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takita

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Darüber wird ja derzeit viel diskutiert und gepostet - aber hier finde ichs noch nicht.
Ich denke darüber sollte man schon informiert sein, deswegen:

Gebt doch mal das Thema so in Youtube ein und schaut euch ruhig mal um...


Dr. Markus Krall ist dafür quasi die oder eine der ersten Adressen, deswegen hat man auch schon das Unwort "Krall Knall" iwo verlauten gehört. Ihr seit alle herzlich eingeladen mitzudiskutieren und auch Beobachtungen zu machen was zum Beispiel tatsächliche Entwicklungen/Auswirkungen betrifft....


Ich denke hier könnte man dann schreiben was man dazu denkt, evtl. gibt's ja auch Fragen - und letztlich sicherlich ein Geschehnis - Verlauf. Wie das dann aussehen wird und sich wirklich entwickelt - kann man ja vorher nicht genau wissen/abschätzen - aber - ehrlich - die Prognosen sehen echt finster aus...

...um es punktgenau zu formulieren - die große Angst ist eine Entwicklung hin in eine Deflationsspirale. Das wäre dann so das Worst Case Sznenario...


Das kann also durchaus sein - das das hier ein umfangreicher Thread wird, also wäre es schön wenn einerseits immer die Zitatfunktion bei sich beziehenden Antworten/Fragen auch benutzt werden würde und andererseits die zitierten Texte möglichst gezielt auf das Nötigste nur eingestampft werden würden... ...damit es übersichtlich wird!


Na, dann - auf in die Zukunft - ich hoffe ihr habt alle Taschenlampen dabei, euer Überlebensmesser - Verpflegung und Wasser, Mineralientabletten, Verbandszeug ...es wird ein langer Marsch...

euer Takita

IM Anhang (Link) Post #21 findet ihr die wichtigsten Informationen lesbar im Überblick formuliert! Und meinen abschließenden Text findet ihr in Post #75...


Die ganze Problematik in KURZFORM findet ihr im Link zum Video Post #94 und noch mal etwas mehr im Kontext, aber immer noch in Kurzform Post #105

Das wars ich bin raus! - Post #122
 
Zuletzt bearbeitet:

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takita

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Bitte streut solche Propaganda, wie die von Herrn Krall, nicht!!!
Also ganz so geht's nicht - wenn der Öffentlichkeit Gefahr droht - muss man schon darüber Diskutieren dürfen - ohne Propaganda zu produzieren... ...also das sind zwei Paar Schuhe.

Wir haben ja die Realität und das dann "völlig ausgedachte oder extrem verzerrte Material". Da muss es gerade heute leicht sein, das zu widerlegen.... ...und dann wird man die "Ufos" entlarven können.

Dann weiter sieht man schon - unseren Banken geht's nicht gut - die Politik macht viel zu viele Fehler und die EU ist problematischer als man denkt. Jetzt kommt der Brexit, dazu empfehle ich auch Prof. Dr. Hans Werner Sinn - was doch größere Folgen schon hat.


Dann ist die Klimapolitik ein Problem, die Energiewende und der Wohnungsmangel in Ballungszentren, besonders schlimm: Sozialwohnungen schmelzen schneller dahin als die Gletscher in der Sonne... u.s.w. u.s.w. u.s.w….

Also die Lage ist alles andere als gut - jetzt droht der Bankencrash bzw. oder was noch schlimmer wäre: die Einhaltung des Kurses durch ins System gespeiste Unsummen der EZB, etc... ...was nach Herrn Krall die unwirtschaftlichen Unternehmen jedes Jahr anwachsen lässt, sodass - je später es zum Crash kommt, der Effekt der dann Pleite gehenden Firmen sich schlimmer auswirkt.

Also - er gibt nicht nur Warnzeichen, sondern zeigt vielfältige Lösungs- und Herangehensweisen auf.

Davon mal abgesehen - wenn es unser Wirtschaft gut gehen würde, was ich eigentlich dank der Mainstreamedien bisher dachte - warum geben die Banken nichts von ihren Erfolgen ab? Würde mich freuen mal ein paar Euro Zinsen zu bekommen...

...dann wäre Kralls Prognose auch ganz schnell vom Tisch bezahlt... ..und die Banken bräuchen keine Kapitalflucht zu befürchten...

Was ist den teuer? Doch was habe ich gestern erst in unseren Medien gelesen: der Negativzins soll nun schon auf den Sparer kommen. Hm...

Noch mehr zahlt der Bürger für sein verliehenes/angelegtes Geld? Machen die Banken nicht gute Geschäfte?

