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Behindert und werde von Familie gemobbt

Auch wenn Sie keine gute Eltern waren. So sind sie doch deine Eltern. Hast du vergessen was Sie gutes für dich getan haben? Es muss punkte geben an dem deine Eltern was gutes für dich getan hat. Wenn nicht viel, dann doch wenige Punkte.

Zum Beispiel du landest nicht auf der Strasse. Das ist doch ein guter Punkt oder?

Klar dein Vater ist ungerecht zu deiner Mutter, Schwester und dir. Aber kannst du deine Eltern nicht vergeben und die Sache zu einem Abschluss bringen? Das quält dich doch die ganze Zeit?

Es tut mir leid was mit dir passiert ist und ich entschuldige mich für die harten Worten meines vorherigen Postes. Aber ich bin immer noch der Meinung, das man mit einer Familie glücklicher ist als ohne.🙂
 
Ich bin auch schwerbehindert und hatte einen kontrollsüchtigen Vater. Ich habe den Kontakt komplett abgebrochen, aber er hat mich dann immer noch mit Briefen genervt. Leider hat er die Schuld immer bei mir und anderen gesucht, nie mal bei sich selber aufgeräumt. Jetzt ist er verstorben, und es ist eine Erleichterung.

Am besten Kontakt abbrechen und eigenes Leben führen. Freunde suchen, denn die kann man sich wenigstens aussuchen. Es ist nicht einzusehen, weshalb man an ungesunden Verbindungen festhalten soll. Das Leben mit einer Behinderung ist sowieso schon sehr herausfordernd, wie soll man das noch schaffen, wenn man an so krankmachenden Kontakten festhält? Für mich wäre das nichts.
 
Ich muss mich ständig gegen das extrem aufdringliche und klammernde Verhalten einer 80-jährigen Mutter zur Wehr setzen, die mich zudem ständig beschimpft, dass ich ein Messie sei und es doch unverschämt von mir wäre, mit meinen Geschwistern überhaupt keinen Kontakt zu haben.

Mit Blick auf Hoans Meinung, dass man ohne Familie nicht leben kann:
Eine Mutter, die ihr behindertes Kind ständig beleidigt und nieder macht, ist keine Mutter.

Sie will mit aller Macht einzig und allein die Kontrolle über mich behalten.

Zurzeit hat meine Gesundheit zudem mit einer äußerst hartnäckigen Erkältung/Bronchitis sowie einer dentistischen Baustelle bzw. Wundheilung zu kämpfen.
Bis vergangenen Donnerstag war ich krank geschrieben.

Ich stand unter Druck, meiner Mutter beizubringen, dass ich bei dem Wetter und wegen meiner Erkältung keinen Bock habe, zu ihr zu fahren. Ich habe es ihr dann gestern schonend bei gebracht mit der Befürchtung, dass sie wie üblich, ausrastet und mich beschimpft, was sie seltsamerweise aber nicht getan hat. Stattdessen will sie heute zu mir kommen, mit mir Essen gehen und Spazieren gehen, worauf ich aber auch keine Lust habe, weil sie total anstrengend und nervend ist. Nach Monaten hatte ich außerdem gestern wieder Kontakt mit meiner jüngeren Schwester, die mich anrief und mich zu einem Osterfrühstück einladen wollte. Ich habe erkältungsbedingt abgesagt. Das ist meine Familie von mir nicht gewohnt, dass ich nicht mehr zu allem ja und amen sage. Ich möchte erkältungsbedingt zurzeit nicht unbedingt mit öffentl. Verkehrsmitteln fahren und nach draußen müssen. Ich habe Angst auf den entsprechenden Stress nachher mit meiner Mutter, die ich gebeten habe, bevor sie abfährt, mich vorher anzurufen um zu fragen, wie es mir geht. Je nachdem, wie sie drauf ist, habe ich dann vor, ihr möglichst schonend beizubringen, dass ich keinen BOck darauf habe. Dann werden wieder ihre üblichen Beschimpfungen los gehen betreffend, dass ich einen Saustall von Wohnung habe, etc. . Wenn sie mit mir nicht weiter weiß, reagiert sie so. Ich finde das äußerst beschämend, bedrückend und erniedrigend. Und dieser Dauerzustand ist gesundheitlich enorm belastend für mich, weshalb ich inzwischen soweit bin, dass ich meiner Mutter den Tod wünsche. Oder dass ich gehe. Ich habe das bereits mit meinem Vater erleben und durchmachen müssen und nun dasselbe mit meiner Mutter.
 
