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Bedingungsloses Grundeinkommen

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Ich verstehe die Schwierigkeit der Berchnung sowieso nicht. Die Berechnung sollte doch nichts weiter beinhalten als den Ist-Zustand: also mit soundsoviel Arbeitslosen. Was später kommt - ob nun mehr oder weniger Leute Lust auf Arbeit haben - würde man dann ja sehen.

Diese Aussage wundert mich. Es ist doch anzunehmen, dass ein großer Teil der Menschen nicht mehr arbeiten geht, wenn sie vom Staat versorgt werden?
"Jetzt führen wir es ein und dann schauen wir mal ??!?"
Das halte ich für keine vernünftige Art, Politik zu machen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich verstehe die Schwierigkeit der Berchnung sowieso nicht. Die Berechnung sollte doch nichts weiter beinhalten als den Ist-Zustand: also mit soundsoviel Arbeitslosen. Was später kommt - ob nun mehr oder weniger Leute Lust auf Arbeit haben - würde man dann ja sehen.

So kann man aber keine Politik machen... 🙂🙄
Sollen wirklich 82 Millionen Menschen etwa so regiert werden?
 
Du schreibst in der Antwort (für mich nicht zitierbar, da innerhalb des Originalzitats... bitte zukünftig bleiben lassen?!)

Warum soll ich mir mehr Arbeit machen?
Das ist so oft geschrieben worden, wie man (du) das einfach handhaben kann, das erspare ich mir jetzt.


was von 80%iger Erstattung bei Beihilfe für Beamte? Sowas hab ich ja noch nie gehört, bei welchen Leistungen gilt das genau? Normal sind maximal 50 %, da die restliche Erstattung ja über die private KV (keine Ahnung, warum ich stattdessen ständig "freiwillige" geschrieben habe, ist ja ganz und gar nicht "freiwillig") laufen muß - und 50 % auch nur im günstigsten Fall, Extrawürste wie z. B. teurer Zahnersatz sind bei bestimmten Beträgen gedeckelt und erreichen nie die 50 % in der Beihilfe, für die Differenz muß der Beamte entweder eine Zusatzversicherung bei seiner KV abschließen oder selbst in den Geldbeutel greifen.

Soll ich mich dafür rechtfertigen, was du noch nicht gehört hast? 🙂

Du widerlegst dich gerade selbst.
Doch, die Restkostenversicherung ist doch freiwillig.
Zudem ist sie billiger, als eine gesetzliche Kasse.

In NRW ist das so:
Es wird erstattet:
Den Beihilfeberechtigten im aktiven Dienst mit zwei oder mehr Kindern 70%,
den Beihilfeberechtigten im Ruhestand (Versorgungsempfänger) 70%,
den berücksichtigungsfähigen Ehegatten oder eingetragenen Lebenspartner 70%,
und berücksichtigungsfähige Kinder 80%!

Und sozialversicherungspflichtig sind oder werden Einkommen nur, wenn das gesetzlich so vorgeschrieben und vereinbart ist, was bei den Beamten im Moment nun mal nicht der Fall ist, ebenso wie bei vielen Rentnern, die im Moment nicht über die Freibeträge kommen.

Was ist das denn für ein Argument?
Sie gehören aber alle in gesetzliche Kassen, weil sonst die Solidaritätsgemeinschaft nur ein schönes Wort ist, jedoch nicht real ist.
Da ist die Schweiz Vorbild.

Änderungen müssen erst mal gegen den Widerstand aller Betroffenen und deren Gewerkschaften oder sonstigen Vertreter erkämpft werden, brauchen also eine verdammt gute Begründung, das heißt zumindest eine Besserstellung der Betroffenen - hier oder woanders - trotz Einführung der Versicherungspflicht.

Also sind die Betroffenen gefragt worden, als die Agenda 2010 geschaffen wurde... ?
Das wäre mir wiederum neu.😱
 
Danke für Dein Ressentiment🙂!

Und es merkt anscheinend niemand, dass man sich auf die "Freizeitgesellschaft" einstellen muss, wenn man Gewalt, Kriminalität, Anarchie vermeiden will.

Läuft man denn wirklich nur blind rum, propagiert die Leitsätze von gestern und damals, unter ganz anderen Bedingungen und sieht nicht, wo das letztlich hinführte und zunehmend wieder hinführt?
Zu Unruhen, Aufständen, Gettos und Kriegen.

