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Baby(s)-Schlaf geht mir an die Substanz

Das ist genauso wie bei Erwachsenen.
Wenn ich Hunger habe, kann ich nicht schlafen.
Aber ebenso kann ich nicht schlafen, wenn ich zu viel gegessen habe, unruhig bin, zu aufgedreht .Beliebig fortzuführen.

Ein Gespräch mit dem Kinderarzt , der vllt helfen könnte den Grund zu finden, warum das Kind so wenig schläft?
Aber wieviel Schlaf ein Kind in dem Alter braucht ist eben auch unterschiedlich.
Meine Kinder brauchten viel Schlaf.
Sonst waren sie ungenießbar, besonders meine Tochter!
 
Ich habe nicht gestillt, obwohl ich es hätte können. Keine Macht der Erde hätte dazu gebracht.
Auch die Unruhe überträgt sich auf das Kind.
Das ist eine Erfahrung, die ich umfassend so bestätigen kann.

Ansonsten habe ich mich an das gehalten, was meine Oma mit mir gemacht hat. Ich hatte eine recht traumatische Geburt hinter mir und meiner Mama die ersten acht Wochen das Leben zur Hölle gemacht, das aber wahrscheinlich an den Folgen der Geburt lag. Danach musste sie wieder arbeiten, und ich kam zu meiner Oma. Die war selbst auch noch Mutter, hatte einen Haufen Arbeit und war unter der Woche alleinerziehend. Die hätte für solche Einschlafbegleitungen, wie man sie heute praktiziert, gar keine Zeit gehabt. Sie hat mich aber auch nie in einem Zimmer im Bettchen abgelegt und schreien lassen, wie man es zu der Zeit sogar geraten hat. Geschlafen habe ich tatsächlich in unterschiedlichen Behältnissen, war immer mit dabei (bekam aber keine ausschließliche Beachtung) in einem ruhigen Winkel abgestellt.

Und so habe ich es dann bei meinem Baby auch gehalten, nur hat er in seinem Zimmer geschlafen und ich habe meine Tätigkeitsbereiche, bis er eben fest eingeschlafen ist, in seine Nähe verlegt. Dabei war ich auch nicht unbedingt leise, habe oft Klavier gespielt oder gegeigt, gebügelt, geputzt, gelernt, aber ich bin bis ein kurzes Eischlafritual bestimmt nicht ans Bett gefesselt gewesen, bis das Kind schlief. Mein Kitten sollte merken, es ist jemand da, es ist nicht alleine, aber ich klebte auch nicht direkt an ihm, wenn es mal einen Muks getan hat, Ausnahme Krankheit, aber das ist ja eh klar. Das hat gut funktioniert.

Das mit der Anspannung stimmt. Das haben mir schon, bevor ich Mama wurde, auch meine Tiere zurückgemeldet. War ich gestresst, wütend, traurig...mein Baby hat das mitbekommen und entsprechend reagiert, so daß ich praktisch gezwungen war, wenigstens abends etwas runter zu fahren. Was den Tagschlaf in dem Alter betrifft, hat mein Sohnemann streckenweise gar nicht mehr geschlafen (geschlafen = man legt ihn dazu ins Bett). Manchmal tat er es im Autositz oder im Kinderwagen, manchmal nicht. Wenn er wieder in einem Schub war, war auch wieder ein Mittagsschlaf notwendig. Das mit dem Tagsüberschlafen war echt tagesformabhängig.

Irgendwie habe ich bei Dir den Eindruck, Du hast ein schlechtes Gewissen gegenüber deinem Kind...
 
Kennt ihr das? Wie wars bei euch? Wann wurde es besser?

