macht?🙁

Dein Sprachgebrauch und dein Weltbild sind wirklich unterirdisch.

Mein Weltbild ist eher ziemlich realistisch. Glaubst Du wirklich, daß das Zusammenleben mit Behinderten, vor allem wenn man dazu gezwungen ist und es sich nicht freiwillig aussucht, jeden Tag Sonnenschein ist? Und ja, es gibt diese Tötungen und Suizide. Weil die Leute sich vorher nicht überlegen, was da alles von ihnen gefordert wird, wie sehr sich ihr eigenes Leben dadurch ändert, und wenn sie es wissen, ist es zu spät, dann sind sie schon viel zu lange mit drin und praktisch schon co-abhängig.
 
AW: Behinderte in unserer Gesellschafft

angesichts der behinderten debatte hier gerade.

wir haben in unserer SHG gerade einen streit. weil jemand aus dem medzinischen bereich in der gruppe, die hat einen artikel gelesen, "es gibt keine behinderten, wir nennen das jetzt besondere menschen".

und wir "behinderten" sind erst mal gleich auf sie losgegangen.

wir lassen uns nicht sagen, wie man uns nennt!
Ja, das ist wieder so ein angeblich politisches Gutmenschentum, das meint für Menschen sprechen zu können, die gar nicht gefragt worden sind, ob sie das so gut finden.

Und wenn sie es nicht gut finden, dann wird ihnen gesagt, dass sie es nur nicht begreifen, dass es gut für sie ist.

Sowas passiert heutzutage in unser politisch korrekten Welt.
 
AW: Behinderte in unserer Gesellschafft

Ich denke, wer sich selbst nicht als behindert sehen will, sondern lieber als besonders, soll es tun. Es soll aber niemand den Behinderten verbieten wollen, sich als behindert zu sehen.

Ja, ich bin psychisch behindert und das sieht man nicht von außen. Das ist nun mal so, aber damit kann ich leben, denn wie grisou schon geschrieben hat, es öffnet andere Türen.
 
AW: Behinderte in unserer Gesellschafft

Mein Weltbild ist eher ziemlich realistisch.
Jeder hat das Recht auf seinen eigenen Realismus 🙂
Glaubst Du wirklich, daß das Zusammenleben mit Behinderten, vor allem wenn man dazu gezwungen ist und es sich nicht freiwillig aussucht, jeden Tag Sonnenschein ist?
Wer behauptet denn das, außer dir ?

Ich habe mir mein Leben auch nicht ausgesucht, bin nicht behindert und es scheint auch nicht jeden Tag die Sonne 🙂
Und ja, es gibt diese Tötungen und Suizide. Weil die Leute sich vorher nicht überlegen, was da alles von ihnen gefordert wird, wie sehr sich ihr eigenes Leben dadurch ändert, und wenn sie es wissen, ist es zu spät, dann sind sie schon viel zu lange mit drin und praktisch schon co-abhängig.
Gründe für Suizid
Wie du im Link erkennen kannst, gibt es viele Gründe für einen Suizid.

Gruß Hajooo
 
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