Längst gibt es keine Arbeit mehr für alle, wenn man nicht die Kreativität des BGE nutzt.
Man missachtet völlig ignorant und töricht, welche Folgen daraus resultieren, wenn Menschen keine Perspektive haben und sich langweilen.
Wenn sie nicht auf solche Werte umerzogen werden, die nicht auf Konsum, Profit und Ausbeutung anderer, ausgelegt sind.
Sich für Löhne verdingen sollen, die wenigen Überreichtum und vielen anderen Armut über Generationen bringt.
Wir schreiben tolle Grundgesetze und Verfassungen, verstehen die Worte längst nicht mehr, als wenn es eine geschrieben fremde Sprache wäre.
Erklären uns sogar mit Ausbeutern solidarisch, als gottgewollte Fügung, gegen andere, die ausbrechen wollen. Erklären sie dann mit steigendem Neid und Überheblichkeit, als „faul und träge“.

Da bekommen unsere Kinder vom ersten Tag des Wettbewerbs die Ellenbogen gespitzt und sollen anschließend in der Agonie der Arbeitslosigkeit geparkt werden?
Man gibt ihnen Drogen und wundert sich, wenn sie anschließend jegliche Scheu vor sämtlichen Drogen verlieren.

Man bereitet den Menschen vor auf ein „Produktionsmittel“ reduziert zu werden. Reichtum und Wohlstand soll nicht für alle eingefordert werden, sondern ein Kastendenken greift auch hier immer mehr über.
Man bereitet auf heuern und feuern vor, dies möglichst noch als persönliches Versagen zu sehen, jedoch nicht darauf, sich seiner Kreativität bewusst zu werden.
Sich nicht auf pure Funktion reduzieren zu lassen, sondern sich auch dann wohlzufühlen, wenn man sparsam, jedoch frei, lebt und schafft.

Wenn eine Gesellschaft nicht mehr darauf baut, das schöpferische Potential seiner Menschen zu fördern, querzudenken und nicht mit dem Strom schwimmend, dann wird man oder dann will man nicht selbstbestimmte Menschen, sondern Lemminge zeugen.

Und spricht nicht die Agenda davon zu fördern?
Was fördert sie denn? Depressionen? Entsolidarisierung, Neid, Feindschaft?
Welche Ausmaße in der Volksgesundheit das haben wird, sehen wir in ein paar Jahren. Es zeichnet sich ja ab.


 
471 Milliarden aber trotzdem kaputte Strassen, kaputte Zähne, kaputte Rentenbeutel. Obwohl wir ja eigentlich bei solchen Beträgen alle goldene Suppenlöffel zu Hause im Besteckkasten haben müssten.

Kein Wunder das man gegenüber einem BGE dann so ungläubig dreinblickt.

Was...? Willst du mich jetzt auch noch für reale Zahlen und alle Missstände verantwortlich machen? 🙄 🙂
Das ist aber der Ehre zu viel...

Aber manchmal sollte man vielleicht doch seine eigenen Beiträge mal auf Logik und Sinnhaftigkeit überprüfen.
Wenn du Missstände beklagst, dann liegt es doch auch an dir, daran etwas zu ändern, denn deine Ausgaben sind doch auch darin enthalten. 😉

Gehe rechtzeitig zum Zahnarzt, verzichte auf dein Auto, besorge dir ein Konto für die Rente.
Und wozu goldene Suppenlöffel? Mach es wie viele, demnächst sind Suppenküchen wieder "in".

Und alles andere hat rationale Gründe.
Werden Achslasten der LKW zu hoch, gehen Straßen kaputt, werden Güter massiv steigend auf Straßen gebracht, dann verschleißen sie rapide.
Wird die Bahn geschrumpft, dann auch.

Was das aber mit dem BGE zu tun hat... 😕
Ja ich weiß, alles hat mit jedem zu tun.😀
 
Zitat Rhenus:

So kann man aber keine Politik machen...
Sollen wirklich 82 Millionen Menschen etwa so regiert werden?
------------------------------------------------------------------------

Das ist aber Deine Aussage seit weiß Gott wieviel Seiten hier. Du hast noch nichtmal zum Ist-Zustand eine Finanzierungsmöglichkeit genannt. Und noch viel weniger dafür, falls es mehr Leute gäbe, die dann auch nicht mehr arbeiten würden.
Mal ehrlich: Niemand von den Ideen(mehr ist es ja auch nicht)-Gebern weiß, wie man es fianzieren könnte. Es gibt bei allen nur einen Grund: Der Arbeitslose soll keinen Druck mehr haben, Arbeit annehmen zu müssen. Dazu kann man hier lange Romane lesen.
Und richtig: So kann niemand regieren. Tut auch niemand! ( außer, na ja, vielleicht mal einen Kleinversuch in einem kleinen Dorf in Meck-Pomm oder so )
 
@Rhenus: erstens, niemand hat hier mal vernünftig erklärt, wie ich Zitate innerhalb von Zitaten kopieren kann. Anklicken mit rechter Maustaste, die Kopier-Tastenfunktionen etc. - funktioniert bei mir alles nicht. Weiß nicht warum. Aber mein System hat auch andere Macken, wenn ich beim Schreiben in das bereits geschriebene zurückklicke, um einen Fehler zu korrigieren, wird jedesmal das Kästchen mit den 4 Zeichen "Link/Mail etc. einfügen" aktiv, und die weitere Schrift blockiert fast völlig. Na, egal, nicht Dein Problem.

