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Bankencrash 2020 Deutschland und die Folgen

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Je früher desto besser. Dann werden Immobilien günstiger.
Es ist doch nachweislich, dass alle 10 Jahre eine Finanzkrise ausbricht. Wir sind überfälllig.

Die EZB kann und sollte man nicht ernst nehmen. Es werden Regeln und Gesetze kreiirt und die von der EZB missachtet werden. In Deutschland haben wir eine Inflation von mehr als 2%. Die EZB wird die Zinsen erst erhöhen, wenn das schwächste EU Mitglied die 2% erreicht hat.

Der Staat (Deutschland) profitiert von der Niedrigzinsphase.
1. Es müssen weniger Zinsen bezahlt werden
2. Um Inflation zu haben, wird viel Geld gedruckt. Die Staaten zahlen so ihre Kredite schneller zurück.

Das ganze Weltwirtschaftssystem ist ein großer Error. Aufgrund dessen, kommt es nur zum Wachstum, wenn ein Staat sich verschuldet. Keine Schulden = kein Wachstum
 
Gibt es hier eigentlich unter jenen, die Krall Recht geben, welche, die überhaupt schon mal am Kapitalmarkt aktiv waren?

Also nicht über eine "Sparkasse" oder selber aktiv Wertpapiere ge- und verkauft haben.

Ja ich. Viel spekuliert und hoch riskante Aktien eines britischen Unternehmens gekauft und verkauft. 8.000€ Gewinn (vor Steuern) innerhalb 1 Monats verdient.
Was lerne ich daraus?
Aktien = Glücksspiel
Es gib ein deutsches Unternehmen was super Zahlen liefert und volle Auftragsbücher hat... der Aktienkurs bricht ein. Dieses Unternehmen schaue ich mir schon seit 1 Jahr an
 
Ja ich. Viel spekuliert und hoch riskante Aktien eines britischen Unternehmens gekauft und verkauft. 8.000€ Gewinn (vor Steuern) innerhalb 1 Monats verdient.
Was lerne ich daraus?
Aktien = Glücksspiel
Es gib ein deutsches Unternehmen was super Zahlen liefert und volle Auftragsbücher hat... der Aktienkurs bricht ein. Dieses Unternehmen schaue ich mir schon seit 1 Jahr an

Kleine Ergänzung:

Spekulation auf kurzfristige Kursveränderungen bei einzelnen Aktien = Glücksspiel.

Langfristige Investition in ein breit aufgestelltes Depot aus vielen Aktien = Kein Glücksspiel

Aktien haben in Deutschland einen schlechten Ruf, weil man sie als Glücksspiel und Zockerei bezeichnet. Dabei sind Aktien nichts anderes als Unternehmensbeteiligungen.

Wenn ein Privatinvestor 10 Häuser kauft und vermietet, würde keiner ihn einen Zocker nennen. Wenn ich ihm in Form von Aktien die Hälfte seines Vermietungsunternehmens abkaufe, heißt es plötzlich: ich zocke 😀

Markus Kralls Aussagen fallen vor solch einer Einstellung leicht auf fruchtbaren Boden, denn natürlich sind 90% der Deutschen nur zu gerne gewillt, "Zockerei" als so gefährlich zu betrachten dass sie irgendwann logischerweise schief gehen muss...
 
Nur so als ganz kurzer Einwurf:

Tatsächlich sagen ja ehem. Kanzlerberater wie Michael Stürmer:

"Das amerikanische Jahrhundert ist noch nicht zu Ende, das chinesische Jahrhundert hat noch nicht begonnen. Ein Interregnum steht bevor. Nach aller Erfahrung sind solche Zeiten voller Gefahr, Drama und Konflikt."

https://www.welt.de/debatte/kommentare/article176255366/Zeitenwende-Das-chinesische-Jahrhundert.html

Und erkennt richtigerweise:

"Amerika und Russland kündigen den INF-Vertrag auf, und Berlin träumt vom deutschen Sonderweg – mit einer lässig heruntergewirtschafteten Armee und ohne eigene Strategie. Dabei müsste Bündnisfähigkeit deutsche Staatsräson sein."

https://www.welt.de/debatte/komment...ge-Die-Welt-schwankt-Deutschland-traeumt.html

Nun kann man lange streiten, ob militärische Stärke gut ist, aber mit einer multinationalen europäischen StreitMACHT stünden wir wesentlich stabiler da, wenn eine andere Großmacht auf dumme Gedanken käme.

Genauso ist dies auch in anderen Bereichen: In einer zebröckelnden Welt sollte man sich um Bündnisse umso stärker kümmern.

Wir sind jedoch gelähmt durch linken und rechten Populismus, durch Polarisierungen in der Bevölkerung, etc., die wiederum aus Instabilitäten und Unsicherheiten gespeist werden.

Ziemlich teufelskreisig.

Die Bankenproblematik ist ja damit verwoben.

Just my 2 Cents.....

