Ich weiß nicht, 2 Jahre finde ich schon sehr lange.
Und mich regt dieses Stillen, das so gut sein soll, auch auf.
Mütter, die nicht stillen können, haben genauso gesunde Kinder.
Ich kenne eine junge Frau, deren Baby nicht an die Brust wollte und sie von Anfang an zufüttern musste.
Die hat sich so fertiggemacht damit, schon geglaubt, sie sei keine gute Mutter.
Nur wegen diesem Stillwahn.
Stillwahn. Aha.
Stillen ist und bleibt die beste Form ein Kind zu ernähren. Kinder stillen sich von Natur aus zwischen dem zweiten und sechsten Lebensjahr selber ab. Die Muttermilch liefert alle lebensnotwendigen Inhaltsstoffe.
Einen Wahn finde ich eher, dass Mütter schräg angesehen werden,
weil sie stillen.
Nicht mehr zu stillen war ja auch praktisch für die Industrie. Mütter können sofort wieder arbeiten gehen, Kinder von anderen Personen betreut werden usw.
Und nein, ich spreche nicht von Müttern, die nicht stillen
können. Für diese Kinder und Frauen ist die künstliche Ernährung natürlich ein Segen. Keine Frage.
Ich finde, es sollte mehr in Stillberatung investiert und die Mütter unterstützt werden. Nicht sofort auf die Flasche zurückgegriffen werden. Bei mir im Krankenhaus wollten sie meiner Tochter auch sofort die Flasche geben, weil es nicht beim ersten Trinken geklappt hat. Danke der Hebamme, die sich die Mühe gemacht hat, das Stillen zu unterstützen.
Im Endeffekt sollte keine Mutter in irgendeine Richtung gedrängt werden. Es muss immer die Entscheidung der Mutter bleiben, wie sie ihr Kind ernähren will.
Um auf den Beitrag von
@Marina253 zurück zu kommen, wenn das Kind gut trinkt, wird es nicht vor Hunger weinen.