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Behindert und werde von Familie gemobbt

Engelfrau64

Mitglied
Hallo, Zusammen !
Meine Familie setzt mich staendig unter Druck, weil sie mir gegenueber einen enormen Kontrollzwang hat aufgrund dessen, weil ich behindert bin. Aus beruflichen Gruenden wohne ich in einer anderen Stadt. Alles kann ich alleine regeln, doch aufgrund einer Behinderung und einer herrsch- und kontrollsuechtigen Mutter sowie zwei Schwestern alscTherapeutinnen ist der diesbezuegliche Verfolgerkreis fuer mich sehr eng. Zudem ist meine Mutter an einer Demenzform erkrankt, in dessen Zusammenhang sie bevorzugt mich fast staendig nur noch beschimpft und bedroht, weil sie vor mir keinen Respekt hat und ich sehr aengstlich und schuechtern bin. Ich habe haeusliche Gewalt erlebt und meine Mutter hat nicht dafuer sorgen koennen, dass ihre Kinder in Sicherheit aufwachsen. In ihrer Ehe hat sie sich alles gefallen lassen. Ich vermute, dass meine Schwestern und ich am Posttraumatischen Belastungssyndrom leiden.
Zu meinem konkreten Problem:
Verstaerkt behandelt man mich wie einen Menschen, der nicht das Recht auf ein Leben in Freiheit hat.
Man redet mit mir wie mit einem geistig behinderten Menschen.
Je staerker mein Wunsch nach einem Leben in Freiheit und eigener Entscheidungsfaehigkeit geworden ist und je mehr ich den Kreis meiner Familie verlassen habe, umso staerker wurde deren Kontrollzwang.
Zudem kommt es zwischen mir und meiner Mutter oft zu Auseinandersetzungen, weil sie meine eigene Meinung und Lebenserfahrung nicht ernst nimmt wegen meiner Behinderung, weshalb sie mich schon immer abgelehnt hat.
Meine Mutter und meine schwestern reden mit mir in einem sehr herab passenden Ton.
Meine Mutter wird zudem sofort aggressiv mir gegenueber und beschimpft mich. Und dann wundert sie sich, dass ich mich immer mehr von der Familie trenne, was sie wiederum nicht haben kann, weil ich doch ohne Kontakt zur Familie nicht leben kann.
In ihrer Aggressivitaet schnauzt sie mich regelrecht an und stoesst Drohungen aus."Frueher habe ich viel zu sehr Deine Launen durchgehen lassen. Jetzt werden andere Seiten aufgezogen!" Meine Wohnung bezeichnet sie als peinlich und mich als Messie, weil ich ihrer Meinung
 
Hallo, Zusammen !
Meine Familie setzt mich staendig unter Druck, weil sie mir gegenueber einen enormen Kontrollzwang hat aufgrund dessen, weil ich behindert bin. Aus beruflichen Gruenden wohne ich in einer anderen Stadt. Alles kann ich alleine regeln, doch aufgrund einer Behinderung und einer herrsch- und kontrollsuechtigen Mutter sowie zwei Schwestern alscTherapeutinnen ist der diesbezuegliche Verfolgerkreis fuer mich sehr eng. Zudem ist meine Mutter an einer Demenzform erkrankt, in dessen Zusammenhang sie bevorzugt mich fast staendig nur noch beschimpft und bedroht, weil sie vor mir keinen Respekt hat und ich sehr aengstlich und schuechtern bin. Ich habe haeusliche Gewalt erlebt und meine Mutter hat nicht dafuer sorgen koennen, dass ihre Kinder in Sicherheit aufwachsen. In ihrer Ehe hat sie sich alles gefallen lassen. Ich vermute, dass meine Schwestern und ich am Posttraumatischen Belastungssyndrom leiden.
Zu meinem konkreten Problem:
Verstaerkt behandelt man mich wie einen Menschen, der nicht das Recht auf ein Leben in Freiheit hat.
Man redet mit mir wie mit einem geistig behinderten Menschen.
Je staerker mein Wunsch nach einem Leben in Freiheit und eigener Entscheidungsfaehigkeit geworden ist und je mehr ich den Kreis meiner Familie verlassen habe, umso staerker wurde deren Kontrollzwang.
Zudem kommt es zwischen mir und meiner Mutter oft zu Auseinandersetzungen, weil sie meine eigene Meinung und Lebenserfahrung nicht ernst nimmt wegen meiner Behinderung, weshalb sie mich schon immer abgelehnt hat.
Meine Mutter und meine schwestern reden mit mir in einem sehr herab passenden Ton.
Meine Mutter wird zudem sofort aggressiv mir gegenueber und beschimpft mich. Und dann wundert sie sich, dass ich mich immer mehr von der Familie trenne, was sie wiederum nicht haben kann, weil ich doch ohne Kontakt zur Familie nicht leben kann.
In ihrer Aggressivitaet schnauzt sie mich regelrecht an und stoesst Drohungen aus."Frueher habe ich viel zu sehr Deine Launen durchgehen lassen. Jetzt werden andere Seiten aufgezogen!" Meine Wohnung bezeichnet sie als peinlich und mich als Messie, weil ich ihrer Meinung

