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Bedingungsloses Grundeinkommen

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BGE und Hartz wären wieder genau das gleiche, nur daß bei ersterem die staatlichen Sanktionen wegfallen. Und darum geht es doch, oder? "Angesehener"/"makelloser" wäre BGE deswegen trotzdem nicht, denn wer mit Hartz ein Schmarotzer war, da eigentlich voll arbeitsfähig, wäre mit BGE genau der gleiche Schmarotzer. Nur ohne Sanktionen.

Natürlich wäre BGE makelloser. BGE bekommt jeder, warum soll ich mich dann als BGE Empfänger schlecht fühlen? Als "Hartzler" ist man doch gebrandmarkt. Gut, du hast natürlich Recht, im Kern bleibt ein Schmarotzer ein Schmarotzer ;-)

Es geht aber nicht nur um Sanktionen, sondern auch darum ein faireres und einfacheres System zu bauen.
- Wer sein ganzes Leben lang spart bekommt heute kein Hartz 4 weil er zu viel Vermögen hat. Ist das fair gegenüber demjenigen, der sein Geld verprasst?
- Wer heute im Niedriglohnsektor arbeitet bekommt kaum mehr als Hartz 4. Bei unregelmäßiger Monatsarbeitszeit muss er teilweise auch noch monatlich zum Amt weil er mal knapp über, knapp unterm Hilfeanspruch ist.
- Oder der Klassiker: Hilfeempfänger leihen sich unentgeltlich bei Freunden nen dicken BMW und stellen sich selber mittellos
 
Eine Bildungslücke: Konz war derjenige, der den deutschen Einkommensteuer-Zahler erst auf den Geschmack der Gestaltung gebracht hat. ( 1000 legale Steuertricks ) Selbst die Kanzlerin hat sich über ihn öffentlcih aufgeregt. Aber der Inhalt seiner Bücher war wohl vollkommen legal.
 
Natürlich wäre BGE makelloser. BGE bekommt jeder, warum soll ich mich dann als BGE Empfänger schlecht fühlen? Als "Hartzler" ist man doch gebrandmarkt. Gut, du hast natürlich Recht, im Kern bleibt ein Schmarotzer ein Schmarotzer ;-)

Es geht aber nicht nur um Sanktionen, sondern auch darum ein faireres und einfacheres System zu bauen.
- Wer sein ganzes Leben lang spart bekommt heute kein Hartz 4 weil er zu viel Vermögen hat. Ist das fair gegenüber demjenigen, der sein Geld verprasst?
- Wer heute im Niedriglohnsektor arbeitet bekommt kaum mehr als Hartz 4. Bei unregelmäßiger Monatsarbeitszeit muss er teilweise auch noch monatlich zum Amt weil er mal knapp über, knapp unterm Hilfeanspruch ist.
- Oder der Klassiker: Hilfeempfänger leihen sich unentgeltlich bei Freunden nen dicken BMW und stellen sich selber mittellos
Wenn jeder BGE bekommt... ist es keiner Erwähnung mehr wert. Dann geht es wieder nur darum, leistet er trotzdem was, oder liegt er den ganzen Tag auf der faulen Haut? Hartz war die neue Sozialhilfe, und BGE ist das neue Hartz, sonst ändert sich nix...

Wer sein ganzes Leben lang spart... benötigt Hartz 4 ... warum? Hat er nichts Gespartes übrig, um davon zu leben? Das ist ja eigentlich der Sinn des Sparens, damit man später was Eigenes hat, statt dem Staat auf der Tasche zu liegen...

... und wer im Niedriglohnsektor arbeitet, wäre fein heraus, wenn er sich um die Haupt-Lohnfresser Miete und monatlichem Unterhalt keine Gedanken machen müßte, weil er das alles gestellt bekommt, dann könnte er nämlich den vollen eingesparten Lohn für was anderes verwenden, sein Leben "gestalten"🙄...
 
Dicker BMW gegenüber der restlichen Gesellschaft. Mittellos gegenüber den Behörden und Finanzamt.
So schwer zu kombinieren war das doch nun wirklich nicht. 😉

Was Andreas schilderte, stimmt eigentlich im Ansatz.

Allerdings verstehe ich die Finanzierung immernoch nicht. Wenn der Arbeitnehmer dasselbe Netto wie zuvor hat, wo wurden da mehr Steuern generiert? *kopfkratz*

Im übrigen bekommen wir dann täglich etwas neues präsentiert. Gestern abend bescheinigte uns Rhenus noch, dass das Gesamteinkommen des einzelnen Arbeitnehmers steigen würde.
Schon kurios...
 
Findest du das nicht unfair?
Der eine lebt sein Leben lang sparsam, wird unverschuldet arbeitslos und muss sein Erspartes aufbrauchen.
Der andere gibt sein Geld für Luxus aus, spart keinen Cent und bekommt vom Staat am Ende Geld.

Es gibt doch schon viele, die nicht mehr sparen oder nichts mehr für die Rente zurücklegen, weil sie Angst haben dass später alles auf Sozialleistungen angerechnet wird. Sparen darf doch nicht zum Nachteil gelangen.

Klar, es ist zum Trend geworden. Statt selbstverantwortlich mit einem festen Budget auszukommen geht man lieber zum Amt und lässt sich alles bezahlen. So wird der mündige Bürger zum Wickelkind des Staates.
 
Dicker BMW gegenüber der restlichen Gesellschaft. Mittellos gegenüber den Behörden und Finanzamt.
So schwer zu kombinieren war das doch nun wirklich nicht. 😉

Was Andreas schilderte, stimmt eigentlich im Ansatz.

Allerdings verstehe ich die Finanzierung immernoch nicht. Wenn der Arbeitnehmer dasselbe Netto wie zuvor hat, wo wurden da mehr Steuern generiert? *kopfkratz*

Danke! 🙂

MEHR Steuern werden in der Tat nicht generiert, sondern genau die gleichen wie vorher.
Aber auch die Ausgaben bleiben gleich. Der Unterschied ist schlicht das System, das den Bürger nicht mehr zum hartz 4 Bittsteller macht und damit auch die ganze Hartz 4 Bürokratie abbaut.
 
... und ein BGE würde eben diese Mentalität auch noch "legalisieren". Faulheit ohne Konsequenzen.

Ich würde dir sogar Recht geben wenn es de facto nicht eh schon leicht wäre Hartz 4 zu bekommen ohne arbeiten zu müssen. Wer wirklich faul ist, wird NIE arbeiten müssen, ist einfach so.

Deiner sogenannten legalisierten Faulheit stehen aber auch viele präkere Arbeitsverhältnisse gegenüber. Arbeitgeber, die Hartz 4 Sanktionen ausnutzen oder Menschen, die einfach keine Arbeit finden, 1.000 Bewerbungen geschrieben haben und mehr.

Faulheit hat mit einem BGE übrigens immer noch Konsequenzen: Man hat weniger Geld als jemand der arbeitet.
 
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