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Bedingungsloses Grundeinkommen

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Im Grunde stellst du nämlich das demokratische Prinzip Deutschlands und das Mitgestaltungsrecht aller Bürger in Frage.

Hochinteressant dieser Satz....

Ich stelle das in Frage.
Es wird doch immer offensichtlicher das die Regierung eher durch Lobbyisten und Banken gegängelt wird als durch das was Bürger wollen.

Sonst wären wir dochmal gefragt worden ob der EURO überhaupt gewollt ist?
Und die EU Verfassung?
Dann würde nicht so oft abgestimmt bis sie dann durchkommt...
 
Hochinteressant dieser Satz....

Ich stelle das in Frage.
Es wird doch immer offensichtlicher das die Regierung eher durch Lobbyisten und Banken gegängelt wird als durch das was Bürger wollen.

Sonst wären wir dochmal gefragt worden ob der EURO überhaupt gewollt ist?
Und die EU Verfassung?
Dann würde nicht so oft abgestimmt bis sie dann durchkommt...

Auf jeden Fall alles in Frage stellen!

Eine Frage wäre doch auch:

"Wie vielen der ca. 62 Millionen Wahlberechtigten unseres Landes, von denen mehr als die Hälfte weit über 50 Jahre alt ist und von denen wiederum der größte Anteil weiblich ist, kann man denn überhaupt zutrauen sich ein klares und realistisches Bild der politischen Lage zu machen oder von wirtschaftlichen Zusammenhängen, um tatsächlich entscheidungsfähig und damit dann auch wirklich in der Lage ihre Berechtigung zu wählen sachorientiert wahrzunehmen?"

Ist es vor dem Hintergrund eines mutmaßlich eher bescheidenden Bildungsniveaus in Kombination mit einem vielfach eher begrenzten Erfahrungshorizont aufgrund einer beruflich fokussierten Lebensführung nicht vielleicht wirklich besser von denen nicht all zu Vielen eine tatsächliche Wahl zu lassen?

Ich meine das in keiner Weise abwertend!
Es ist eine meines Erachtens nach ganz einfach eine völlig realistische Einschätzung unserer gesellschaftlichen Potentiale.

Und diese Komponenten zusätzlich noch überlagert und informiert ( in Form gebracht ) vom Dauerbeschuss des Mainstreams unserer medialen "Zeitgeist - Konstrukteure", birgt doch eine gewisse Gefahr.

Die Politik präsentiert sich an Mehrheiten orientiert.

Jede Partei die es einer so starken Wählergruppe wie der oben beschriebenen recht machen will um gewählt zu werden, muss sich mit dem Niveau ihrer Politik und vor Allem ihrer Wahlpropaganda, an das Niveau ihrer Wählerschaft anpassen.....

Und unsere Politiker sind nun mal in erster Linie Politiker und bei denen sieht es in mancherlei Hinsicht ähnlich aus wie bei ihrer Wählerschaft ...... sie haben einfach vom Tuten und Blasen keine Ahnung!

Und auch das meine ich nicht abwertend!
Denn wer kann sich schon auf allen Gebieten richtig gut auskennen? Politiker wären ohne die intensive Beratung von Leuten die sich in ihren Fachgebieten gut auskennen, völlig hilflos.....

"Was die Masse der Bürger will" das wissen die Berater der Politiker sehr genau .... und dementsprechend präsentieren sie ihre Politik.
 
Hochinteressant dieser Satz....

Ich stelle das in Frage.
Es wird doch immer offensichtlicher das die Regierung eher durch Lobbyisten und Banken gegängelt wird als durch das was Bürger wollen.

Sonst wären wir dochmal gefragt worden ob der EURO überhaupt gewollt ist?
Und die EU Verfassung?
Dann würde nicht so oft abgestimmt bis sie dann durchkommt...

Da, wo du nicht selbst entscheidest, wird der Entscheidungsfreiraum durch die Entscheidungen anderer gefüllt. An der Hand liegt, dass unsere gewählten Vertreter nicht unbedingt im Wohle des Volkes entscheiden, oder?

Das ist weniger ein politisches, sondern ein menschlich-psychologisches Problem. Man könnte nun irgendeinen Bürger oder jemanden hier im Forum in den Bundestag bzw. die Regierung wählen. Was würde sich dadurch ändern? Richtig, gar nichts.

Im Grunde stimmt stimmt es schon. Die Politik hat noch niemals Probleme gelöst, sondern nur verwaltet.

Lösungen kommen von ganz anderer Stelle.
 
