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Behinderte in unserer Gesellschaft

  • Starter*in Starter*in saminabi
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AW: Behinderte in unserer Gesellschafft

Aber den "Kleber" für gebrochene Herzen haben sie nicht. Sie haben nur "Leim" für kleinere Wunden, teils gefährliche Medizin, um es zu verdrängen. Manche Angebote sind gut aber teils nicht finanzierbar. Und das schlimmste ist die Option, als Belasteter an die "falschen" Angebote zu kommen, wenn man eben keinen klaren Kopf für eigene Entscheidungen hat. Nur mal so zur Vollständigkeit --> meine Ansicht ergänzt.
Das "broken-heart-syndrom" (für das Du Kleber willst) nehme ich genauso ernst. Es zeitigt ganz ähnliche klinische Symptome wie ein Herzinfarkt, ist mir alles bekannt. Aber es ist kein Grund für Suizid weil behandelbar. Und es ist keine Behinderung, nur ein vorübergehender Gemütszustand vergleichbar einem kalten Entzug.
 
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AW: Behinderte in unserer Gesellschafft

...Einerseits willst du Leid vermindern, andererseits keine Entscheidung treffen. Vielleicht schaust du von den Behinderten mal weg, also zu den Gesunden. Es wäre doch toll Früherkennungstests für:
  • egoistische Menschen
  • uneinsichtige Menschen
  • brutale Menschen
  • trinkenden und rauchende Menschen
  • mobbende Menschen
  • psychisch kranke Menschen
  • suizid gefährdete Menschen
  • Ressourcen missbrauchende Menschen
  • etc.
zu erfinden. Die treiben wir dann alle ab. Und die Welt wäre toll. !!! Wäre die Welt dann toller ? Gruß Hajooo
Dein letzter Listeneintrag vor "etc" umfaßt alle. Dann wäre die Welt toll. 😉
 
AW: Behinderte in unserer Gesellschafft

Also ich halte Abtreibung und Mord an "Nicht-Leistungsfähigen" dann doch noch für zwei völlig unterschiedliche Dinge 🙄 Ich schrieb nicht, dass behinderte Mensche nicht leben sollen. Auf der anderen Seite steht aber auch die Frage, ob sie leben wollen. Und darum geht es mir letztendlich auch. Warum man die Entstehung von Leid fördern sollte, erschließt sich mir nicht. Allerdings geht es mir auch nicht nur um Abtreibungen. Ich bin der Ansicht, Eltern sollten sich häufiger mehr Gedanken darüber machen, ob sie selbst wirklich dazu geeignet sind, Kinder in die Welt zu setzen und durch die Welt zu führen.
Ein sehr guter und wichtiger Beitrag. Nur leider ist, wenn die Natur "ruft", oft der Verstand im A*** und hilft mit schieben. 😀 Und ausgerechnet die weniger "gut bemittelten" werdenden Eltern denken eben gerade nicht darüber nach. 🙁 Im Gegensatz bleiben oft "gut bemittelte" potentielle Eltern oft kinderlos. Da fragt man sich dann: was ist krank an der Gesellschaft? - die Behinderten oder die Gesellschaft?
 
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AW: Behinderte in unserer Gesellschafft

Dann erklär doch mal bitte. Warum du es richtig fändest, wenn mehr Frauen abtreiben, wenn das Kind eine Behinderung hat. Und warum. Und dann würde ich noch gerne von dir wissen wollen, wie weit du dich mit verschiedenen Behinderungsformen außeinandergesetzt hast und ab wo du die Grenze ziehst, dass du es richtig findest, wenn mehr Frauen abtreiben.
Von Johnny_B hier eine Kategorisierung zu fordern halte ich für übertrieben. Ich kann mich irren, aber er ist vmtl. kein Philosoph, kein Anwalt, kein Politiker und auch kein Mediziner. Daher ist Deine Forderung hier unangebracht. Bald sind aber Wahlen und vlt. entscheidet ja auch der europäische Volkswille zukünftig darüber. Die "Schwarmintelligenz" soll ja angeblich alles übertreffen, vor allem den Einzelverstand. Warten wir die Entwicklung (Evolution) einfach ab. Nur leider befürchte ich nicht erst jetzt, daß die Menschheit degeneriert - keine guten Voraussetzungen für Deine Forderungen.
 
AW: Behinderte in unserer Gesellschafft

Von Johnny_B hier eine Kategorisierung zu fordern halte ich für übertrieben. Ich kann mich irren, aber er ist vmtl. kein Philosoph, kein Anwalt, kein Politiker und auch kein Mediziner. Daher ist Deine Forderung hier unangebracht. Bald sind aber Wahlen und vlt. entscheidet ja auch der europäische Volkswille zukünftig darüber. Die "Schwarmintelligenz" soll ja angeblich alles übertreffen, vor allem den Einzelverstand. Warten wir die Entwicklung (Evolution) einfach ab. Nur leider befürchte ich nicht erst jetzt, daß die Menschheit degeneriert - keine guten Voraussetzungen für Deine Forderungen.

