ups- muss Grafiken entfernen/übersetzen... modernisierter HR-Editor erlaubt mir nur noch 5... wohl dosierte...
wie viele Designstufen noch bis Twitter-HF..?
...wie immer
😱 , bin ich eklatant und ca dreißig Seiten hinterher
aber, bisher - echt spät und uA Dir ein frohes neues Jahr wünschend
🙂 - aufgriffen
Wir liefern beide doch im Ansatz den gleichen Lösungsvorschlag: Gerechte Verteilung der Arbeit und der Löhne.
Sehe ich nicht so. Denn dann müssten Verwalter von Sonstwas erheblich weniger verdienen wie Erschaffer von Sonstwas.
Das Gegenteil scheint mir derzeit Fakt.
Im Mittelalter arbeiteten Menschen von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang, heute meist weniger als 8 Stunden am Tag. Es gibt weniger Arbeit als jemals zu vor und trotzdem ist unsere Gesellschaft relativ reich.
am Rande... und zum Einen..: wen interressiert heutzutage Mittelalter(rollEyes-Sm....). Kann Mittelalter derzeitig wegweisendes Argument sein?
und wichtiger erscheinend: Zum Anderen:
Bitte definiere "unsere Gesellschaft".
gilt "unsere Gesellschaft" auch für existenzlos gewordene Afrikaner, etc?
Arbeiten wir morgen halt nur noch 6 Stunden, ist doch schön (Lach-Sm....)
Ist man noch selbst der (Lach-Sm....), wenn man selbst, 3 Mal am Tag - weil einzeln unterbezahlt - lediglich für Miete; Nebenkosten; Nahrung und Kleidung seinen ganzen Körper einsetzt... ?
Warum soll das weniger Lohn bedeuten? Ich bin mit 6 Stunden dank Technik genauso produktiv oder sogar produktiver als früher mit 12 Stunden. Mehr noch: ich muss die neue Technik bedienen können. Ich muss qualifizierter und spezialisierter sein als der Bauer im Mittelalter, der nur körperlich arbeitete.
...
nur körperlich arbeitet...
? hast Du das selber mal... über einen längeren Zeitraum... gar Jahrzehnte... ? körperlich so richtig... Männermäßig
(Weiblichkeit versteht hoffentlich wie ich das meinte (Zwinker-Sm....))
"Hochnäsigkeit"
ist Dir ein Begriff? (suchDir´nenSm....aus-Sm....))
(zwinker-Sm....) ... nun wieder zum Kern des Threads
Aber selbst wenn Lohnverzicht erforderlich ist:
Ich finde es gerechter, wenn 90% der Menschen 6 Stunden arbeiten, als dass 70% 8 Stunden arbeiten und den Rest finanzieren muss.
oah... nur 6 Stunden am Tag arbeiten... (Dreamer-Smiley)
für 8 Stunden Lohn/Gehalt... Herr, wirf (gleich-)wertiges Geld vom Himmel!
Zumal es die Arbeitslosen unter Druck setzt. Egal wie hoch ein BGE ist, es wird (muss!) niedriger sein als ein Arbeitseinkommen. So drängen viele BGE Empfänger auf den Arbeitsmarkt um mehr zu verdienen und wir haben wieder die Situation, dass Arbeitgeber Dumpinglöhne zahlen, weil es ein Überangebot von Arbeitskräften gibt.
Ein Überangebot an Arbeitskräften gegenüber Arbeitsstellen IST vorhanden und WIRD - zu Ungunsten derzeiter Arbeitskräfte täglich, da Technologie erlernend - weiterhin zunehmen?
Nein, Ziel muss sein, dass jeder, der Arbeit will, diese findet.
Eins, Zwei, Drei... oder ein Vielfaches davon an Müllwerkern an einer einzigen Abfalltonne?
Das "Lohnproblem" unserer Zeit liegt indess in den Berufen, die technisch nicht optimiert werden (können). Das sind die Berufe, in denen es schwer fallen wird, Arbeitszeiten zu senken und Löhne dennoch stabil zu halten.
Auch das sehe ich nicht so... Sind wir Technik bejahend. , wie leicht wäre es jeglichen überbezahlten Sesselpfurzer - der sich derzeit zu wichtig nimmt - egal in welcher verwaltenden Branche(?) durch intelligente Computerprogramme kostenminimierend/Arbeitsplatz wegfallend zu ersetzen.