Was kommt den als nächstes? Wer weiß es denn? Vielleicht denkt sich unsere tolle Politik ja wieder was aus...
...wie die quasi unmachbare Energiewende. Oder arbeiten bis 75... ...warum eigentlich nicht gleich bis man umfällt?


Also ich muss sagen: nachdem was ich gehört habe ist Herr Krall jemand, den ich mir sehr gut als politischen Staatsberater vorstellen könnte. Dann würde vielleicht mal was Gutes in unserm Staat passieren und ein paar Probleme weniger iwann da sein, aber so - auf dem Kurs wie bisher - ist es euch nicht aufgefallen? Das die Statistiken meistens höchst gelobt werden - aber in den Straßen schlimmste Zustände herrschen:

Obdachlosigkeit, Altersarmut, Baudesaster... ...unbezahlbare Mieten, etc...
 

Uri

Namhaftes Mitglied
Takita, ich halte da gar nichts von.

Krall kenne ich nicht...es gibt zuviele von diesen Konsorten. Rattenfänger, sorry.

Hans Werner Sinn kenne ich. Lustiger Kauz und hat auch was auf dem Kasten. Aber mit seinen Horrorszenarien, da irrt er...und schreit auch schon seit über 10 Jahren ins gleiche Horn....

Deflationspanik....*gähn* seit auch 10 Jahren im Gespräch...bisher nichts passiert. Wieso sollte auch... Japan, die Mutter der Deflation, ist ein ganz anderes Beispiel und passt nicht.

Beschäftige Dich mal mit der Schwundgeldtheorie von Silvio Gesell!
Im Grunde gehts heute in diese Richtung - und ich bin sehr froh darüber.

Früher als alles hochverzinst war, profitierten vor allem die Geld-Bunkerer sowie die ideenlosen, lahmen Reichen.
Wer nichts im Kopf hatte oder keine Lust auf Risiko, der drückte seine Millionen aufs Bankkonto oder in Bundesschatzbriefe an den Staat.
Dafür heimste er dann ordentlich Zinsen ein - für quasi nichts.

Nur diese Leute haben es heute schlecht.

In einer Niedrigzinsphase muss man Geld richtig INVESTIEREN, in Unternehmen, in Immobilien in Risikoprojekte, wo neue Technologien entwickelt werden. Man muss diversifizieren. Es ist viel mehr Dynamik, Entwicklung vorhanden.
Mit Geld wird "gewirtschaftet" und nicht gebunkert.

Auch der Staatshaushalt ist deutlich entlastet. Früher gab es Zeiten, da gingen bis zu 40% des Steueraufkommens nur für die Zinszahlungen an die Millionäre und Milliardäre drauf, also an die Leute die dem Staat Geld geliehen haben (kleine Sparer sind auch dabei - unbedeutend).
Diese Reichen hatten nicht in Unternehmen investiert, weil man über die Zinsen vom Staat bedeutend sicherer Geld generieren konnte. Volkswirtschaftlich schlecht, aber lohnenswert für Leute die lieber Golfen gehen, anstatt sich um ihre Investition den Kopf zerbrechen zu müssen.

Heute ist der Staatshaushalt bedeutend entlastet. Das gesparte Geld (was nun NICHT mehr an die Reichen gezahlt wird), geht nun in Infrastruktur etc.... kurbelt die Auftragslage an... davon profitieren natürlich auch wieder viele Reiche, aber auch Arbeiter, Angestellte. Vor allem aber, es wird real etwas geschaffen.

Das was der kleine Sparer verliert - das gewinnt er durch niedrige Arbeitslosigkeit, durch geringe Zinsen im Hausbau etc.

Die Banken... Deine Panik, dass sie untergehen.... juckt mich nicht. Wer als Banker fähig ist umzudenken, der kann auch Gewinn machen. Wer unfähig ist, sollte bitte schnell weg vom Geschäft. Ausschließlich mit Zinsen Geld verdienen ist schwer...Banker hatten es früher sehr bequem.
Mich wundert es auch, warum sich die Deutschen Banken so schwer tun.... Woanders geht es ja auch.

Das gute an der Sache ist, niemand kommt mehr zurück, weil zu viele Staaten verschuldet sind und keine Zinsen zahlen wollen/können. Es bleibt erstmal so :)

Bedenke auch die niedrige Inflation.
Mit höheren Zinsen würden wir dann auch andere Szenarien erzeugen... Höhere Renditen könnten durch höhere Inflation aufgefressen werden.
 