Morgen Engelfrau,

ein Kind, dem das halbe Gehirn entfernt werden musste, lebt heute als Studentin. Die ersten Menschen mit Trisomie 21 haben heute Abitur. Einfach weil sich jemand die Zeit genommen hat, zu schauen was kommt von Ihnen selbst (Quelle). Ich schließe mich der Aussage an: "Irre! Wir behandeln die Falschen".

Engelfau, Du schreibst: "Ich stand unter Druck, meiner Mutter beizubringen, ...".
Ich kenne das. Habe lange und sehr ausdauernd genau das selbe gesagt. ICH MUSS. Das Wohl des anderen war meine Aufgabe! Was erwartet sie/er jetzt. Was braucht sie jetzt. Was war ich doch für ein mieser, unwerter Mensch, wenn ich nicht "Liefern" konnte/wollte. Steinigen musste mich niemand. Das hab ich schon allein gekonnt.
Wenn ich mich heute frage: "Wer hat dich denn unter Druck gesetzt?", erhalte ich die gleiche verblüffende Antwort. Ich habe mich unter Druck gesetzt. Zwischen dieser Erkenntnis und mir stand ein Wald voller "JA ABER" 's . Aber sie braucht doch Hilfe. Sie hat schon so viel Leid erfahren. Ich bin doch dann nur wieder eine Enttäuschung für sie. ... und zig weitere Abers.

Die Wahrheit ist Du "MUSST" gar nichts. Klingt hart. Da sträuben sich einem die Federn und Nackenhaare. Wie brutal. Im ersten Moment fühlt es sich so an.
Was man gerade dann nicht sieht, ist die andere Seite. "Du MUSST". Dein Leben ist vorbei. Richtest Dich aus nach deiner Mutter und Geschwistern. Trägst die Verantwortung für ihr Wohlbefinden und Begreifen/Verstehen. Selbstaufgabe.

Vieles im Leben muss aus einer Selbstreflexion kommen. Und diese frohe Umkehr kann niemand für den anderen herbeiführen.

Nehme anderen Menschen nicht ihre Verantwortung. Deine Mutter darf dazu lernen und es ist nicht deine Aufgabe ihr es beizubringen. Du darfst deine Mutter besuchen. Du darfst dich auch von ihr distanzieren. Übertreibe ich, wenn ich sage: "Du darfst leben - dein eigenes Leben".

Du schreibst von einer PTBS. Der härteste Weg - dein Weg - steht Dir anscheinend noch bevor, wenn Du ihn denn gehen willst.


Kopf hoch und nimm erst einmal deinen Druck raus
Jun
 
Das Problem ist, dass meine Mutter mir wegen meiner Behinderung einen eigenen Willen und eigene Wünsche nicht zutraut.

Und sie kann nicht damit umgehen, dass ich einen eigenen Willen und eigene Wünsche habe.

Dann wird sie enorm aggressiv und beschimpft mich.

Wenn Ihr wüsstet, was ich diesbezüglich schon alles erlebt habe bezüglich ihrer Beschimpfungen, die mich gesundheitlich enorm belasten.
Und sie findet es dann außerdem komisch und kann dafür kein Verständnis zeigen.
Ich habe den Verdacht, dass sie Morbus Pick hat, denn die Betroffenen fallen auf durch plötzliche Aggressionen, Taktlosigkeit und Enthemmung.

Wäre meine Mutter ein normaler Mensch mit normalen Empfindungen und Reaktionen, wäre das alles auch nicht so problematisch.

Aber sie ist ungeheuer unberechenbar und mir gegenüber besonders aggressiv eingestellt, da sie mich für minderwertig hält und keinen Respekt vor mir hat.

Während sie mich nur beschimpft, muss ich mit viel Diplomatengeschick und Feingefühl auf sie einwirken, damit sie nicht noch wütender wird, wenn ich ihr meine Wünsche zum Ausdruck bringen will und dass sie das akzeptieren möge. Manchmal klappt es, dass sie dann nicht so aggressiv reagiert. Manchmal aber auch nicht. Ich habe ihr gerade eine SMS geschickt, dass sie nicht kommen soll, weil ich gerne heute und morgen ausschließliche Ruhe haben möchte zur Genesung und Wiederherstellung meiner Gesundheit, da ich Dienstag wieder arbeiten muss. Ich sitze jetzt hier und warte angespannt und ängstlich auf ihre Reaktion auf dieser meine SMS.
 
