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Ich glaube wenn deine Erwartungshaltung ist, dass Rhenus jetzt einen wasserdichten Gesetzesentwurf für den Bundestag vorlegt, dann werden wir dich nie überzeugen 😛

Tja, das ist schade, Andreas.

Merkwürdigerweise ist man mit konkreten Berechnungen auf seiten der vermeintlichen Kritiker um einiges besser verwöhnt worden! Sollte sich dies nicht eher umgekehrt verhalten? Lassen sich Staubsauger Vertreter ebenfalls die Technik von einem Kunden bei der Kaltaquise erklären? 😉
 
Tja, das ist schade, Andreas.

Merkwürdigerweise ist man mit konkreten Berechnungen auf seiten der vermeintlichen Kritiker um einiges besser verwöhnt worden! Sollte sich dies nicht eher umgekehrt verhalten? Lassen sich Staubsauger Vertreter ebenfalls die Technik von einem Kunden bei der Kaltaquise erklären? 😉

Welche Berechnungen der Kritiker?

Ich habe hier nur gelesen wie viel das BGA pro Bürger "kostet" und dann blind in den Raum gestellt die Behauptung, es sei nicht finanzierbar. Oder noch besser die These jedem Bürger 1500 € zu geben. Damit wurde das BGE absichtlich kaputt finanziert 😛

Welche Berechnung des BGE soll denn stattfinden, wenn es doch ergebnisneutral sein soll, WAS soll ich denn MEHR finanzieren bei +/- 0? Natürlich ist ein BGE finanzierbar wenn ich mir den Betrag 1🤐 über Steuern wieder rein hole.

Das ist ungefähr so als würde ich dir einen Staubsauger schenken wollen und du löcherst mich mit Fragen zu Ratenzahlungen weil du kein Geld hast 😛

Dass ein BGE in der Gesamtsumme Geld kostet ist doch nur eine These der Gegner, die muss doch erstmal belegt werden 😛
 
Daß Umstellungen immer Geld kosten, weil Verwaltung trotzdem nötig ist und Verwaltungen heutzutage mit Computersystemen arbeiten, für deren (korrekte) Programmierung man Experten braucht (ein Composter ist bekanntlich immer nur so schlau wie der, der ihn programmiert hat, häufig erheblich dümmer - und ein Computerexperte hat dummerweise oft von Verwaltung und deren Bedürfnissen keine Ahnung, weshalb man auch da erst mal wieder Fachleute braucht, die dem Computernerd klar machen, was seine Maschine ausspucken soll) --- das sollte eigentlich klar sein. Umsonst oder für den Selbstkostenpreis ist ein BGE nicht zu haben. Vor allem wenn man sich (wieder) anschaut, wieviele weitere Änderungen dran hängen, die auch alle durchgeführt, umgestellt, programmiert werden müssen, samt Fortbildungsmaßnahmen für die davon betroffenen Beschäftigten, die mit den neuen Regeln umgehen müssen - in Verwaltungen, Versicherungsbetrieben, Steuerberatungen, Finanzämtern, Sozialämtern und und und.
 
Ich habe hier nur gelesen wie viel das BGA pro Bürger "kostet" und dann blind in den Raum gestellt die Behauptung, es sei nicht finanzierbar. Oder noch besser die These jedem Bürger 1500 € zu geben. Damit wurde das BGE absichtlich kaputt finanziert 😛

Was können wir denn dafür das ihr allesamt mit verschiedenen Beträgen und Varianten argumentiert? Auf wen von euch sollte man denn jetzt hören? Der eine legt sich auf keine Beträge fest, bei Rhenus steigt der Reallohn obgleich du von Ergebnisneutralität spricht, usw.!

Und jetzt ist es "unsere" Schuld, weil wir mit Beispielzahlen hantieren um einfach mal eurer nicht ausgegorenen Theorie dennoch etwas Praxis einzuhauchen? 😕

Allmählich wird es unverschämt...

Dass ein BGE in der Gesamtsumme Geld kostet ist doch nur eine These der Gegner, die muss doch erstmal belegt werden 😛

Mustang hatte doch eine Kostenrechnung aufgestellt. Diese wurde zwar kritisiert, aber nichts gescheiteres präsentiert.
 
