Engelfrau64
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Falls Du tatsächlich nur epileptische Episoden hast, dann kannst Du ja mal Deiner Mutter erklären, dass das in der Antike als "Göttliche Krankheit" galt, und dass ganz viele berühmte Menschen darunter litten, und dass das mitnichten eine Behinderung ist.
Planet Wissen - Göttliche oder dämonische Krankheit?
Bei meinem ersten offensichtlichen Anfall bin ich bewusstlos geworden und auf den Küchenboden geknallt wie ein gefällter Baum.
Anschließend habe ich eingenässt.
Das Einnässen gehört bei heftigen epileptischen Anfällen dazu.
Ich litt in den Jahren 1994 bis 1996 unter epileptischen Anfällen, die in entsprechenden Fachkreisen unter der Bezeichnung "Grand Mal" und "Aura" bekannt sind.
Seit Ende 1996 bin ich Dank Medikament komplett anfallsfrei.
Muss aber nach der Krankheit leben. D. h., regelmäßig Schlaf und Einhaltung von entsprechendem Tag und Nachtverhalten sowie keine regelmäßigen Alkoholexzesse.
In Bezug darauf, dass viele berühmte Persönlichkeiten Epilepsie hatten, wird ein großer Unterschied dahingehend gemacht, dass man den Scheiss als Lieschen Müller nicht haben darf, weil man sonst auf dem Dorf wie Krätze behandelt wird und von der eigenen Familie wie ein Aussätziger, weil denjenigen nicht bekannt ist, dass man trotz Epilepsie eine normale bis hohe Intelligenz haben kann, weil diese Krankheit im Volksmund durch Jahrhunderte hindurch vom einfachen nicht gebildeten Volk, zu dem ein Großteil unserer Vorfahren gehörten, entsprechend als minderwertig registriert worden ist.
Eine Arbeitskollegin hat mir mal gesagt, dass ich nicht allen sagen soll, dass ich E. habe, weil man mich sonst "für blöd hält".
Ungeachtet der Tatsache, dass der Arbeitgeber und die Kollegen und Kolleginnen eigentlich davon wissen sollen, damit sie wissen, wenn ich noch mal umkippen sollte, was ich habe.