Es hat den üblichen Streit zwischen mir und meiner Mutter gegeben.

Sie findet das nicht gut, dass ich so gar keinen Kontakt zur Familie haben will.

Und wir waren doch verabredet.

Sie übersieht aber, dass ich sehr erkältet bin und eine starke Bronchitis habe.

Und ihr Lieblingsthema, meine dreckige Wohnung.

Mit meinen Geschwistern würde sie nicht so reden.

Aber mit mir, weil ich von Geburt an gesundheitlich beeinträchtigt bin.

Weshalb sie keinen Respekt vor mir hat.

Sie wird gleich kommen.

Und der Streit wird weiter gehen.

Bei einem "gemütlichen Osteressen" im Restaurant.

Ich habe Angst vor der Zukunft unnd Angst, dass meine Familie mich "weg sperrt".

Komischerweise habe ich seit 20 Jahren einen sicheren Job und eine sichere Wohnung.

Jemand von meinen Geschwistern kann nicht mal das vorweisen.

Aber derjenige ist ja "gesund" und nicht "bekloppt" wie ich.

Ich habe sehr große Angst vor der Zukunft.

Meine Mutter begreift einfach nicht, wie ruhebedürftig ich bin.

Und dass ich gerade krank bin.

Ich kann nicht mehr.
 
AW: Leben ...

Kannst Du sie nicht einfach stehen lassen? Einfach bewusst nicht auf sie eingehen?

Du hast geschrieben, was deinen Bedürfnissen entspricht. Du möchtest Ruhe und Zeit für dich und die brauchst Du auch. Deine Mutter versteht das nicht. Also versuchst Du es für sie zu verstehen. Für sie in Einzuordnen. Ihr entgegen zu kommen.

WARUM? Wo bleibt das Verständnis für Dich? Wo bleibt dein Recht auf dein Leben? Hast Du das ausradiert?

Schalte dein Handy ab. Möchte ich dir zurufen. Lass sie vor der Tür stehen.
 
Ich braechte das nicht fertig, meine mutter vor der Tuer stehen zu lassen. Sie weiss ja, dass ich da bin und dann wuerde sie die Nachbarn nerven. Handy abstellen kann ich auch nicht.

Ich habe meiner Mutter zigmal gesagt, dass ich Ruhe miechte und dass ich mich seit zwei Jahren fuer etwas ehrenamtlich engagiere und dass mir wichtig fuer mein Leben geworden ist. Sie gibt an, dafuer Verstaendnis zu haben, aber sie ist kontroll- und herrschsuechtig.
Ausserdem bin ich ja behindert und mache in ihren Augen alles falsch bzw meint sie, dass sie unersetzlich ist fuer mein Leben, denn ohne sie haette ich es nicht so weit gebracht.
 
Sag ihr, du hast Fieber und möchtest nicht, dass sie kommt.
Wenn sie es doch tut, mach nicht auf, soll sie sich doch blamieren und die Nachbarn nerven, ist nicht dein Problem!

Du musst dich bei ihr irgendwie durchsetzen, sonst wirst du genauso verbittert wie sie.
 
Also ich kann nur den Kopfschütteln, wie kaltherzig viele sind. Habt ihr schon vergessen das euer Vater und euer Mutter für euch gesorgt hat??? Ihr solltet dankbar sein und es ertragen. Klar für einige sind es nicht gute Eltern, aber gleich den Kontakt abzubrechen statt auf ein Kompromiss einzugehen finde ich nicht richtig. Habt ihr kein Mitleid und Verständnis für eure Vater oder eure Mutter?

Auch sie haben wahrscheinlich eine schwere Kindheit gehabt.

Seid dankbar das eure Eltern euch nicht auf der Straße lässt.
Seid dankbar das eure Eltern um euch kümmert.
Seid dankbar das eure Eltern um euch besorgt ist.
Seid dankbar das eure Eltern euch eure Schule bzw. Ausbildung bezahlt.
Seid dankbar das eure Eltern euch nicht im Stich lässt.

Ich verstehe euch nicht. Bin ich den der einzige hier, der Mitleid hatte mit den Eltern des Threaderstellers und andere User?

Stellt euch der Vergangenheit anstatt immer wegzulaufen. Nimm endlich Verantwortung für das Leben anderer an!!! Sonst seid ihr nichts weiter als selbstsüchtige Menschen. Glaubt mir, ich war auch mal selbstsüchtig und habe es bereut.

verständnislose Grüße

Hoan
 

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