Deine Family hat einen KONTROLLZWANG?
DEN AUFGRUND? einer Behinderung, die Du hast?

Sorry, das verstehe ich noch nicht so ganz..... .
Magst Du dazu mehr (aus Eurem Alltag) schreiben?


LG
Landkaffee
 
Hallo Engelfrau,

erst mal eine frage: was für eine behinderung hast du?



Bei meiner Geburt wurde Dank einer Zangengeburt mein Köofchen gequetscht, weshalb die Ärzte nun einen frühkindlichen Gehirnschaden vermuteten.
Als ich nach meiner Geburt das Erste zu Trinken bekam, lief ich im Gesicht blau an.
Das nannte man "Krampfbereitschaft".
Es traten aber keine konkreten Anfälle auf.
Dieses war in meinem 30. Lebensjahr jedoch der Fall.
Nach mehreren Schicksalsschlägen und Mobbing auf der Arbeit trat bei mir endgültig Epilepsie auf.
Außerdem hatte mein Vater eine Krankheit, die sich in erblicher Form zu Epilepsie entwickeln kann.
Meine Mutter und meine Familie reitet jedoch Zeit meines Lebens auf meinen frühkindlichen Gehirnschaden herum, dass ich deswegen nicht zurechnungsfähig sei.
Ich habe seit 20 Jahren einen sicheren Arbeitsplatz und lebe so, dass ich mit den Gesetzen dieses Landes nicht in Konflikt komme und niemandem zur Last falle.
Aber die schnallen das einfach nicht, dass man trotz Behinderung ein Mensch sein kann und sein möchte.
 
Hallo Engelfrau,

erst mal eine frage: was für eine behinderung hast du?

und wieso haelst du noch kontakt?


Ich werde dazu gezwungen von meiner Mutter.
Hört sich blöd an, ist aber so.
Sie spricht von "bösartigem Kontaktabbruch", wenn ich mich nicht melde.
Das mache ich aber nicht, weil ich böse bin, sondern weil ich keinen Bock auf ihr ewig gleiches Gerede habe über furchtbar Wichtiges, was in der Familie passiert und ihre ständigen Vorwürfe.
Außerdem habe ich was Wichtigeres zu tun, als Mutti ständig zuhören zu müssen.

Meine Mutter ruft mich häufig an und labert mich voll.

Ich bin sehr ängstlich und schüchtern und kann ihr nichts entgegensetzen.

Seit einiger Zeit verreise ich manchmal im Rahmen einer von mir gegründeten Initiative.
Das ist für sie natürlich unerträglich als überbesorgte und klammernde Mutter.

Zu Feiertagen und Familiengeburtstagen will sie eine Fassade aufrecht erhalten.

Letztes Jahr Weihnachten und Silvester habe ich zum ersten Mal in meinem Leben außerfamiliär verbracht.
Da ist sie regelrecht ausgerastet und hat mich stundenlang beschimpft an meinem Abreisetag.
 
Deine Family hat einen KONTROLLZWANG?
DEN AUFGRUND? einer Behinderung, die Du hast?

Sorry, das verstehe ich noch nicht so ganz..... .
Magst Du dazu mehr (aus Eurem Alltag) schreiben?


LG
Landkaffee


Meine Mutter ruft mich sehr häufig an und fragt dann in einem sehr bemitleidenswerten Ton, wie es mir geht und was ich gerade mache. Ich bin fast 50 und da kann ich gut auf mich alleine aufpassen. Außerdem stört das immer. Entweder auf der Arbeit oder zu Hause. Es gab mal eine Zeit, wo meine Mutter mich täglich auf der Arbeit angerufen hat. Das empfand ich zunehmend als Kontrolle. Das habe ich ihr mit viel Mühe abgewöhnt, aber ich empfinde meine Mutter als unberechenbar und sie hört nicht auf, mich mit Anrufen zu nerven, weil sie nicht will, dass ich gar keinen Kontakt mehr zur Familie habe. Einmal hat eine Schwester von mir sogar gesagt, ich solle mich doch gefälligst mindestens einmal wöchentlich telefonisch bei ihr melden. Das muss ihr meine Mutter aufgedrängt haben. Das habe ich natürlich nicht gemacht. Aber der Druck hört nicht auf, weil meine Mutter diesbezüglich so starrsinnig ist, weil sie nicht will, dass ich überhaupt keiinen Kontakt mehr zur Familie habe.
 