Andreas900

Namhaftes Mitglied
Macht es doch einfach wie Markus Krall. Geh durch alle Medien, warne vor einem Crash und schreibe Bücher, die sich wie geschnitten Brot an ängstliche Anleger verkaufen :D

Natürlich KANN es einen Crash geben. 2008 hatten wir auch einen Bankencrash durch faule Immobilien-Anleihen. So what?

Die meisten Anleger sind doch eh so ängstlich, dass sie praktisch nichts investieren. Bestenfalls in Immobilien oder ein wenig Gold. 60% des Vermögens liegt auf Konten rum, oder gar unter dem Kopfkissen.

Wen willst du warnen? Die 5% der Deutschen, die Aktien halten? Von denen 0,1% hier registriert sind? :D

Alle Probleme, die du aufzählst (Klimapolitik, Wohnen, Sozialpolitik) haben doch nichts mit den Niedrigzinsen zu tun. Im Gegenteil: TROTZ Niedrigzins investiert Deutschland nicht.

unwirtschaftliche Unternehmen? Auchja, die von Krall betitelten "Zombifirmen". In einer Studie aus dem Jahr 2017 kommt die Bank of America zu dem Ergebnis, dass rund 9% der 600 größten börsennotierten Unternehmen in Europa Zombieunternehmen sind. Bei steigenden Zinsen, werden viele dieser 9% langsam und nacheinander pleite gehen (langsam und nacheinander, weil erst bei Auslaufen der Zinsbindung, neue höher verzinste Darlehen notwendig werden). Ein plötzlicher Knall aufgrund dieser Unternehmen ist also kaum denkbar.

Meine größte Angst ist eher, dass wir wie Japan eine lange Seitwärtsbewegung vor uns haben. Eine Zeit, in der nicht nur Tagesgeld sondern auch Immobilien, Aktien und co kaum noch reale Renditen abwerfen.
Banken werden von Staaten gerettet auf Kosten von Steuerzahlern genau wie in den USA die Banken 2008 gerettet wurden. Die Deutsche Bank wird verstaatlicht usw.

Im Zweifel wird die EZB einfach weiter "Geld drucken" und die Inflation wird steigen. In meinem vermuteten Szenario gibt es vor allem zwei Verlierer: Den Steuerzahler und denjenigen, der Geld nur auf dem Tagesgeldkonto parkt.
 

takita

Mitglied
Takita, ich halte da gar nichts von.

Krall kenne ich nicht...es gibt zuviele von diesen Konsorten. Rattenfänger, sorry.

Hans Werner Sinn kenne ich. Lustiger Kauz und hat auch was auf dem Kasten. Aber mit seinen Horrorszenarien, da irrt er...und schreit auch schon seit über 10 Jahren ins gleiche Horn....

Deflationspanik....*gähn* seit auch 10 Jahren im Gespräch...bisher nichts passiert. Wieso sollte auch...
Bisher nichts passiert? Ach echt? Nach 2008 wäre unsere Firma fast Pleite gegangen - was meinst Du wie sich das anfühlt - wenn 12 Leute vor der Maschine stehen und Lose gezogen werden, wer arbeiten darf. Und der Rest auf die nächste Entlassungswelle wartet...
..danach ging es bergauf - und zufällig fängts grad an wieder schwierig zu werden. Und gerade unsere Firma mit ewig roten Zahlen (eine gezogene, private Tochterfirma) könnte so ein beschriebenes krallsches Zombiunternehmen sein, wenn uns Arbeiter unserer Vorstand nicht andauernd belogen hat. Und in genau unserem Betrieb - was meinst Du wieviel die da investiert haben in den letzten Jahren... ...durch Zombikredite ermöglicht?


Die Zeit wird's zeigen...
 

takita

Mitglied
Wen willst du warnen? Die 5% der Deutschen, die Aktien halten? Von denen 0,1% hier registriert sind? :D

Alle Probleme, die du aufzählst (Klimapolitik, Wohnen, Sozialpolitik) haben doch nichts mit den Niedrigzinsen zu tun. Im Gegenteil: TROTZ Niedrigzins investiert Deutschland nicht.
Ne, Andreas genau umgekehrt - die 95% - eben die, die am meisten betroffen sein werden - und ich könnte mir vorstellen das der eine oder andere daraus genau hier im Forum schreibt.


Ach das hat alles nichts miteinander zu tun? Nein? Stehst Du auf eigenen Beinen? Vermutlich ja, dann solltest Du ja auch wissen - das Kredite noch relativ unproblematisch sind, solange man seine Arbeitsstelle hat und solange Waren auch gekauft werden können und wollen...

