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Bedingungsloses Grundeinkommen

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Menschen wären ja ganz schön blöd, wenn sie es nicht irgendwie schaffen würden, sich selbst zu "finanzieren". Wie hat die Welt bis heute eigentlich überlebt?
 
Sozialer Wohnungsbau (z. B.) ist teuer, klar. Aber dummerweise auch nötig. In vielen Städten wird beklagt, daß es für finanziell schwache Personen keinen bezahlbaren Wohnraum gibt. Und das wird es auch nicht, wenn nicht gebaut wird, weil das Geld kostet und die finanziell Schwachen dieses Geld nicht bezahlen, weil nicht haben. Beißt sich die Katze in den Schwanz. Ergo muß man halt in den sauren Apfel beißen und irgendwo mal Geld investieren, sei es hier oder anderswo. Und wenn schon investieren, dann lieber dort, wo wenig Mißbrauch möglich ist.
 
Um mal vielleicht ein paar Dinge gerade zu rücken:

1. Ein BGE würde JEDER bekommen (wenn es nur Arbeitslose kriegen, wäre es ja wieder sowas wie Arbeitslosengeld oder Hartz 4 und mit bürokratischem Aufwand verknüpft)

2. Das BGE wäre für den Staat kostenneutral, weil das Geld über Steuern zurück geholt werden könnte.
Wer heute 2000 € netto verdient bekäme zwar ZUSÄTZLICH BGE, hätte aber nach Steuern nicht mehr wie heute.

3. Sozial schwache hätten u.U. auch nicht mehr als heute. Das BGE könnte der Höhe heutiger ALG 2 Leistung entsprechen. Dennoch besser als Hartz 4 weil es nicht mehr gekürzt werden dürfte und jeglicher bürokratischer Aufwand für beide Seiten wegfällt.
 
Das kann so nicht stimmen, weil der Steuersatz von 2000 Euro auf dann etwa 3000 nicht so hoch ist. Er hätte auf jeden Fall mehr.
Der wegfallende bürokratische Aufwand bedeutet natürlich Arbeitslosigkeit.
Und? Welche Steuern sollen das fianzieren?
 
Das kann so nicht stimmen, weil der Steuersatz von 2000 Euro auf dann etwa 3000 nicht so hoch ist. Er hätte auf jeden Fall mehr.

Du denkst zu starr. Natürlich würde der Einkommenssteuersatz generell erhöht, also auch für die Beträge unter 2000 €.

Vorher:
3000 € Brutto
- 1000 € Steuer
= 2000 netto

Neu:
3000 € Brutto
-1800 € Steuer
+ 800 € BGE
= 2000 € netto

*vollkommen erfundene Zahlen zur Verdeutlichung*

Der wegfallende bürokratische Aufwand bedeutet natürlich Arbeitslosigkeit.
Und? Welche Steuern sollen das finanzieren?

Was denn finanzieren? Heute kann man das Einkommen dieser Beamten, die keine "echte Leistung" erbringt doch auch aus Steuern bezahlen. Es findet keine Wertschöpfung statt wenn man tausende Beamte nur zur Verwaltung von Arbeitslosen einsetzt.
Überleg mal welches Potenzial frei würde für brennende soziale Themen wenn die Beamten nicht mehr Arbeitslose verwalten müssten. Ohne Mehrkosten hätte Deutschland 10 tausende Beamte "mehr".
 
Da kriegt also der Mann ein BGE zu seinem Lohn und hinterher wird es komplett wieder wegsgesteuert. Witzige Idee.

Vor allem eine sehr praktikable weil es kaum bürokratischen Aufwand bedeutet, es kriegt einfach jeder BGE. (Punkt)
Wenn ich vorher und nachher gleich viel bekomme, habe ich auch nix dagegen 🙂

Selsbtverständlich muß es finanziert werden. Dazu hatte ich schon mal Berechnungen eingestellt. Kein Mensch weiß wie das bezahlt werden sollte. Außer der Drogerie-Onkel, der erhöht die Mwst auf 50%
Dann gehts.....

Aber welche Mehrkosten entstehen denn???
Der Normalarbeitnehmer bekommt keinen Cent mehr.
Der Hartz 4 Empfänger von heute auch nicht.
Bürokratie wird abgebaut.

Es geht beim BGE nicht darum, dass Menschen mehr Geld kriegen, sondern darum dass ein Basiseinkommen existenziell jedem bedingungslos zur Verfügung steht.
 
Da gibt es aber die viel einfachere Lösung dem Hartz 4 Empfänger das Geld ohne Bedingungen zu geben. ( siehe Beginn des Threads, hihi ) Natürlich ist alles praktikabel; die Banken würden sich über die zahllosen Buchungsgebühren freuen. Und der Selbstständige würde sicherlcih enorm viele Wege und Sonderausgaben erfinden, um nicht mehr viel von dem Zeug abdrücken zu müssen. Es wäre lustig, aber so dumm ist auch in der BRD niemand.
 
Bürokratische Wasserköpfe abzubauen ist nie verkehrt. Aber das mit dem Steuerabzug würde nicht funktionieren, nicht mal wenn man die Neigung der lieben Mitbürger zur chronischen Steuerhinterziehung mal beiseite läßt. So lala zuverlässig funzt der Steuerabzug nur bei Arbeitnehmern, deren Steuern gleich vom Arbeitgeber einbehalten werden (die tricksen dann eben bei Werbungskosten, Spenden und so), aber bei allem was irgendwie freiberuflich verdient und die Rückzahlungen aus eigener Tasche löhnen muß, wäre die Zurückzahlung des BGE eine dicke Nuß zu knacken, jedes Jahr wieder bei der Einkommensteuer, und obendrein überflüssig wie ein Kropf, da ja eh nicht beansprucht bzw. benötigt. Was hier bei den Arbeitsämtern an Beschäftigten eingespart werden könnte, wäre dann bei den Finanzämtern um ein mehrfaches zusätzlich einzusetzen. Also keine Arbeitslosigkeit bei Beamten, im Gegenteil, ein massiver Mehraufwand. 😀
 
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