Ich habe mir die Kinder um den Bauch gebunden, oder auf den Rücken mit einem Tragetuch, das hat ihnen sehr gefallen und ich konnte dann machen, was ich wollte, sie waren ja eh immer mit mir verbunden.
Meine ersten zwei Babies waren wegen der damaligen "Sitten" ( man legte sie - zehn bis vierzehn Tage war üblich im KH zu bleiben nach der Geburt- ins Säuglingszimmer, es gab keinen Zutritt, alle vier Stunden wurden sie für zwanzig Minuten gebracht, dann wieder weggenommen. Man muss sich das einmal vorstellen, heute wäre das undenkbar.
Jedenfalls kam mein Zweiter hochtraumatisiert mit mir heim, er brüllte dauernd, im Krankenhaus sagten sie, als ich auscheckte mit ihm, Gottseidank, der hat nur geschrien...hätte ich das gewusst...armes Baby...durch das Tragetuch und durch unentwegter Nähe hat sich das dann irgendwann gelegt.
Meine Schwiegertochter hat vier Kinder, auch sie hat sie immer bei sich getragen, was meiner Meinung nach auch bei dir helfen könnte.
Eine meiner Schwägerinnen hat nach ein paar Tagen das Baby ins Badezimmer geschoben, es brüllen lassen, bis es eines Tages still war... auch das schockt mich heute noch- aber sie folgte dem Rat ihrer Mutter, das war früher so üblich.
 
Ich kann verstehen, dass du am Rande deiner Kraft bist.
Wenn die Mama nervös ist, dann spürt das natürlich auch das Kind, egal, wie alt. Das überträgt sich leider. Ruhige Mütter, ruhige Kinder.. also müsstest du schauen, dass du irgendwie mehr "rund" wirst wieder. Wie ist es, wenn du wandern gehst mit dem Baby, was macht das dann mit dir? Natur beruhigt, das ist erwiesen. DU musst beruhigt werden, wie auch immer.

Mit einem Jahr kann es doch bereits essen, einen Brei zu sich nehmen, das würde ich unbedingt machen, einerseits, weil es dann nachhaltiger satt sein wird, andererseits, weil du es so nach und nach von deiner Brust entwöhnen kannst.
 
Ziemlich genauso war es mit meiner Tochter.
Geholfen hat zum einen, nicht immer dran denken wir es sein sollte, sondern so annehmen wie es ist.
Gespräche mit anderen Müttern die fast Angeberisch erzählten wie toll ihr Baby schläft und es auf ihr richtiges Handeln zurück führten, waren nicht hilfreich^^

Dieses nach 20 Minuten aufwachen kenne ich, danach konnte ich die Uhr stellen. So lange geht einfach eine Schlafphase. Ca 45 Minuten sind dann zwei Phasen.

Ich hatte darüber gelesen,- es ist nicht viel anders als bei uns Erwachsenen, im Schlaf verarbeitet das Baby den Tag. Zu viel Input am Tag führt zu unruhigem Schlaf bzw erschwerten Übergang in den Schlaf.
Ein Vormittagsschlaf und Nachmittagsschlaf ist daher eher förderlich, dann muss der ganze Tag mit den vielen Eindrücken und Bildern nicht auf einmal am Abend und Nacht verarbeitet werden.
Routinen sind ebenso hilfreich, auch für die Mutter.

Ich hatte ja einen Hund und war daher mit dem Kinderwagen mehrmals draußen unterwegs. Da schlief meine Tochter immer im Kinderwagen ein. Manchmal musste das etwas ruckeln^^ Also am besten Kopfsteinpflaster oder durch den Rasen fahren mit zwei Rädern. Denke das lockerte den Bauch.

Wenn man das Baby die ganze Zeit rum trägt, war ich froh wenn es mal im Kinderwagen lag und dort schlief. Ein Tragetuch hatte ich zwar auch, aber da schlief sie halt auch ziemlich schnell ein und ich hatte dann keine Zeit ohne Baby auf dem Arm.

Nachts den Nuckel spielen war bei mir auch so. Ein Schnupfen mit 13 Monaten erledigte das^^ Sie konnte nicht an mir nuckeln und atmen, weil Nase ja verstopft. So gelang das Abstillen ganz von allein.
Sie hatte aber auch schon Brei bekommen.

Pausen von 4 Stunden zwischen dem Stillen haben das Geschrei auch reduziert.
Ich hatte anfangs auch gedacht, sie hätte Hunger wenn sie schreit und habe sie gestillt obwohl nicht mal 2 Stunden rum waren. Das machte das Geschrei nur schlimmer.

Das Entscheidende war wirklich, dass ich mir klar machte, es wird nicht immer so sein. Nicht dagegen wehren sondern mir die anstrengenden Phasen so angenehm wie möglich zu gestalten.
 

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