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Behinderte in unserer Gesellschaft

  • Starter*in Starter*in saminabi
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AW: Behinderte in unserer Gesellschafft

Wieso sollte der "Mensch" an nicht NUR gesunden Leben interessiert sein?
Weil aus meiner Sicht genau in solcher Engstirnigkeit das Leid begründet ist.

Der Mensch sollte von der Natur lernen.

Es gibt nicht nur schwarz oder weiß.

Vielmehr ist es doch die Buntheit, die das Leben lebenswert macht 🙂

Wie krank ist das denn sich das Kind aus dem Katalog zu Designen...
heute sind es blaue Augen, morgen grüne und übermorgen braune...
Wer sagt denn, das das keine Nachteile hat.
Das Klonschaf Dolly ist zu früh gestorben...

Deine Aussage:
"Wieso sollte der "Mensch" an nicht NUR gesundem Leben interessiert sein?"

würde mir so
"Wieso sollte der "Mensch" nicht an gesundem Leben interessiert sein?"
viel besser gefallen 🙂

Gruß Hajooo
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Behinderte in unserer Gesellschafft

Hallo ohne,

so schnell kann Verwirrung entstehen, können Missverständnisse entstehen.

Ich weiß nicht, ob Kasiopaja ein Mann oder eine Frau ist. Hab halt gedacht, Frau, warum weiß ich auch nicht.

Ich bin auch nicht von der Egal-Fraktion. Manchmal fehlen mir halt die Worte, um etwas zu erklären, fehlen mir auch die Worte, eine Frage richtig zu stellen.

Ich hoffe, dass das jetzt erstmal geklärt ist. Also: Frieden?
 
AW: Behinderte in unserer Gesellschafft

Das was ihr hier diskutiert und teilweise so schön leugnet, dass es absolut schief laufen kann, ist das sogenannte Patensystem. Der Gedanke ist, dass abwechselnd Kinder sich in der Pause um den Behinderten kümmern und mit ihm spielen sollen/müssen. Und ja die Klasse wird für die Behinderung sensibilisiert. Also es wird um Rücksichtnahme und Verständnis gebeten, wenn der Behinderte sozial auffällig wird. Also an sich ein guter Gedanke, zumindest für manche Behinderungsarten.

Und der trifft auf ein Schulsytem, dass Stellenweise jetzt doch schon Probleme hat normalen Unterricht zu gewährleisten. Bei dem zwei Lehrer für Inklusionsklassen jetzt schon kaum möglich ist. Und wenn doch, dann nur wenige Stunden in der Woche. Da rechnet nämlich irgendwer den Bedarf aus und dann hat der Förderlehrer, 2 Stunden für Schüler X in der Woche. Außerdem gibt es -in manchen Bundesländern- keine Unterscheidung mehr welcher Behinderte überhaupt inkludierbar ist und für die die mehr Hilfe brauchen, gibt es jetzt schon zu wenige Schulhelfer/Schulassistenten. Und auch hier gibt es nicht immer genug Stunden. Gleichzeitig Menschelt es dort doch auch. Und ja auch manche Eltern schützen ihre Kinder, indem sie ihren Kindern verbieten zu Paten zu werden. Also ist doch klar dass es mitunter gewaltig schief läuft und die Kinder das Sparmodell ausbaden müssen.

Für nicht in Klassen inkludierbar halte ich übrigens zb. Manche! Kinder mit Schwerpunkt sozial-emotionale Entwicklung. Außerdem glaube ich dass wir manchen Behinderten keinen Gefallen tun, wenn wir sie inkludieren. Geistig Behinderte, oder welche mit massiver Lernschwäche zum Beispiel. Spätestens ab der Pubertät sind sie eh wieder die Außenseiter in der Klasse und lernen nur wie Scheiß weh es tut ausgeschlossen zu sein. Und am Ende sollen sie ja möglichst selbstbestimmt leben können. Nur dazu brauchen sie Hilfe und Förderung. Die bekommen sie in der normalen Schule aber sicher nicht ausreichend genug. Was spricht also gegen Förderschulen? Vielleicht könnte man sie in einer normalen Schule mit unterbringen. Dann gibt es mehr Berührungspunkte. Aber grundsätzlich sind sie -in meinen Augen- eine gute und sinnvolle Einrichtung.
 
AW: Behinderte in unserer Gesellschafft

Hier will ich mal nur auf den Titel eingehen, denn auch behinderte Kinder sind irgendwann "erwachsen" - wie auch immer. Meine Partnerin hat eine Behinderung, die man ihr auf den ersten Blick aber weder ansieht noch es bemerkt. Deswegen glaube ich mitreden zu können. -- Wenn die Behinderung pränatal schon als so schwer erkannt wird, daß ein Leben im herkömmlichen Sinne unmöglich erscheint, sich das Individuum weder bewegen noch äußern noch seine Umwelt wahrnehmen kann, dann halte ich eine Abtreibung für die beste Lösung. Menschliches Leben ist nun mal nicht nur ein mehr oder weniger komplett funktionierendes Organsystem, den Intellekt mal ausgeklammert. Und man stelle sich den Menschen in freier Wildbahn vor. Welcher schwerbehinderte Mensch hat da eine Überlebenschance? Zudem gibt es genetische Gründe für eine Selektion. Die Menschheit degeneriert auch ohne die mit einem Recht auf Liebe, Partnerschaft und Fortpflanzung ausgestatteten Behinderten schon schnell genug. Da stößt die Ethik dann wohl an ihre Grenzen.
 
AW: Behinderte in unserer Gesellschafft

Ich persönlich finde: damit weniger Frauen bei vorliegenden Behinderungen abtreiben, müsste die Gesellschaft und das System zu großen Teilen umdenken. Und wenn ich mir so ansehe, was die Jugendämter, die Landratsämter und das Schulsystem da im Moment so veranstalten, sehe ich leider bedauerlicherweise schwarz, was das angeht.
 
