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Bedingungsloses Grundeinkommen

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Was ja auch ein Kritikpunkt von mir an Drogeriekönigs Version war: Wenn in BRD die Mwst ( gesetzt den Fall das Wäre EU-konform, was es nicht ist ) auf 50% klettern würde, ginge die Bevölkerung im Ausland kaufen.
 
Ich würde mich freuen wenn wir etwas dichter am Thema BGE blieben und nicht verschiedene Gruppen (Angestellte, Selbstständige, Beamte) gegeneinander ausspielen. Ich ärger mich ein wenig, wenn diese Thema für Seitenhiebe auf andere Dinge benutzt wird. Ich weiß, dass hier viel Eifersucht und Teilwissen herrscht. Es macht hier keinen Sinn Äpfel mit Birnen zu vergleichen und dann Teilmengen zu vermischen. Wenn ich als Beamter künftig in die Rentenkasse und gesetzliche Krankenkasse einzahle, bekomme ich dann auch umgekehrt alle Vorteile eines Angestellten? zb Streikrecht? Das würde ich zumindest bei den verbeamteten Feuerwehrleuten überdenken...

Beispiel Preisanstieg:
z. B. des Nichtvorhandenseins billiger Kleinwohnungen und der Preisanstiege, die ein BGE bewußt oder unbewußt verursachen würde - Vorbild war ja da der Euro, der bei den Deutschen im reinen Zahlenwert einen weitgehend unbewußten aber sehr rapiden Preisanstieg hinlegte, bis Euro und DM zahlenmäßig angeglichen waren - was vor 20 Jahren in DM zu zahlen war, ist heute in Euro fällig, also exakt doppelt so teuer.

Der Preisanstieg wird gerne auf den Euro geschoben. Tatsache ist, dass auch die DM keine so stabile Währung war, sondern einer Inflation unterlag, die Preise zeitweilen sogar MEHR antrieb als heute der EURO. Ich finde dies gehört aber eben nur bedingt zum Thema BGE. Wieso soll das BGE einen Preisanstieg verursachen wenn Menschen das gleiche bekommen wie heute?

Bitte bitte bleibt enger am Thema. Ich glaube aber, die wesentlichen Argumente sind bereits ausgetauscht und werden nur verschieden gesehen. Es ist zb eine interessante Frage, ob sich mehr Leute mit einem BGE auf die faule Haut legen würden oder ob das BGE mehr Möglichkeiten zur Steuerhinterziehung bieten würde. Diese sozialen Auswirkungen finde ich am interessantesten.
 
Bei Deiner Version - wir zahlen allen ein BGE, aber von denen die arbeiten holen wir es nach ihrer Steuererklärung zurück - ist es offensichtlich: Nicht Hinterziehung, sondern Gestaltung ist die Antwort. Immerhin könnte es in der Steuerberatungs-Branche einen Boom auslösen. Also - wenn überhaupt - müßten dort die Möglichkeiten entfallen oder stark eingeschränkt werden. Wird aber das BVG wohl kaum mitmachen.
Die zweite Frage, ob es mehr BGE-Bezieher geben würde, gibt es sicherlich im Moment keine Antwort. Auf jeden Fall - um einen Abstand zum Mindestlohn zu schaffen - müßten die untersten Löhne angehoben werden. Damit sich arbeiten lohnt.
 
Beispiel Preisanstieg:
Wieso soll das BGE einen Preisanstieg verursachen wenn Menschen das gleiche bekommen wie heute?

Weil "vermeintlich" mehr Geld im Geldbeutel ist, BGE + bisheriger Eigenverdienst = mehr. Oder? Mehr Geld (scheinbar) zur Verfügung - mehr Konsum - mehr Ausgaben und Schuldenmacherei - mehr Preisanstiege, weil die Wirtschaft prompt auf den (vermeintlichen) Geldschub reagiert. Viele Leute sind so simpel gestrickt. Daß dieses Geld an anderer Stelle wieder abgezogen oder an anderen Leistungen gestrichen würde, ist den Leuten zuerst vermutlich gar nicht bewußt, diese Erkenntnis kommt erst später - wenn der erste Rausch vorbei ist und jeder mit dem Kater kämpft.
 
Was...? Willst du mich jetzt auch noch für reale Zahlen und alle Missstände verantwortlich machen? 🙄 🙂
Das ist aber der Ehre zu viel...

Gewiss nicht. Ich mache dich lediglich für den Quark verantwortlich welchen du hier von dir gibst.