Ich werde dazu gezwungen von meiner Mutter.
Hört sich blöd an, ist aber so.
Sie spricht von "bösartigem Kontaktabbruch", wenn ich mich nicht melde.
Das mache ich aber nicht, weil ich böse bin, sondern weil ich keinen Bock auf ihr ewig gleiches Gerede habe über furchtbar Wichtiges, was in der Familie passiert und ihre ständigen Vorwürfe.
Außerdem habe ich was Wichtigeres zu tun, als Mutti ständig zuhören zu müssen.

Meine Mutter ruft mich häufig an und labert mich voll.

Ich bin sehr ängstlich und schüchtern und kann ihr nichts entgegensetzen.

Seit einiger Zeit verreise ich manchmal im Rahmen einer von mir gegründeten Initiative.
Das ist für sie natürlich unerträglich als überbesorgte und klammernde Mutter.

Zu Feiertagen und Familiengeburtstagen will sie eine Fassade aufrecht erhalten.

Letztes Jahr Weihnachten und Silvester habe ich zum ersten Mal in meinem Leben außerfamiliär verbracht.
Da ist sie regelrecht ausgerastet und hat mich stundenlang beschimpft an meinem Abreisetag.

Ist es nicht so, dass auch Du eine
Fassade aufrechterhalten magst?!
Lass Deine Mutter doch phantasieren, was sie mag. Wenn Du nicht weiter leiden magst, sag dem
Fass ohne Boden
ade -
lebe, wie DU es für richtig hältst! Als erstes die
Telefonnummer👎 ändern bzw. Sim-Karte wechseln, sofern Du also Deine Ruhe haben moechtest. Mit Deiner Aussage, Deine Mutter zwinge Dich, schiebst Du, es Dir scheinbar leicht machend, eigene Verantwortung für Dein Leben ab.
Viele Grüße!
P.-A.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ist es nicht so, dass auch Du eine
Fassade aufrechterhalten magst?!
Lass Deine Mutter doch phantasieren, was sie mag. Wenn Du nicht weiter leiden magst, sag dem
Fass ohne Boden
ade -
lebe, wie DU es für richtig hältst! Als erstes die
Telefonnummer👎 ändern bzw. Sim-Karte wechseln, sofern Du also Deine Ruhe haben moechtest. Mit Deiner Aussage, Deine Mutter zwinge Dich, schiebst Du, es Dir scheinbar leicht machend, eigene Verantwortung für Dein Leben ab.
Viele Grüße!
P.-A.


In Bezug auf "leicht machend" empfehle ich das Buch: "Mutter ist die BESTIE" von Torsten Milsch.

Ich habe eine Psychotherapie begonnen, jedoch ist meine Therapeutin bis Mitte April erkrankt.
 
Hi,

Du hast einen tollen Schreibstil und ich würde Dir empfehlen Deiner Familie/Mutter einen Brief zu schreiben, worin Du all Deine Gefühle und Wünsche niederschreibst. Auch würde ich ihnen mitteilen, das Du unter den gegebenen Umständen, wenn sich nichts ändert, Du denn Kontakt abbrechen wirst. Teile ihnen mit, das Du Gespräche bei Beleidigungen etc.. sofort beenden wirst.

Dann musst Du aber auch konsequent bei Deiner Ansage bleiben, damit Deine Familie Dich für voll nimmt. So etwas braucht Zeit, weil sie Dich bislang anders wahrgenommen haben.

Du hast in Deinem Leben viel auf die Beine gestellt, trotz Deiner Behinderung und vieler Schicksalsschläge, worauf Du stolz sein kannst. Es liegt an Dir bei Deiner Familie einen Punkt zu setzen. Es sicher nicht einfach aber Du kannst es schaffen, wenn Du es auch wirklich willst.

Ich wünsche Dir von ganzem Herzen alles erdenklich Gute und die Kraft so zu leben, wie es Dir gut tut.

Liebe Grüße
Tayna
 

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