Doch, das kann man zumindest ansatzweise thematisieren, weil es nicht "die Behinderten" gibt. Ein Mensch mit rein körperlichen Behinderungen hat andere Ausgangssituationen, als ein geistig oder psychisch behinderter. Wenn man von "die Behinderten" spricht, schert man alle über einen Kamm. Und unter diesen Gesichtspunkten dafür zu plädieren, für das in den besagten Beiträgen plädiert wird, finde ich dann eben fraglich. Wenn es für dich in Ordnung ist, das nur Philosophen, Anwälten, Politikern und Medizinern zu überlassen, genauer darüber nachzudenken und zu sprechen, ist das deine Angelegenheit. Ich finde, es ist ein gesellschaftliches Thema und gerade weil viele dieser Vielschichtkeit und Differenzierung ausweichen, gibt es so viele Probleme und Missstände.
 
AW: Behinderte in unserer Gesellschafft

Eine geniale Frage, die ich gerne auch in ganz anderen Zusammenhängen betrachte.
Wir haben kranke👎Häuser, kranke👎Scheine und dergleichen mehr.
In vielen Bereichen krankt für mich deutlich das "System". Nicht die Menschen, sondern die Ideologie, die ihnen unter Gebührenzwang aufgenötigt wird. Es sind wohl noch zu viele, die dieses Angebot akzeptieren. Vielleicht tragen die "Behinderten" letztlich den Rest mit, dadurch dass sie den Gegenpol des üblichen Wahnsinns darstellen? Sie sollten sich zusammentun!

Was hätten die Behinderten und Kranken davon, wenn die Gesunden sich aus dieser "Ideologie" verabschieden? Es sind die Gesunden, die das "System" sprich die Kosten tragen! Ohne Gesunde gibt es keine Unterstützung mehr für die Behinderten, dann dürfen sie sich ihre Kosten selber finanzieren. Wenn sie können, und wenn nicht - Pech gehabt.
 
AW: Behinderte in unserer Gesellschafft

Doch, das kann man zumindest ansatzweise thematisieren, weil es nicht "die Behinderten" gibt. Ein Mensch mit rein körperlichen Behinderungen hat andere Ausgangssituationen, als ein geistig oder psychisch behinderter. Wenn man von "die Behinderten" spricht, schert man alle über einen Kamm.

Sehr richtig. "Nur" körperbehinderte Menschen können über die heute möglichen Technologien und Hilfen viel kompensieren, sofern sie Verstand im Kopf haben. Wenn aber der Verstand fehlt oder der Geist verwirrt ist, nützt der gesündeste Körper und die beste Technik nichts.
 
AW: Behinderte in unserer Gesellschafft

das ist dann doch ein sehr vereinfachtes modell der realität.

behindert ist nicht gleich behindert. es gibt mit sicherheit eine ganze reihe von schwerstbehinderten, die leisten einen größeren beitrag zur gesellschaft als du. bei stephen hawkin jedenfalls gehe stark davon aus.

Wie viele Stephen Hawkings gibt es denn unter den Behinderten? 🙄
Wenn es sie gäbe, wüßten wir wohl davon. Außerdem war der schon brillant, bevor er erkrankte. Und auch er war "nur" körperlich, nicht geistig behindert. Zwischen beidem ist ein himmelweiter Unterschied.
 
AW: Behinderte in unserer Gesellschafft

Mir hat mal ein Blinder Grundlagen des Programmierens beigebracht. Und er tat mir sogar ein paar Mal den Gefallen, mehrere hundert Zeilen Quellcode durchzugehen, um ein unerwünschtes Verhalten im Programm aufzuspüren.
Der Typ war kein zwar kein S. Hawkings. Aber jemand, der arbeiten konnte und wollte, und der um sein Potenzial wusste.

Die Zahl der Hochschulabsolventen ist unter Behinderten übrigens ziemlich hoch, und 11 % der Studierenden weisen eine Behinderung auf oder sind chronisch krank.

Inzwischen hat fast jede Hochschule Berater für behinderte und chronisch kranke Studierende. Und Nachteilsausgleich ist ohnehin in den Hochschulgesetzen verankert.

Man muss also nicht unbedingt jemanden wie Hawings bemühen. Tut man dies, könnte der Eindruck entstehen, dass ein behinderter Mensch, der mitten im Leben steht, ein Exot wäre.
 
AW: Behinderte in unserer Gesellschafft

Zitat von grisou
das ist dann doch ein sehr vereinfachtes modell der realität.

behindert ist nicht gleich behindert. es gibt mit sicherheit eine ganze reihe von schwerstbehinderten, die leisten einen größeren beitrag zur gesellschaft als du. bei stephen hawkin jedenfalls gehe stark davon aus.



Kein Modell. SO und nicht anders ist die Realität.

Auch ohne Hawkings wäre man zu den Erkenntnissen gelangt.

Interessant das bei dir "gesunde" nix wert sind aber behinderte alle einen "göttlichen" Status genießen.


Es ist schon interessant zu sehen, was du aus dem Beitrag von grisou herausliest.
Ich kann nicht erkennen wo grisou "Gesunde" als wertlos erachtet.
Er schreibt lediglich, dass es Behinderte gibt, die der Gesellschaft einen größeren Beitrag leisten können als du.
D. h. doch noch lange nicht, dass er damit alle Behinderte meint.
Es gibt auf auf "beiden" Seiten große Leistungsträger.
 
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