Zum Thema Beihilfe: Was erstattet die Beihilfe?
ich gehe von einem ledigen, aktiven Beamten ohne Kind(er) aus. Die 20 oder 30 % darüber sind der Kinder - oder Altersbonus, weil ein Beamter mit Kindern logischerweise ganz automatisch mehr Krankheitskosten hat, ohne daß seine Krankenkasse dafür einspringt, weil es bei den "privaten" keine kostenlose Mitversicherung von Kindern gibt - sprich jedes Kind kostet extra Versicherungsbeiträge. Auch das ist also eines von den Dingen, die bei Überführung der Beamten ins normale Rentensystem angepaßt werden müßte, gleiches Recht für alle (Kinder).
 
Du hast noch nichtmal zum Ist-Zustand eine Finanzierungsmöglichkeit genannt. Und noch viel weniger dafür, falls es mehr Leute gäbe, die dann auch nicht mehr arbeiten würden.
Mal ehrlich: Niemand von den Ideen(mehr ist es ja auch nicht)-Gebern weiß, wie man es fianzieren könnte. Es gibt bei allen nur einen Grund: Der Arbeitslose soll keinen Druck mehr haben, Arbeit annehmen zu müssen. Dazu kann man hier lange Romane lesen.
Und richtig: So kann niemand regieren. Tut auch niemand! ( außer, na ja, vielleicht mal einen Kleinversuch in einem kleinen Dorf in Meck-Pomm oder so )
Völlig richtig. Und inzwischen wurden von mir und anderen viele Punkte genannt, die zuerst berücksichtigt und mit konkreten Zahlen durchgerechnet werden müssen, bevor man überhaupt realistisch daran denken könnte, ein BGE einzuführen - Steuern, Versicherungen, gesetzliche Änderungen, Vereinnahmung sämtlicher Verdiener (Beamte, Landwirte, Selbständige, Rentner) ins System und selbst so winzige Details wie die kostenlose Mitversicherung von Beamtenkindern in den Krankenversicherungen - denn warum sollen Beamte oder sonst jemand noch Mitglied bei teuren privaten Versicherungen werden, wenn jeder andere Arbeitnehmer mit vergleichbarem Einkommen in der gesetzlichen KV erfaßt ist? - Denn all diese Veränderungen, die offenbar gewünscht werden, weil ständig gebetsmühlenartig aufgezählt, müßten bei BGE-Einführung selbstverständlich alle gleichfalls zum selben Zeitpunkt durchgeführt werden, damit es nicht zu Verzerrungen kommt. Eine solch durchgreifende Änderung würde im günstigsten (!) Fall Jahre an Vorlaufzeit und Vorbereitungen erfordern. Zwischen Hartz und früherer Sozialhilfe gab es nur geringe Veränderungen, die leicht zu verkraften waren, weil sie hauptsächlich nur die Arbeitsämter und Sozialämter samt Kunden betrafen und kaum weitere Außenwirkung hatten. Aber hier: Steuern, Gesetze, Versicherungen, Renten und und und... das gliche einem Tornado, der durch den deutschen Sozialdschungel fegte, mit jeder Menge zu erwartendem Flurschaden und Opfern selbst bei maximaler Vorbereitung. Bei Einführung neuer Systeme funktioniert nämlich - Murphy´s Gesetz läßt grüßen - am Anfang regelmäßig so gut wie gar nichts, das weiß jeder, der schon mal ein neues Computersystem in der Arbeit mitmachen mußte - sprich es wäre ganz normal, daß Otto Normalbürger auf die Auszahlungen des ersten BGE vermutlich erst mal ein paar Monate warten müßte, bis alles so läuft wie es soll, während die Auszahlungen von bisherigem normalem Hartz etc. "selbstverständlich" bereits blockiert wären - in dieser Hinsicht läßt der Staat bekanntlich nichts anbrennen.
 
Im Grunde wurde hier ja eines gesagt: Ganz allgemein soll es übers Steuern finanziert werden. Und wenn die Zahl der Arbeitslosen steigt, müßte dann jeweils die Steuer bzw. die Steuern erhöht werden. Man kann sich vorstellen, wie das aussieht, wenn Politiker das vorher sagen.
 
Bloß kann man Steuern nicht unbegrenzt steigern. Weil Niedrigverdiener sich dann das täglich Brot nicht mehr leisten können und Großverdiener und jeder andere, der sich nicht irgendwie ans Land gebunden fühlt, in günstigere Länder abwandern.
 
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