Verwaltung ist lediglich Addition oder Sublimierung anfallender Zahlen.
Handwerk ist da derzeit noch was anderes... noch fehlt der Software da entsprechende Hardware.
Noch...
Ein Fertighaus (in Massenproduktion vorgefertigt) kostet vielleicht 150.000 €. Lässt du alles vor Ort von Handwerker bauen, kostet das locker 50% mehr.
Ein Fertighaus aus dem 3D- Drucker bekommst Du bereits für einen Bruchteil von 150.000 von der Stange.
Wobei "Stange" derzeit lediglich überschaubaren Drucker-Vorlagen geschuldet ist - aber auch das wird sich ändern.
Ich finde es schwer vermittelbar wenn eine Frau 60 € beim Friseur lässt oder ich am WE 50 € für einen Gaststättenbesuch bezahle. Das ist relativ teuer. Für das Geld kann ich ein halbes Jahr auf Netflix unbegrenzt Filme schauen, mir Schuhe kaufen, die ich jahrelang trage oder sonstwas.
60€ beim Friseur ... da war - und bleibe - ich für den Rest meines Lebens wohl Fassungslos(ooh-Sm....).
Manch eine(r) hat wohl und braucht ... das ..?
Die Frage wird also auch sein, was wir mit Berufen tun, die "teuer" bleiben weil wir sie eben nicht automatisieren können. Insofern stellst du zurecht die Frage nach der Zukunft vieler bisher "einigermaßen bezahlter Jobs".
Im Bezug auf "Berufe die wir nicht automatisieren können" gehen wir - so schien es mir bisher maßgeblich - scheinbar auseinander. Und auf die von mir skizzierte Abwärtsspirale - bzgl Lohn und Gehalt - gehst Du warum gleich nicht ein?
Und... Zusatzfrage!:
Warum "bleiben" manche Berufe teurer/lassen sich anders besteuern/alimentieren als andere?
...sind denn nicht Alle am Allgemeinwohl interessiert?
Vorhandene Arbeitsstunden lassen sich aber nicht auf immer mehr Geringverdiener umlegen, wenn die Arbeit eine hohe Qualifizierung verlangt, die die wenigsten Arbeitnehmer mitbringen. Einen Tellerwäscher kann man nicht mal schnell die Arbeit eines Arztes machen lassen, oder?
Richtig!
Und mit denen verfahren wir Deiner Meinung nach: Wie?
Geringverdiener sind meistens identisch mit gering Qualifizierten. Und/oder mit Leuten, die aus privaten (meist familiären) Gründen an einen bestimmten Ort mit wenig beruflichen Möglichkeiten angekettet sind und sich nicht so einfach in bessere Gebiete verändern können.
Demnach... also was Du obig skizzierst... haben wir in Zukunft zwei Ghettos:
- ein hochqualifiziertes
- ein minderprivilegiertes
?
Und für Dich wäre das o.k.? und das sagst Du aus welchem derzeitig priveligiertem Standpunkt heraus?
Wenn Du als Arbeitgeber von einem ungebundenen Hochqualifizierten verlangst, er soll für lau arbeiten, zeigt er Dir den Vogel und geht woandershin, wo man seine Talente zu schätzen und zu bezahlen weiß, nach China, USA, Dubai, Brasilien oder in die Schweiz. Und der AG in Deutschland kann dann sehen, wo er seine Fachkraft herbekommt.
Schön, dass Du uns auch hier erneut die Welt erklärst - wie sie ist...
Schade zu sehen, dass Du - obschon Deiner ganzen bisherig gelesenen "Bildung" - darüber geistig nicht hinauskommst.
Die Welt besteht eben nicht nur aus Deutschland oder aus irgendwelchen Nestern in der deutschen Pampa. Und Hochqualifizierten steht die ganze Welt offen, gerade in Zeiten der Globalisierung.
Es liegt im Eigeninteresse Deutschlands, gut Qualifizierte auch per guter Bezahlung zu halten, statt sie mit Bürokratie und dem Neiddenken der Minderbemittelten zu vertreiben.
"[...]Neiddenken der Minderbemittelten[...]"...
lässt echt tief blicken...ein Gedanke von mir...Dir sicherlich unerschlossen...