LG
Stardust
 
Aktien = Glücksspiel

Kleine Ergänzung:

Spekulation auf kurzfristige Kursveränderungen bei einzelnen Aktien = Glücksspiel.

Langfristige Investition in ein breit aufgestelltes Depot aus vielen Aktien = Kein Glücksspiel

Es wäre nur dann ein Glücksspiel, wenn man mit dem blinden Finger aus der Kursliste wählt und kauft.

(im Vergleich zum Lotto wäre das immerhin ein Glücksspiel mit wesentlich besserer Quote!)

Es ist immer dann KEIN Glücksspiel, wenn ich fundamentale oder psychologische Spekulationen in meine Kaufentscheidung einbeziehe.
Das gilt ebenso für eine 1-Tages Spekulation, wie auch für eine längerfristige Spekulation.
Es trifft ebenso für ein breit diversifiziertes Depot zu wie auch für eine Einzelaktie.

Selbst wenn unkontrollierte ("zufällige, glückliche, unglückliche") Ereignisse eintreffen, kann ich durch strategische Maßnahmen mein gewünschtes Ziel erreichen. Damit bin ich sofort wieder NICHT im Glücksspiel.
Einfache Handlungsbeispiele bei negativen Ereignissen:
-längere Zeit halten als vorher beabsichtigt
-nachkaufen
-auf anderen Branchenwert switchen
-mentalen SL für Teilverkauf setzen und tiefer wieder rein

Meistens "irrt" man lediglich in der Zeit.

Ich sag mal so:
Timing ist (fast) alles an der Börse.

Gutes Timing ist kein Glück, sondern eine Fähigkeit.
"Gefühl" für Timing ist eine Mischung aus Sensibilität, Erfahrung, Menschenkenntnis, Multitasking und Fundamentals.
(ein möglicher Mangel in Fundamentals könnte ich deshalb durch die anderen Skills ausgleichen).
Man kann hier sicherlich noch mehr Skills auflisten: Hartnäckigkeit, Reflexionsvermögen, Lernfähigkeit, Resilienz, etc.
Das Optimum wird man nie erreichen. Aber es reicht, wenn man "gut" ist.

Manchmal kann man auch sagen: Die Strategie war richtig - aber die Aktie falsch.
Wenn ich merke, dass ich in einer Aktie mit meinem "Gefühl" richtig liege, dann "reite" ich sie über mehrere Jahre immer wieder.
Fall ich mit einer Aktie ins Wasser, versuche ich sie zu verstehen, falls ich wieder rein, suche ich mir die nächste.
 
Aktien sind eine gute Sache wenn man kurzfristige Verluste gut verkraften kann.

Langfristig helfen kleine Immobilien in Citylagen am besten, weil diese in jeder Wirtschaftlage gebraucht werden.

In London habe ich in einer 35 qm Wohnung für 3200 Euro Miete gewohnt, der Kaufpreis war 1.2 Mio. Letztlich ist es in allen gut entwickelten Ländern so, dass Immobilien eine extrem sichere Wertanlage sind und in Deutschland sind sie dazu noch spottbillig.

https://www.immobilienscout24.de/expose/113258340

https://www.immobilienscout24.de/expose/112857502

Bei solchen Angeboten mit 800,- Euro Mietertrag bei 240.000 Kaufpreis kann man nicht nur Zins und Tilgung von den Mieten zahlen sondern hat sogar noch Geld über. Wenn ich Menschen aus London solche Anzeige weiterleite, schütteln die immer ungläubig den Kopf und fangen sofort an hier zu kaufen.
Und dazu hat man hier noch eine gute Bausubstanz.

Ich bin genau so wie Krall überzeugt, dass der Bankencrash kommen wird. Die Idee mit Ländern wie Spanien und Italien eine gemeinsame Währung aufzusetzen, war einfach zu absurd und die Italiener werden uns mit den 1 Bio Target2-Schulden schön abzocken.

Ich habe beide Bücher von ihm gelesen und kann das nur allen anraten, ein extrem kluger Kopf. Das ist eben das gute, wenn man als junge Mutter viel Zeit hat, man kann sich gut fortbilden 🙂
 
Ein herrliches Thema, zu dem wieder einmal jede/r, der von nichts eine Ahnung hat, alles schreiben darf.
🙂
Ich hoffe, die Leserschaft lässt sich nicht verschrecken und legt Gelder ausschließlich nach professioneller Beratung an.
 
Ein herrliches Thema, zu dem wieder einmal jede/r, der von nichts eine Ahnung hat, alles schreiben darf.
🙂
Ich hoffe, die Leserschaft lässt sich nicht verschrecken und legt Gelder ausschließlich nach professioneller Beratung an.

Aber egal ob der "Berater" Markus Krall heißt oder der liebe Onkel von der Sparkasse ist: Denen geht es allen nicht um Euch sondern vor allem um sich selber 😀

Es ist klar, dass nicht jeder ohne Berater alles tun kann/sollte, aber der erfolgreichste Weg besteht meistens daraus nicht auf andere zu hören, sondern sich Wissen selber anzueignen.
 
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