Was hat das GG mit dem ganzen zu tun? 😕 Im GG steht nicht drin, daß es ein Menschenrecht wäre, sein ganzes Leben auf der faulen Haut zu liegen und sich von anderen durchfüttern zu lassen. Ein Staat hat durchaus das Recht, gewisse Forderungen gegen die, die auch Leistungen von Staats wegen beziehen - Kindergeld, Beschulung, Infrastruktur aller Art und als Erwachsene ggf. Sozialhilfe/Hartz - als Gegenleistung zu stellen. Früher wurde "arbeitsscheues Pack" kurzerhand in gefängnisartige Arbeitshäuser gesteckt, über diese Zeiten sind wir hinaus, da nicht mit dem GG zu vereinbaren.
 
Das GG hat schon was damit zu tun. Wer dort sucht, der wird auch den Abschnitt finden, wo das GG an die Pflicht jedes Einzelnen in der Gesellschaft erinnert. Das GG spricht aber nicht davon eine bestimmte Gruppe von jeglicher Pflicht zu befreien.
 
Ich würde mich freuen wenn wir etwas dichter am Thema BGE blieben und nicht verschiedene Gruppen (Angestellte, Selbstständige, Beamte) gegeneinander ausspielen. Ich ärger mich ein wenig, wenn diese Thema für Seitenhiebe auf andere Dinge benutzt wird. Ich weiß, dass hier viel Eifersucht und Teilwissen herrscht. Es macht hier keinen Sinn Äpfel mit Birnen zu vergleichen und dann Teilmengen zu vermischen. Wenn ich als Beamter künftig in die Rentenkasse und gesetzliche Krankenkasse einzahle, bekomme ich dann auch umgekehrt alle Vorteile eines Angestellten? zb Streikrecht? Das würde ich zumindest bei den verbeamteten Feuerwehrleuten überdenken...

Die Betrachtung des Berufsbeamtentums, wo heimlich still und leise der Staat sehr teuer Beamte in Ruhestand schickte, sie mit hohen Abfindungen zur Kündigung bewegte, weil Teilbereiche privatisiert werden oder aktuell jemand bei seinem Versagen mit Ruhestand belohnt, gehört auf alle Fälle ich eine Sozialdiskussion.
Warum war der nicht umzusetzen?

Aber Du verstehst die eigentliche Problematik nicht.

Eine Solidargemeinschaft muss aus verschiedenen Einkommen gespeist werden damit man überhaupt solche Kassen halten kann und dass überhaupt etwas zu verteilen ist.
So zahlt der Autobesitzer mit dem ältesten und wertlosesten Auto auch real betrachtet, den höchsten Versicherungsbeitrag.

Und im deutschen Sozialsystem werden Beamte und Besserverdienende nicht mit einbezogen, obwohl sie notfalls aus den Sozial Kassen Geld bekommen.


Es scheint dir nicht bekannt zu sein, wie viele Kleinunternehmer nicht genügend vorgesorgt haben oder nicht vorsorgen.
Sie erhalten notfalls ebenfalls Hartz oder Sozialhilfe.

Und man soll auch nicht solche Angst haben, wenn man um seine Privilegien bangt. Ein Systemwechsel wo Beamte mit in die normalen Kassen kommen, ist längst geschehen, völlig unbemerkt, und würde ja auch nur mit jungen Beamten gehen.


Nur man macht es anders, man entbeamtet!

Beim Streikrecht oder kirchliche Angestellte, da rennst du bei mir offene Türen ein.
Ich lese im Grundgesetz eine Koalitionsfreiheit, kein Verbot des Streikens. Das ist lediglich gefällige Rechtsprechung von politisch gewählten und motivierten Richtern und zudem Versagen der Gewerkschaften.

Und was deine Befürchtungen angeht, mit der Feuerwehr... Wenn im öffentlichen Dienst gestreikt wird, dann muss immer gewährleistet sein, dass ein Notfallpersonal bereit steht, dass ist selbst bei der Nichtbeamtenschaft so.
Also könnte man Arbeitskämpfe führen, die auch zur Verbesserung derer führen würde, die im Notfall nicht streiken können...
Auch das ist verboten.

Ich muss zudem immer bei solchen Argumenten Schmunzeln, die Mitarbeiter im öffentlichen Dienst, die mit den beste Dienstzeiten, die im wohligen Büro sitzen, messen sich immer dann mit Leuten die notfalls ihre Gesundheit aufs Spiel setzen, wenn es zum eigenen Vorteil ist. 🙂


Denn mit den Argumenten des schweren Dienstes bekommen Leute mit leichtem Dienst den gleichen Lohn.