Baum im Wald 😉

Da haste in deinem Blog ja ganz schön was hingelegt, werde nochmal drüberschauen müssen.

Spontan fällt mir nur wieder ein, dass sich viele Menschen wie Sklaven oder Geduldete auf dieser Welt verhalten. Das ist ein gewaltiger Irrtum. Nehmen wir mal die Welt und die Anzahl der Menschen auf diesem Planeten. Die Welt fasst ungefähr 510.000.000 km² an Erdoberfläche. Das heißt, dass jedem einzelnen der etwa 7 Milliarden Erdenbürger etwa 73.000 m² zustehen. Nach welchem Recht oder Gesetz sollte es anders sein?

Vielleicht sollten wir mal über wirkliche Besitzverhältnisse, Verteilung und Gerechtigkeit sprechen. Auf Augenhöhe, nicht auf Grundlage von Borniertheit oder Besitz, der keiner ist.
 
Zitat Bandit 2105:

Gönne doch anderen ihre Sichtweisen! 🙄

Es hat sich schon oft gezeigt, wo ein Wille da ein Weg.
-------------------------------------------------------------

Na ja, das ist nun wirklich das dürftigste Argument.....
Ich ahbe nichts gegen Sichtweisen - ich bin für ein Grundeinkommen! Aber ich bin dagegen schlichtweg alle Sozialsysteme abzuschaffen.

Vor ein paar Jahren gab es übrigens schon mal sowas. Da hat die Politik vorgeschlagen, doch Leistungen zusammenzulegen; das wäre billiger, alle hätten mehr, alles wäre einfacher.
Nannte sich Hartz 4 - über das hier von denselben Personen gescholten wird.

Es wäre mehr ( !!!! ) Sozialstaat notwendig - nicht noch mehr Abbau.

Haben die Befürworter eine BGE damals auch "Hurra" geschrien???
Ich bleibe dabei: Die dümmsten Kälber suchen sich ihre Metzger selbst aus.
 
Zitat Bandit 2105:

Gönne doch anderen ihre Sichtweisen! 🙄

Es hat sich schon oft gezeigt, wo ein Wille da ein Weg.
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Na ja, das ist nun wirklich das dürftigste Argument.....
Ich ahbe nichts gegen Sichtweisen - ich bin für ein Grundeinkommen! Aber ich bin dagegen schlichtweg alle Sozialsysteme abzuschaffen.

Vor ein paar Jahren gab es übrigens schon mal sowas. Da hat die Politik vorgeschlagen, doch Leistungen zusammenzulegen; das wäre billiger, alle hätten mehr, alles wäre einfacher.
Nannte sich Hartz 4 - über das hier von denselben Personen gescholten wird.

Es wäre mehr ( !!!! ) Sozialstaat notwendig - nicht noch mehr Abbau.

Haben die Befürworter eine BGE damals auch "Hurra" geschrien???
Ich bleibe dabei: Die dümmsten Kälber suchen sich ihre Metzger selbst aus.
Teilweise würde ich dir Recht geben: dabei kommen meistens Mogelpackungen bei raus, so auch Hartz IV.

Hartz IV ist kein Sozialelement, sondern eine Vernichtungsmaschinerie. 🙄

Und was immer du als Sozalsystem bezeichnest, verkommt es immer mehr zum reinen Verwertungssystem. - Schade übrigens, dass die meisten sich nicht der Hinterlist bewusst sind, wie das in der Praxis abläuft.

Mehr Sozialstaat?

So aber nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich fand das alte Systm mit Arbeitslosgeld, Arbeitslosenhilfe plus Zuwendungen bei persönlicher Härte weitaus gerechter!
Und man könnte auch jetzt etwas tun. Nämlich Erhöhung der Hartz 4 Sätze ( nicht bedingungslos ) - da es immer weniger Arbeit geben wird, könnte man z.B. einen sog. Non-Profit-Sektor anhängen - also eine Arbeit in der Gemeinde für ein paar Stunden. ( wurde eingangs des Threads schon mal beschrieben ) Man könnte vor allen Dingen wieder zurücksetzen, daß jeder jede Arbeit annehmen muß. Verwendung sollte wieder nach Berufen angeboten werden.
Dazu müßte man die Rentenformel ändern - Beiträge erhöhen und zwar solidarisch ( was auch die Krankenversicherung betrifft! ) Arbeitgeber und Arbeitnehmer zahlen denselben Beitrag. Leiharbeit abschaffen bzw. mindestens so hoch bezahlen wie die Stammbelegschaft. ( höher wäre, wie in Frankreich, noch besser ) Mindestlohn einführen.
 
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