…aber fällt die Arbeitsstelle weg, dann könntest Du ja einen netten Brief an Frau Merkel schreiben - das Du einen sozialen Kredit brauchst, weil die Banken Dir nichts mehr geben können oder wollen...

Hm? Option? Nein? Dann nenn mir mal eine Alternative ausser Arbeitssuche... (weil die Option dann unterm Strich erstmal ebenso weg fällt)
 

SFX

Namhaftes Mitglied
"Wer sind denn die ersten, die es trifft, wenn die Wirtschaft schwächelt?"
"Es sind die Geringqualifizierten und Leih-/Hilfsarbeiter. Die dürfen als erstes zu Hause bleiben."

"Wen trifft ein Wirtschaftskollaps besonders hart?"
"Die ganz großen Börsenspekulanten wie Fondsmanager und Anleger hochvolatiler Optionen!"

"Wer kommt am Besten davon, wenn die Rezession tatsächlich eintirtt?"
"Der sogenannte "Mittelstand", der weder arm noch vermögend ist. Hier wird weder viel verloren, noch muss man die grundlegende Existenz fürchten. Sind am Ende des Börsen-Crashs noch ein paar Kröten übrig, so können diese klug investiert werden und sich so vermehren."

"Was ist die beste Anlagestrategie in der momentenen Wirtschaftslage?"

"Man sollte den Abschwung genau beobachten. Ist die wirtschaftliche Tiefphase erreicht, muss schnell gehandelt werden. Sein Depot sollte man dann mit bedacht füllen. Für schnelle Gewinne, die jedoch risikobehafteter sind, können direkte Aktien gekauft werden. Langfristige Gewinne mit geringerem Risiko erzielt man mit ETF-Sparplänen."

"Danke für das Gespräch."

"Ich habe zu Danken!"
 

Kerstin1976

Namhaftes Mitglied
Ich hab den Namen nur mal gegoogelt und geschaut auf welchen Seiten er auftritt - das sind alle samt rechtsgerichtete Seiten, teilweise ohne Impressum.

Seriös geht anders.
 

Andreas900

Namhaftes Mitglied
Ne, Andreas genau umgekehrt - die 95% - eben die, die am meisten betroffen sein werden - und ich könnte mir vorstellen das der eine oder andere daraus genau hier im Forum schreibt.

Ach das hat alles nichts miteinander zu tun? Nein? Stehst Du auf eigenen Beinen? Vermutlich ja, dann solltest Du ja auch wissen - das Kredite noch relativ unproblematisch sind, solange man seine Arbeitsstelle hat und solange Waren auch gekauft werden können und wollen...

…aber fällt die Arbeitsstelle weg, dann könntest Du ja einen netten Brief an Frau Merkel schreiben - das Du einen sozialen Kredit brauchst, weil die Banken Dir nichts mehr geben können oder wollen...

Hm? Option? Nein? Dann nenn mir mal eine Alternative ausser Arbeitssuche... (weil die Option dann unterm Strich erstmal ebenso weg fällt)
Vorher hast du aber von anderen Problemen gesprochen, zb der Umwelt.

Jetzt sprichst du von einer möglichen Arbeitslosigkeit aufgrund einer Bankenkrise, ok, reden wir drüber.

Ja, es gab Länder in denen 2008 die Arbeitslosigkeit von 5 auf 20% gestiegen ist. Das ist meist schlimm für die Betroffenen, aber was will ich jetzt tun wenn ich Angestellter in einem Unternehmen bin? Warum warnst du diese Menschen? Was sollen Sie deiner Meinung nach jetzt tun?

Kredite sind niemals unproblematisch. Und genau da sind wir beim Punkt: Krisenvorsorge:
Es ist egal ob es 2020 einen Bankencrash gibt oder in 2021 oder erst 2030 die nächste Krise. Krisen kommen immer wieder.
Man kann vorsorgen indem man versucht einen guten und sicheren Job zu finden, sich weiter zu bilden, Humankapital zu schaffen. Man kann sinnvoll Geld anlegen, sparen, Schulden vermeiden, ein Umfeld von Freunden und Familie schaffen.

Diesen generellen Tipps kann man folgen, aber eine Krise vorhersagen kann niemand. Das ist ja das Wesen einer Krise, sie kommt plötzlich und unerwartet. Ihre Auswirkungen sind im Markt nicht vorher eingepreist, weil keiner sie erwartet. Deswegen machen Krisenpropheten wie Krall und co keinen Sinn. Sie sagen nur, was der Markt längst weiß.
 

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