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Behindert und werde von Familie gemobbt

Falls Du tatsächlich nur epileptische Episoden hast, dann kannst Du ja mal Deiner Mutter erklären, dass das in der Antike als "Göttliche Krankheit" galt, und dass ganz viele berühmte Menschen darunter litten, und dass das mitnichten eine Behinderung ist.

Planet Wissen - Göttliche oder dämonische Krankheit?



Bei meinem ersten offensichtlichen Anfall bin ich bewusstlos geworden und auf den Küchenboden geknallt wie ein gefällter Baum.
Anschließend habe ich eingenässt.
Das Einnässen gehört bei heftigen epileptischen Anfällen dazu.

Ich litt in den Jahren 1994 bis 1996 unter epileptischen Anfällen, die in entsprechenden Fachkreisen unter der Bezeichnung "Grand Mal" und "Aura" bekannt sind.
Seit Ende 1996 bin ich Dank Medikament komplett anfallsfrei.
Muss aber nach der Krankheit leben. D. h., regelmäßig Schlaf und Einhaltung von entsprechendem Tag und Nachtverhalten sowie keine regelmäßigen Alkoholexzesse.

In Bezug darauf, dass viele berühmte Persönlichkeiten Epilepsie hatten, wird ein großer Unterschied dahingehend gemacht, dass man den Scheiss als Lieschen Müller nicht haben darf, weil man sonst auf dem Dorf wie Krätze behandelt wird und von der eigenen Familie wie ein Aussätziger, weil denjenigen nicht bekannt ist, dass man trotz Epilepsie eine normale bis hohe Intelligenz haben kann, weil diese Krankheit im Volksmund durch Jahrhunderte hindurch vom einfachen nicht gebildeten Volk, zu dem ein Großteil unserer Vorfahren gehörten, entsprechend als minderwertig registriert worden ist.

Eine Arbeitskollegin hat mir mal gesagt, dass ich nicht allen sagen soll, dass ich E. habe, weil man mich sonst "für blöd hält".
Ungeachtet der Tatsache, dass der Arbeitgeber und die Kollegen und Kolleginnen eigentlich davon wissen sollen, damit sie wissen, wenn ich noch mal umkippen sollte, was ich habe.
 
Wenn Du das tust, dann brauchst Du sie.
Dann wirst Du sie nie los.
Aber vielleicht willst Du das gar nicht.
Sonst würdest Du es einfach schaffen das zu tun:

1. Nimm Dein Handy in die Hand
2. Öffne es
3. Nimm die Simkarte heraus.
4. Falls Du noch eine andere hast, deren Nummer Mutter nicht hat, dann steck sie in das Handy
5. Mach das Handy wieder zu
6. Stell Deine Haustürklingel ab
7. Nimm Dir ein gutes Buch, stell Dir eine Schale Chips oder Erdnüsse hin, setz Dich in einen Sessel und lies ein gutes Buch, das nichts mit Muttern zu tun hat. Ein Buchtip, total lustig: Er ist wieder da
8. Mach den Computer aus, schreib erst mal nichts mehr in diesem Forum an diesem heutigen Feiertag von Muttern.
9. Viel Spaß !!!

Sorry, wenn ich von Deiner Mutter lese, muß ich fast kotzen, es erinnert mich so verdammt an meine Mutter. Ich ertrag das nicht, ich will das hier nicht mehr lesen. Also fang ich jetzt an bei Punkt 7. meiner Liste 😀



In Bezug darauf, dass Du meinst, dass ich sie brauche:

Ich bin von Grund auf ein Mensch, der weder eiskalt und aggressiv zu sich selbst und zu anderen sein kann, weil ich einer der anständigsten Menschen bin, den es auf dieser Welt gibt. 😀

Und weil ich nur aus Liebe bestehe, weil ich keinen Bock mehr habe auf Aggressionen und Gewalt gegeneinander.
 
Nein. Das liegt an meiner Religion, das besagt das man barmherzigkeit an andere zeigen soll.


Was meinst Du, wem ich schon alles verziehen habe.

Ich würde nicht mehr leben, wäre ich dazu nicht fähig und nicht willens.

Zum Verzeihen.

Und die Gewissheit, dass Gott mich liebt ist das, was mich tröstet und mir Kraft gibt.

Und die unendliche Gnade seiner Kirche.
 
Da hier nun Kirche und Religion ins Blickfeld rücken, erinnere ich an dieses:

"Liebe deinen Nächsten wie dich selbst."

Dieser Satz sagt 1. Liebe dich selbst und 2. Liebe deinen Nächsten. In diese Reihenfolge.
Denn, wenn du dich selbst nicht liebst und achtest, kannst du gar nicht wissen, was es heißt, einen anderen Menschen zu achten.
Wenn du dich immer wieder den Angriffen aus deiner Familie aussetzt, fällt es mir extrem schwer, deine Eigenliebe und Selbstachtung zu erkennen.

Meine Reaktion wäre mit Sicherheit: totale Trennung, totaler Abstand.
Das wäre ich meiner Selbstachtung schuldig.

Übrigens, das Buch von Torsten Milsch heißt "Mutti ist die Bestie". Es bezieht sich nicht auf Mütter im allgemeinen, sondern auf jene "Muttis", die ihr Kind nicht loslassen können oder wollen, es lebenslang bevormunden und ihm kein eigenes Leben gönnen.
 
Zuletzt bearbeitet:
In Bezug darauf, dass Du meinst, dass ich sie brauche:

Ich bin von Grund auf ein Mensch, der weder eiskalt und aggressiv zu sich selbst und zu anderen sein kann, weil ich einer der anständigsten Menschen bin, den es auf dieser Welt gibt. 😀

Und weil ich nur aus Liebe bestehe, weil ich keinen Bock mehr habe auf Aggressionen und Gewalt gegeneinander.

Das ist eine sehr lobenswerte Eigenschaft, wenn Dir aber jemand Aggression und Gewalt aufdrängt, dann musst Du Dich wehren, wenn er es mit freundlichen Worten allein nicht versteht.

Es gibt ja auch passiver Aggressivität, und die ist m.E. noch schlimmer.
Willst Du meine ehrliche Meinung wissen. Ohne eine/n gute/n Freund und/oder eine Therapie glaube ich nicht, dass Du es schaffst, Dich von Deiner Mutter zu lösen.

Als abschreckendes Beispiel schau mal diesen Film, in dem so eine überenge Mutter-Tochter-Beziehung thematisiert wird.
Die Klavierspielerin (Film)
 

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