(obiger Beitrag von Daoga) Ist für mich einer der intelligentesten Aussagen zum Thema.
sprachlos...
😱
Wer von technologischem Fortschritt, Automatisierung profitieren will und einen gut bezahlten Job möchte, MUSS eine entsprechende Qualifikation haben.
Und wenn wir dann alle den Doktor oder ´ne Professur haben, welche Qualifikation ermöglicht uns akademisch arbeitslosen dann den Job zu Tellerwäscher etc zu bekommen.
Mit Deinen Aussagen treibst Du das ewige Hamsterrad lediglich an...
Änderung erfolgt dadurch wohl nicht.
Teller waschen kann jeder. Eine "Tellerwaschmaschine" bedienen bedeutet aber schon, dass man mehr Qualifikation braucht.
Ich bin überrascht welche Überlegungen Du hier formuliertest (fettesGrinsen-Smi...).
Eine Maschine, welche Teller wäscht und seinem Nutzer eine Qualifikation zum nutzen abverlangt, wurde von einem wahrscheinlich unerkannt überbezahltem, da einseitig verbildetem, Idioten programmiert.
Wir brauchen in vielen Bereichen ein Umdenken, Stichwort Digitalisierung. So ist es bei mir im Büro so, dass Kollegen immer noch lange Listen händisch in Word führen oder Akten in den Schränken hängen haben.
Wenn ich heute einen Kollegen eine Woche auf ein Software-Seminar schicke, kann der seine Arbeit im Extremfall dreimal so schnell machen.
Der geht dann nach 2einhalb Stunden mit dem gleichen Gehalt nach Hause?
Oder kostet dessen Leistungen zwei anderen Kollegen den Arbeitsplatz - und was machen diese in Zukunft?
Natürlich erzeugt das Druck. Menschen müssen heute mehr lernen als früher. Schlimmer noch: Selbst hochqualifizierte Menschen haben am Ende nur ein kleines Berufsfeld und müssen sich darin auch noch ständig weiter qualifizieren.
Wird man arbeitslos, kann man sich dann nur auf 1% aller Jobs bewerben, die eben jenes Profil haben und man steht in Konkurrenz zu jungen frisch qualifizierten Mitbewerbern.
Menschen lernen nicht Mehr... Menschen lernen heutzutage anderes. Mit - in den letzten Jahrhundert - angeeignetem Wissen, wurde ja nicht das Hirn größer, leistungsfähiger, gar aufnahme und speicherbereiter - oder?
Und falls Du jetzt meinst: Muss ja nicht! - denk Dir...
kurz...den elektrischen Strom weg...
und wie qualifiziert heutige elektro"Authisten" dann sind - ganz egal für was auch immer...
Ich glaube eine der größten Herausforderungen der Zukunft ist nicht nur Menschen zu qualifizieren, sondern bedarfsorientiert zu qualifizieren. Diesen Menschen kann man dann auch zurecht und wirtschaftlich gute Löhne zahlen.
So wie Fußballern die 10 Jahre ordentlich rackern, treten und ausreichend Tore für ´nen Verein hinbekommen.
Deren Einkommen muss den Rest des Lebens ausreichen - oder wozu qualifizieren wir diese anschliessend gesellschaftlich wertig um?
Das Problem in Sachen Löhne bleiben dann eher die Bereiche, die man auch mit Bildung/Qualifikation nicht wirtschaftlicher machen kann.
Das "Problem" kann nur "bleiben", wenn wir an derzeitigem System festhalten möchten?
Vor allem viele Dienstleistungen sind nur bedingt wirtschaftlicher zu gestalten indem man Technik einsetzt.
Gerade Dienstleistungen werden in kommend naher Zukunft als erste ersetzt werden.
Wie soll etwa ein Friseur wirtschaftlicher werden?
Och, ob
der "Typ" hier weiterhin lediglich kocht oder Haare schneiden wird... ist lediglich ein SoftwareUpdate entfernt.
Kleidung, Möbel und co kann man auch sehr billig konsumieren.
sh Daoga weiter Oben: "Neiddenkende" werden den recykelten BilligRamsch wohl konsumieren müssen - sofern zumindest dazu in der Lage.
Alle anderen werden meinen noch eine Wahl zu haben...
