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Autobiographie meines Vaters, in der er mich mit vollem Namen und Geburtsdatum nennt und noch mehr…

Ich lese auch nicht, dass die TE Politikerin wäre oder sonst irgendwie in der Öffentlichkeit steht.
Das muß auch nicht sein. Ich frage mich eher, wer oder was Catleyas Vater ist, daß er davon ausgeht, seine Autobiographie könnte für mehr Menschen als Onkel Karl und Cousine Rita von Interesse sein. Er will sie ja sogar übersetzen lassen.
Angenommen, er steht tatsächlich in der Öffentlichkeit, ist dieses Buch dennoch für weniger Menschen als gedacht interessant. Einige in unserem Bekanntenkreis haben das gemacht, zu einem bestimmten Anlass meist, viele Exemplare verschenkt...aber tatsächlich ist es so, daß kaum jemand das Buch oder das ganze Buch liest. Ist so.
Wenn natürlich publik wird, die Tochter klagt wegen des Buches gegen ihren eigenen Vater (und in Zeiten von Social Media kann so etwas rasend schnell die Runde machen), fragen sich natürlich viel mehr Leute, was denn da so Fürchterliches drin steht...und die TE erweist sich damit einen Bärendienst und erreicht genau das Gegenteil von dem, was sie erreichen will.
Erstens ist es gar nicht gesagt, daß sie vor Gericht gewinnen würde.
Zweitens braucht es nicht einmal zwangsläufig eine Publikation...es reicht schon eine Kopie des Manuskripts, per Mail verschickt.
 
Wieso soll er belangt werden? Es ist ein schreckliches Verbrechen, wenn man mal offen ist und seine Sicht erzählt? Wozu dieser Schrecken? Das ist eine Geschichte, die doch überall vorkommt und weder pikant, noch zu verurteilen ist. Der Mann hat das so gesehen, so geschildert, soll er, es ist nur ein Buch, mehr nicht, das erzählt, was Menschen so durchmachen.
Ich habe keine Kraft, darauf zu antworten. Entweder man hat sowas selbst erlebt und weiß, wie hässlich sich das anfühlt, oder man bringt genügend Empathie mit.
 
Liebe TE, wie ist es denn eigentlich nun mit dem Verkauf? Weißt du was darüber, ob das Zeug überhaupt jemand gelesen hat? Welche Bekannte haben dir das mitgeteilt?
Es findet natürlich keinen reißenden Absatz. Aber ich habe ein ganz ungutes Gefühl, wenn ich mich vorstelle, wie meine Kinder, Neffen und Enkelkinder das Buch lesen. Ich möchte das einfach nicht!
 
Erschwerend kommt hinzu, dass mein Vater schon sehr alt ist und schnell gesundheitliche Probleme bekommt, wenn er sich aufregt. Ich weiß nicht, ob ich schuld sein will, wenn er stirbt. Das würde mir niemand verzeihen.
 
Es findet natürlich keinen reißenden Absatz. Aber ich habe ein ganz ungutes Gefühl, wenn ich mich vorstelle, wie meine Kinder, Neffen und Enkelkinder das Buch lesen. Ich möchte das einfach nicht!
Da frage ich mich,ob auch wenn dein Name dort nicht direkt im Buch steht und dein Geburtsdatum,z.B.,würden deine Kinder ,Neffen und Enkelkinder nicht sowieso wissen ,dass es da um dich geht?
Da das Buch ja vom ( Ur) Opa geschrieben wurde?
 

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