Und meinst du wirklich, Beamte bekämen eine gleiche Besoldung in einem BGE?


Beispiel Preisanstieg:

Der Preisanstieg wird gerne auf den Euro geschoben. Tatsache ist, dass auch die DM keine so stabile Währung war, sondern einer Inflation unterlag, die Preise zeitweilen sogar MEHR antrieb als heute der EURO.

Häh, wo haste das denn her?
Sie war sogar freiwillige Währung im Ausland! Und ich hätte sie nicht freiwillig aufgegeben!
Und der Euro begann doch effektiv mit einer Währungsreform, die nicht der Kaufkraft der DM entsprach.

Und du erkennst keine Kaschierung der Probleme in der Niedrigzinspolitik, wo den Sparern und Privatvorsorgern die Rendite geklaut wird?

Ich finde dies gehört aber eben nur bedingt zum Thema BGE. Wieso soll das BGE einen Preisanstieg verursachen wenn Menschen das gleiche bekommen wie heute?

Ich weiß nicht und glaube nicht, dass beim BGE gleicher Lohn gezahlt würde, es kommt darauf an, wie du rechnest.
Wenn ich mehr vom Brutto habe, dann habe ich was?
Richtig! Real mehr Lohn, weil mehr Kaufkraft.

Darum würden sich Löhne neu definieren, verhandeln und erst einmal bruttomäßig runter gehen können.

Ist ja auch klar, es entfallen ja viele Sozialabgaben und ist damit international besser aufgestellt.

Ich glaube ihr versteht es einfach nicht...
Man hat unter dem BGE einen besseren effektiven Lohn zur Verfügung, der sich an Angebot und Nachfrage orientiert.
Man kann also nicht generell oder nur sehr schwer im Voraus sagen, wie hoch die Löhne sein werden.

Und trotz meiner klaren Darlegung was den wirklichen Unterschied in den Steuereinahmen des Staates ausmachen würde, worauf er zugreifen könnte, was von meinen Kritikern immer abfällig mit "Romanen" bezeichnet wird, gelingt es ihnen nicht, den einfachen Unterschied zu erkennen, was zu erwarten wäre, würde die Wirtschaftskraft steigen.

Steigt der Umsatz, dann steigen die Steuereinnahmen auch dann wenn die Mehrwertsteuer gleich hoch wäre. Was ja schon die erste Rate des Geldflusses zurück zur Quelle bedeuten würde.

Es ist ferner zu erwarten, dass niedrige Löhne nicht vermeidbar sind, allerdings werden einige Billiglöhne von heute nach oben gehen, andere angepasst werden.
Warum Gewerkschaften auch u. a. dagegen sind.
Auch sie werden die nächste Evolutionshürde nicht überstehen, wenn sie sich töricht gegen das BGE weiterhin sperren und Gestaltung für die Arbeitnehmer anderen überlassen, also wieder verpennen...

Ein Mindestlohn war nur deshalb notwendig, weil Gewerkschaften sich mit Arbeitslosen entsolidarisierten und diese den Beitrag nicht zahlen konnten.
So werfe ich den Gewerkschaft vor, obwohl sie bei der Hartzgesetzgebung mit dabei waren, nichts dergleichen eingebracht, bzw. erstritten zu haben.

Wenn eine Grundsicherung da ist, die nicht entzogen oder gemaßregelt werden kann, dann ist auch Niedriglohn akzeptabel, denn dann kann ich das einzige Kapital, was ein Mensch von seiner Natur aus hat, gemeint ist die Arbeitskraft, frei und meistbietend verhandeln.

Das sollte, muss aber nicht von Gewerkschaften gemacht werden.

Und wenn ich viele neue Arbeitsplätze schaffen will, dann werden es vornehmliche Arbeiten sein, die jetzt ohne BGE, aus mangelndem Einkommen resultierend, nicht bezahlbar sind.
Da sehe ich an erster Stelle den Dienstleistungsbereich.

Also Frau X möchte den Rasen gemäht oder eingekauft haben, dann könnte das in Zukunft billiger sein und damit bezahlbar, weil eben die Sozialabgaben entfallen.


Wir haben jetzt eine Unternehmensstruktur, wo nur der Starke überlebt und wo Konzerne letztlich alles unter sich aufteilen.