Dienstleistungen im Bereich Gesundheit und Bildung sind existenziell für unsere Gesellschaft und jeder sollte sie sich leisten können.
Bin da ganz bei Dir... Wie machen wir das?
Meinen sozialistische Gruß an Dich - an dieser Stelle (Lach-Smil...).
Ohne Zweifel hat die Idee vom bedingungslosen Grundeinkommen ihren Reiz. Ich denke, dass bei seiner Realisierung auch eine Verwaltungsvereinfachung dabei herauskommen würde, weil anstelle vieler heute gewährter Einzelleistungen das bedingungslose Grundeinkommen träte.
Hallo Burbacher (Lach-Smil....)
Ein bisher angedachtes BGE unterscheidet sich von derzeit geleisteten Sozialleistungen nicht durch gezahltes Geld - denn das zahlt/bringt die Gemeinschaft bereits heute auf - sondern durch Zwanglosigkeit gegenüber den Empfängern.
Eines der Hauptprobleme jener welche sich über ihren Job bzw dem dadurch erworbenen "Einkommen" zu definieren scheinen. Leben kann scheinbar nicht sein, Leben muss man verdienen durch erwerb bunt bedruckter Zettelchen - war schliesslich schon immer so...
Ein Nebenproblem wird sein - Du hast es Oben bereits angesprochen - ein nicht unerheblicher Teil Beamtentum kann weg...
die aber dann auch arbeitslos werden... sich zum ersten Mal in ihrem Leben einem Leben außerhalb Beamtentum stellen müssten... Was meinst Du... wie qualifizieren wir diese dann weiters gesellschaftlich relevant - und worauf?
Für mich unterm Strich das schlagende Argument.
Ich bin kein Fan eines BGE, aber de facto ist Hartz 4 ja bereits so etwas ähnliches wie ein BGE.
Wesentlicher Unterschied ist eigentlich nur der "Arbeitszwang" und damit verbundene Kürzungsmöglichkeiten.
Rechnet man den Verwaltungsaufwand von Hartz 4 dagegen, erscheint es mir dessen Wirtschaftlichkeit fragwürdig. Dann lieber ein Pauschalbetrag mit möglichst wenigen Ausnahmen. Mietpreise müssten z.B. schon lokal unterschiedlich berücksichtigt werden.
Viel kritischer ist aber die Aussage hinter einem BGE: "Hier muss keiner arbeiten"
Mir widerstrebt das vollkommen. Menschen sind sozial und sollten immer einen Beitrag zu einer Gesellschaft leisten (wollen + können). Und ich will auch nicht gezielt Menschen nach Deutschland locken, die nicht arbeiten wollen.
Zum Einen: Warum vermischt Du hier zwei vollkommen unterschiedliche Dinge... Könntest Du Einwanderungspolitik von BGE trennen..?
Zum Anderen: Wenn Du skandierst: "Menschen sind sozial und sollten immer einen Beitrag zu einer Gesellschaft leisten (wollen + können)."
frage ich mich einerseits was "sozial" für Dich ist
und
andererseits, habe ich - nicht erst hier und in obig zitiertem - den Eindruck, dass Dein "sollten einen Beitrag zu einer Gesellschaft (wollen + können)" eher einem verklausuliertem "müssen" entspricht.
Und das wäre dann wiederum Arbeitsdienst... oder wie früher mal formuliert: Zwangsarbeit
Daher noch ´ne Frage: In welcher Sparte können "unterbemittelte", "unterqualifizierte" - ohne derzeit existierend gut entlohnte Arbeitsplätze zu gefährden - Deiner Meinung nach jobben?
Diese ganze Lobhudelei am System, derer, die derzeit auskommend einträglich Einnahmen haben,
scheint mir in keinster Weise mehr als Lobhudelei am derzeitigen System, derer, die derzeit auskommend einträglich Einnahmen haben.
Nicht mehr - nicht weniger.
Also,
der Tellerand scheint mir - mehr als - ausdrucksvoll umrissen
und
was liegt außerhalb davon,
kommt zukünftig potenziert auf uns zu?
Wie damit
realistisch , unpolemisch umgehen...
Vermehrt Armen-Ghettos zulassen, verhungern lassen, harte Selbstverteidigung des Habens und drauf schiessen,
oder weiches teilen und abgeben
?