Aber manchmal sollte man vielleicht doch seine eigenen Beiträge mal auf Logik und Sinnhaftigkeit überprüfen.
Wenn du Missstände beklagst, dann liegt es doch auch an dir, daran etwas zu ändern, denn deine Ausgaben sind doch auch darin enthalten. 😉

Ich beklage ja nicht den angeblichen Zusammenbruch unseres Sozialsystems.

Das klar ist, das Deutschland ein Verteilungsproblem von Finanzen hat, steht auf einem anderen Blatt und ist im übrigen in kaum einem Land optimal. Es gibt immer Leute die sich vor allen anderen das Säckchen voll machen.

Gehe rechtzeitig zum Zahnarzt, verzichte auf dein Auto, besorge dir ein Konto für die Rente.

Werde ich tun, bevor ich rumheule das wir ohne ein BGE nicht mehr weit kommen.
Im übrigen ist hier auch ein Job sinnvoll.


Und alles andere hat rationale Gründe.
Werden Achslasten der LKW zu hoch, gehen Straßen kaputt, werden Güter massiv steigend auf Straßen gebracht, dann verschleißen sie rapide.
Wird die Bahn geschrumpft, dann auch.

Was das aber mit dem BGE zu tun hat... 😕
Ja ich weiß, alles hat mit jedem zu tun.😀

Dieser Vergleich sollte dich aufhorchen lassen, dass in allen finanziellen Aspekten offenkundig kein Geld vorhanden ist, um es für diese Zwecke ausgeben zu können / wollen / dürfen.

"Dein" BGE reiht sich dann mitunter lediglich in die bereits existierende Schlange an Punkten ein. Alleine von daher ist es schon logisch, dass du diesen Erlebensfall nicht mehr haben wirst! Tut mir ja leid für dich, ist aber so...😱
 
Was auch noch einer "Lösung" bedarf, wären die Berufsförderungswerke. Die bräuchte ja auch niemand mehr. Wozu Umschulung wenn`es sowieso Geld gibt? Will heißen, der Behinderte könnte gleich für alle Zeit zu Hause bleiben - oder die BFWs, die oft für hunderte von Schülern ausgelegt sind, müßten sich mit der gesamten Lehrerschaft um ganz wenige Leute kümmern. Lustig wär das auf jeden Fall.
 
Weil "vermeintlich" mehr Geld im Geldbeutel ist, BGE + bisheriger Eigenverdienst = mehr. Oder? Mehr Geld (scheinbar) zur Verfügung - mehr Konsum - mehr Ausgaben und Schuldenmacherei - mehr Preisanstiege, weil die Wirtschaft prompt auf den (vermeintlichen) Geldschub reagiert. Viele Leute sind so simpel gestrickt. Daß dieses Geld an anderer Stelle wieder abgezogen oder an anderen Leistungen gestrichen würde, ist den Leuten zuerst vermutlich gar nicht bewußt, diese Erkenntnis kommt erst später - wenn der erste Rausch vorbei ist und jeder mit dem Kater kämpft.

Falls (!) das BGE zu mehr Konsum führt, könnte dies negative wie positive Konsequenzen haben.
Mehr Konsum -> mehr Produktion -> mehr Arbeit -> mehr Lohn -> noch mehr Konsum
Konsum ist für eine Volkswirtschaft ja nichts grundsätzlich schlechtes, im Gegenteil.

Die Rechnung "BGE + bisheriger Eigenverdienst = mehr" möchte ich aber gar nicht stützen; denn in meinem Rechenbeispiel kommt das BGE ja gar nicht beim Arbeitnehmer an wegen der Lohnsteuer. Die Lohntüte bleibt in der Summe gleich. Damit sind die rund 90% der Steuerzahler abgedeckt.
Auch für Selbstständige (wie viele sind`s? 10; 12%?) gäbe es Lösungen. Warum dem BGE nicht eine BGS (bedingungslose Grundsteuer) gegenüberstellen? Daoga, deine Einwände sind ja teils durchaus gut, aber du suchst nur nach contra Argumenten ^^
 
Täusch Dich nicht: Ich bin ein glühender Anhänger des BGE. Von mir aus könnte man heute noch beginnen, es zu überweisen. Ich bräuchte nämlich dringendst eine oder zwei kleine Loks für meine Gartenbahn. Am besten per Paypal damit ich es sofort verwenden kann.
Tja, es ist halt alles "ein bißchen" unausgegoren.
 
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