Doch mit dem BGE lohnt sich die Selbstständigkeit wieder und wir bekommen Arbeiten (wie früher) für die Menschen, die Verlierer im Notenwettbewerb sind. Fleißige Menschen, die lediglich in der Bestenauslese durchs Rost fallen. Wobei ich mich dagegen wehre, dieses Prädikat alleinig an Noten festzumachen.
Tendenz übrigens steigend und weil gute Noten kein Garant mehr für einen Arbeitsplatz ist!


Bitte bitte bleibt enger am Thema. Ich glaube aber, die wesentlichen Argumente sind bereits ausgetauscht und werden nur verschieden gesehen. Es ist zb eine interessante Frage, ob sich mehr Leute mit einem BGE auf die faule Haut legen würden oder ob das BGE mehr Möglichkeiten zur Steuerhinterziehung bieten würde. Diese sozialen Auswirkungen finde ich am interessantesten.

Warum ist dir das gerade wichtig, wo doch Steuerbetrüger in der Bevölkerung gar nicht als Straftäter wahrgenommen werden. Der, der einen Termin bei der ARGE verpasst, hingegen schon!
Der eine gilt als clever der andere als asozial...
Finde ich nicht gerecht!

Ich finde deinen letzten Absatz auch sehr verwerflich, weil du dir anmaßt, ein pauschales Urteil über verschiedenste Menschen zu fällen, die sich im ALG II befinden.
Du wärst doch auch zu recht pikiert, wenn jemand behaupten würde, alle Beamten wären Faullenzer! (Wobei ich jetzt unterstelle, dass du einer bist?) 😉

In Hartz sind auch Menschen die 40 und mehr Jahre ununterbrochen gearbeitet haben, oder die, die gesundheitliche Probleme haben und auf dem Arbeitsmarkt keine Chance mehr bekommen.
Mit einer ganzen Bandbreite von Biografien, wo die Firma einfach zumachte, weil sie den Wettbewerb, wo der Große die Kleinen frisst, um an Auftragsbücher zu kommen, nicht mehr verkraften.

Leute die nicht dafür können, dass die Unternehmensführung versagte, sich nicht innovativ verhalten haben, oder sich rechtzeitig an den Markt anpassten.
Die neuen Märkte verursachen gerade einen Kahlschlag im Verkaufsgewerbe, weil Menschen sich nicht mehr in den Laden begeben und bei Großversendern kaufen.

Denen wirfst du allen eine faule Haut vor?
Kranke, die nur aufgrund ihres Alters in Hartz sind?
1,4 Millionen Kindern?
Und das soll dann wirklich ein Argument gegen das BGE sein?
Vorurteile oder nicht informiert zu sein?

Klar gibt es sog. „faule Menschen“, nur wer legt das mit seiner Wertigkeit fest?
Wer sagt denn, dass das, was jetzt als fleißig gilt, nicht verwerflicher ist, wenn unsere Erde dabei ruiniert wird?
Ist der fleißig, der Waffen produziert, den Stahl dafür gießt? 😕

Ich wäre da sehr vorsichtig vorschnell und aus der Ferne zu werten, wer moralisch als faul oder fleißig gelten soll.
Aber bekanntlich sitzen die besten Fußballspieler immer auf den Rängen. 🙂

Man sollte erst einmal Arbeit für alle schaffen und das zu anständigen Löhnen und dann vielleicht erst urteilen.
Wer im trocknen Boot sitzt, kann dem Ertrinkenden trefflich gute Ratschläge erteilen...
Die Frage ist doch, ob er denn an seiner Stelle und unter den dann geltenden Bedingungen, auch so gut schwimmen könnte?
 
LOL
gehen jetzt die Leute die pro BGE sind, schon gegenseitig aufeinander los?
Köstlich. 😀

Ich bin der Ansicht, du hast die Beiträge von Andreas nicht richtig interpretiert, Rhenus.
 
Aber Du verstehst die eigentliche Problematik nicht.
Eine Solidargemeinschaft muss aus verschiedenen Einkommen gespeist werden damit man überhaupt solche Kassen halten kann und dass überhaupt etwas zu verteilen ist.
So zahlt der Autobesitzer mit dem ältesten und wertlosesten Auto auch real betrachtet, den höchsten Versicherungsbeitrag.

Und im deutschen Sozialsystem werden Beamte und Besserverdienende nicht mit einbezogen, obwohl sie notfalls aus den Sozial Kassen Geld bekommen.

