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Bedingungsloses Grundeinkommen

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An Deiner Stelle würde ich jetzt sofort anfangen Blechcontainer zu schweißen. Das wird bestimmt der große Trend des Jahrzehnts.
 
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Re: Bedingungsloses Grundeinkommen
Da hättest Du keine Chance. Weil die Dinger aus dem Ausland wesentlich billiger wären - wenn sie denn jemand bräuchte.
In Polen wartet eine Armada von Schweißern auf solch einen Einsatz.
 
Ausländer, bäh, würde ein Bekannter (Automechaniker) jetzt sagen, der mit Ausländern als Arbeitskräften ziemlich schlechte Erfahrungen gesammelt hat. Aber die meisten Gemeinden haben eigene Arbeiter, die für sowas zu gebrauchen sind, wenn gerade kein Winterdienst oder sonstwas in der Gemeinde zu machen ist. Dann weiß man wenigstens wie es mit der Qualität steht, und an wen man sich halten muß wenn nicht, wenn Ausländer schon wieder über alle Berge wären.
 
Es würde niemals reichen. Was ist mit den großen Milliardenbeträgen die den Beamten gesetzlich zustehen? Was mit den Milliarden, die die Rentner erworben haben? Ein BGE wäre ein Werk - wenn man heute beginnen würde - über Generationen. Oder der Staat müßte enteignen. Also zu einem großen Teil quasi sich selbst.
Neoliberal deshalb, weil den Bedürftigen weggenommen werden soll, und zu denen geschoben wird, die es nicht benötigen - aber sicher gerne nehmen würden.


Den Bedürftigen weggenommen werden soll??? Also wenn du als Bedürftiger zwei Möglichkeiten hast: Sanktionen, psychischer Terror von den Sacharbeitern oder das BGE? Was würde der Bedürftige wohl wählen???? Außerdem bringt es langfristig nichts sich zu bewerben. Die Stellen im Niedriglohnsektor werden eh nicht mehr langfristig bleiben.
 
Container oder nicht, Wohnraum ist ein wichtiges Thema beim BGE.
Was bringen 1.000 € BGE wenn ich keinen annehmbaren Wohnraum finde, es sei denn ich gebe fast mein gesamtes BGE nur fürs Wohnen aus!?

Deswegen sage ich ja, dass jede Sozialleistung nur im Kontext Sinn macht.

Schaffen wir finanzierbaren Wohnraum, Arbeit, Bildung und Steuergerechtigkeit, dann sind soziale Probleme nur noch halb so groß.

Es ist doch ein Hohn, dass Immobilienpreise in die Höhe gepusht werden, weil es legal ist, dass Spekulanten Wohnungen als Kapitalanlage kaufen, diese aber nie vermieten; während Zeitgleich im Sozialsegment Wohnraum fehlt.
Gibt es keinen billigen Wohnraum, hilft auch kein BGE.
 
Und das bringt den Leuten eben nix, wenn die Mieten nicht nach unten gehen, sondern in Erwartung von (vermeintlich) mehr Geld sogar steigen werden. Je mehr einer von seinen 1000 Euro BGE für die Miete abdrücken muß, weil in seiner Gegend nix billiges zu kriegen ist, um so weniger bleibt für alles andere übrig, und zusätzliche Stütze vom Staat würde es dann keine mehr geben. Nada. Finito.
 
Genau so ist es. Die wenigsten begreifen das aber - in ihrer Traumtänzerei. Und sie begreifen noch weniger, daß der Geldsegen uns Unternehmer geradezu herausfordern würde, die entsprechenden Preise zu erhöhen.
 
Deswegen bleibe ich dabei, der Staat soll mit dem BGE beim Wohnraum anfangen, und wenn es der Staat nicht machen will, das können einzelne Länder oder sogar Gemeinden auch im Alleingang betreiben.

Denn die Zahlen liegen alle vor, wo Wohnraum am nötigsten ist - Obdachlose, Frauen in Frauenhäusern, Erwachsene und ganz besonders Jugendliche in prekären Familienverhältnissen -

wo Wohnraum vorhanden ist (hängt ja nicht allein an Containern, auch leerstehender normaler Wohnraum, den die jeweilige Gemeinde anmieten kann)

und wo nachzubessern ist (erst mal per Container, weil richtiger Wohnungsbau Grundstücke und Zeit erfordert),

und das alles wäre schon jetzt und sofort machbar und auch finanzierbar,

in jeder Gemeinde nach deren eigenen Bedürfnissen und Verhältnissen.

Nachbessern mit Kleinwohnungen für Pendler (wichtig vor allem für Großstädte mit hohem Pendlerverkehr) kann man später immer noch.

Oder mit der Erstattung dieses Mindestwohnraums nach ortsüblichen Mieten für alle, die besseren eigenen Wohnraum haben und diese Erstattung für die nicht benötigten 10 qm quasi als Zuschuß für ihre eigene Miete/Wohnkosten benutzen können.
 
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