Rose
Urgestein
Warum? Bedingungsloses Grundeinkommen.
Dass man kein Eigentum haben darf, wäre dann ja schon eine Bedingung für einen Teil des BGE.
Das Gute am BGE wäre doch gerade, dass niemand dafür bestraft werden soll, der gespart hat und sich vielleicht eine kleine Eigentumswohnung gekauft hat.
Ach so, aber wäre es nicht ungerecht, wenn erst das Eigentum verkauft werden müsste?
Deswegen schrieb ich ja, das der der kein Eigentum hat etwas mehr bekommt wegen der Miete und der der Eigentum hat eben nicht, weil seine Kosten ohne Miete etwas geringer sind.
Mit dem zweiten Satz hast du natürlich Recht.
Allerdings ist das BGE ja kein Garant für Verbesserungen auf dem Arbeitsmarkt.
Schlimmer noch: Arbeit würde sich möglicherweise weniger lohnen als heute.
Ein BGE müsste sich ja irgendwie finanzieren, vermutlich auch über höhere Sozialabgaben auf Löhne.
Vereinfacht:
- Früher hat man einen Beruf für 2.500 brutto = 1.500 netto ausgeübt
- heute bekommt man 1.000 BGE und muss von seinem Brutto mehr abgeben, dass vielleicht nur 500 € netto bleibt
Dann hätte man nichts gewonnen.
BGE steht und fällt mit der Frage: Wer finanziert es.
Das Geld könnte man sich von den Kirchen holen, diese finanzieren sich einfach selber, da wäre Millionen sogar Milliarden von Euros da. Und wenn man keine Fremden mehr im Land hätte, die noch ihre Familien nachholen, ist auch genug Geld da.
So wie es jetzt ist darf und kann es nicht mehr bleiben.