AW: Behinderte in unserer Gesellschafft

Das was ihr hier diskutiert und teilweise so schön leugnet, dass es absolut schief laufen kann, ist das sogenannte Patensystem. Der Gedanke ist, dass abwechselnd Kinder sich in der Pause um den Behinderten kümmern und mit ihm spielen sollen/müssen. Und ja die Klasse wird für die Behinderung sensibilisiert. Also es wird um Rücksichtnahme und Verständnis gebeten, wenn der Behinderte sozial auffällig wird. Also an sich ein guter Gedanke, zumindest für manche Behinderungsarten.

Und der trifft auf ein Schulsytem, dass Stellenweise jetzt doch schon Probleme hat normalen Unterricht zu gewährleisten. Bei dem zwei Lehrer für Inklusionsklassen jetzt schon kaum möglich ist. Und wenn doch, dann nur wenige Stunden in der Woche. Da rechnet nämlich irgendwer den Bedarf aus und dann hat der Förderlehrer, 2 Stunden für Schüler X in der Woche. Außerdem gibt es -in manchen Bundesländern- keine Unterscheidung mehr welcher Behinderte überhaupt inkludierbar ist und für die die mehr Hilfe brauchen, gibt es jetzt schon zu wenige Schulhelfer/Schulassistenten. Und auch hier gibt es nicht immer genug Stunden. Gleichzeitig Menschelt es dort doch auch. Und ja auch manche Eltern schützen ihre Kinder, indem sie ihren Kindern verbieten zu Paten zu werden. Also ist doch klar dass es mitunter gewaltig schief läuft und die Kinder das Sparmodell ausbaden müssen.

Für nicht in Klassen inkludierbar halte ich übrigens zb. Manche! Kinder mit Schwerpunkt sozial-emotionale Entwicklung. Außerdem glaube ich dass wir manchen Behinderten keinen Gefallen tun, wenn wir sie inkludieren. Geistig Behinderte, oder welche mit massiver Lernschwäche zum Beispiel. Spätestens ab der Pubertät sind sie eh wieder die Außenseiter in der Klasse und lernen nur wie Scheiß weh es tut ausgeschlossen zu sein. Und am Ende sollen sie ja möglichst selbstbestimmt leben können. Nur dazu brauchen sie Hilfe und Förderung. Die bekommen sie in der normalen Schule aber sicher nicht ausreichend genug. Was spricht also gegen Förderschulen? Vielleicht könnte man sie in einer normalen Schule mit unterbringen. Dann gibt es mehr Berührungspunkte. Aber grundsätzlich sind sie -in meinen Augen- eine gute und sinnvolle Einrichtung.

Vollends interessant wird es dann, wenn die Lehrer mit der Klasse eh schon Probleme haben, weil 80 % der Kinder Migrationshintergrund haben und mehr oder weniger unfähig sind, das Klassenziel zu erreichen, mangels Sprachkompetenz und Förderung von Seiten der Eltern. Denn das muß man auch noch hinzurechnen, auch manche gesunde Kinder haben einen erhöhten Förderungsbedarf, den die Eltern nicht leisten können oder wollen, und für den dann gefälligst die Lehrer die Köpfe hinhalten sollen.

Wenn von 20 Kindern ungefähr 12 Migrationshintergrund haben und dazu noch 5 Behinderte in der Klasse ... lernen? Selten so gelacht. Das ist nur noch Tollhaus pur.
 
AW: Behinderte in unserer Gesellschafft

Ich persönlich finde: damit weniger Frauen bei vorliegenden Behinderungen abtreiben, müsste die Gesellschaft und das System zu großen Teilen umdenken. Und wenn ich mir so ansehe, was die Jugendämter, die Landratsämter und das Schulsystem da im Moment so veranstalten, sehe ich leider bedauerlicherweise schwarz, was das angeht.

Plus nicht zu vergessen, Entlastungen für die Frauen, damit die auch mal die behinderten Kinder für einige Zeit, nicht nur für Stunden, sondern auch mal Tage und Wochen, abgeben und sich selber entspannen und erholen können. Urlaub nicht mit, sondern vom Kind. Kuren werden bekanntlich selten und zögerlich gewährt, meistens wenn die metaphorische Ka++e wirklich schon am Dampfen ist.
 
AW: Behinderte in unserer Gesellschafft

Vollends interessant wird es dann, wenn die Lehrer mit der Klasse eh schon Probleme haben, weil 80 % der Kinder Migrationshintergrund ...
Hallo,

das ist ein Teil der Wahrheit.

Meine ausländischen Bekannten gehen alle einer Arbeit nach oder sind selbstständig.
In meinem letzten Entleihbetrieb, hatte ich viele Ausländer als Arbeitskollegen.
Die waren alle technisch Qualifiziert.

Wenn von 20 Kindern ungefähr 12 Migrationshintergrund haben und dazu noch 5 Behinderte in der Klasse ... lernen? Selten so gelacht. Das ist nur noch Tollhaus pur.
Wenn das wirklich so ist, muß das korrigiert werden.

Gruß Hajooo
 
AW: Behinderte in unserer Gesellschafft

Hallo,

das ist ein Teil der Wahrheit.

Meine ausländischen Bekannten gehen alle einer Arbeit nach oder sind selbstständig.
In meinem letzten Entleihbetrieb, hatte ich viele Ausländer als Arbeitskollegen.
Die waren alle technisch Qualifiziert.

Ich schreibe von Schülern, die keineswegs immer von Zuhause aus Deutsch lernen, und Du kommst mit Erwachsenen.
Was soll das?
 
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