Du hast zunächst einmal vollkommen Recht, dass Frühverrentungen- oder -pensionierungen auf Kosten der Allgemeinheit nicht in Ordnung sind.
Wenn du aber eine Solidargemeinschaft wünschst, in der alle einzahlen, dann müssen auch die Bedingungen für alle gleich sein. Ein Schritt könnte sein, dass der Staat bei Neueinstellungen nur noch in absoluten Kernbereichen verbeamtet. Ich bin und war nie Fan, dass alles im öffentlichen Dienst verbeamtet wird. Arbeit im öffentlichen Dienst hat Vor- und Nachteile.

Es ist aber ein bisschen naiv zu glauben, wir würden die Sozialkassen retten wenn wir Beamte mit ins Boot holen. Du unterstellst ja mehr oder weniger, dass Beamte gut verdienen und den Staat ne Menge Geld kosten. Jetzt können wir uns herrlich darüber unterhalten, was viel ist, aber wenn ich sehe dass ein Freund von mir als Polizeibeamter nach abgeschlossenem Studium gut 2100 € netto verdient, dann ist das sicher kein hohes Einkommen nach einem Studium und für einen Beruf, wo man auch schon mal sein Leben riskieren kann (darauf legst du ja Wert...).

Ehrlich gesagt sehe ich auch nicht ein, warum der in Sozialkassen einzahlen soll. Warum? Sein Arbeitgeber wird nie pleite gehen, seine Tätigkeit wird immer nachgefragt sein, er wird nie arbeitslos sein. Und wenn er dennoch entlassen würde? Er hätte nix wirtschaftstaugliches gelernt, könnte außer beim Staat nirgendwo arbeiten.

Jaja, die hohen Beamtenpensionen. Da kann ich dich beruhigen Rhenus. Die wurden bereits schrittweise gesenkt und werden es auch in Zukunft weiter. Genau wie Beamten kontinuierlich Urlaubs-, teilweise Weihnachtsgeld gestrichen und Arbeitszeiten erhöht wurden. Oder sie haben im Gegensatz zu ihren tariflichen Kollegen einfach mal keine Lohnerhöhung bekommen.

Es geht nicht blind um Solidarität, es geht darum, dass es ein fundamentaler Unterschied ist ob du Schuhe verkaufst oder auf zur Not sogar auf Menschen schießen darfst. Bei einem Auto ist es mir egal, ob der Verkäufer qualifiziert ist. Im Zweifel kauf ich woanders. Bei Polizei, Feuerwehr, Bauamt und co muss ich mich aber darauf verlassen können, dass die qualifiziert sind.

Der öffentliche Dienst hat schon heute extreme Probleme qualifizierten Nachwuchs zu bekommen. Wir sehen es doch aktuell, wie schnell es kriselt weil wir so viele Polizeikräfte eingespart haben. Wie soll das erst sein wenn man die letzten Privilegien abschafft? Wer hält für uns den Kopf noch hin?

Man KANN nicht alles gleich machen.

Ich finde deinen letzten Absatz auch sehr verwerflich, weil du dir anmaßt, ein pauschales Urteil über verschiedenste Menschen zu fällen, die sich im ALG II befinden.
Du wärst doch auch zu recht pikiert, wenn jemand behaupten würde, alle Beamten wären Faullenzer! (Wobei ich jetzt unterstelle, dass du einer bist?) 😉

Du missverstehst meinen letzten Absatz. Ich habe nicht gesagt, dass alle Hartz 4 Empfänger faul sind. Ich habe die Frage in den Raum gestellt, ob es mit dem BGE mehr Menschen geben wird, die sich auf die faule Haut legen. Damit meinte ich, dass es ein Teil (!) der Hartz 4 Empfänger faul ist (übrigens gibs auch faule Beamte 😉. Wer es heute darauf anlegt nicht arbeiten zu WOLLEN, dem würde ein BGE entgegenkommen.
 
Du hast zunächst einmal vollkommen Recht, dass Frühverrentungen- oder -pensionierungen auf Kosten der Allgemeinheit nicht in Ordnung sind.[...]
Oh... da mich das selber betrift, interessant. Das bedeutet, das Kranke Menschen diskriminierend ausgeschlossen werden müssen, denn sie schaden der Allgemeinheit. Wie nett. Danke.
Wünsche allen allzeit gute Gesundheit.

Während ein Freiberufler, der keine KK bezahlt, um sich die Kohle für bspw. für den Puff zu sparen, BGE bekommt.:daumen:
 
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